Arcadegeddon

Test zum farbenfrohen Dungeoncrawler im Arcadestil

Arcadegeddon im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

ARCADE 1UP Bandai Namco Legacy Collection Basic Unit & Licensed Riser, 22.70 x 19.00 x 45.80 Inches
  • ARCADE 1UP BANDAI NAMCO LEGACY - dieser Arcade 1UP Spielautomat enthält 12 klassische Spiele - Pac-Man - Pac-Land - Pac-Man Plus - Super Pac-Man - Pac & Pal - Pac-Mania - Galaxian - Galaga - Dig Dug - Dig Dug II - Mappy - Rompers und ist etwa 1,20 m hoch.
  • ERLEBEN SIE DAS AUTHENTISCHE SPIEL - diese Arcade-Games sind genau wie früher. Spielen Sie Ihre bevorzugten Bandai Namco Games, genauso wie Sie es früher in einer Spielhalle gemacht hätten.
  • SPIELEN SIE ZU HAUSE UND IM BÜRO - Erleben Sie allein oder mit Freunden und Kollegen erneut einige der klassischsten Spiele aller Zeiten. Ob zu Hause oder im Büro, das endlose Gaming kann beginnen.
  • GUTE BILD- UND TONQUALITÄT - Der Spielautomat enthält die Original-Illustrationen, einen Full-Colour Hi-Res-Bildschirm und Töne, einschließlich Joysticks und Steuerungstasten, die sich genau so anfühlen wie in der Spielhalle.

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Releasedatum: 05. Juli 2022

Genre: Shooter

USK: keine Freigabe

Publisher: IllFonic

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series, PC

Arcadegeddon vereint Shooterelemente mit einem Multiplayerspiel, das einen wie in einem Dungeoncrawler quer durch mehrere Abenteuer jagt, die man nach dem frühzeitigen Ableben erneut von vorn beginnen muss. Das Setting von Arcadegeddon spielt aber nicht im Mittelalter, sondern in einer futuristischen Arcade-Spielehalle, die euch direkt ins Spiel transferiert. Untermauert wird das Ganze durch fetzige Beats, die zum Mittanzen einladen. Arcadegeddon wurde von Illfonic entwickelt und erscheint nicht nur auf mehreren Plattformen, sondern bietet zudem Crossplay an.

 

Story und Spielweise von Arcadegeddon

Arcadegeddon setzt sich aus den Worten Arcade und Armageddon zusammen – passenderweise spielt sich die Geschichte in einer der letzten Arcade-Spielehallen in Super City ab und der Weltuntergangsstimmung angemessen kämpft der Besitzer dieser Halle und passionierter Spieleentwickler, Gilly, gegen den bösen Megakonzern FunFUNco, der alle Spielhallen schließen möchte. Um sich gegen den Konzern zu wehren, entwickelte Gilly sein bis jetzt größtes Spiel: Arcadegeddon. Ein riesiger Roboterarm transferiert Spieler*innen in verschiedene Welten, um dort Arcadespiele hautnah zu erleben. Doch FunFUNco hat Viren in das Spiel eingeschleust und mehrere Schergen hineingeschickt, um die Welten einzunehmen. Gilly bleibt nichts anderes übrig, als seine Neffen und Nichten – die alle denselben Namen, Plug, tragen – um Hilfe zu rufen. Sie müssen ins Spiel eintauchen, um die bösen Gegner und letztlich FunFUNco zu besiegen.

Von da an werden einem im Tutorial die wichtigsten Funktionen erklärt. Gilly bietet einem saisonale Ausrüstungsgegenstände und Kosmetika an und sein kleiner Robotergehilfe TomBot gibt tägliche Missionen auf. Zehn verschiedene Gangs lungern in Gillys Halle herum, die einem zusätzliche Aufträge erteilen, um sich ihrer würdig zu erweisen und Belohnungen zu erhalten. Alle Gegenstände können an einem Automaten ausgerüstet werden, an dem auch Tokens gegen neue Features wie spezielle Fähigkeiten eingetauscht werden. Das Wichtigste in dem Spiel ist aber natürlich das Schießen und Kämpfen. Wenn Arcadegeddon gestartet wird, taucht man in Abenteuer ein, die immer wieder wechseln und immer neue Herausforderungen an einen stellen. Mal müssen Spieler*innen in der Höllenlandschaft Glitches zerstören und ein anderes Mal gilt es, im Nervenzentrum nicht von Blitzen gebrutzelt zu werden, während Datenlücken geschlossen werden müssen.

 

Crossplay: Segen und Fluch zugleich

Nach dem Tutorial kann man sich dann alleine oder mit Freund*innen ins Abenteuer stürzen. Das Spiel unterstützt Crossplay zwischen Xbox, PS und dem PC. Leider ist hier bereits der erste Kritikpunkt zu vermerken: Es kommt hier häufiger zu Abstürzen oder die Verbindung zwischen Spiel und Epic Games Store kann nicht hergestellt werden. Wie ihr das zweite Problem angeht, erfahrt ihr hier in einer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wenn Arcadegeddon aber einmal läuft, macht es durchaus mehr Spaß, zu zweit oder in einem Team, gegen die Gegner zu kämpfen. Denn wenn die Feinde zwar zu Beginn recht einfach zu besiegen sind, steigt ihre Anzahl und ihre Schießwütigkeit mit jedem Level an. Zusätzlich ermöglicht euch das Spiel, das Schwierigkeitslevel manuell in einem Zwischenlager zu erhöhen. Das ist aber gerade als Einzelspieler*in zu vermeiden. Daneben bietet euch das Lager, das in jedem Level als Zwischensequenz zu finden ist, aber auch die Möglichkeit, eure Fähigkeiten zu wechseln, Waffen und Hacks zu kaufen und euch zu heilen.

