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Test: Remnant II

Das Dark Souls mit Knarren gibt euch ordentlich auf die Mütze

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Remnant 2 - PlayStation 5
  • Remnants kampfintensives Spielerlebnis: Eine Mischung aus methodischen und frenetischen Fern-/Nahkämpfen kehrt mit gerissenen Gegnern und groß angelegten Bosskämpfen zurück. Spieler*innen wählen spezifische Ausrüstung und Waffen, um sie für die verschiedenen Biome und bevorstehenden Schlachten zu optimieren. Bosse bringen hochrangige sie dazu, sich zusammenzuschließen, um die Herausforderung zu meistern und zu versuchen, die größten Belohnungen zu erhalten
  • Neue Welten, die es zu erforschen gilt: Spieler*innen können allein oder mit anderen als Team durch seltsame neue Welten reisen, während sie von Fabelwesen und tödlichen Gegnern überrannt werden, und versuchen, am Leben zu bleiben. Es gibt mehrere Welten mit verschiedenen Arten von Kreaturen, Waffen und Gegenständen zu erkunden. Spieler*innen nutzen und verbessern entdeckte Gegenstände, um härtere Herausforderungen anzunehmen
  • Endlose Wiederspielbarkeit: Verzweigte Questreihen, Erweiterungen, Handwerk und Beutebelohnungen werden die Entschlossenheit selbst der härtesten Spieler*innen in dynamisch generierten Dungeons und Gebieten auf die Probe stellen. Die Playthroughs werden sich herausfordernd, abwechslungsreich und lohnend anfühlen, wenn Spieler*innen trotz unerbittlicher Schwierigkeiten erfolgreich sind. In mehreren Welten sind verschiedene Geschichten verwoben, die zum Erkunden und wiederholten Besuchen anregen
  • Neuer archetypischer Spielfortschritt: Das erweiterte Archetypensystem bietet Spieler*innen einzigartige passive Boni und atemberaubende Kräfte. Mehrere Archetypen können während des Spiels freigeschaltet, aufgelevelt und zusammen für eine Vielzahl von Spielstilen ausgerüstet werden
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 25. Juli 2023

Genre: Abenteuer Shooter

USK: Ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: Gearbox Publishing

Plattformen: Playstation 5, Xbox Series, PC

Wenn man Soulslike hört, sind die ersten Assoziationen, die einem dazu in den Kopf kommen, vermutlich knackige Bosskämpfe, legendärer Loot sowie ein ausgeklügeltes Kampfsystem samt Schild und Schwert. Doch was wäre, wenn ich euch sage, dass Souls-Like mit Knarren mindestens genauso gut funktioniert wie mit Schild und Schwert? Das beweist nämlich aktuell der neue Third-Person-Shooter Remnant II aus dem Hause Gunfire. Wir haben für euch den Nachfolger von Remnant: From the Ashes genauestens unter die Lupe genommen und verraten euch unsere Geheimtipps für euren Spieldurchlauf, unsere Lieblingsklasse sowie die Stärken und Schwächen des turbulenten Abenteuer-Shooters. Viel Spaß!

 

Eine Story mit mehr Universen als bei Marvel

Eines vorweg: Die Story gehört in Remnant II leider nicht zu den Stärken des Spiels. Ohne zu viel im Voraus zu verraten, erwartet euch eine postapokalyptische Welt, in welcher es eine mysteriöse Pflanzenart namens „die Saat“ auf verschiedenste Universen abgesehen hat. Als namensloser Held ist es nun eure Aufgabe herauszufinden, was es mit der Saat wirklich auf sich hat und wie man sie aufhalten kann. Ganz nebenbei werdet ihr dabei immer wieder Bekanntschaft mit teils mehr, teils weniger wichtigen NPCS machen, die euch durch die Geschichte führen.

Obwohl sich hier und da wirklich interessante Ansätze für eine durchdachte Story entdecken lassen, fehlt am Ende nicht nur die emotionale Bindung zu den Charakteren, sondern auch die nötige Tiefe die einen dazu bringen könnte, teils belanglose Cutscenes nicht zu überspringen. Zum Glück glänzt Remnant II in anderen Aspekten so stark, dass die mittelmäßige Geschichte getrost in den Hintergrund rücken kann, doch dazu später mehr.

