Warframe - Nidus Prime

Test zum infizierten Frame

Im aktuellen Prime Access haben wir endlich den Warframe Nidus Prime erhalten und damit die beste Version des Spaghetti & Meatball Frames. Zudem bekommen auch die Klassiker Strun und Magnus ihre Prime Versionen spendiert. Nidus ist dabei ein wirklich spezieller Frame, den sich niemand entgehen lassen sollte, auch wenn er ein paar Eigenheiten hat, mit denen man sich erst vertraut machen muss. 

 

Warframe Nidus Prime infiziert alle

Wer schon einige Warframes auf seinem Weg durch das Spiel gesammelt hat, wird zumeist mit leicht verständlichen und einfach zu lernenden Frames konfrontiert. Nidus ist dabei für viele wahrscheinlich der erste Frame, der etwas seltsam ist und euch beibringt, dass bisher gelernte Regeln für das Modden nicht für alle Frames geeignet sind. Nidus hat zum Beispiel keine Schilde, daher könnt ihr euch die Schild-Mods also schon mal sparen. Zudem kann Nidus auf eine Alternative zu Energie für seine Fähigkeiten zurückgreifen. Er generiert mit seinen Fähigkeiten Mutationsstacks und kann diese entweder für die Aktivierung von Fähigkeiten nutzen oder gar tödlichen Schaden umgehen. Auf dem Papier hört sich das schon interessant an, bis man dann den Frame in Händen hat und feststellt, dass Nidus eher langweilig ist, in Missionen von niedrigem Level.

Das Problem ist dabei nicht, dass Nidus schlecht ist. Vielmehr können sich seine Stärken nicht entfalten, wenn alle Gegner zu schnell sterben. In anfänglichen Missionen sterben Feinde meist schon bei einem Treffer mit Virulence was euch ein Segment eurer Mutationsstacks pro getroffenen Gegner füllt. Ein Feind im Endgame Bereich kann mehrfach mit Virulence attackiert werden und so mehr Segmente bzw. Stacks generieren. Zusammen mit der passiven Fähigkeit Undying die euch vor dem Tod bewahrt, kommt Nidus wirklich erst im Endgame richtig in Fahrt. Zu Beginn ist es erst einmal wichtige Stacks aufzubauen und das geht am besten, wenn ihr mit Larva euren Tentakelball eine Gruppe von Feinden schnappt. Sind diese dann eingefangen, attackiert ihr euren Larva Ball mit Virulence und baut so schnell Stacks auf.

Einen Feind solltet ihr euch immer für euren Parasitic Link schnappen, damit ihr euch die Schadensreduktion sichert. Wird es dann doch mal eng, nutzt ihr Ravenous um für extra Heilung und Support durch eure Larven zu sorgen. Wenn ihr es schafft, diesen Kreislauf am Laufen zu halten, ist Nidus praktisch unsterblich. Aber wie gesagt, erwartet nicht sein Potenzial in leichten Missionen zu erleben. Wenn ihr im späteren Verlauf Zugriff zum Endgame bekommt, wird Nidus aber immer wertvoller und kann euch so manche Mission erleichtern. Insbesondere wenn ihr solo unterwegs seid, ist Nidus eine gute Wahl, da er sowieso eher auf sich fokussiert ist, was seine Fähigkeiten betrifft. Und zudem kann euch dann auch niemand die dringend benötigten Feinde wegschnappen. Das ist nämlich eine weitere Schwäche von Nidus. Wenn Mitspieler Feinde vor euch ausschalten, könnt ihr selbst keine Stacks aufbauen und seid dann ein leichtes Ziel.

Am besten spielt ihr Nidus also entweder in einem koordinierten Team oder eben solo. Ihr trotzdem jedem Spieler raten, diesen Frame zu lernen und zu meistern. Es wird nicht umsonst sein. Eine interessante Mechanik mit Nidus gibt es aber noch. Neue Spieler*innen wundern sich oft (ging mir auch so), warum da plötzlich ein rosa Pickel am Hals ihres neuen Frames wächst. Das liegt an Nidus, denn spielt ihr mit einem Nidus in einem Team oder mit einem bereits infizierten anderen Frame, werdet auch ihr infiziert. Über mehrere Tage hinweg wächst die Zyste, bis ein Tentakel daraus hervorkommt, wenn es reif ist. Von hier an habt ihr drei Möglichkeiten. Entweder ihr lasst die Zyste, wie sie ist (es hat keine Nachteile), entfernt sie in einem Raum in eurem Orbiter oder leert die Zyste, um damit einen Helminth, infizierte Version eines Kubrew zu erschaffen. Das ist der einzige Weg, wie ihr diese Version eines Hundes erschaffen könnt.

Warframe Nidus Prime Access

Nidus Prime mit Strun Prime und Magnus Prime.

