Wolfenstein: Youngblood – Test zum blutigen Koop-Shooter

Wolfenstein: Youngblood im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLC´s

Releasedatum: 26. Juli 2019

Genre: Ego-Shooter

USK: ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Bethesda

Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Wolfenstein Youngblood - Deluxe Edition (Deutsche Version) [Windows]
  • Wolfenstein: Youngblood ist das erste moderne Koop-Wolfenstein-Abenteuer! Erleben Sie das Abenteuer mit einem Freund oder spielen Sie an der Seite eines KI-Begleiters.
  • Die Deluxe Edition beinhaltet u.a. den Buddy Pass, mit dem Sie und ein Freund das Spiel zusammen erleben können. Nur Sie benötigen dafür das Spiel!
  • Youngblood ist das bisher freieste Wolfenstein-Spiel aller Zeiten!
  • Erleben Sie die 80er Jahre in einem von Nazis besetzten Paris!
  • Nutzen Sie die fortschrittlichsten Motorrüstungen, Waffen und Panzerungen, um den Nazis den Garaus zu machen!

Das Shooter Urgestein Wolfenstein kann sich in diesem heißen Spielesommer einmal mehr über einen frischen Ableger freuen. Youngblood heißt das Spin-off, das erstmals in der Geschichte der Serie um einen vollumfänglichen Koop-Modus gestrickt wurde. Wo einst noch Serienheld B.J. Blazkowicz den Nazis Einhalt geboten hat, machen nun seine beiden Zwillingstöchter den Hitler-Anhängern im Doppelpack die Hölle heiß. Ob es den beiden Jungspunden gelingt in die übergroßen Fußstapfen ihres Vaters zu schlüpfen und ob das Koop-Gemetzel über die Durstrecke des Spielesommers hinweghelfen kann, verraten wir euch in unserem Test.

 

Mehr Gameplay, weniger Story

Wir befinden uns im Jahre 1980. In einer alternativen Realität gewann Nazi-Deutschland trotz aller Widerstände den Zweiten Weltkrieg und überrannte einen Großteil Europas. Rund 19 Jahre nach den Ereignissen von Wolfenstein II: The New Colossus kann aber zumindest die Familie Blazkowicz im befreiten Amerika ein friedliches Dasein fristen. Doch die Ruhe hält serientypisch nicht allzu lange an und so verschwindet unser ehemaliger Protagonist B.J. Blazkowicz eines Tages spurlos. Nun ist es an seinen beiden 18-jährigen Zwillingstöchtern Jessica und Sophia, das Mysterium um sein Verschwinden aufzuklären und ganz nebenbei in einige Nazi-Hintern zu treten. Ihr erstes Abenteuer führt unsere beiden Nachwuchskiller dabei direkt ins regimetreue Paris, wo sie es sich zur Aufgabe machen, den lokalen Widerstand zu unterstützen und B.J. aus seiner vermeintlich misslichen Lage zu befreien. Auf der Reise treffen Serienfans dabei sogar auf einige altbekannte Gesichter, wie beispielsweise Abby, die Tochter von Grace Walker, die euch als Hackerin und Pilotin unter die Arme greift. Wie sich hier bereits richtig vermuten lässt, hegt Entwickler Machine Games bei ihrem ersten richtigen Koop-Ausflug im Wolfenstein-Universum keinerlei Anspruch daran, eine tiefgreifende und inszenatorisch anspruchsvolle Geschichte zu erzählen. Vielmehr sollen der Spielspaß und die eigentlichen Gameplay-Parts im Vordergrund stehen. Opulente Zwischensequenzen und eine Vielzahl an Storytwists sucht ihr hier vergebens. Die wenigen Cutscenes, die ihr zu Beginn und Ende des Spiels zu Gesicht bekommt, halten das Gameplaykonstrukt gerade so mit Mühe und Not zusammen, was tatsächlich etwas schade ist, denn die vorhandenen Sequenzen sind doch wirklich schön in Szene gesetzt. Nicht minder eigenwillig, aber für seine Zwecke recht unterhaltsam, ist in diesem Zusammenhang der Humor des Spiels. In einigen nachdenklich anmutenden Szenen schwingen die beiden Jungspunde immer wieder die Moralkeule und äußern ihre Bedenken gegenüber ihrer Gewalttaten, nur um im nächsten Moment dutzende Nazis regelrecht abzuschlachten. Machine Games überzieht dabei das Klischee der 80er-Teenager-B-Movies deutlich und sorgte in unserem Testlauf so zumindest wiederholt für kleine Schmunzler.