 

Doktor oder Helfer – Welcher Archetyp darf es sein?

Kommen wir zur ersten richtig großen Stärke des Abenteuer Shooters – die Vielseitigkeit. Denn eines kann euch von vorne rein klar sein, kein Spieldruchlauf in Remnant II wird so sein, wie der zuvor. Nicht nur stehen euch insgesamt elf vollkommen unterschiedliche Archetypen zur Verfügungen, nein! Auch die Reihenfolge und Inhalte in welcher ihr die verschiedenen Welten vom Bösen befreien werdet, ist komplett zufallsgeneriert. Um wirklich alles zu erleben, kann die rund 18- bis 20-stündige Kampagne demnach ruhig mehrmals durchgespielt werden, ohne dass es dabei allzu schnell langweilig werden dürfte!

So müsst ihr euch recht zu Beginn des Spiels erst einmal für einen von maximal fünf Archetypen entscheiden (die übrigen sechs müssen erst freigespielt werden). Da mich als alter Overwatch-Fan der Revolverheld direkt an Cassidy (McCree) erinnerte, fiel meine Wahl im ersten Spieldurchlauf auf ihn. Mit einem Revolver sowie einem Gewehr im Gepäck, fühlte ich mich gut gerüstet in meinem ersten Abenteuer. Da jeder Archetyp über verschiedene Talente und Fähigkeiten verfügt, kommt es an dieser Stelle ganz auf eure persönlichen Vorlieben an.

Fühlt ihr euch zum Beispiel eher im Nahkampf wohl, dürfte der Draufgänger was für euch sein. Spielt ihr die Kampagne nicht alleine sondern im Koop-Modus, könnte allerdings auch der Doktor als Support-Charakter in Frage kommen. Scharfschützen dürften sich jedoch mit dem Jäger am wohlsten fühlen. Als mein persönlicher Favorit hat sich letztendlich der Helfer herausgestellt. Der ist stets mit einem tierischen Begleiter unterwegs, welcher euch aggressive Gegner vom Leib hält und euch im Zweifelsfall von den Toten zurückholen kann – einfach spitze!

Für schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten sorgt letztendlich der Kniff, dass man im Laufe des Spiels zwei Archetypen miteinander verbinden kann. So viel Flexibilität ist einfach genial.

 

Hervorragendes Gunplay, knackige Bosskämpfe

Das nächste Ass im Ärmel zaubert Remnant II im puncto Gameplay hervor. Die Third-Person-Ballerei durch die skurrilsten Umgebungen macht einfach nur richtig Laune. Bereits zu Beginn des Abenteuers könnte ihr eine Vielzahl von Waffen mit den unterschiedlichsten Modifikationen aufwerten. So ergeben sich Pistolen die Blitzprojektile abfeuern, Gewehre mit Giftstrahlen oder Feuermunition. Diese unterschiedlichen Upgrades werdet ihr allerdings auch brauchen, denn wie es sich für ein waschechtes Soulslike gehört, warten hinter wirklich jeder Ecke tödliche Gefahren und schweißtreibende Bosskämpfe.

Das Kampfgefühl ist dabei durchaus dynamisch, da man sich wirklich ständig in Bewegung befindet. Immer auf der Lauer vor dem nächsten Gegner mit Molotowcocktails oder Wurfäxten. Im Bezug auf die Bosse möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da es doch immer wieder ein schönes Gefühl ist, nicht zu wissen, was hinter dem darksoulstypischen Geistervorhang auf einen wartet. Doch soviel darf gesagt sein: Remnant II bietet durch seine drei Schwierigkeitsgrade und der Möglichkeit, einen Charakter im Hardcore-Modus zu spielen, definitiv für jeden die passende Herausforderung.

Besonders der finale Endkampf wird dabei nochmal das letzte bisschen Schweiß und Tränen aus euch hervorlocken, dafür aber umso schöner sein, wenn ihr ihn endlich gepackt habt. Und ein Spiel, welches mir am Ende einer riesigen Kanalisation den Blähkönig als Boss vorsetzt, verfügt nebenbei noch genau über meine Art von Humor.

