Top of the Decks – Die besten Hearthstone Decks für den November 2019

Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe “Top of the Decks – Die besten Hearthstone Decks”! In diesem umfangreichen Format, möchten wir von NAT-Games die Hearthstone Puristen unter euch ansprechen und mit aktuellen Informationen rund um die Meta von Blizzards Sammelkartenspiel versorgen. Generell erwartet euch im Folgenden ein monatliches Update zur Meta-Landschaft im Standard Format, gefolgt von jeweils zwei kompetitiven Decklisten für jede der neun Klassen. Wir versuchen dabei jeden Monat einen guten Mix aus den besten und unterhaltsamsten Decks für euch herauszusuchen. Dafür machen wir uns zum einen die Daten von HSReplay zunutze, zum anderen durchforsten wir die Hearthstone Community auf der Suche nach Geheimtipps.

 

Schamanen, überall Schamanen

Die Schamanen-Klasse hält die Standard Meta Hearthstones nach wie vor im eisernen Griff. Sowohl die Beliebtheit, als auch der Erfolg der unterschiedlichen Deck-Variationen sind unerreicht. Insgesamt stellt die Klasse fast ein Viertel aller gespielten Decks und übertrifft damit die zweitgespielte Klasse beinahe um das Dreifache. Bedanken könnt ihr euch dafür bei der nahezu unschlagbaren Evolution + Wüstenhase Kombination, die Quest- und Evolution-Schamanen im Alleingang an der Spitze der Nahrungskette halten. Dabei profitiert die Klasse maßgeblich von der allgemeinen Schwäche ihrer schlechtesten Match-Ups und der daraus resultierenden Seltenheit dieser Decks.

Eines dieser seltenen Decks stellt die Paladin-Klasse mit dem Heiliger-Zorn-Paladin und dient an dieser Stelle als Paradebeispiel für das soeben erwähnte. Obwohl es die unterschiedlichen Decks der Schamanen in die Tasche stecken kann, versagt es katastrophal gegen alle verbleibenden Kontrahenten. Natürlich könnt ihr durch das Meistern dieses Archetypen ein bis zwei schlechte Begegnungen kaschieren, gegen Quest-Druiden und Co. seht ihr allerdings schwarz. In Sachen Gewinnrate hat daher der Secret-Highlander-Paladin die Nase vorn und thront weiterhin mit 57% an der Spitze. Der Schein trügt jedoch, wenn man die verschwindend geringe Beliebtheit des Decks hinzunimmt. Klar, das Deck ist überaus ausgewogen und kann beinahe jedes Match gewinnen, aber ihr seid in keiner Partie eindeutig favorisiert.

 

Wer spielt die zweite Geige?

Da die grundlegende Herrschaftsfrage aktuell eindeutig geklärt ist, gestaltet sich die Suche nach dem vielversprechendsten Verfolger deutlich interessanter. Priester und Schurken gelten als die Favoriten für diese Rolle und fahren altbekannte Geschütze auf. Die Priester-Klasse vertraut weiterhin auf ihr Kombo-Deck. Besonders in den höchsten Rängen weiß der perfektionierte Archetyp zu brillieren, zeigt aber auch gleichzeitig seine größte Schwäche: Den enormen Schwierigkeitsgrad des Decks. In den Händen einer Hearthstone Legende ist Combo-Priester nach wie vor eines der besten Decks der Meta, in den Händen eines gewöhnlichen Spielers ein bestenfalls befriedigendes.

Doch die Priester-Klasse hat noch ein zweites, allgemeintaugliches Ass im Ärmel, den Auferstehungs-Priester. Trotz eines bescheidenen Match-Ups gegenüber Quest-Schamanen, seid ihr mit diesem Deck gut beraten und könnt eure Gegner mit immer wieder kehrenden Mauern aus Spott Kreaturen in den Wahnsinn treiben. Bei den Schurken sieht es ganz ähnlich aus. Mit dem Tempo-Schurken feiert auch hier ein uralter Archetyp ein überraschendes Comeback und erobert die Ränge. Dabei fällt es ausgerechnet über Priester her, während es parallel dazu gegen Schamanen bestehen kann. Doch auch hier gilt es den beachtlichen Schwierigkeitsgrad des Decks zu beachten.