Immer zu zweit: Jess und Soph.

 

Immer zu zweit

Dreh- und Angelpunkt von Wolfenstein:Youngblood ist ohne Frage der ausgeklügelte Koop-Modus, der es euch und einem Freund erlaubt, wahlweise in die Haut von Jess oder Soph zu schlüpfen und so gemeinsam die Kampagne durchzuspielen. Um den Zwei-Spieler-Part auch für Einzel- oder Gelegenheitsspieler schmackhaft zu machen, hat Bethesda zudem ein weiteres Schmankerl aus dem Ärmel geschüttelt: der sogenannte Buddy Pass. Dieser Freifahrtschein liegt der 10 Euro teureren Deluxe Edition des Spiel bei und erlaubt es euch einen Spieler einzuladen, wenngleich dieser Youngblood gar nicht besitzt. Den Buddy Pass könnt ihr dabei immer wieder flexibel einsetzen und an einen neuen Companion weiterreichen, sollte der Alte einmal das Interesse verloren haben.
All das soll aber natürlich nicht heißen, dass nicht auch Solisten auf Ihre Kosten kommen. Anders als im Multiplayer wird Einzelspielern automatisch eine KI an die Seite gestellt, die ihre Aufgaben größtenteils anstandslos erfüllt, allerdings außerhalb von Kämpfen kaum eigenständig agiert. So ignoriert unser Kumpane lieber sämtliche sammelbaren Gegenstände als sie mitzunehmen und würde auch niemals auf die Idee kommen, selbständig Knöpfe oder Hebel zu betätigen. Diese kleinen Aussetzer sind aber wohl gemessen an der sonstigen, soliden KI-Performance verschmerzbar.

Mit Blut und Gewalt geizt auch Youngblood nicht.

 

Na, aber Sie kenn ich doch?

Abseits der neuen, ausgeklügelten Koop-Mechanik kann Wolfenstein sogar ein weiteres Superlativ für sich beanspruchen: Youngblood ist das bisher offenste Spiel der Reihe und bietet überraschend viele Freiheiten. Verantwortlich für diese neue Struktur ist das Bethesda interne Studio Arkane, die Maschine Games mit ihrer Expertise aus Spielen wie Dishonored oder Prey zur Seite standen und für die Gestaltung der Maps verantwortlich waren. Und der Einfluss der Dishonored-Macher macht sich deutlich bemerkbar: Zwar müsst ihr euch wie gewohnt durch recht lineare Level schießen und einzelnen Missionen folgen, den Weg dahin dürft ihr aber nun ganz individuell gestalten. So verschlägt es Soph und Jess im Rahmen der Kampagne in die Pariser Metro, dem Hauptquartier des Nazi-Widerstandes, welches euch auch gleichzeitig als Hub Welt dienlich ist. Hier könnt ihr Missionen und Sidequests auswählen, euer Waffenarsenal aufstocken sowie Schnellreisepunkte auswählen. In der Praxis ist diese neue Freiheit in der Tat sehr erfrischend und lockert das bestehende Missiongefüge willkommenermaßen auf, hat aber leider auch so seine Tücken.