Remnant 2 - PlayStation 5
  • Remnants kampfintensives Spielerlebnis: Eine Mischung aus methodischen und frenetischen Fern-/Nahkämpfen kehrt mit gerissenen Gegnern und groß angelegten Bosskämpfen zurück. Spieler*innen wählen spezifische Ausrüstung und Waffen, um sie für die verschiedenen Biome und bevorstehenden Schlachten zu optimieren. Bosse bringen hochrangige sie dazu, sich zusammenzuschließen, um die Herausforderung zu meistern und zu versuchen, die größten Belohnungen zu erhalten
  • Neue Welten, die es zu erforschen gilt: Spieler*innen können allein oder mit anderen als Team durch seltsame neue Welten reisen, während sie von Fabelwesen und tödlichen Gegnern überrannt werden, und versuchen, am Leben zu bleiben. Es gibt mehrere Welten mit verschiedenen Arten von Kreaturen, Waffen und Gegenständen zu erkunden. Spieler*innen nutzen und verbessern entdeckte Gegenstände, um härtere Herausforderungen anzunehmen
  • Endlose Wiederspielbarkeit: Verzweigte Questreihen, Erweiterungen, Handwerk und Beutebelohnungen werden die Entschlossenheit selbst der härtesten Spieler*innen in dynamisch generierten Dungeons und Gebieten auf die Probe stellen. Die Playthroughs werden sich herausfordernd, abwechslungsreich und lohnend anfühlen, wenn Spieler*innen trotz unerbittlicher Schwierigkeiten erfolgreich sind. In mehreren Welten sind verschiedene Geschichten verwoben, die zum Erkunden und wiederholten Besuchen anregen
  • Neuer archetypischer Spielfortschritt: Das erweiterte Archetypensystem bietet Spieler*innen einzigartige passive Boni und atemberaubende Kräfte. Mehrere Archetypen können während des Spiels freigeschaltet, aufgelevelt und zusammen für eine Vielzahl von Spielstilen ausgerüstet werden
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Fazit zu Remnant II

Remnant II war letztendlich genau das, was ich mir erhofft hatte und am Ende sogar noch einen Tacken mehr. Der Soulslike-Shooter überzeugt von Beginn an mit seiner Vielseitigkeit. Es macht unfassbar viel Spaß, sich durch die verschiedenen Archetypen durchzuprobieren und sie miteinander zu kombinieren. Die drei Schwierigkeitsgrade reichen von einigermaßen machbar bis hin zu wirklich knackig und dürften selbst geübten Soulsspieler*innen eine Herausforderung bieten. Die Bosskämpfe haben im Vergleich zum Vorgänger einiges an Qualität gewonnen, da sie jetzt nicht mehr nur schwer sind, weil unfassbar viele Gegner gleichzeitig da sind, sondern weil die Kampfmechaniken an sich herausfordernder geworden sind. Abzüge in der B-Note gibt es für die mehr oder weniger irrelevante Story samt ihrer daher schwafelnden NPCS. Auch die Performance machte mir auf der Series S hin und wieder durch einige Ruckler und Hackler zu schaffen. Nichtsdestotrotz kann ich von dem Third-Person-Shooter momentan einfach nicht genug kriegen! Und das liegt nicht nur daran, dass sich durch die zufällig generierten Welten jeder Spieldurchlauf von dem vorherigen unterscheidet. Viel mehr genieße ich es besonders im Koop-Modus die vielfältigen Möglichkeiten im Hinblick auf Archetypen, Waffen und Ausrüstungen auszureizen.<span class="su-quote-cite"><a href="https://www.nat-games.de/author/lukasrunde/" target="_blank">Lukas Runde (Redakteur)</a></span>

Positiv:

Die Vielseitigkeit sorgt für einen erhöhten Wiederspielwert
Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade sorgen stets für die passende Herausforderung
Das Spiel kann sowohl im Multiplayer als auch im Singleplayer-Modus gespielt werden

Negativ:

Die Story ist mehr oder weniger irrelevant
Hin und wieder gibt es kleine Performanceschwierigkeiten

Ab in die Sammlung?

Soulslike-Fans sollten Remnant II definitiv eine Chance geben.

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