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Test: Return to Moria

Herr der Ringe Survival aus der Zwergenperspektive

Return to Moria im Überblick

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot
The Lord of the Rings: Return to Moria (PS5)
  • Spüre die Gemeinschaft: Erlebe die Gemeinschaft der Zwerge wie nie zuvor
  • Basisbau: Finde Trost vor der Dunkelheit. Entdecke neue Orte und schaffe Platz, um Architektur im großen Stil zu bauen
  • Stelle Zwergenwerkzeuge, Waffen und mehr her: Fertige und erbeute legendäre Zwergenrüstungen, Werkzeuge, Waffen und Gebäude
  • Erwecke alte Minen wieder zum Leben und befeuere ihre Schmieden, um ihre unberührten Ressourcen zu gewinnen
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 24. Oktober 2023

Genre: Action-Adventure, Survival

USK: Ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: North Beach Games

Plattformen: PC,  PlayStation 5, Xbox Series X|S

Zwerge von Mittelerde vereint euch, Gimli schmeißt eine Party. Return to Moria ist ein Survival Spiel mit Basisbau-Elementen, in dem ihr in den dunklen Minen zurecht kommen müsst. Der alternde Gimli  versammelt die zerstreuten Zwergenscharen, um ihnen ihre Heimat Moria wiederzugeben. Doch das Zwergenreich ist mit der Zeit nicht gastfreundlicher geworden. Etwas Düsteres treibt sein Unwesen in Moria. Keine Sorge Gimli, wir schauen uns das an…

 

Sprich Freund und tritt ein

Wenn es doch nur so einfach wäre, meine lieben „Mellons“. Das elbische Wort für Freund bringt uns hier leider nicht weiter. Morias Tore bleiben verschlossen. Aber wir Zwerge sind erfinderisch und wo uns unsere Kreativität nicht weiter bringt, da doch bestimmt unser Starrsinn. Und am Ende des Tages gibt es ja noch den guten alten Sprengstoff. Nachdem ich über Umwege meinen Weg hinein nach Moria gefunden habe, (ich fiel durch ein großes Loch) sitze ich abgeschnitten von meinen Freunden in der Dunkelheit. Ganz allein.

Naja, nicht ganz allein. Mein tapferer Zwerg Grem’nak hat seinen alten Wegegefährten Nimrodahn an der Seite. Return to Moria ist nämlich als Online-Multiplayer ausgelegt und zu zweit ist es gleich weniger gruselig in den stockdüsteren Minenschächten. Nicht dass Grem’nak Angst hätte vor irgendwas. Und Balrogs sind im vierten Zeitalter (also chronologisch nach den Herr der Ringe Filmen) doch eh schon längst ausgestorben, oder…? ODER?!

Zum Start haben Nimro und ich nicht viel, außer die Kleider an unserem Leibe und Fäuste. Mit Fäusten können wir Holz verkloppen. Mit dem erbeuteten Holz können wir Fackeln craften. Ach, Survival Spiele sind was Feines. Mit der ersten Fackel in der Hand gibt das Spiel direkt zu Beginn preis, was für schöne Lichtdynamiken es innehält. Für ein Game, das in einer dunklen, verlassenen, schmutzigen Mine spielt, kann sich Return to Moria echt sehen lassen.

Verloren in der Tiefe

Wir schlagen uns weiter durch die Höhlen, finden weitere Ressourcen und bauen unsere erste Axt und Spitzhacke. Was am Anfang nur angedeutet wird, verdichtet sich im Laufe des Spiels immer mehr. Return to Moria arbeitet in sehr großen Dimensionen. Abgründe sind hier wirklich tief und hohe Decken richtig hoch. Die Landschaft unter Tage fängt beeindruckend gut das Gefühl der Weite aus den Filmen ein. Um die teilweise großen Distanzen zu überbrücken, können wir per Shortcut schnell kleinere Plattformen und Leitern bauen und uns durch das Gelände arbeiten.

Aber Vorsicht ist geboten, Nimrodahn war einmal übermütig und wollte einen zu großen Abgrund überwinden. Das hat ihn das Leben gekostet. Der Tod dauert zwar wie in den meisten Videospielen auch in Return to Moria nur kurz, aber wir müssen ähnlich wie bei Souls-Spielen wieder zurück zu unsere Leiche, um unser Inventar einzusammeln. Oder wir haben einen netten Zwergenkamerad (Grem’nak) der den Rucksack zu uns zurück trägt. Du schuldest mir was Nimro!

Nachdem wir die ersten Räume durchquert haben, entdecken wir schwarze Magie, die einen der Eingänge zu Moria blockiert. Und einen riesigen sprechenden Vogel, der uns freundlich gesonnen scheint. Er will uns helfen, einen Ausweg zu finden und erkundet für uns die Gegend. Außerdem finden wir eine alte Zwergenruine, in der wir uns niederlassen. Und mit etwas Stein ist auch schnell die alte kaputte Zwergenschmiede wieder in Gang gesetzt.

 

Survival auf Wanderschaft

Nach dem Erkundungs-Part lernen wir jetzt den Basisbau kennen. Wir richten uns in der alten Ruine häuslich ein, bauen Wände wieder auf und eine Tür, um Störenfriede wie Orks und Wölfe draußen zu halten. Aus erstem gesammelten Eisenerz und Kohle können wir bessere Ausrüstung herstellen. Wie zum Beispiel einen Hammer – damit reparieren wir zerstörte Statuen, die uns neue Rezepte zum Craften freischalten.