 

Nidus Primes Fähigkeiten im Überblick

Passive Fähigkeit

Nidus verwendet zwar Energie für seine Fähigkeiten jedoch nur zu Beginn. Er kann nämlich auf eine spezielle Ressource zurückgreifen, die er durch seine Fähigkeiten aufbaut. Mutationsstacks werden durch ein Displayelement am rechten Rand angezeigt. Die Anzeige ist in fünf Segmente unterteilt und eure Fähigkeiten füllen pro Treffer eine variable Anzahl an Segment. Sind fünf Segmente gefüllt, erhält Nidus einen Mutationsstack.

Bis zu 100 Stacks könnt ihr so aufbauen und statt der Energie nutzen, um eure Fähigkeiten zu aktivieren. Parasitic Link kann so für einen Stack und Ravenous für drei Stacks statt Energie aktiviert werden. Zudem nimmt der Schaden von Virulence und den Maden von Ravenous mit steigendender Anzahl an Stacks. Eine weitere Besonderheit von Nidus ist der Undying Status. Erleidet Nidus tödlichen Schaden, während er mindestens 15 Stacks hat, werden diese verbraucht und Nidus geht in den Undying Status.

In diesem Moment geht er nicht zu Boden, wird aber für fünf Sekunden unsterblich und regeneriert die Hälfte seiner Lebensenergie. Die Mutation in Nidus hat auch optische Veränderungen zur Folge, die sogar unterschiedlich sind für alle seine verfügbaren Skins. Mit steigenden Stack verändert sich das Äußere von Nidus bis er bei zehn Stacks die finale Veränderung erreicht.

 

Virulence

Nidus stampft auf den Boden und lässt infiziertes Gewächs vor im Wuchern. Feinde, die von dem Mutationsgewächs getroffen werden, nehmen Schaden und ihnen wird Energie entzogen. Pro fünf getroffener Feinde verbreitet sich das Gewächs weiter und kann so noch mehr Feinde treffen.

 

Larva

Nidus erzeugt seinen Meatball aus dem dann Tentakel schießen wie Spagetti (daher, Spagetti und Meatball Frame). Die Tentakel greifen sich alle Feinde in Reichweite und hält sie fest. Danach könnt ihr mit Virulence oder anderen Angriffen schnell viele Feinde auf einmal ausschalten und Mutationsstacks generieren.

 

Parasitic Link

Nidus bindet sich mit einem Tentakel an einen Mitspieler oder Feind. Bei Verbindung mit einem Mitspieler bekommen beide einen Bonus zu Ability Strength. Bei Verbindung mit Feinden absorbiert der verbundene Feind einen Teil des Schadens, den Nidus einsteckt.

 

Ravenous

Nidus lässt mutierte Gewächse in einem Bereich um ihn herum wachsen und beschwört seine explodierenden Maden. Die Maden greifen Feinde an und jeder verzehrte Feind trägt zu euren Mutationsstacks bei. Während sich Nidus auf dem mutierten Boden befindet, regeneriert er Lebensenergie.

Warframe Nidus Prime Access

Nidus Primes Fähigkeiten im Überblick.

 

Meine verwendeten Builds

Builds für Nidus sind recht simpel und brauchen nicht wirklich viel, um gut zu funktionieren. Fokussiert euch am besten auf die Stärke eurer Fähigkeiten und deren Reichweite. Danach sorgt ihr noch für etwas mehr Lebensenergie und Panzerung und schon kann es losgehen. Wenn ihr mit zufälligen Spielern spielt, kann es nützlich sein, Flow für mehr Energie zu verwenden, da ihr unter Umständen nicht auf genug Stacks zugreifen könnt. Wenn ihr die extra Energie nicht braucht, könnt ihr hier aber auch gerne noch eure Reichweite vergrößern. Ein Slot ist in meinem Build permanent für Nidus Augment Mods reserviert, die ihr frei wählen könnt je nach eurem Spielstil.

Persönlich nutze ich aktuell gerne die Augment Mod Teeming Virulence die euch für neun Sekunden +70 % Crit-Schaden gibt, wenn ihr vier Feinde mit Virulence trefft. In Verbindung mit einer guten Primärwaffe (von denen es aktuell genug gibt), ist das eine extrem starke Kombination. Drei bis vier Forma sollten für den Build vollkommen ausreichen, sofern ihr ein Umbra Forma besitzt. Wenn ihr vielleicht noch keinen Zugriff auf Umbra oder Prime Mods habt, ist das auch kein Problem, ersetzt dann einfach die Mods durch ihre normalen Versionen.