Die neuen offeneren Areale wirken zunächst weitläufig, erstrecken sich nun auch in die Vertikale und bieten zahlreiche Geheimnisse, versteckte Hinterzimmer oder Zusatzaktivitäten, die zum Erkunden einladen und mit sinnvollen Belohnungen aufwarten. Häufig genug könnt ihr einige der Verstecke gar nicht erreichen ohne eine bestimmte Fähigkeit, die ihr im weiteren Spielverlauf freischaltet. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ihr im Rahmen von diversen Missionen, Sidequests und Aktivitäten immer wieder in ein und dasselbe Areal zurückkehren müsst. Backtracking ist hier an der Tagesordnung, was sicherlich weit weniger nervenaufreibend wäre, würden die Gegner, die ihr in der Mission zuvor noch mit Mühe und Not erledigt habt, nicht wieder putzmunter an Ort und Stelle stehen, um euch ein weiteres Mal das Leben zu erschweren. So säubert ihr bei Missionsstart die immer selben Maps von den immergleichen Gegnerhorden, bevor ihr euch zum eigentlichen Missionsgebiet aufmachen könnt. Und das ist unglücklicherweise noch nicht alles: Im Rahmen der Kampagne werdet ihr unzählige dieser Nebenmissionen absolvieren müssen, um überhaupt eine Chance gegen die zahlreichen Bossgegner zu haben. Grinding ist nämlich essentieller Bestandteil des Spiel-Systems, damit euer Alter-Ego schlussendlich überhaupt eine Chance in den Hauptmissionen hat. Optionale Zusatzziele, die euch in Missionen zufällig von Abby reingereicht werden oder auch Daily bzw. Weekly Quests blähen den Content zudem noch weiter künstlich auf. Letztere erscheinen in einem Spiel wie Youngblood, das so gut wie keinen Wiederspielwert bietet, sogar fast schon albern und deplatziert. Bethesda zieht damit das ohnehin schon recht kurze Spiel von gerade einmal 5-10 Stunden Umfang weiter unnötig in die Länge und das macht sich bemerkbar. Schon nach wenigen Stunden habt ihr das Gefühl alles gesehen zu haben. Bei einem kostengünstigen Midprice-Spin-Off wie Youngblood ist dies aber wohl noch verschmerzbar. Einzig der wirklich spaßige Koop-Shooter-Part weiß dann noch über die spielerische Belanglosigkeit hinwegzutrösten.

 

Arcadig im Herzen

Die zahlreichen Schussgefechte, die ihr euch im Spieldurchlauf liefern werdet, brillieren wie für die Serie üblich durch ihr gelungenes Gunplay und eine ausgewogene, wenngleich auch überschaubare Waffenauswahl. Von Sturmgewehren über Granatwerfern bis hin zu Laserwaffen habt ihr für jede Situation die richtige Wumme griffbereit. Dabei zwingt euch ein neues Schild-System dazu eure Schmuckstücke regelmäßig durchzuwechseln: Jede Art von Gegner hat eine andere Art der Panzerung, die entweder mittels stumpfer oder spitzer Munition ausgeschaltet werden kann. Darüber hinaus feiert auch das bekannte Stealth-System wieder ein Comeback und kommt insbesondere innerhalb der neuen, ausufernden Level-Struktur besonders gut zum Tragen. Granaten und Wurfmesser komplettieren letztlich eurer Waffen-Setup. Angesichts der großen Gegnervielfalt, die ihr in Youngblood zu erwarten habt, ist dies aber auch angemessen. Ob Laser-Maschinensoldaten, Panzerhunde oder Nazi-Kommandanten – jeder Gegnertyp kann in 5 verschiedenen Gefahrenstufen daherkommen und hat jeweils seine ganz eigenen Schwachstellen, die es auszuschalten gilt. Aufgrund des moderaten Schwierigkeitsgrades fordern allem voran Kämpfe mit Elite Gegnern ein enges taktisches Zusammenspiel. Häufig genug sind eure Opponenten ungleich stärker als ihr und verlangen nach speziellen Strategien, um sie effizient auszuschalten. Youngblood macht darüber hinaus einen weiteren großen Schritt hin in Richtung Arcade-Shooter. Neuerdings teilen sich eure beiden Charaktere einen Pool von drei Lebensherzen, die aufgebraucht werden, sobald einer von euch beiden das Zeitliche segnet. Ihr erhaltet zwar kurz vor dem Ableben noch die Chance eurem Freund wieder auf die Beine zu helfen, sollte das allerdings nicht gelingen, müsst ihr an einem Rücksetzpunkt nochmals neu starten. Besonders schmerzhaft: Selbst wenn euch das Spiel zurück an den Anfang eines Levels befördert, erhaltet ihr nur ein einzelnes Herz zurück, was den darauffolgenden Kampf nicht unbedingt einfacher gestalten dürfte. Nichtregenerierende Lebens- und Rüstungsbalken sowie ein nützlicher Doppelsprung sind weitere Elemente alter Schule, die das Abenteuer knackiger gestalten. Letzteres kommt vor allem in einigen First-Person-Platforming Passagen zum Einsatz, ist aber auch ganz hilfreich um sich alternative Wege in den größeren Level zu erschließen.