 

Stagnation bei Druiden und Jägern

Sowohl bei der Druiden-, als auch bei der Jäger-Klasse ist keine nennenswerte Entwicklung zu beobachten. Beide Klassen bieten jeweils ein durchsetzungsfähiges Deck, obgleich beide schwerwiegende Schwächen aufweisen. Highlander-Jäger bleibt das einzig prominente Jäger-Deck und weist, bis zum Erreichen des 5. Rangs, erstklassige Gewinnraten auf. Dieser Fakt ist nicht zuletzt den Geheimniskarten geschuldet, die vielen unerfahrenen Spielern zum Verhängnis werden. Je höher wir allerdings auf der Ladder schauen, desto schlechter wird die Gewinnrate des Jäger-Flaggschiffs. Insbesondere der Anstieg an Tempo-Schurken macht es dem Highlander-Jäger schwer, aber auch gegen die omnipräsenten Schamanen überzeugt der Archetyp leider nicht vollends.

Den Druiden ergeht es da recht ähnlich. Quest-Druide stellt weiterhin die einzig kompetitive Deckliste für Malfurion dar, wobei sich die Nomi-Variante in Sachen Gewinnrate kaum von der Malygos-Version unterscheidet. Die größten Probleme des Decks bleiben weiterhin die Herrschaft der Schamanen, die mit ihren schnellen aggressiven Decks und die Abwesenheit langsamer Kontroll-Archetypen gegen die Quest-Druiden im Vorteil sind.

 

Die Inglourious Basterds

Die verbleibenden drei Klassen, Magier, Hexenmeister und Krieger teilen sich die untersten Ränge der aktuellen Meta Hearthstones. Sowohl Krieger als auch Magier haben zwar durchaus potente Decklisten, um gegen die Schamanenflut anzukämpfen, jedoch versagen Highlander-Magier und Aggro-Krieger gegen die verbleibenden Kontrahenten. Und Kontroll-Krieger, ein Deck, was eigentlich die Antwort auf die Masse von Aggro-Decks sein müsste, hat es bislang noch nicht geschafft wieder auf die Beine zu kommen. Grund dafür sind die vielen fehlgeschlagenen Experimente mit N’Zoth, die alle durchweg unzufriedenstellend abgeschnitten haben. Hexenmeistern ergeht es da sogar noch schlechter und die Klasse bildet einmal mehr das abgeschlagene Schlusslicht. Weder die altbackene Zoo-Liste, noch Quest-Kontroll-Experimente können eine ernsthafte Durchschlagskraft entwickeln und werden in jedem Aspekt von anderen Klassen übertroffen. Wenn sich eine Klasse nach der nächsten Erweiterung sehnt, dann Hexenmeister!

HSReplay Daten November

 

Top of the Decks: Die Klassen

Schamane

Die aktuelle Königsklasse von Hearthstone bietet wie schon im vergangenen Monat zwei überaus erfolgreiche Decklisten, die die Meta-Landschaft von Hearthstone dominieren: Evolutions- und Quest-Schamane. Der Evolutions-Schamane hat im Laufe der letzten Wochen seine finale Form erreicht und übertrifft in Sachen Erfolg alle anderen Decks um Längen. Mit Vessina, Kampfrausch und Sturmbringer stehen dem Deck schier unzählige Möglichkeiten zur Verfügung, Spiele schnell und effizient zu entscheiden. Star des Decks bleibt die namensgebende Evolutions-Kombination, Evolution + Wüstenhase, die aus dem Nichts beeindruckende Minion-Schwärme erzeugen kann. Insgesamt gibt es nur sehr wenige Decks, die mit solchen Tempospitzen mithalten können oder genügend Werkzeuge besitzen, um die vielen Kreaturen verlässlich auszulöschen. Einzig Auferstehungs-Priester und Kontroll-Krieger werden dieser Aufgabe gerecht, wenn auch nur haarscharf. Somit ist der Evolutions-Schamane das Deck für alle unter euch die gewinnen möchten.

