The Legend of Zelda: Wind Waker HD – Review zum Remake

Setzt die Segel! Hisst die Fahnen! Denn ein weiteres Mal, machen wir mit Link und seinem treuen Schiff die Meere unsicher. Verbesserte Optik, neue Modi und gelungen übertragenes Gameplay, laden wieder dazu ein, den Titel ein weiteres Mal zu spielen. Doch ob auch Zocker, die den Klassiker bereits kennen, einen Blick auf den Titel werfen sollten, lest ihr in unserer Review.

 

Das Abenteuer beginnt

Wie in jedem The Legend of Zelda beginnt unser Abenteuer damit, das Link, wieder einmal schläft. Dieses mal schafft er es sogar, seinen eigenen Geburtstag zu verpennen. Als seine Schwester ihn weckt, macht er sich auf sein Geburtstagsgeschenk bei seiner Großmutter abzuholen. Dort angekommen, bekommt er das berühmte grüne Gewand, des Helden der Zeit. Die Oma erklärt unserem Link nun, dass jeder Junge in Hyrule dieses Gewand, an seinem Geburtstag tragen muss. Nachdem wir uns umgezogen haben, gehen wir zurück zu unserer Schwester, die auf einem Ausguck auf uns wartet. Diese schenkt uns ein Teleskop, welches wir kaum erhalten, sofort auch nutzen. Und was sehen Links Augen? Einen riesigen Vogel, der eine junge blonde Frau in seinen klauen hält! Doch dieser, lässt das Mädchen über der Insel fallen. Klar das Link ihr zur Hilfe kommen muss! So macht er sich auf, nachdem er sich Schwert und Schild besorgt hat, das Mädchen zu finden.

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Das Abenteuer kann beginnen!

 

Entführung mit Hindernissen

Als Link das Mädchen findet, muss er feststellen das sie eine Piratin ist. Und von ihm gar nicht gerettet werden will! Betrübt machen wir uns auf den Rückweg, doch dann passiert das Unglück! Der riesige Vogel kehrt zurück, und verwechselt Links Schwester mit der Piratin. Und so greift er sich die Schwester und fliegt davon! Link lässt sich das natürlich nicht bieten, und setzt alles daran seine Schwester zu retten! Hierbei hilft uns die Piratin namens Tetra und ihre Crew. Denn diese nehmen uns mit zur verwunschen Bastion, wo der riesige Vogel hingeflogen ist. Dort angekommen startet Link natürlich einen Rettungsversuch. Dieser scheitert allerdings kläglich, und Link wird auf das große weite Meer hinausgeschleudert! Bewusstlos werden wir nun vom roten Leuenkönig geweckt. Dieser wird nun unser Boot für das Meer. Und so startet unser Abenteuer mit dem roten Leuenkönig und dem großartigen Segeltörn über das weite Meer von Hyrule.

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Ab durch die Lüfte, hui!

 

Der Wind leitet euch

Da ihr mit dem roten Leuenkönig quer über das Meer fahrt, habt ihr mit dem Taktstock des Windes, die Möglichkeit, die Richtung des Windes zu ändern. Dadurch ist das Reisen über das Meer erst wirklich möglich. Beim Remake des Klassikers habt ihr am Anfang des Spiels die Auswahl, ob ihr mit dem Wii U Gamepad spielen wollt oder mit dem Wii U Pro Controller. Mit dem Pro Controller stellt sich natürlich mehr Gamecube-Feeling ein, allerdings wurde die Steuerung des Spieles so perfekt auf das Wii-U-Gamepad angepasst, dass es sich auf jeden Fall lohnt mit diesem zu spielen. Denn das Gamepad bietet euch nun einige Features, die ihr auf dem Gamecube nicht hattet. So könnt ihr per Touchscreen ein Item auswählen oder lasst euch die Karte der extrem großen Welt zeigen. Eines der besten Features ist es, den Wind per Kompass auf dem Touchscreen zu ändern, dadurch wirkt das Spiel schneller und flüssiger.

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Na, ob das Schwert nicht etwas groß für Link ist?