Youngblood bietet schöne und detailreiche Umgebungen, in die ihr leider viel zu häufig zurückkehren müsst.

 

Hanni und Nanni mit der Lizenz zum Töten

Große spielerische Unterschiede gibt es zwischen den beiden verfügbaren Protagonistinnen überraschenderweise nicht. Eure Wahl ist rein kosmetischer Natur, lediglich die eingangs definierten Waffen sowie die Charaktermodelle grenzen die beiden Schwestern minimal voneinander ab: Während Jess zum Beispiel auf ein offensives Vorgehen und Nahkampfangriffe setzt, bevorzugt Soph heimliche Manöver und Scharfschützengewehre. Im weiteren Spielverlauf lassen sich diese Presets jedoch mühelos neudefinieren, sodass ihr eure Ausrüstung flexibel an bestimmte Situationen oder aber euer Teamplay anpassen könnt. Mittels sogenannter Gesten könnt ihr eurem Partner in haarigen Situationen zudem zu kleineren Boni verhelfen und so Unterstützung zukommen lassen. Per Knopfdruck stellt der obligatorische Robotertanz beispielsweise eure Rüstung vollständig wieder, während ein “Daumen hoch” die Lebensleiste von euch und eurer Schwester auffüllt. Abseits von den obligatorischen Tätigkeiten wie Kisten gemeinsam öffnen, Türen aufstemmen und Hebel parallel betätigten gibt es allerdings keine wirklich fordernden Koop-Tätigkeiten, die eure Koordinationsfähigkeiten auf die Probe stellen dürften. Schade eigentlich, denn einige getrennte Levelabschnitte oder alternative Routen, wie wir sie beispielsweise aus Resident Evil 5 gewohnt sind, wären sicherlich eine Bereicherung für die sonst sehr stumpfen Schießereien gewesen.

 

Looten & Leveln?

Jess und Soph ballern sich nicht nur gedankenverloren immer wieder durch Massen an Nazi-Horden, sondern sie profitieren davon sogar im direkten Maße durch Erfahrungspunkte. Jedes Level Up wird dabei mit Attributspunkten belohnt, die ihr unverzüglich in einem von drei kleinen Talentbäumen investieren könnt. Zur Auswahl stehen dabei eine Vielzahl an aktiven und passiven Fähigkeiten, wie beispielsweise erhöhte Lebensenergie, verbesserte Rüstungswerte, einen Tarn-Skill oder sogar der Akimbo-Stil. Nebst Skills warten natürlich noch einige andere individualisierbare Eigenschaften darauf von euch freigeschaltet zu werden. So könnt ihr mit eingesammelten Silbermünzen beispielsweise den Skin eurer Motorrüstung austauschen oder eure Waffen im Detail anpassen. Dabei kann jedes noch so kleine Bauteil eurer Wumme ausgewechselt werden, darunter Aufsätze wie Rotpunktvisier mit integriertem Taglight für dunkle Umgebungen oder einem Infrarot-Visier für Deckungsgefechte. Ein neues Marken-System verspricht bei richtiger Kombination sogar noch nette Set-Boni, während die direkte Verwendung einer Waffe dessen Schadensoutput aufbessert. Insgesamt sind die reduzierten Rollenspielelemente ein durchaus netter und motivierender Zusatz, auch wenn diese natürlich nicht mit einem vollwertigen und ausgeklügelten System eines Herzblut-Loot-Shooters mithalten kann. Zu guter Letzt ist auch das leidige Thema Mikrotransaktionen wieder mit an Bord: Kosmetische Items lassen sich einmal mehr auch über die via Echtgeld erwerbbaren Goldbarren kaufen. Einen allzu großen Einfluss auf das Spiel dürften diese Transaktionen allerdings nicht haben.

Jeder Gegner hat seine eigenen Schwachstellen, die es zu finden gilt.

 

Willkommen in Deutschland!