 

Strun Prime und Magnus Prime

Mit diesem Prime Access sind zwei echte Urgesteine in den Kreis der Primes aufgestiegen. Die Shotgun Strun Prime und die Sekundärwaffe Magnus Prime unterscheiden sich dabei aber in einem wichtigen Aspekt ihrer Stärke. Während die Prime Version von Strun die Waffe auf absolutes Endgame Niveau bringt, ist Magnus Prime zwar gut, aber nicht gut genug. Die Prime Version von Strun ist eine Verbesserung zu all den anderen Varianten in nahezu allen Bereichen. Einzig die Statuschance pro Schrotprojektil ist etwas reduziert, wobei ihr aber insgesamt nicht wirklich etwas an Schaden einbüßt. Mein Build nutzt die neuen Galvanized Mods, die ihr aber nicht wirklich braucht, solange ihr noch auf der normalen Sternenkarte unterwegs seid.

Auch mit den normalen Versionen der verwendeten Mods ist Strun Prime ein echtes Kraftpaket. Als Elementkombo nutze ich wie fast immer Hitze und Viral. Primed Ravage (normales Ravage geht auch) und Critical Deceleration für mehr Crit-Chance und Crit-Schaden. Die Galvanized Mods bringen dann noch mehr Multishot, Status und Projektilgeschwindigkeit, die sich automatisch pro Kill noch verstärken. Seid ihr im Endgame Bereich (Steel Path) sollet ihr unbedingt die Galvanized Mods einarbeiten, da diese gegen Feinde mit hohem Level den Schaden skalieren. Auch Strun Prime verlangt von euch aber häufiges nachladen, daran hat sich kaum etwas geändert.

Ein Biest ist die Waffe aber trotzdem auch wenn sich der Level der Feinde jenseits der 150 bewegt. Kommen wir aber jetzt noch zu Magnus Prime, die Sekundärwaffe von Nidus Prime. Die Pistole ist dabei ein solides Upgrade im Vergleich zum Original, da ihr hier Boni für eigentlich jeden Basiswert erhaltet. Besonders an Magnus Prime ist der Chamber Cascade Buff den ihr bekommen könnt, wenn ihr fortlaufende Treffer landet. Jeder Treffer hat dabei eine 5 % Chance, den Buff zu aktivieren und gibt euch dann eine Munitionseffizienz von + 100 %. Dadurch verbraucht ihr für etwa vier Sekunden lang weniger Munition und könnt so einfach weiterballern.

Jedoch wird euch der Rückstoß dabei ein paar Probleme bereiten und daher solltet ihr die Steady Hand Mod in Betracht ziehen, um den Rückstoß in den Griff zu bekommen. Ansonsten ist der Build für die Waffe der für Strun Prime recht ähnlich, denn auch hier nutze ich die Galvanized Mods aber eben für Pistolen. Zusätzlich dann noch Hitze und Viral als Status Kombination. Die Performance von Magnus Prime ist nicht zu verachten, daran gibt es keinen Zweifel. Solltet ihr noch in den Standardmissionen unterwegs sein, wird euch die Waffe sicherlich gute Dienste leisten. Im Steel Path solltet ihr aber eher zu stärkeren Alternativen greifen.

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Titelbild © Digital Extremes

  • Warframe Nidus Prime
    Fazit zu Warframe

    Nidus und seine Prime Version sind vor allem für alle Spieler*innen im Endgame Bereich eine gute Wahl. Erst hier entfalten seine Fähigkeiten nämlich ihr wahres Potenzial. Im Gegenzug ist er leider eher nutzlos oder besser gesagt, unspektakulär in leichten Missionen. Auch ein Teamplayer ist Nidus nicht unbedingt, insbesondere wenn ihr mit einem zufälligen Team spielt. Ohne seine Stacks ist nämlich nicht viel los. Dennoch sollten sich alle Spieler*innen mit dem Frame vertraut machen. Bei den neuen Prime Waffen gibt es mit Strun Prime eine echte Empfehlung für Endgame Tenno. Magnus Prime hingegen ist immer noch sehr gut, kann aber nicht mit der recht guten Auswahl an stärkeren Alternativen mithalten. Wer also meist solo unterwegs ist und schon tiefer im Spiel steckt, solltet ihr euch Nidus Prime nicht entgehen lassen. Und neuere Spieler*innen sollten sich ebenfalls mit dem Frame beschäftigen und für später bereithalten.   

    Marco Schmandt, Redakteur

 

Positiv:

Nidus Prime ist exzellent für Solo Spieler*innen die sich im Endgame befinden oder daraufhin arbeiten
Hat man Nidus Gameplay gemeistert, bekommt man einen nahezu unsterblichen Frame
Die neue Prime Version der Strun Shotgun, kann sich erfolgreich als Top-Tier Option beweisen

Negativ:

Nidus braucht ein wenig Übung um wirklich Unsterblichkeit zu erreichen
Magnus Prime ist zwar gut, kann jedoch nicht mit stärkeren Alternativen mithalten

Ab in die Sammlung?

Nidus Prime gehört in die Sammlung eines jeden Tenno. Die beiden Waffen natürlich auch, auch wenn Magnus Prime stärkere Alternativen hat.

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Geschrieben von Marco Schmandt
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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