 

Animehafte Erscheinung

Als The Legend of Zelda: The Wind Waker auf der E3 2002 vorgestellt wurde, gab es einen Riesenaufschrei von den Fans. Denn knapp ein Jahr zuvor hatte Nintendo eine Tech Demo gezeigt, die die Power des Gamecubes vorstellen sollte. Hier wurde ein kurzer Kampf zwischen Ganondorf und Link, in einer atemberaubenden Grafik, für die damaligen Verhältnisse vorgestellt. Der Trailer war im Prinzip ein Ocarina of Time mit verbesserter Grafik. Jedoch entschied sich Nintendo und Eiji Aounuma für einen genzlich anderen Grafikstil. Den sogenannten Cel-Shading Look. Dadurch wirkt das Spiel wie ein Comic oder ein Animé. Jedenfalls gab es damals heftige Diskussionen ob dies der richtige Schritt sei, einen so “kindischen” Grafkstil zu wählen. Ich für meinen Teil kann nur ein ganz klares JA geben. Damals wie Heute sieht das Spiel einfach großartig aus! Die Verjüngungskur durch Nintendo tut dem Spiel nur gut! Die HD Grafik ist gerade auf größeren Fernsehern extrem gut und detailreich. Die Farben wirken klar und die Charakteranimationen sehen aus, als würde man sich einen Zeichentrickfilm anschauen.

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Die Grafik sieht unglaublich schön und liebevoll gestaltet aus.

 

Der Wind führt die Musik

Auch in Sachen Sound schöpft das Spiel aus den vollen. Immer stimmig und situationsbedingt verändert sich die Hintergrundmusik. Da kommt nie Langeweile auf. Jede Insel die ihr in Hyrule besucht, hat ein eigenes Thema geschrieben bekommen, die man immer wieder gerne hört. Auch die Kämpfe sind jedes mal mit einer dramatischen Musik unterlegt, die die Spannung währenddessen noch einmal in die Höhe treibt! Auch die Soundeffekte hören sich immer so an, als würde man Live dabei sein. Einzig die nicht vorhandene Sprachausgabe stört manche, mir jedoch hat dies nicht missfallen. Da finde ich es eher schade, dass Nintendo bei dem Remake nicht wie bei Skyward Sword, auf einen Orchestralen Soundtrack gesetzt hat, dieser hätte den ohnehin perfekten Soundtrack noch eine Stufe besser gemacht.

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Kämpfe sind natürlich mit gewohnt dramatischer Musik unterlegt.

 

Wer braucht ein Remake?

Jeder der im Jahre 2003 nicht das Original auf dem Nintendo Gamecube gespielt hat. Allerdings werden auch die alten Hasen unter euch auf ihre Kosten kommen. Sollte euch das Ocarina of Time 3D Remake für den 3DS schon gefallen haben, werdet ihr auch mit dem Wind Waker HD Remake viel Freude haben. Gerade die Einbindung des Gamepads, sowie die schnellere Reise über das Meer erleichtern die Suche nach dem Triforce. Auch die neuen Features lockern das Spiel noch einmal gelungen auf. So könnt ihr anderen Spielern aus der ganzen Welt, einen Brief per Miiverse Flaschenpost zukommen lassen. Hierbei hilft euch Tingle, der kleine Feenjunge. Oder auch die damals lästige Suche nach den Triforce Splittern wurde entschärft, und trüben nicht mehr den Spielspaß wie früher. Für Veteranen gibt es zusätzlich noch den Helden Modus, bekannt aus Skyward Sword, wo die Gegner Stärker sind und euch mehr Schaden zufügen. Außerdem werden auch wieder Spieler mit der verbesserten Grafik ihre Freude haben!

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Alles ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und es gibt viel zu entdecken.

Fazit:

Das ein Remake mich so begeistern kann, hätte ich nicht gedacht! The Legend of Zelda: The Wind Waker HD muss sich nicht vor aktuellen Produktionen verstecken. Es bleibt zwar dasselbe Spiel wie 2003, jedoch sind die neuen Features und die fulminante Grafik, sowie das fast perfekte Gameplay selbst heute noch absolute spitzenklassen. Jeder Zelda Fan und die, die es werden wollen, können hier bedenklos zugreifen!

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

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