Evolutions-Schamane

Trotz einer überlegenden Beliebtheit scheinen Quest-Schamanen, im Vergleich zu ihrem explosivem Bruder, den Kürzeren zu ziehen. Zwar behält der Archetyp den entscheidenen Vorteil gegenüber Kontroll-Decks, aber verliert klar im direkten Aufeinandertreffen. Hinzu kommt noch, dass es das deutlich schwieriger zu spielende Deck bleibt. Meiner Meinung nach stellt der Quest-Schamane allerdings das unterhaltsamere Deck dar und fordert jede Partie aufs neue eure grauen Zellen, da ihr unzählige Faktoren gleichzeitig berücksichtigen müsst. Dementsprechend belohnt es intelligentes Karten Management mit einer immer noch stattlichen Gewinnrate.

Quest-Schamane

Hearthstone Thrall

 

Paladin

Vertraut ihr den reinen Zahlen, stellt die Paladin-Klasse mit dem Highlander-Paladin das erfolgreichste Deck. Der Scheint trügt allerdings. Wenn man die einzelnen Match-Ups genauer unter die Lupe nimmt, offenbaren sich schnell die Schwachstellen der Liste. Obwohl das Deck gegen die meisten Schamanen-Konter überzeugt, schneidet es nur ungenügend im direkten Vergleich mit der Königsklasse ab. Zwar unterliegt es der Schamanenflut nur knapp, im Großen und Ganzen aber noch zu oft. Das größte Manko am Deck ist meiner Meinung nach die eigentliche Struktur, die mit der Highlander-Restriktion einher geht. Da ihr jede Karte im Deck nur einmal besitzt, seid ihr besonders gegen schnelle Decks oft auf euer Glück angewiesen, die zur Situation passende Karte zu ziehen. Nichtsdestotrotz seid ihr als Paladin-Fans mit dem Highlander-Paladin am besten beraten.

Highlander-Paladin

Ein echter Schamanen-Killer ist das zweite Deck der Paladine, der Heiliger-Zorn-Paladin. Cool, denkt ihr euch jetzt vielleicht, das muss doch dann der Metabreaker sein, oder? Leider ist die Antwort auf diese Frage nein. Zwar seid ihr mit den Heiliger-Zorn-Paladin gegenüber Schamanen klar im Vorteil, gegen jede andere Klasse Hearthstones seht ihr dafür alt aus und das sehr deutlich. Daher kann ich euch dieses überaus spaßige Deck nur bedingt ans Herz legen. Interessanterweise ist der Heiliger-Zorn-Paladin zu diesem Zeitpunkt eines der wenigen Decks, welches sich die brandneue Karte Sathrovarr zu Nutze macht. Hearhstone Grandmaster Viper hat als einer der Ersten mit der Karte experimentiert und das mit beachtlichem Erfolg.

Heiliger-Zorn-Paladin

Hearthstone Uther

 

Priester

Die Priester-Klasse beherbergt mit dem Kombo-Priester weiterhin eines der besten Decks, auch wenn das ein Großteil der Community zu verdrängen scheint. Mit der richtigen Starthand und pfiffigem Ressourcen Management kann dieses Deck nach wie vor Spiele entscheiden, ohne dem Gegenüber eine Chance zu lassen. Trotz dieses Umstandes sind Kombo-Priester, abseits des Legenden-Rangs, eine Seltenheit geworden und spielen somit eine überraschend geringe Rolle in der aktuellen Meta. Vielleicht könnte der rasante Aufstieg der Tempo-Schurken daran Mitschuld tragen, gegen die Kombo-Priester kaum etwas entgegen zu setzen haben. Vielleicht hat die Hearthstone Community den vergangenen Branchenprimus aber auch einfach satt und wendet sich lieber dem anderen Priester-Deck zu.

