Scarlet Nexus

Test zum Brain-Punk-Abenteuer

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Scarlet Nexus [PlayStation 4]
  • Entdecke und beschütze ein futuristisches Japan, das von klassischen Anime und westlichem Sci-Fi inspiriert ist
  • Nutze deine übersinnlichen Fähigkeiten, um die Welt um dich herum zur Waffe zu machen
  • Von den kreativen Köpfen hinter Tales of Vesperia
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

*Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 25. Juni 2021

Genre: Action-Rollenspiel

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Bandai Namco

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC

Ich weiß, was ihr jetzt denkt: Auf den ersten Blick neigt man dazu, Scarlet Nexus in die Schublade der generischen Anime-Prügler ‘Marke 08/15’ einzusortieren. Groß verwerflich ist dieser Gedankengang sicher nicht, gibt man sich hierzulande doch nur allzu häufig mit lieblosen Lizenzversoftungen zufrieden, bekommt billige Cell-Shading-Looks vom Fließband vorgesetzt und nicht gerade selten kranken die Titel an spielerischer Mittelmäßigkeit. Dem JRPG-erprobten Publisher Bandai Namco gelingt es jedoch erfrischenderweise viele der Genre-typischen Stolperfallen galant zu umschiffen und Scarlet Nexus zu einem durchaus interessanten Vertreter des Genres aufzubauen. Warum der Anime-Titel aus der Masse seiner Artgenossen heraussticht, verraten wir euch in unserem Test.

 

Anime trifft auf westliches Sci-Fi

Scarlet Nexus präsentiert uns schon im Bereich Storytelling einige spannende sowie kreative Ansätze: In einem nicht allzu fernen Zukunftszenario steht die Welt in einem ständigen Krieg mit “den Anderen” – ihres Zeichens extraterrestrische Wesen, die Jagd auf das menschliche Gehirn machen. Grund für den Aufruhr ist ein neuartiges Hormon in den Köpfen der ErdenbürgerInnen, das auserwählten Jugendlichen übersinnliche Kräfte verleiht. Um nicht zu sagen: Stereotype Teenager treffen auf triebgesteuerte Sci-Fi-Zombies. So absurd und trashig die Prämisse zunächst auch klingen mag, so tiefgründig und ernst wird der Tonus der Erzählung im weiteren Verlauf.

Gerade zu Beginn lässt Scarlet Nexus davon unglücklicherweise wenig durchblicken: Übertriebene Teenie-Dramen wie sie hätte Twilight nicht besser skizzieren können und typisch japanischer Kitsch zeichnen einen recht langatmigen, drögen Einstieg. Abgedroschene Themen wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen werden aber überraschenderweise schon nach wenigen Spielstunden von deutlich düsteren Aspekten wie Tod, Verrat und Krieg abgelöst. Scarlet Nexus traut sich sogar einige gesellschaftskritische Töne anzuschlagen und überrascht mit diversen ernsteren Story-Wendungen. Dennoch: Ein Inszenatorisches Meisterwerk ist Scarlet Nexus mitnichten. Auf erzählerische Längen zwischen den einzelnen Kapiteln müsst ihr euch leider genauso einstellen wie auf ausufernde Dialoge und unnötiges Vorgeplänkel.

Die Geschichte des Actionspiels wird nämlich maßgeblich über dynamische Comic-Panels erzählt und weit weniger über aufwändig animierte Cutscenes. Das ist gerade deshalb so schade, da Bandai Namco bereits eine gleichnamige Anime-Serie in der Pipeline hat, die die Geschichte des Spiels aufgreift und optisch weit mehr zu bieten haben wird. Nur allzu oft bekommt ihr also selbstablaufende Dialogfenster vorgesetzt, die an und für sich allerdings liebevoll und schick in Szene gesetzt sind. Gerade die gelungene englische als auch japanische Sprachausgabe hauchen dem Geschehen Leben ein und trösten ansonsten über die ausufernden Dialogkästen hinweg.