Das Sammeln, Craften und Bauen macht Spaß. Sehr cooles Detail, wir können ein Lagerfeuer bauen und daneben einen Tisch. Wenn wir dann etwas kochen, erscheint das Essen auf dem Tisch. Man merkt, dass die Entwickler sich Mühe gegeben haben eine dichte Herr der Ringe-Immersion zu erschaffen und ich fühle mich sehr abgeholt. Hunger, Schlaf, Wärme und genug Licht sind übrigens Bedürfnisse, die wir im Blick halten müssen auf unserer Reise.

Ähnlich wie bei anderen Surival-Spielen wie z.B. Terraria gibt es hier eine Progression. Neue bessere Spitzhacken können gemacht werden, wodurch besseres Erz wie Silber und Gold abgebaut werden können, wodurch wir neue bessere Rüstungen und Waffen herstellen können. Damit erfindet Return to Moria das Rad nicht neu, aber das bewährte Prinzip motiviert auch hier. Anders ist hingegen, dass wir bei unserem Abenteuer nicht eine Hauptbasis haben, von der wir operieren, sondern immer wieder neue kleinere Lager aufbauen. Das fängt sehr gut die richtige Stimmung ein, denn wir sind ja eigentlich nur auf der Durchreise. Stimmungsvoll ist auch die Story, die uns mit verschiedenen Quests auf den Weg zurück zu unserem Volk führt.

 

Rock and Stone – Stärken und Schwächen von Moria

Auf der Gamescom hatte ich das Glück, mit den Entwicklern sprechen zu dürfen. Man hat sich für Return to Moria auch Inspiration bei einem anderen großartigen Zwergenspiel geholt: Deep Rock Galactic. Das könnte auch erklären, wieso das erste, was wir im Charaktererstellungs-Bildschirm auswählen können, die Bartform ist. Daumen hoch!

Was leider etwas abfällt ist das Kampfsystem. Das fühlt sich zwar an sich ganz okay an – wir können Gegner anvisieren, blocken, rollen und mit unserem Schild Gegner zum Taumeln bringen – die Gegner an sich sind aber eher stumpf und unbeholfen. Kämpfen muss kein zentrales Element in diesem Spiel sein, aber bisher gab es wenige Momente, in denen Nimrodahn und Grem’nak wirklich das Fürchten gelehrt wurde. Selbst die Gegnerhorden, die ab und zu über uns einfallen, waren noch weniger gruselig als der Fackelschein von hinten mit dem mich Nimrodahn mal überrascht hat. Beim Barte Gimlis, ich dachte der Balrog holt mich!

Was dafür sehr schön gelungen ist, ist die dichte und schöne Atmosphäre. Beim Erz hacken oder Bier trinken, können unsere Zwerge ein Lied anstimmen und je nach Gruppengröße hört man das Ganze dann auch mehrstimmig. Großartig! Und sehr gelungene Vertonung. Nur die Anzahl an verschiedenen Liedern könnte noch etwas mehr sein, aber vielleicht wird an der Stelle ja noch nachgelegt. Ansonsten gab es einige kleinere Bugs, aber nichts, was uns allzu sehr aus dem Spiel heraus gerissen hätte.

 

Titelbild: ©North Beach Games

Angebot
The Lord of the Rings: Return to Moria (PS5)
  • Spüre die Gemeinschaft: Erlebe die Gemeinschaft der Zwerge wie nie zuvor
  • Basisbau: Finde Trost vor der Dunkelheit. Entdecke neue Orte und schaffe Platz, um Architektur im großen Stil zu bauen
  • Stelle Zwergenwerkzeuge, Waffen und mehr her: Fertige und erbeute legendäre Zwergenrüstungen, Werkzeuge, Waffen und Gebäude
  • Erwecke alte Minen wieder zum Leben und befeuere ihre Schmieden, um ihre unberührten Ressourcen zu gewinnen
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Fazit zu Return to Moria

Return to Moria ist tatsächlich besser als ich erwartet hätte. Man versteckt sich nicht hinter der großen HDR-Lizenz sondern hat hier wirklich ein sauberes Spiel gemeißelt. Gerade als Herr der Ringe-Fan kann man wunderbar in die dargebotene Welt abtauchen. Survival Spiele wirken natürlich erst richtig im Koop und als solches funktioniert es auch echt gut. Lediglich die Gruppensuche ist etwas kompliziert für den Spieler, da man den Code einer fremden Welt eingeben muss – das heißt man muss erst irgendwo Mitspieler nach einem entsprechenden Code fragen und kann nicht direkt über eine Liste in ein Spiel einsteigen. Ansonsten bin ich selbst nach einigen Stunden immer noch hooked und werde mit Nimrodahn, Joe und anderen Zwergenkonsorten sicher noch tiefer eintauchen in die dunkle Welt von Moria. Bis ich dann irgendwann Gandalf hinter meinem Rücken flüstern höre: „Die Zwerge, sie haben zu tief gegraben“.  David Sieben

Positiv:

Vertonte Dialoge und atmosphärische Story
Überzeugendes Herr der Ringe-Feeling
Singen beim Farmen!
Craften + Basisbau macht Laune
Moria sieht gut aus und ist beeindruckend großräumig

Negativ:

Kampfsystem eher mäßig und nicht sehr fordernd
Einige erkundete Gebiete wiederholen sich vom Aufbau
Bisher keinen Weg gefunden überflüssige Items zu entsorgen
Kleine grafische Bugs, +Bugs die uns manchmal einige Aktionen nicht ausführen lassen

Ab in die Sammlung?

Wolltet ihr schon immer mal einen Einblick in die Welt von Herr der Ringe nach den Filmen erhaschen? Mögt ihr Zwerge, Bier oder Gold? Baut ihr gerne Dinge auf oder färbt euren Bart? Falls die Antwort auf einer dieser Fragen ja lautete, macht ihr hier nichts falsch. Moria ist ein solides Spiel, was man aber unbedingt in Gemeinschaft genießen sollte.

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