Speedlink Gravity Carbon – Test zu den neuen Lautsprecherboxen in Carbon-Optik

Ein fetter Bass, der unterm Hintern wummert – viele Gamer wünschen sich genau das. Dabei sollten die Boxen vor allem flexibel sein. Denn ob man einfach der Lieblingsmusik lauschen oder in einem Match den besten Klang haben will, Boxen für anspruchsvolle Gamer sollten all diese Situationen bestens meistern sollen. Ob Speedlink dies mit seinen neusten Boxen gelingt, die sogar über eine Bluetooth-Funktion verfügen, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Der erste Eindruck zählt

Die Gravity Carbon Boxen kommen in einer sehr benutzerfreundlichen Verpackung daher. Mit einem Tragegriff lassen sich die Boxen bequem bis nach Hause transportieren und schneiden weder in die Haut rein, noch reißt die Halterung während des Tragens. Auch das Auspacken gestaltet sich als sehr einfach und es dauert keine Minute, bis die Boxen stehen. Zur Ausstattung zählen ein Subwoofer, zwei Satelliten, eine Fernbedienung mit AUX-In-Anschluss und natürlich einer Bedienungsanleitung. Zwar gibt es nicht viele Möglichkeiten, wie die Boxen und die Fernbedienung an den Subwoofer anzuschließen sind, dennoch fehlt in der Bedienungsanleitung gänzlich, wie das System angeschlossen wird. Doch kommen wir zur Optik: Das Set besteht aus Holzgehäusen in Carbon-Optik, das Design ist also nur via Folie “aufgeklebt”. Somit ließen wir uns nicht nehmen, an einer Stelle, die man nicht oft sieht, mit einem Schlüssel anzukratzen. Und wir können euch verraten: die Folie ist sehr robust, lässt sich also nicht so leicht verkratzen. Wenn man fester reibt, sieht man zwar schon kleine Macken, aber es wird nicht die komplette Oberfläche kaputt gerissen. Insgesamt gefällt uns also die Optik sehr. Ein kleines Manko gibt es allerdings: Die Hochtöner sind lediglich Attrappen und hätten nicht sein müssen.

Die Verpackung ist schon einmal sehr verbraucherfreundlich.

 

Sang- und klangvoll

Der Subwoofer weist eine Leistung von 60 W RMS/120 W auf. Die Peakleistung sollte gerade für Bassliebhaber mehr als ausreichen. Was uns nicht ganz überzeugt hat, sind die beiden Boxen. Insgesamt ist der Klang wenig ausbalanciert und vor allem die Mitten bis unteren Mitten klingen nicht besonders gut. Man könnte zwar den Bass etwas höher aufdrehen, damit der die unteren Mitten übernimmt, aber dann ist wiederum der Bass überbetont. Für einen Preis von ca. 80 Euro ist das alles aber in Ordnung, zumal man die Schwächen mit einem Equalizer gut ausgleichen könnte. Am Subwoofer selbst lässt sich zwar die Lautstärke für diesen und die beiden Boxen separat einstellen, die mitgelieferte Tischfernbedienung allerdings kann leider nur die generelle Lautstärke anpassen. Trotzdem ist die Fernbedienung praktisch, wenn man den Bass nicht mal eben in Reichweite stehen hat. An die Fernbedienung kann zudem praktischerweise ein Kopfhörer oder per Aux auch ein weiteres Eingangssignal angeschlossen werden. Die versprochene Bluetooth-Verbindung ist auch superfix eingerichtet und klappt super, wenn man spontan Musik von mobilen Geräten abspielen möchte.

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Positiv:

Ein günstiges Lautsprechersystem im oberen Leistungssegment
Ansehnliche Carbon-Optik mit robuster Folie
Bluetooth funktioniert einwandfrei
Bass überzeugt mit seinem Sound
Praktische Fernbedienung

Negativ:

Hochtönerattrappen unnötig
Klang der Satelliten im tieferen Bereich überzeugt nicht ganz
  • Speedlink Gravity Carbon – Test zu den neuen Lautsprecherboxen in Carbon-Optik
    “Für 80 Euro liefert Speedlink ein solides Lautsprechersystem. Die Boxen sind praktisch, schick und für den Preis auch klanglich voll in Ordnung, allerdings müsst ihr ein paar Abstriche in puncto Klang der Boxen machen.”
    Jasmin Paskuda, Redakteurin

Ab in die Sammlung?

Wer eine günstige Alternative zu den meist ziemlich teuren Lautsprechersystemen sucht, kann hier ruhig zugreifen.

Jasmin Paskuda
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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