 

Die Geschichte von Scarlet Nexus weiß trotz einiger Längen über weite Strecken gut zu unterhalten.

 

Zweigleisig unterwegs

Wir starten unser Abenteuer als Rekrut der menschlichen Abwehrstreitkraft, kurz AAS, die sich der Verteidigung der Menschheit verschrieben hat. Ihr entscheidet euch gleich zu Beginn für einen von zwei Protagonisten: Während Yuito Sumeragi als Frischling danach strebt Elite-Psioniker zu werden und allem voran auf den Nahkampf spezialisiert ist, hat es die Späherin Kasane Randall aufgrund ihrer Herkunft bereits zu zweifelhafter Berühmtheit geschafft. Die Eckpfeiler und wesentlichen Stationen der zwei Kampagnen sind zwar bei beiden Reken gleich – Bezugspersonen, Cutscenes und auch einige Nebenaufgaben variieren je nach Wahl eures Alter-Egos allerdings stark. Ergänzend hinzu kommt, dass beide Rekruten ihre ganz eigene Hintergrundgeschichte sowie Motivation mitbringen, die durchaus mit einigen erzählerischen Überraschungen aufwarten. An relevanten Knotenpunkten laufen die Wege unserer beiden Charaktere dann aber sinnvollerweise immer wieder zusammen, was gerade einen zweiten Spieldurchlauf durchaus lohnend macht sowie einige Fragezeichen geschickt aufklärt. Mit rund 20 Stunden Spielzeit pro Durchgang kann Scarlet Nexus auf einen beachtlichen Umfang blicken, der sich über simpel gestrickte Nebenquests und Sidestories sogar noch weiter aufblähen lässt.

Bandai Namco setzt auf ein unverbrauchtes und durchaus erfrischendes Zukunftssetting. Die fiktive Großstadt Suoh dient euch als frei begehbare Hubwelt, an der die Storyfäden immer wieder zueinander laufen. Die an Tokio erinnernde Metropole überzeugt dabei durch detaillierte Kulissen und einen interessanten Mix aus Cyberpunk sowie Retrofuturismus. Darüber hinaus wird die Stadt von zahlreichen NPCs bewohnt, die jedoch bei näherem Hinsehen kaum mehr als steife Puppen sind. Häufig genug hat die KI gerade einmal einen Zweizeiler im Repertoire und versorgt euch lediglich mit inhaltsleeren Floskeln. Deutlich mehr Aufwand ist da schon in die Ausgestaltung eurer Mitstreiter geflossen. Eure congenialen Verbündeten kommen durchaus facettenreich daher, erfüllen aber Anime-typisch auch das ein oder andere Klischee. Da hätten wir die kühle mysteriöse Schönheit, den kühnen unnahbaren Helden oder aber die naive vertrauenswürdige Seele – und das natürlich alles im Körper eines heranwachsenden Teenies! Wen das nicht groß stört, der wird hier aber sicherlich einige liebenswerte und charmante Nebencharaktere für sich entdecken können.

Generell ist Scarlet Nexus ein recht lineares Spiel, das durch die zweigleisige Kampagne aber zumindest etwas entzerrt wird. Zwar gibt es einige Hub-Gebiete, diese sind jedoch nur leicht größere Hideouts, mit wenig bis kaum Interaktionsmöglichkeiten. Schön ist zudem, dass ihr zu bereits besuchten Gebieten jederzeit wieder zurückkehren und diese erneut durchkämmen könnt. Den Großteil der Zeit folgt ihr aber weitestgehend der Hauptquest-Linie, in die hin und wieder kleinere, kaum nennenswerte Fetch Quests eingewoben werden. Deutlich relevanter für euren Fortschritt sind da schon die sogenannten Vertrauensepisoden. Hierbei handelt es sich um ein reduziertes Bonding-Feature, das es euch erlaubt die Beziehung zu euren Gruppenmitgliedern zu stärken. Je höher euer Vertrauenslevel, desto effizienter sind auch die Fähigkeiten, die ihr im Kampf einsetzen könnt.

