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Test: Edengate: The Edge of Life - Ein Spiel zur Selbstisolation

Eine gute Message, aber langweilige Umsetzung

Edengate: The Edge of Life im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot
ZMan, UNBOX NOW, Pandemic, Grundspiel, Kennerspiel, Nominiert zum Spiel des Jahres 2009, 2-4 Spieler, Ab 8+ Jahren, 45+ Minuten, Deutsch
  • Das Pandemic Grundspiel ist ein kooperatives Worker Placement bei dem ihr gemeinsam gegen Krankheiten und das Spiel spielt
  • Jeder Spieler erhält einen einzigartigen Krisen-Manager. Mithilfe ihrer Fähigkeiten und diverser Aktionen versuchen sie zusammen die Menschheit vor einer Pandemie zu retten
  • Stellt euch in diesem strategischen Familienspiel der gewaltigen Herausforderung und arbeitet gemeinsam an einem Gegenmittel. Es gilt insgesamt 4 Heilmittel zu finden, um die Pandemie aufzuhalten
  • Pandemic ist dank einfacher Regeln und Aktionsübersichten schnell und einfach zu erlernen, aber nur schwer zu meistern. Versucht euch an den verschiedenen Schwierigkeitsstufen und rettet die Welt
  • 2-4 Spieler | Ab 8+ Jahren | 45+ Minuten Spielzeit je Partie | Spiel in Deutsch

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 15. November 2022

Genre: Adventure, Casual Game

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: HOOK

Plattformen: PS4, XBox, PC

Edengate: The Edge of Life ist ein Rätsel-Adventure-Spiel von Hook und kam bereits im November 2022 auf den Markt und lässt sehr geteilte Meinungen zurück. Der Trailer verspricht Gruselmomente und eine Protagonistin, die sich tausend Fragen stellen muss, nachdem sie allein im Krankenhaus erwacht. Mia Lorensen ist Wissenschaftlerin und dazu eine wohl nicht ganz so umgängliche Person. Aber sie ist klug und gewillt, sich ihren Problemen in einer tristen und ab und an kreativen Umgebung zu stellen.

 

Was ist die Geschichte von Mia Lorensen?

Das ist eine absolut berechtigte Frage, die ich bis zum Schluss nicht richtig beantworten kann. Aber ich versuche es. Mia ist eine junge Frau, die in einem Krankenhaus erwacht und zuallererst damit beschäftigt ist, ihren Kopf und ihre Beine wieder funktionstüchtig zu machen. Man kann also davon ausgehen, dass sie bereits eine ganze Weile auf der Station lag. Nachdem sie dieses Problem gelöst hat, durchsucht sie das Krankenhaus. Doch es ist absolut leer. Jeder Ort, den sie aufsucht – ob Gassen, Park, Einkaufshalle oder Kino – ist menschenleer. Auch Tiere gibt es keine.

Was anfänglich noch gruselig oder spannend wirkt, wird schnell Routine, selbst für die Protagonistin. Es gibt keine NPCs, keine Interaktion mit übernatürlichen Wesen, dafür aber verschiedene Stellen, die Erinnerungen in Mia auslösen. Erinnerungen an Streitsituationen, ein paar wenige schöne Momente mit ihrem (vermutlichen) Partner, mit ihren Kollegen, aber auch Situationen aus der High-School, die Mobbing und Verachtung für ihr Person zeigen. Mittendrin kommen Visionen eines kleinen Jungen, der mit einer sternenförmigen Figur spielt und von dem aus irgendeinem Grund ein Unheil ausgeht. Ein Virus? Wir gehen der Sache nach.

 

Eher leichte Codes und verwirrende Wege

Mir persönlich wurde erst am Ende des Spiels bewusst, worum es überhaupt ging. Der Junge mit der Figur taucht ganz oft auf. Nachdem er erschien, tauchen auch riesige Ranken auf, die die Wege versperren und bedrohlich wirken. Es passiert aber nichts, wenn man gegen sie läuft. Wie man sie bekämpft, wird schnell klar. Irgendwo steht eine Lampe oder ein Generator herum, die man aktivieren muss und mit der man das grüne Unkraut wegbrennen kann. Das Wegbrennen ist nicht sonderlich schwierig, aber absolut notwendig, um weiter vorwärts zu kommen. Doch auch verschlossene Türen oder abgeschaltete Generatoren benötigen Aufmerksamkeit, damit es weitergehen kann.

Leider sind die Auflösungen der Codes schnell gefunden, wenn man sich Zeit lässt, denn Mia gibt nach kurzer Zeit schon Tipps. Weniger Hinweise erhält man allerdings, wenn man den nächsten Abschnitt nicht findet. Es gab eine Passage, an der stand ich bestimmt eine Stunde, weil ich einfach nicht verstand, wo es da weiterging. Da hätte ich mir sehr gewünscht, dass mir jemand sagt, ich könne vor der High-School einfach am Haupteingang rechts am Zaun vorbei gehen. Wie oft ich wieder zurückgelaufen bin, mag ich gar nicht sagen und es hat mich sehr frustriert.