Es gibt eine Menge kreativer Waffen und verrückter Orte.

 

Scharfe Waffen und krasse Beats

Waffen und sogenannte Hacks findet ihr aber auch unterwegs z.B. in Truhen. Diese sind in verschiedenen Farben verfügbar und bieten dementsprechend Ausrüstung von normal bis legendär an. Hacks bieten dabei die Möglichkeit, bestimmte Booster zu erhalten, wie z.B. fünf Prozent mehr Münzen zu bekommen. Die Waffen sind auch wirklich kreativ umgesetzt. Neben typischen Pistolen oder Maschinengewehren gibt es auch Flammenwerfer oder Sägeblätter statt Kugeln, die Gegner in der Mitte zerteilen. Der spezielle Typ “Kraftwaffe” zerfällt beispielsweise, wenn keine Munition mehr vorhanden ist. Was auch kreativ und besonders umgesetzt wurde, ist die Hintergrundmusik. Gerade im Wartebereich und Gillys Spielhalle fallen die futuristisch klingenden Beats auf, die eher weniger an Arcadeklänge erinnern, sich aber passend an die verrückte Spielewelt anfügen.

Heilen ist natürlich auch ein wichtiges Thema, da Arcadegeddon ähnlich wie ein Dungeoncrawler funktioniert: Sterbt ihr, ist es vorbei und ihr beginnt wieder bei Level eins. Ganz so schlimm ist es hier aber nicht. Jeder Einzelspieler, jedes Duo und jedes Team hat eine Möglichkeit pro Spielrunde, TomBot zu bestechen, um nach dem Ableben aller weiterspielen zu können. Danach müssen eine bestimmte Anzahl an Münzen bezahlt werden, die zuvor im Level eingesammelt wurden. Damit es aber nicht zum Tod kommt, gilt es, Rettungsdienste im Blick zu behalten, an denen ihr euch gegen Bezahlung heilen könnt. Die Fähigkeit “Medizinkapsel Kraftfähigkeit” und die Waffe “Der gute Doktor” erlauben es euch auch, einander zu heilen. Dafür müsst ihr diese aber auch finden bzw. ausrüsten. Ein weiterer Pluspunkt, der das Spielen erleichtert: Erreicht ihr eine bestimmte Stufe, könnt ihr bereits ab einem späteren Level in das Abenteuer starten. Habt ihr die Stufe 15, könnt ihr immer ab Level 5 starten, bei Stufe 25 Level 10, Stufe 40 Level 15 usw.

Besonders schwierig wird das Heilen in Bosskämpfen. Diese könnt ihr angehen, wenn ihr einen bestimmten Levelfortschritt erreicht habt. Ungefähr alle drei Level ist ein Bosskampf zu erwarten. Das Besondere: Ihr wählt selbst, wann und wo ihr den Kampf antretet. Es erscheint dann eine rote Kugel, die euch aber von Level zu Level folgt, damit ihr euch z.B. erst richtig ausrüsten oder heilen könnt, bevor ihr den Boss antretet. Jeder Boss ist – wie in nahezu jedem Spiel – sehr individuell. Daher kann es vorkommen, dass bereits sehr früh sehr anstrengende Bossgegner auf einen zukommen. Vor Ort gibt es dann keinen Rettungsdienst mehr, sondern nur noch ein paar Erste-Hilfe-Koffer, die eingesammelt werden müssen. Insgesamt erwartet euch in Arcadegeddon also ein kunterbuntes Shooterspiel mit abwechslungsreichen Waffen und Bossen.

Die Bosse in Arcadegeddon sind ebenso speziell.

 

  • Arcadegeddon – Test zum farbenfrohen Dungeoncrawler im Arcadestil
    Fazit zu Arcadegeddon

    Ich hatte mich sehr über Arcadegeddon gefreut, da es Crossplay anbietet. Umso enttäuschter war ich, als das nicht reibungslos funktionierte. Wenn das Problem aber behoben wird, macht das Spielen im Team richtig Spaß. Insgesamt war ich aber positiv überrascht von dem Spiel, da es sich nicht so anstrengend anfühlte wie ein Dungeoncrawler und das Arcademotiv gut und futuristisch umsetzte.

    Ann-Kathrin Günther, Redakteurin

Positiv:

Coole und fetzige Musik
Kreative Auswahl an Waffen und Fähigkeiten
Bossfights können nach Wunsch angegangen werden
Möglichkeit, höhere Level freizuschalten, um nicht immer bei Null zu beginnen
Crossplay ermöglicht plattformübergreifendes Spielen

Negativ:

Manchmal hängt sich das Spiel auf oder lädt lange
Kleinere Fehler wie fehlende Übersetzungen müssten noch ausgebessert werden
Crossplay ist nicht immer problemlos umsetzbar

Ab in die Sammlung?

Für alle Fans von klassischen Arcadespielen wird Arcadegeddon wohl eher eine Umstellung sein. Wer sich aber auf den futuristischen Stil und die Dungeoncrawler-Spielweise einlassen kann, wird positiv überrascht.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.

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