Auf den ersten Blick erinnert das System entfernt an das Beziehungssystem aus Persona 5 und Co., zeigt sich in der Praxis jedoch weitaus linearer und weniger interaktiv. Pro Episode löst ihr nämlich lediglich kleine, selbstablaufende Gespräche aus, die euch zwar einen guten Einblick in Motivation und Gefühlswelt eines jeden Charakters geben, aktiv eingreifen könnt ihr aber nie. Stattdessen schaut ihr euch stupide kleine Filmchen an und erfreut euch an den daraus resultierenden Erfahrungspunkten. Zusätzlich dürft ihr euren Partymitgliedern dann auch noch kleine Geschenke machen, die den Vertrauensfortschritt zusätzlich etwas anheben, aber ansonsten wenig Mehrwert bieten. Gerade mit Blick auf die großen Vorbilder wirkt das Beziehungssystem simplifiziert, aufgesetzt und wie eine abgespeckte Light-Version, die durchaus noch etwas Tiefgang hätte vertragen können. Was man Bandai Namco definitiv zugute halten muss, ist die Tatsache, dass es sich bei Scarlet Nexus nicht etwa um die simple Adaption irgendeiner Mangavorlage handelt, sondern man sein ganz eigenes Original erschafft. Dafür hat sich Bandai Namco aber auch namhafte Unterstützung ins Team geholt: Zahlreiche EntwicklerInnen der populären Tales-of-Spiele haben ihr Know How beigesteuert – und dass genau die etwas von ihrem Handwerk verstehen, merkt man allem voran auf spielerischer Seite ganz deutlich.

 

Den Großteil eures Abenteuers werdet ihr von bis zu vier KI-Mitstreitern begleitet.

 

Action bis zum Umfallen

Abseits der zahlreichen redseligen Storysequenzen werdet ihr den Großteil eurer Spielzeit in actiongeladenen Hack&Slash-Scharmützeln verbringen. Als Teil der Streitkraft zur Verteidigung der Menschheit dürft ihr den “Anderen” nämlich gehörig die Leviten lesen und ihnen mit euren übernatürlichen Superkräften ordentlich einheizen. Besonders ins Auge sticht dabei das groteske und irrwitzige Gegnerdesign, das nur so vor Kreativität übersprudelt. Wandelnde Blumentöpfe auf High-Heels, schwebende Glühbirnen im Grillhähnchen-Gewand oder lebendige Schachtelteufel, die für mehr als nur eine Überraschung gut sind, machen sogar Bayonetta und Silent Hill Konkurrenz. Ein kleines Highlight sind die Bosskämpfe, in denen ihr eine besonders imposante Kreatur meist unter Zuhilfenahme spezieller Taktiken bezwingen müsst.

Egal für welchen der beiden Hauptcharaktere ihr euch letztlich entscheidet, spielerisch zeigen sich nur marginal Unterschiede. Während Yuito vorzugsweise in den Nahkampf wechselt, nutzt Kasane Wurfmesser für Angriffe aus der Distanz. Beide Protagonisten können sich zudem die Macht der Psychokinese zunutze machen und Objekte in ihrer Umgebung auf mannigfaltige Weise manipulieren. Via Knopfdruck lassen sich Kisten, Fässer oder anderweitiges Mobiliar auf Gegner schleudern und so eindrucksvoll zu Boden reißen. Das sieht nicht nur durchweg beeindruckend aus, sondern steuert sich auch überraschend intuitiv und präzise. Mittels Standardangriffen könnt ihr eure psychokinetischen Fähigkeiten zwischendurch immer wieder aufladen, um anschließend neue bahnbrechende Kombos vom Zaun zu brechen.