Kombo-Priester

Die Rede ist hier natürlich vom Auferstehungs-Priester, der ganz nach seinem Namen mit der Rückkehr von N’Zoth von den Toten auferstanden ist. Ihr wollt aggressive Decks mit immer wiederkehrenden Mauern aus Spott Kreaturen in den Wahnsinn treiben? Dann ist Auferstehungs-Priester euer Deck. Zwar ist es von der reinen Erfolgsquote nicht auf dem potentiellen Level eines Kombo-Priesters, aber es vermag sich insgesamt durchaus zu behaupten. Schade nur, dass es ausgerechnet dem aktuell beliebtesten Deck Hearthstones, dem Quest-Schamanen, hoffnungslos unterlegen ist. Ohne diesen Kontrahenten könnte der Auferstehungs-Priester zum besten Deck der Meta avancieren, mit besagtem Gegner muss es sich der Königsklasse unterordnen.

Auferstehungs-Priester

Hearthstone Anduin

 

Schurke

Die Schurken-Klasse kann nach überaus harten Wochen und Monaten endlich wieder durchatmen und hat mit dem rasanten Aufstieg eines ihrer ältesten Decks eine Erfolgsgeschichte zu erzählen. Der Tempo-Schurke ist zurück und hat sich quasi über Nacht den Titel “Zweitbeliebtestes Deck Hearthstones” erobert. Grund dafür ist eine einzige Karte: Rastloser Abenteurer. Mithilfe dieser kleinen Innovation ist es dem verstaubten Schurken-Deck gelungen, seine schlechtesten Match-Ups, Quest-Schamane und -Druide, aufzupolieren. Somit wärt ihr mit dem Tempo-Schurken zumindest gegen die zahllosen Quest-Schamanen gerüstet. Leider gilt das nicht für Evolutions-Schamanen, die dem Begriff Tempo eine ganz andere Definition geben und Schurken blass aussehen lassen.

Tempo-Schurke

Alternativen zum Tempo-Schurken sind in der Klasse rar gesät. Solltet ihr die armen, humpelnden Kontroll-Krieger der Ladder quälen wollen, kann ich euch jedoch den N’Zoth-Schurken empfehlen. Mit diesem Deck könnt ihr eine praktischen unendliche Anzahl N’zoths in euer Deck mischen und dabei zusehen, wie euer Gegenüber verzweifelt. Leider braucht der N’Zoth-Schurke für die Umsetzung dieser Strategie sehr lange, was die allgemeine Gewinnrate gegen alle anderen Decks in den Keller rutschen lässt.

N’Zoth-Schurke

Hearthstone Valeera

 

Druiden

Wie oben bereits erwähnt hat sich bei den Druiden nicht viel verändert. Der prominenteste und erfolgreichste Archetyp der Klasse bleibt der Quest-Druide in seinen zwei Ausführungen. Während die Nomi-Variante langsam wieder an Beliebtheit gewinnt und in Sachen Gewinnrate die Nase vorn hat, betrachte ich den Malygos-Quest-Druiden weiterhin als das bessere Deck. Für mich ist es einfach flexibler in seinen Möglichkeiten ein Spiel zu gewinnen, auch wenn diese Flexibilität einen erhöhten Schwierigkeitsgrad zur Folge hat.

Quest-Druide

Aber egal ob Nomi oder Malygos, die Schwächen des Archetypen bleiben bestehen und hindern die beiden Decks daran, sich an die Spitze der Meta zu setzen. Dem starken Early Game eines Evolutions-Schamanen oder eines Tempo-Schurken haben die behäbigen Druiden-Decks kaum etwas entgegen zu setzen und schaffen es leider nicht, sich rechtzeitig zu stabilisieren, um verlorenen Boden mit mächtigen Tempo-Zügen wieder wett zu machen.