Anders als noch seine direkten Vorgänger erhält Youngblood von der hiesigen USK eine deutlich mildere Einschätzung. Das Spiel ist zwar aufgrund seiner expliziten Gewaltdarstellung noch immer ab 18 Jahren freigegeben, jedoch fällt der Actionblockbuster erfreulicherweise erstmals unter die Sozialadäquanzklausel, was unter anderem die Darstellung von Hakenkreuzen und Hitler-Abbildern erlaubt. In Deutschland stehen daher für den digitalen als auch physischen Verkaufsraum zwei Versionen zur Auswahl: die internationale Version, die lediglich mit englischer Tonspur daherkommt und die deutsche Version mit alternativer Nazi-Symbolik sowie deutscher, wenn auch etwas hölzerner Sprachausgabe. Abseits davon sind beide Versionen inhaltlich, optisch und allem voran gemessen an ihrem Umfang gleich aufgestellt. Das technische Grundgerüst von Wolfenstein: Youngblood bildet einmal mehr die etwas in die Jahre gekommene Engine id Tech 6, die allerdings vergleichsweise schöne Umgebungen auf den Bildschirm zaubert. Zwar wirken einige Modelle altbacken und Texturen bisweilen matschig, die tolle 80er Musik und das farbenfrohe Splatterfest machen euren Ausflug ins Paris der Nazis zu einem stimmigen Gesamterlebnis. Einige kleinere Bugs wie in der Luft fliegende Gegenstände und Performance-Probleme scheinen die Releaseversion zudem unnötig zu plagen und werden hoffentlich zeitnah mittels Patch behoben. Die Unterstützung von Echtzeit-Raytracing hat Bethesda ebenfalls für einen nicht näher definierten späteren Zeitpunkt versprochen.

Wolfenstein Youngblood - Deluxe Edition (Deutsche Version) [Windows]
  • Wolfenstein: Youngblood ist das erste moderne Koop-Wolfenstein-Abenteuer! Erleben Sie das Abenteuer mit einem Freund oder spielen Sie an der Seite eines KI-Begleiters.
  • Die Deluxe Edition beinhaltet u.a. den Buddy Pass, mit dem Sie und ein Freund das Spiel zusammen erleben können. Nur Sie benötigen dafür das Spiel!
  • Youngblood ist das bisher freieste Wolfenstein-Spiel aller Zeiten!
  • Erleben Sie die 80er Jahre in einem von Nazis besetzten Paris!
  • Nutzen Sie die fortschrittlichsten Motorrüstungen, Waffen und Panzerungen, um den Nazis den Garaus zu machen!

 

Positiv:

Kostengünstiges Midprice-Segment
Unterhaltsamer Koop-Modus
Fordernde Schussgefechte
Zahlreiche Individualisierungsoptionen
Motivierende Rollenspielelemente

Negativ:

Viel Grinding
Nerviges Backtracking
Kaum Langzeitmotivation
  • Wolfenstein Youngblood
    “Youngblood ist ein unterhaltsamer Koop-Ausflug ins Wolfenstein-Universum, der aber kaum mehr als das Standardmaß bietet. Ein motivierendes Rollenspielsystem der Marke „Lite“, das solide Gunplay und der launige Koop-Part sind zwar kurzweilige Spaßbringer, aufgrund des mauen Storytellings und der nervigen Backtracking- sowie Grinding-Passagen kann das ambitionierte Spin-Off jedoch nicht an die Qualität der erfolgreichen Hauptteile anknüpfen. Alles in allem zeigt sich Youngblood herrlich überzogen, charmant arcadig und actiongeladen bis unter die Zähne. Leider geht dem Debüt-Abenteuer unserer beiden Zwillinge jedoch auf langer Strecke die Puste aus, sodass es für uns wohl nur bei einem Einmalausflug bleiben wird.”
    Yvonne Engelhardt, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer das Gameplay von New Colossus mochte und einen guten Koop-Buddy zur Seite hat, der dürfte auch Gefallen an Wolfenstein Youngblood finden. Passionierte Solospieler und Story-Enthusiasten greifen lieber zur Hauptreihe.

Yvonne Engelhardt
Geschrieben von
findet irgendwann alle 7 Dragonballs.

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