Sony FDR AX33 – Unser Testbericht des 4K Camcorders von der gamescom 2016

Einen Großteil unserer gamescom Aufnahmen aus diesem Jahr sind mit der Sony FDR AX33 entstanden. Bereits im Vorfeld haben wir Ausschau nach einer guten 4K Kamera gehalten und dank der Kooperation mit Sony eine leihweise erhalten. Doch wie gut sind die Aufnahmen wirklich? Lohnt es sich schon für die eigenen “Homevideos” auf einen Camcorder mit nativer 4K-Auflösung zurückzugreifen? Wir verraten es euch in unserem Testbericht.

 

Der Lieferumfang

Im folgendem Unboxing-Video zeigen wir euch den kompletten Lieferumfang der Sony FDR AX33:

 

Die Bedienung

Ein Camcorder kommt meistens mit viel Schnick Schnack daher, sodass man im Menü einige Einstellungen hat, die man wahrscheinlich niemals bedienen wird. Auch der FDR AX33 besitzt solche Funktionen. Doch die wesentlichen Aufnahmeeinstellungen sind leicht zu finden und lassen sich deshalb auch gut per Touchscreen bedienen. Unser Testmodell war die Version ohne Projektor, den wir in der Vergangenheit auch schon kaum nutzten. Fürs schnelle Anschauen der aufgenommenen Bilder kann dieser natürlich vom Vorteil sein, besonders wenn man mit mehr als zwei Personen die Aufnahmen anschauen möchte. Dafür gibt es einen Mini-HDMI Ausgang, um die Kamera an den Fernseher (bestenfalls 4K) anzuschließen. Neben dem Aufnahmeknopf gibt es noch die Bildauslösung, mit der man während einer laufenden Videoaufnahme Fotos machen kann. Dies funktioniert allerdings nicht beim 4K-Aufnahmemodus, was wir sehr schade finden. Warum soll ich extra auf Qualität verzichten, nur um ein Foto machen zu können. Dank NFC kann man mit einem passenden Sony-Smartphone Aufnahmen ansehen und die Kamera steuern. Das an den Henkel angebaute USB-Kabel dient der Datenübertragung an den PC. Direkt dahinter befindet sich ein kleiner Schacht, wo man ein externes Mikrofon oder einen Kopfhörer anschließen kann. Wer auf die ganze automatische Steuerung verzichten möchte, der kann dank des manuellen Knopfes neben der Linse u.a. Zoom, Fokussierung und Belichtung einstellen. Während unserer Zeit auf der gamescom 2016 haben wir dies allerdings nicht gebraucht, da die automatische Steuerung in 99% der Fälle alles optimal einstellte. Dies sind sicherlich Optionen für ruhige, bestimmte Aufnahmen, wie etwa einen Vlog vor einem Regal, welches in Unschärfe geraten soll.

Kabellos mit einem Sony-Handy die Kamera steuern.

Kabellos mit einem Sony-Handy die Kamera steuern.

 

Referenzen mit der FDR AX33

Aufgrund von wenig Vergleichen im Camcorder-Bereich ist es für uns schwierig, eine genaue Analyse zum Bild zu machen. Generell lässt sich sagen, dass die Bildschärfe enorm hoch für ein Gerät in der Preisklasse 700-800€ ist. Hier kann dank des eingebauten Zeiss-Objektives einiges rausgeholt werden. Die Farben sind allesamt ordentlich und konnten uns ebenfalls überzeugen. Unsere gamescom Videos mit der Sony FDR AX33 wurden in der Einstellung 4K, 25 Frames, 3840 × 2160 Pixel aufgenommen, beim Bearbeiten allerdings auf Full HD, 25 Frames, 1920 x 1080 Pixel gerendert. Dies lag an der nicht vorhandenen PC-Hardware für 4K-Videobearbeitung. Wer sich allerdings ein eigenes Bild von den Aufnahmen machen möchte, der sollte unsere beiden folgenden Videos nicht verpassen.

 

Das Ride 2 Gameplay:

 

Elex Fazit-Video von der gamescom 2016:

 

Fazit von Maarten:

Man muss sich nicht durch eine komplizierte Menüführung klicken, um in 4K zu filmen. Einfach das rote Knöpfchen drücken, und schon filmt das Gerät. Natürlich gibt es eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, aber die Handhabung ist relativ einfach und man muss kein professioneller Kameramann sein, um mit dieser Kamera Videos aufzunehmen. Die Qualität von 4K ist einfach nur überwältigend. Die Bilder, die mit der Kamera gefilmt werden, sind einfach gestochen scharf und klar, jedes kleinste Detail ist zu erkennen. Dies kommt natürlich jedoch auch mit einem kleinen Nachteil, die Verarbeitung der Dateien dauert ewig lange. Ebenfalls nicht komplett ideal ist die Soundaufnahme. Die Videos, die wir mit einem externen Mikrofon aufgenommen haben, sind perfekt. Doch das eingebaute Mikro der Kamera ist unter anderem für Messen, wie zum Beispiel die gamescom, nicht ideal geeignet. Bei dem Hintergrundlärm muss man schon sehr laut sprechen, um das zu übertönen. Aber da es ja einen Anschluss für externe Mikrofone gibt, ist es auch zu empfehlen, diesen zu verwenden.

 

redaktionsbox-maarten

 

Fazit von Tobias:

Man muss Filmen nicht studiert haben, um zu wissen, dass die Sony FDR AX33 für die private Videoaufnahmen wahrscheinlich eine Nummer zu groß ist. Denn dank der 4K-Auflösung kann man gestochen scharfe Bilder produzieren und sie dann mit der Welt teilen. Doch braucht man so was überhaupt? Für uns als Redaktion ist es natürlich klasse, wenn wir der Leserschaft die bestmögliche Qualität liefern können. Für den Sommerurlaub würde ich mir den Camcorder allerdings nicht unbedingt kaufen. Dies liegt einfach an dem doch recht hohen Anschaffungspreis und an Weiterverarbeitung der Videos. Denn die Aufnahmen sollen schließlich in ein großes Urlaubsvideo gepackt werden. Wer keinen 4K-TV, Monitor und / oder leistungsfähigen Computer zuhause hat, wird spätestens beim Anschauen und Bearbeiten seine Probleme bekommen. Gute Full HD Cams bekommt man nämlich schon für rund 200-300€ weniger. Alles in Allem würde ich die FDR AX33 denjenigen Empfehlen, die auch viel mit Videoproduktion zu tun haben. Allen anderen reicht auch eine gute Full HD-Cam.

 

redaktionsbox-tobias

 

Tobias Liesenhoff
freut sich sehnsüchtig auf das Finale in diesem Jahr.

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