Malygos-Quest-Druide

Hearthstone Malfurion

 

Jäger

Die Jäger-Klasse scheint kollektiv zu resignieren und konzentriert sich auf eine einzige Deck-Liste, den Highlander-Jäger. Und obwohl dieses Deck die unteren Ränge der Ladder mit hohen Gewinnraten unsicher macht, wirkt es insgesamt schwächer im Vergleich zur restlichen Meta. Die Liste der schlechten Match-Ups ist länger geworden, die der Guten dafür nicht. Dank dem Ruf der Wildnis und Ragnaros hat der Highlander-Jäger zwar endlich gute Chancen gegen Quest-Druiden, aber Schamanen, Priester und Schurken können Rexxar in den Wahnsinn treiben. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass Highlander-Jäger ein furchtbares Deck ist. Bis zum 5. Rang der Hearthstone Ladder ist es sogar ein sehr Gutes und wird euch wohlgehütet durch die Ränge geleiten. Nur ab diesem Punkt wird es für das Deck schwerer und ihr werdet häufiger als Verlierer aus der Taverne gehen.

Highlander-Jäger

Hearthstone Rexxar

 

Krieger

Die erfolgsgewöhnte Klasse der Krieger hat es in den letzten Wochen nicht einfach, obwohl die beiden besten Decks von Garrosh eigentlich gut dastehen müssten. Beginnen wir mit dem ersten dieser beiden Decks, dem Kontroll-Krieger. Nachdem dieser Archetyp die gescheiterten Versuche N’Zoth zu integrieren aufgegeben hat, schien sich ein Weg zur Spitze der Meta aufzuzeigen. Dem stellte sich allerdings ein absolut unerwartetes Deck in den Weg, welches euch an dieser Stelle bekannt vorkommen dürfte: Der N’Zoth-Schurke. Ein Deck, welches im Grunde keinerlei Wettkampffähigkeiten besitzt, dafür allerdings Kontroll-Krieger ausnahmslos bezwingt und sich aus unerfindlichen Gründen wachsender Beliebtheit erfreut. Eine ebenso interessante wie aberwitzige Entwicklung, die es gerade dem Evolutions-Schamanen erheblich leichter macht die Meta zu dominieren.

Kontroll-Krieger

Aggro-Krieger haben zwar keinen solchen Nemesis und schlagen sich erstaunlich gut gegen Schamanen und Kombo-Priester, sind aber den verbleibenden Decks unterlegen. Besonders die Auferstehungs-Priester hindern den aggressiven Krieger-Archetypen am Durchbruch und machen das Aggro-Deck so zu einem bestenfalls befriedigenden Deck.

Aggro-Krieger

Hearthstone Garrosh

 

Magier

Auch Magier haben unter der einseitigen Schamanen-Meta von Hearthstone zu leiden. Nachdem die Experimente um ein Flammenschürer-Deck scheiterten, wurde von der Hearthstone Community an diversen Highlander-Listen gebastelt. Und obwohl man den Highlander-Magier durchaus so zusammenstellen kann, dass er Schamanen schlägt, so gibt man damit, überspitzt gesagt, alle anderen Match-Ups auf. Das macht das letzte Magier-Deck zu einem insgesamt unterwältigenden Deck. Damit meine ich nicht, dass Highlander-Magier ein hoffnungsloser Fall ist. Wie unter anderem Reddit User u/wallysmith127 beweist, könnt ihr mit einer der vielen Variationen sogar den Rang einer Legende erreichen. Nein, damit meine ich, das Highlander-Magier einfach kein erfolgsversprechendes Deck für jedermann ist und euch das Siegen deutlich schwerer fallen lässt, als andere Decks, anderer Klassen.