Und an Kombinationsmöglichkeiten mangelt es hier wahrlich nicht. Die meiste Zeit seid ihr nämlich mit einem Team aus bis zu vier weiteren Soldaten unterwegs, in dem jeder eine individuelle Superkraft mitbringt. Nebst gängigen Elementarfähigkeiten können eure Mitstreiter unter anderem Duplikate ihrer selbst erzeugen, unsichtbar werden oder aber sich in eine Art Highspeed begeben. Das Besondere daran: Über eine spezielle kognitive Verbindung könnt ihr euch der Eigenschaften eurer Verbündeten ebenfalls habhaft machen und diese über die Schultertasten nach Belieben entfesseln. Ergänzend dazu können Kasane als auch Yuito eine Gehirnfeld Konvergenz erschaffen, die ihren Angriffen nochmals mehr Power verleiht und eure Kontrahenten alt aussehen lässt.

 

Das abstruse Gegnerdesign ist mitunter eines der herausragendsten Merkmale von Scarlet Nexus.

 

Seichte Rollenspiel-Komponente

In der Summe zeigt Scarlet Nexus hier seine wohl größte Stärke: Das Kampfgeschehen ist rasant, geht flott von der Hand und präsentiert sich über alle Maßen bildgewaltig. Das Schlachtfeld verwandelt sich auch ohne große Vorkenntnisse in ein Effektgewitter Sondergleichen, das befriedigender nicht ausfallen könnte. Selbst Anfänger erreichen mit einfachen Kampfmannövern schnell einen Flow, der die Motivationskurve ordentlich nach oben schnellen lässt. Generell ist Scarlet Nexus sehr auf Geschwindigkeit getrimmt und erspart euch beispielsweise das manuelle Aktivieren von Antriebsanzeigen oder kürzt Finisher an passenden Stellen gekonnt ab. Dank des angemessenen Schwierigkeitsgrads und des vielschichtigen Kampfsystems dürfte sogar Veteranen eine gute Herausforderung geboten werden.

Der überaus spaßige Gameplay-Loop ist fast ausnahmslos beeindruckend in Szene gesetzt und kann je nach Kampfareal sogar mit unterschiedlichen Umgebungseffekten glänzen. Mal zweckentfremdet ihr Kronleuchter als tödliche Kreisel, die ihr dann auf eure Widersacher hetzt, mal stürzt ihr Wassertürme zu Boden, nur um im nächsten Moment ganze Züge entgleisen zu lassen. Garniert wird das Haudrauf-Spektakel noch von Statuseffekten und Mali, die für eine gewisse Prise Taktik sorgen. Mit fortschreitender Spieldauer schaltet ihr zudem immer mehr passive und aktive Fertigkeiten frei, die den Spielfluss weiter beflügeln. Ein simples Rollenspiel-System lässt euch bei jedem Levelaufstieg einige Punkte, in einen überschaubaren Skilltree investieren, der euch einige Vorteile im Kampf verschafft. Zudem dürft ihr Waffen sowie Ausrüstungs-Plugins für euch und eure Verbündeten festlegen, eine allzu große Auswahl habt ihr hier aber nicht.

 

Das große Highlight des Spiels sind die flotten und motivierenden Kampfeinlagen.

 

Abgerockt und dreckig!

Auch Scarlet Nexus setzt optisch auf den für Anime-Spiele typischen Cell-Shading-Look. Nichtsdestotrotz gelingt es dem Titel sich auch in dieser Disziplin glorreich hervorzutun. Bandai Namco spielt immer wieder bewusst mit Schärfen sowie Tiefen und erzeugt so einen künstlerischen Graphic-Novel-Stil, der aus der Masse heraussticht. Die zahlreichen Kulissen und (Kampf-)Areale, in denen ihr unterwegs seid, strotzen nur so vor Details und Abwechslung. Ob nun Industriegebiete, verwilderte Straßen oder Eislandschaften – die Umgebungen haben Charme, wirken dreckig, abgerockt und geschichtsträchtig. Allzu cleane oder gar triste Umgebungen bleiben die Seltenheit.

