Yo-Kai Watch 3 – Test zum dritten Teil des Medaillensammelns

Yo-Kai Watch 3 im Überblick

Online Multiplayer

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Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLC´s

YO-KAI WATCH 3 - [Nintendo 3DS]
  • Nintendo 3DS YO-KAI WATCH 3

Releasedatum: 07. Dezember 2018

Genre: Rollenspiel

USK: ab 0 Jahren freigegeben

Publisher: Nintendo

Plattformen: Nintendo 3DS

Endlich hat es auch Yo-Kai Watch 3 nach Europa geschafft. Allerdings nicht wie bislang in mehreren Editionen, sondern als ein Spiel, in welchem man im Verlauf entscheiden kann, welche Version man spielen möchte. Das Besondere an diesem Titel ist zudem, dass wir zwischen den USA (St. Peanutsburg) und Japan (Lenzhausen) hin- und her wechseln müssen. Ob uns das „Pendeln“ zwischen den Ländern gefallen hat, erfahrt ihr im folgenden Test.

 

Was bisher geschah

Für alle, die bisher noch nichts mit dem Yo-Kai Franchise anfangen können, steht der Test zu den Teilen 1 und 2 noch bereit. Dort könnt ihr nachschlagen, was die Grundprinzipien von Yo-Kai Watch sind und wie sich die Reihe beispielsweise von Pokémon unterscheidet. Die wohl größte Neuerung zu den alten Teilen ist das Kampffeld. Bisher konnten Spieler aus einem drehbaren Rad mit 6 Plätzen ihr Dreiergespann für den Kampf wählen, indem sie das Rad rotierten. Dabei galt es auch darauf zu achten, Yo-Kai des gleichen Stamms nebeneinander im Rad zu positionieren, um einen Bonus zu erhalten. Nun begeben sich die Yo-Kai auf ein 3×3 Felder großes Kampffeld. Hier könnt ihr via Touchpen die Yo-Kai über die Felder ziehen. Stehen sie nebeneinander oder hintereinander, erhalten sie bestimmte Boni. Attacken wirken nun nicht mehr nur auf einen bestimmten Yo-Kai oder direkt auf die ganze Gruppe, vielmehr treffen eure Attacken nun meistens Yo-Kai auf bestimmten Feldern, beispielsweise alle Yo-Kai in einer Reihe. Durch die Neuerungen wird den Kämpfen ein bisschen mehr Schwung verliehen und die Taktik der Kämpfe nimmt ein wenig zu. Insgesamt gibt es im dritten Teil über 600 Yo-Kai, die ihr ins Kampfgeschehen schicken könnt. Die Yo-Kai sind dabei wieder in die bekannten Stämme unterteilt, legendäre Yo-Kai aus dem Medaillium lassen sich durch das Sammeln bestimmter Yo-Kai heraufbeschwören. Auch die altbekannten Fusionen von Yo-Kai ermöglichen es, neue Yo-Kai zu erschaffen.

Das neue Kampffeld ist nun in zwei Richtungen ausgeweitet.

 

St. Peanutsburg vs. Lenzhausen

Oh Schreck, Nathan ist weg! Sein Vater wurde in die USA versetzt und zieht die komplette Familie hinterher. Doch auch in Lenzhausen können wir Abenteuer erleben, nämlich mit der neuen Protagonistin Erika. Diese findet in Lenzhausen einen hasenähnlichen Yo-Kai, der eigentlich in seinem früheren Leben ein Versuchskaninchen für Raketenstarts war und gründet zusammen mit ihm eine Detektei. In St. Peanutsburg erleben wir aber auch parallel mit Nathan mehrere Abenteuer, wie zum Beispiel das Mysterium hinter der Zombienacht, in der plötzlich hirnfressende Zombies die Straßen unsicher machen. Beide Handlungen werden für sich erzählt, überschneiden sich aber teilweise an manchen Punkten der Geschichte. Kommen wir bei der Handlung des einen nicht mehr weiter, können wir wieder zur anderen Person wechseln, um ein Ereignis in der Geschichte auszulösen, das beide Handlungsstränge betrifft. Vergleicht man die beiden Städte miteinander, so fällt auf, dass es in St. Peanutsburg ein paar Neuerungen gibt, allerdings sind auch hier beispielsweise ein Uhrenladen, ein „Yo-Kaimat“ oder auch ein Supermarkt vertreten, sodass man in keiner Stadt irgendwelche Nachteile erfahren muss. Beide Städte sind wirklich groß und detailliert gestaltet.

Nun mischen auch Zombies in der Zombienacht mit!

 

Massig Spielzeit

Bereits vom ersten zum zweiten Teil konnte die Spielzeit durch einige Features gesteigert werden. Da mit dem dritten Teil auch noch mal viele neue Features Einzug ins Spiel halten, gibt es nun superviel zu tun in Lenzhausen und St. Peanutsburg. Neben altbekannten Tätigkeiten wie dem Sammeln von Insekten und Fischen oder dem Jagen von verbrecherischen Yo-Kai könnt ihr euch nun beispielsweise auch auf Schatzsuche begeben oder zwischendurch die Minispiele absolvieren, die immer mal wieder auftauchen. Auch im Online-Modus könnt ihr mit euren Yo-Kai gegen andere Spieler antreten oder eure Medaillen tauschen. Der Einstieg in Yo-Kai Watch 3 ist gefühlt schneller als in den Teilen zuvor, zwar gibt es vor jeder wichtigen neuen Funktion eine kurze Erklärung, allerdings habt ihr schon früh im Spiel alle Tipps und Tricks beigebracht bekommen.

 

Positiv:

Viele neue Yo-Kai zum Sammeln
Massig Spielzeit
Nette Optik und viele Details in der Umgebung
Online-Modus ermöglicht tauschen und kämpfen

Negativ:

Viele überflüssige neue Features
Nervige Minispiele
  • Yo-Kai Watch 3
    “Yo-Kai Watch 3 bietet noch mehr Features als die beiden Vorgänger, allerdings sind nicht alle von diesen unbedingt nötig. Doch abgesehen von diesen unnötigen Neuerungen wird mit dem dritten Teil ein tolles Spiel geboten, welches sich Fans von Yo-Kai Watch nicht entgehen lassen dürfen. Es gibt noch mehr zu sammeln und noch mehr zu erleben als je zuvor. Auch Neulinge der Reihe, die schon an Spielen wie Pokémon ihren Gefallen gefunden haben, können hier bedenkenlos zuschlagen.”
    Kevin Beverungen, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Sowohl Fans als auch Neulinge können hier beruhigt zuschlagen. Alle anderen können sich nur dann dran wagen, wenn ihr nicht genug von den vorherigen Teilen bekommen konntet.

Kevin Beverungen
Geschrieben von
hat immer Hunger!

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