The Long Gate

Test zum Rätselspaß für Fortgeschrittene

The Long Gate im Überblick

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Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Nintendo Switch Pro Controller
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  • Passend für die Nintendo Switch
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Releasedatum: 16. Juni 2020

Genre: Puzzlespiel 

USK: ab 0 Jahren freigegeben 

Publisher: Inductance, LCC

Plattformen: PC, Nintendo Switch 

Rätselspiele haben es häufig nicht leicht. Oftmals ist es schwer, die richtige Balance zwischen einer angemessenen Herausforderung und verständlichen Rätseln zu finden. Entweder werfen die Spielerinnen und Spieler nach einer Stunde den Controller frustriert in die Ecke, oder sie rasen gelangweilt von Puzzle zu Puzzle, ohne sich wirklich anstrengen zu müssen. Als Fan von Rätselspielen war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und bin dabei auf The Long Gate für die Nintendo Switch gestoßen.

Nachdem das auf Logik- und Naturrätseln basierende Puzzlespiel bereits 2020 für den PC erschien, schaffte es der Port im Juli dieses Jahres auf Nintendos Hybrid-Konsole. Ob ich hier endlich mein forderndes, aber nicht frustrierendes Rätselspiel gefunden habe oder ob das Puzzlespiel aus der Ego-Perspektive diesen Balanceakt nicht hinbekommt, erfahrt ihr in meinem Test zu The Long Gate.

 

Darum geht es in The Long Gate

Von Beginn an ist The Long Gate ein atmosphärischer Knaller. Man startet inmitten eines dunklen Raumes, in welchem Energieleitungen pulsieren. Ohne zu wissen, wer oder wo man ist, läuft man den Weg entlang und landet letztendlich in dem Raum, den wir bereits vom Cover des Spiels kennen.

Hier erhalten wir unser wichtigstes Item im ganzen Spiel. Eine Apparatur, welche mich auf den ersten Blick an die neue Waffe von Samus Aran erinnert hat. Hiermit können wir ab sofort Schalter betätigen, Gegenstände bewegen und generell mit unserer Umwelt interagieren. In der Ego-Perspektive bahnen wir uns unseren Weg weiter zum großen Tor. Nachdem wir es betreten haben, beginnt unser herausforderndes Rätselabenteuer.

 

Hier beginnt der Rätselspaß.

 

Aufpassen im Physik Unterricht

Im ersten Rätsel-Raum angekommen wird das Spielprinzip von The Long Gate schnell klar. Mit unserem Item müssen wir die unterschiedlichsten Stromkreise schließen und aktivieren. Dafür können Schalter betätigt, verschoben oder angepasst werden. Wenn die Energiequelle geschlossen ist, geht es weiter in den nächsten Raum und der Spaß geht von vorne los.

Bei jedem Rätsel gilt es, die besonderen Eigenheiten des Stromkreises zu beachten. Manchmal ist zum Beispiel die genaue Reihenfolge der Schalterbetätigung ausschlaggebend oder es gilt herauszufinden, welchen Schalter ihr gerade eben nicht benötigt. Das Ganze hat mich ein wenig an den Physik Unterricht meiner Schulzeit erinnert. Auf eine clevere Art und Weise müssen unter anderem Ein und Aus-Schalter so platziert werden, dass die Energie fließen kann und die metaphorische Glühbirne leuchtet.

Das Ziel des Spiels ist es, sich so durch die verschiedenen Ebenen des mehrstöckigen, raumschiffähnlichen Gebäudes zu rätseln und alle Schlüssel einzusammeln. Hat man alle Schlüssel zusammen, kehrt man zurück zum Anfang und entriegelt die finale Tür.

 

Eure Hauptmission des Spiels.


 

Zwischen Neugier und Kopfschmerzen

Mir ist es bei The Long Gate besonders wichtig, euch zu vermitteln, wie ich mich während des Spielens gefühlt habe. Das Spiel hat nämlich ein extrem hohes Frustrationspotential und schafft es trotzdem, dass ich nicht aufgeben wollte. Aber fangen wir vorne an: The Long Gate nimmt euch zu keinem Zeitpunkt an die Hand. Mit Spielbeginn werdet ihr in diese Welt geworfen, ohne eine Ahnung davon zu haben, wer ihr seid, wo ihr seid oder was euer Ziel ist.

Die Umgebung ist gleichermaßen faszinierend, als auch verwirrend, was dazu geführt hat, dass ich die erste halbe Stunde völlig planlos umher gelaufen bin. Ich habe mich wie in einem Escape Room gefühlt, ohne zu wissen, weshalb ich mich überhaupt in einem befinde. Zwar hat das Spiel mehrere Schwierigkeitsstufen, doch selbst auf der Einfachsten wird nicht unbedingt klar, was als nächstes zu tun ist.

Doch trotz seiner gewöhnungsbedürftigen Rätsel weckt The Long Gate die Neugier der Spielerinnen und Spieler wie kein zweites Rätsel-Spiel. Das hängt auch damit zusammen, dass wenn man ein Rätsel löst es sich extrem belohnend anfühlt und der innere Ingenieur stolz auf einen ist. Wenn man jedoch mit dieser Art von Rätseln eher nichts anfangen kann, sollte man die Finger von The Long Gate lassen. Denn dann sorgt das Spiel schnell dafür, dass man sich für nicht schlau genug hält und vor lauter Frust die Freude am Rätseln verliert.

Es ist definitiv eines der kniffeligsten und herausforderndsten Puzzle-Spiele, die ich je gespielt habe und es hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Doch wenn man sich für diese Art von Rätseln begeistern kann, ist The Long Gate eines der intelligentesten und gleichzeitig spannendsten Rätsel-Abenteuer. Ich würde jedem, der sich für The Long Gate interessiert empfehlen, sich im Vorhinein Gameplay-Videos anzuschauen, damit ihr seht, was euch erwartet.

 

 

 

  • The Long Gate – Test zum Rätselspaß für Fortgeschrittene
    Fazit zu The Long Gate

    The Long Gate hat mir einiges abverlangt. Es ist mit Sicherheit eines der komplexesten Rätsel-Spiele, die ich bis jetzt gespielt habe und ich habe mich des Öfteren ein wenig verloren gefühlt. Wenn man jedoch das Spielprinzip und die Idee hinter den Puzzles erst einmal verstanden hat, gibt es in The Long Gate jede Menge zu entdecken. Ich würde The Long Gate denen von euch empfehlen, die mit Spielen wie The Witness etwas anfangen können und ein gehöriges Maß an Ausdauer für knifflige Rätsel mitbringen.

    Lukas Runde, Redakteur

 

Positiv:

The Long Gate hat eine wundervolle Atmosphäre
Die Rätsel sind innovativ
Das Lösen von Rätseln fühlt sich sehr belohnend an
Es gibt viel zu entdecken

Negativ:

Es fehlt jegliche Art von Einführung
Es herrscht ein hohes Frustrationspotential
Man sollte vorher wissen, worauf man sich einlässt
Die Grafik lässt hier und da zu wünschen übrig

Ab in die Sammlung?

Fans von kniffligen Rätselspielen mit naturwissenschaftlichen Elementen erwartet bei The Long Gate eine aufregende Reise.

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Geschrieben von Lukas Runde
Redakteur im Bereich: Games, Movies

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