Da stört es auch nur bedingt, dass ihr zu einzelnen Gebieten immer wieder zurückkehrt und im Rahmen neuer Quests wiederholt durchqueren müsst. Das Umgebungsdesign leidet stellenweise aber nicht nur am Backtracking, sondern wird auch wiederholt von Ladebildschirmen in Mitleidenschaft gezogen. Häufig genug müsst ihr einige Sekunden Schwarzbild über euch ergehen lassen, bevor ihr in die nächste Ebene eures eigentlich überschaubaren Dungeons gelangt. Das hätte man in Zeiten von SSDs und Co. sicherlich eleganter lösen können. Nebst der grafischen Darstellung kann das Hack&Slash auch mit einem eingängigen und gut abgemischten Soundtrack aufwarten, der das Geschehen wundervoll unterstreicht, dabei aber nie zu aufdringlich wird.

Auf technischer Seite leistet sich das selbsternannte Brain-Punk-Abenteuer keine allzu großen Schnitzer. Einige Clipping-Fehler können die stabile Framerate und das ansonsten flüssige Spielgefühl kaum überschatten. Lediglich hin und wieder werden eure Telekinese-Fähigkeiten unelegant von Mauern und herumstehenden Elementen blockiert, das schränkt euch aber kaum nennenswert ein.

Angebot
Scarlet Nexus [PlayStation 4]
  • Entdecke und beschütze ein futuristisches Japan, das von klassischen Anime und westlichem Sci-Fi inspiriert ist
  • Nutze deine übersinnlichen Fähigkeiten, um die Welt um dich herum zur Waffe zu machen
  • Von den kreativen Köpfen hinter Tales of Vesperia
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

*Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Fazit zu Scarlet Nexus

von Yvonne Engelhardt

“Scarlet Nexus als weiteren generischen Anime-Prügler abzutun, wird dem Spiel aus dem Hause Bandai Namco schlicht nicht gerecht.

Das Studio gibt sich sichtlich Mühe der neuen IP alle notwendigen Hilfsmittel an die Hand zu geben, um im Gedächtnis zu bleiben.
Der Actiontitel überrascht allem voran mit einem angenehm komplexen und bildgewaltigem Kampfsystem: Die Gefechte gehen flott von der Hand, bieten genügend Tiefgang und sind dank vielerlei Kombinationsmöglichkeiten unsagbar motivierend.

Ja, die Geschichte krankt zwischenzeitlich immer wieder an einigen Längen und reitet nur allzu gerne auf Genre-typischen Klischees herum.
Und ja, das Vertrauenssystem ist allenfalls nett, um nicht zu sagen obsolet.
Und zugegeben, auch die Rollenspiel-Komponente ist wohl eher eine seichte Dreingabe, als dass es einen wirklichen spielerischen Mehrwert bietet.

Aber Dennoch: All diese Kritikpunkte lassen sich angesichts des spaßigen Gameplay-Loops wunderbar ausblenden. Genre-Fans erwartet nichts weniger als eine facettenreiche, emotionale Geschichte mit dem ein oder anderen spannenden Twist.”

Positiv:

Spaßiges und motivierendes Kampfsystem mit tollen Effekten
Spannendes Zukunftsszenario mit Cyberpunk-Elementen
Große Auswahl an Partymitgliedern und Fähigkeiten
Zwei sich ergänzende Kampagnen schaffen einen guten Umfang

Negativ:

Vertrauenssystem mit zu wenig Tiefgang
Erzählung krankt mittendrin an einigen Längen

Ab in die Sammlung?

Wer ein komplexes Rollenspiel à la Persona oder Final Fantasy sucht, ist hier schlicht falsch. Anime-Liebhaber kommen mit dem kreativen Grafik-Stil und motivierenden Kampfsystem aber voll auf ihre Kosten!

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Geschrieben von Yvonne Engelhardt
findet irgendwann alle 7 Dragonballs.

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