Highlander-Magier

Hearthstone Jaina

Hexenmeister

Hexenmeister verweilen weiterhin am unteren Ende der Nahrungskette. Zoo-Hexenmeister bleibt das Go-to-Deck für alle Gul’dan-Fans, doch selbst dieser Klassiker schafft es gerade mal an die Grenze einer Gewinnrate von 50%. Nichtsdestotrotz könnt ihr mit diesem Deck den Rang der Legende erreichen, wie Reddit-User u/crawlingbacktolife unter Beweis stellt. Dank einer ordentlichen Gewinnrate gegen Meta-König Schamane, weiß Gul’dans Evergreen durchaus zu überzeugen, da es das Board schneller und verlässlicher sichern und somit ein frühes Evolution + Wüstenhase klären kann. Auch die im Early Game weitestgehend behäbigen Quest-Druiden fallen dieser Strategie zum Opfer. Größter Nachteil des Hexenmeister-Zoo bleibt allerdings, dass dem Deck recht schnell die Puste ausgeht und ihr kaum Optionen habt ein Spiel zu drehen, wenn eure frühen Minion Schwärme das Zeitliche segnen.

Zoo-Hexenmeister

Eine spaßige und tatsächlich recht erfolgreiche Alternative für Hexenmeister stellt der Hohen-Hüter-Ra-Hexenmeister dar. Diese Kombo Variante des unterwältigenden Quest-Hexenmeisters schafft es mit Hilfe von Glinda Krähenfuß und der aufgewerteten Heldenfähigkeit genügend Mogukultistinnen zu beschwören, um den Hohen Hüter Ra aus dem Hut zu zaubern – was in den meisten Fällen das Spiel für euch entscheidet. Dafür stehen dem Deck gleich mehrere Optionen zur Verfügung, um diese Kombo umzusetzen. Mit dem Herz der Karten auf eurer Seite ist es theoretisch sogar möglich, Ra schon im 8. Zug zu beschwören.

Bis zu dem fulminanten Finale spielt sich das Deck wie ein klassischer Kontroll-Hexenmeister, der dank Traumpaar Khartuts und N’Zoth sogar einiges an Durchhaltevermögen aufweist. Hearthstone YouTuber Dekkster hat diesem kleinen Underdog einen eigenen Guide gewidmet und ist von dessen Potential überzeugt. Insbesondere Kontroll Decks, wie Auferstehungs-Priester und Kontroll-Krieger, fallen dem Deck zum Opfer. Und ganz ehrlich? Es ist furchtbar unterhaltsam, ahnungslose Gegner mit dieser Kombo zu erwischen.

Hoher-Hüter-Ra-Hexenmeister

Hearthstone Guldan

 

Ein Ende ist in Sicht

Das Doom in the Tomb-Event hat einer furchtbar einseitigen Meta den Weg geebnet, die vielen Anhängern von Blizzards Kartenspiel sauer aufstößt. Und dennoch freut es mich, dass Team 5 diesen Schritt gewagt und ausrangierte Karten zurück ins Standard Format von Hearthstone gebracht hat. Denn trotz dieser von Schamanen dominierten Meta, hat es uns Abwechslung gebracht und Wartezeit zur nächsten Erweiterung versüßt. Apropos nächste Erweiterung: Da im Dezember die Veröffentlichung der Erbe der Drachen Erweiterung ansteht und sich die aktuellen Meta höchstwahrscheinlich kaum noch ändern wird, verschiebt sich die nächste Ausgabe von Top of the Decks in die letzen Wochen des Wintermonats. Bis dahin gilt wie immer: Über Feedback, Fragen und Anregungen würden wir uns freuen, gerne auch explizit zu einzelnen Decklisten oder Klassen.

Hearthstone King Togwaggle

Hearthstone: Die besten Gasthaus-Rezepte
  • Chelsea Monroe-Cassel
  • Herausgeber: Panini Verlags GmbH
  • Auflage Nr. 1 (22.01.2018)
  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten

Quellen: hsreplay.com, hearthstonetopdecks.com, reddit.com

Maximilian Apel
Geschrieben von
vertraut stets auf das Herz der Karten.

2 Kommentare

  1. Sathrovarr ist ebenfalls in Quest Schamane mit Imperator Thaurausian und den Grauselwurz sehr stark

    Antworten
    • Maximilian Apel

      Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet, da Quest Schamane eigentlich schon mehr als genug Ressourcen besitzen. Aber du hast vollkommen recht, das klingt nach zwei extrem starken Kombinationen für die neue Karte.

      Antworten

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