 

Bunten Graffitis gegen die Ängste

Die Graffitis haben tatsächlich dazu beigetragen, das Spiel durchzuhalten. Gesellschaftskritische Bilder, die super kreativ auf die Misere einer Pandemie hingewiesen haben. Dass der Druck auf der Wissenschaft enorm hoch war, als die Pandemie begann, wissen wir alle. Unsere Pandemie mit Corona. Die Ängste waren extrem – unglaublich, wenn man den aktuellen Umgang mit Corona ansieht. Dennoch starben Menschen, sie verschwanden aus dem Leben der Anderen und noch immer gibt es etliche Menschen, die sich davon erholen müssen.

Auch hier kann ich nur betonen, dass es sehr schade ist, dass man diese Tiefe von Edengate: The Edge of Life erst sehr spät versteht. Es hat mir durchaus Spaß gemacht, die bunten Bilder zu suchen, zu finden und sie zu fotografieren, aber sie konnten eben das restliche Spielerlebnis nicht sonderlich hochheben. Ich konnte die Trauer, die auch die Protagonistin in vielen Situationen innerlich erfasst haben musste, nicht nachvollziehen. Sehr oft wurde ich von Schrift an der Wand ausgelacht, weil ich die falsche Tür öffnete. Aber Mia hat das nicht wirklich tangiert.

Das Thema Isolation nimmt das Spiel wirklich sehr ein. Dadurch, dass alles einsam ist, fühlt man sich in Edengate: The Edge of Life auch sehr allein. Ich verstehe, dass das so gewollt ist, jedoch muss jedem Entwickler dann auch klar sein, dass es viele Spielerinnen und Spieler gibt, die dann nicht weitermachen. Es ist kein Gefühl, das man in seiner Freizeit nochmal intensiver fühlen will.

 

Kein Spiel für die Masse

Zu dieser Masse zähle ich mich auch. Letztendlich ist das Spielerlebnis mit mehr negativen Gefühlen als mit positiven verbunden, weshalb es nichts in meiner Freizeit zu suchen hat. Wenn ich als spielende Person mit Isolation, Einsamkeit und Unverständnis konfrontiert werde, möchte ich die Chance haben, mich dagegen wehren zu können. Aber die Protagonistin muss es ertragen. Sie wollte es auch ertragen, weil sie ihre Ziele schon als Schülerin durchsetzen wollte. Augenscheinlich ist es ja auch am Ende mit Erfolg gekrönt, aber zu welchem Preis? Der Gedanke, der dahinter steckt, ist sehr wertvoll und auch wichtig, aber er wird eben nicht viele Menschen erreichen. Das ist sehr schade, denn mit ein bisschen mehr Action oder dem Gefühl einer wirklichen Gefahr zu begegnen und diese tatsächlich besiegen zu können, käme Edengate: The Edge of Life wesentlich besser an.

 

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[gp_testimonial_slider effect=”fade” speed=”0″ arrows=”false”][gp_testimonial image=”1000002752″ headline=”Fazit zu Edengate: Edge of Life” name=”Janine Günther, Redakteurin”]Zugegeben, es hat mich etliche Mühen gekostet, Edengate: The Edge of Life weiter zu spielen und durchzuhalten, weil es aufgrund der fehlenden Dynamik und zumeist auch leisen Musik ermüdend wurde. Ich bin erst Tage danach darauf gestoßen, warum es so ist und war sogar emotional berührt. Dennoch würde ich das Spiel nicht an Spielende weiter empfehlen, die es gewohnt sind, Spannung und tatsächlich Abenteuer zu erleben.[/gp_testimonial][/gp_testimonial_slider]

Positiv:

Ein sehr ruhiges Gameplay, um sich mit der Pandemie auseinander zu setzen
Grafittis sind echt was fürs Auge

Negativ:

Die Amnesie der Protagonistin verfliegt sehr schnell
Es ist kein Spannungsbogen vorhanden
Viele Wege sind zu dunkel oder nicht gut genug gekennzeichnet
Negative Gefühle wie Einsamkeit oder Isolation werden verstärkt aber nicht verarbeitet

Ab in die Sammlung?

Edengate: The End of Life kann ich nicht weiter empfehlen. Sicherlich war es den Machern wichtig, eine Botschaft zu hinterlassen, nämlich die, dass man das Leben nutzen soll, ehe es wie durch eine Krankheit plötzlich vorbei ist. Aber bis diese Message ankommt, hat man das Spiel wohlmöglich längst abgeschaltet.

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