Steins;Gate 0 – Test zur Fortsetzung der Zeitreisestory

Visual Novels haben sich als festes Genre auf der PlayStation Vita etabliert. Aber auch die PS4 erhält immer mehr dieser Titel. Steins;Gate 0 setzt die Story um Rintaro Okabe und seine Crew fort. Die Mission könnte dabei nicht persönlicher sein. Okarin versucht sein Angebetete zu retten. Ob die interaktive Geschichte im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt im Test.

 

Niemals an der Zeit rumspielen

Für alle nicht Eingeweihten erst mal kurz eine kleine Zusammenfassung. Die Story von Steins;Gate dreht sich um den leicht exzentrischen Wissenschaftler Rintaro Okabe, genannt Okarin. Rintaro und seine treue Crew, haben eine Mikrowelle so umgebaut, dass sie Nachrichten in die Vergangenheit schicken kann. Mithilfe der Mikrowelle beginnen sie die Vergangenheit zu manipulieren und geraten so ins Visier einer Organisation, die ebenfalls mit Zeitreisen experimentiert. Durch eine Reihe von Manipulationen und Ereignissen ist er am Ende selbst mitverantwortlich für den Tod seiner Geliebten Kurisu Makise, die er eigentlich retten wollte. Steins;Gate 0 setzt am Ende dieser Ereignisse an. Rintaro verkraftet das Geschehene nicht und verfällt zunehmend in schwere Depressionen. Seine Freunde machen sich Sorgen und so begibt er sich zeitweilig in Therapie. Die Dinge kommen allerdings wieder ins Rollen, als eine neue Erfindung plötzlich wieder Hoffnung verspricht. Die Neurowissenschaftlerin Maho Hiyajo forscht an einem neuen Programm mit dem Namen Amadeus. Es erlaubt die digitale Übertragung eines menschlichen Gehirns in eine künstliche Intelligenz. Als Rintaro erfährt, dass Kurisu in der Vergangenheit bereits eingescannt wurde und er durch die Amadeus App wieder mit ihr sprechen kann, beginnt sich die Beziehung zwischen den beiden erneut aufzublühen. Doch nichts ist so einfach, wie es scheint.

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Rintaro versucht alles um Kurisu diesmal zu retten.

 

Visual Novel Standard

In Sachen Gameplay unterscheidet sich Steins;Gate nicht wirklich von anderen Visual Novels. Die Geschichte läuft ohne große Interaktion, durch euch den Spieler, ab. Im Grunde beschränkt sich euer Zutun darauf, den Text weiterzuklicken. Das ist allerdings nur das direkte Gameplay. Wenn ihr nur daran interessiert seid einmal durch die Geschichte zu gehen und nicht an den unterschiedlichen Ausgängen interessiert seid, werdet ihr also nicht sehr gefordert. Anders sieht es da aus, wenn ihr die unterschiedlichen Verläufe erleben wollt. Wie viele Genrevertreter, bietet Steins;Gate 0 wieder alternative Routen. Als Schlüssel dazu dient wieder euer Handy. Während der Dialoge weist euch das Spiel auf Interaktionsmöglichkeiten mit dem Handy hin. Je nachdem wir oder ob ihr zu diesen Zeitpunkten auf diese Events reagiert, bestimmt den weiteren Verlauf der Story. Aber nur bestimmte Kombinationen führen letzten Endes zu den verschiedenen Enden. Dabei schaltet ihr Artwork, Filme und Musik frei. Das alles könnt ihr euch dann im Extra-Bereich anschauen.

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Die Zeitreisen bergen viele Gefahren für Rintaro und seine Crew.

 

Unverkennbarer Stil

Steins;Gate bietet mit seiner leicht an Aquarell erinnernden Optik einen stimmigen Anblick. Das Charakterdesign ist unterstützt dabei gerade Rintaros momentanen Gemütszustand. Während der Dialoge bekommt ihr animierte Avatare der Charakter zu sehen. Andere Momente werden in Form kleiner Videos oder detailliert gezeichneten Stillszenen erzählt. Die Musik hält sich die ganze Zeit vornehm im Hintergrund, weiß aber in den richtigen Situationen die Stimmung zu unterstützen.

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Das Charakterdesign ist sehr gut gelungen.

 

Fazit:

Steins;Gate 0 ist auch diesmal wieder ein echtes Highlight in Sachen Story. Rintaro Okabes Versuche die Zeitlinie wieder hinzubiegen, um so seine große Liebe zu retten weiß zu packen. In Sachen Gameplay, hat die Visual Novel genretypisch zwar nicht mehr als durch Text klicken zu bieten aber das macht nichts. Steins;Gate 0 bietet wieder eine tolle Zeitreisegeschichte mit dem bekannten Cast und neuen Gesichtern. Wer dabei alle Enden sehen will, wird etwas beschäftigt sein und kann dabei, dass gute Charakterdesign genießen. Wer schon Fan ist, wird hier sicher zuschlagen, wer Visual Novels mag sollte aber auch auf jeden Fall reinschauen.

 

85

 

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Geschrieben von Marco Schmandt
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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