Rescue HQ: The Tycoon – Test zur Alle-Unter-Einem-Dach-Simulation

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Der Blaulicht Tycoon - Rescue HQ - [PC]
  • Aerosoft
  • Computerspiel
  • Auflage Nr. 0 (28.05.2019)
  • Deutsch

Releasedatum: 28. Mai 2019

Genre: Aufbau-Simulation

USK: ab 0 Jahren freigegeben

Publisher: Aerosoft

Plattformen: Microsoft Windows, Mac OS, Linux, SteamOS

Ohne großes Aufsehen brachten Aerosoft und die stillalive studios Rescue HQ – The Tycoon in den Steamstore. Simulatoren und Aufbauspiele gibt es viele auf dem deutschen Markt. Hier wird sich Rescue HQ – The Tycoon beweisen müssen. Bisher aber gab es größtenteils positive Bewertungen. Ob die Simulation mit einer Kombination aus Rettungs-, Feuerwehr- und Polizeiwache auch uns überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Test.

 

Hier muss man sich nicht entscheiden!

In Rescue HQ – The Tycoon müsst ihr, wie der Name schon erraten lässt, ein Hauptquartier bauen, in dem Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei beheimatet sind. Zu Beginn einer Runde habt ihr nur die Möglichkeit eine Feuerwehrwache aufzubauen, bzw. ist dieses schon für euch vorgefertigt. In regelmäßigen Abständen erscheinen am rechten Bildschirmrand Einsätze, die es zu erledigen gilt. Dazu müsst ihr eure Feuerwehrleute, die Fahrzeuge und das Equipment zuordnen und den Einsatz starten. Eine Prozentanzeige zeigt euch an, wie wahrscheinlich es ist, dass der Einsatz erfolgreich ist. Solltet ihr es nicht schaffen den Einsatz innerhalb einer bestimmten Zeit zu starten, gilt dieser sofort als fehlgeschlagen. Erfolgreiche Einsätze generieren euch Geld und Ansehen. Geld wird für das Bauen von Räumen und deren Ausstattung benötigt. Mit Ansehen könnt ihr neue Ausstattung und Trainingsmöglichkeiten freischalten. Im Verlauf des Spiels wird erst die Polizei und dann der Rettungsdienst verfügbar. Der Schwierigkeitsgrad der Einsätze steigt mit der Zeit. So fordern die ersten Einsätze lediglich eine Art von Hilfsorganisation. Erst steigt die Anforderung am Equipment und dann werden weitere Teile der Rettungswache benötigt. Dabei haben die Einsätze immer einen kleinen Text worum es gerade geht und man kann sich so einen Zusammenhang mit den geforderten Einsatzkräften erschließen. So kam es während eines Sportevents immer wieder zu demselben Einsatz: Eine Schlägerei unter Sportfans. Benötigt wurden dann immer Polizisten mit Megaphonen und Sanitäter mit Erste Hilfe Koffern. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Möglichkeit hatte, Megaphone zu bauen und diese meinen Polizisten mitzugeben, schlug die Mission so gut wie nie fehl. Ihr scheitert in einer Runde, wenn ihr nicht mehr genug Geld auf dem Konto habt und euch auch, nachdem ihr vom Rathaus eine Finanzspritze bekommen habt, immer noch weiter verschuldet.

Grafisch eher zweckmäßig als schön.

 

Mikromanagment ist vorhanden, aber…

Lufttanks, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Koffer oder Schutzausrüstungen, all dies sind mögliche Ausrüstungsgegenstände für einen erforderlichen Einsatz. Dazu müssen die Gegenstände aber erst im Versorgungsraum hergestellt werden. Dies machen eure Einsatzkräfte, wenn sie nicht gerade außer Haus sind. Ihr könnt die Prioritäten dabei festlegen und so auf knappe Ressourcen reagieren. Einsatzfahrzeuge werden während des Betriebs beschädigt. Sollte eine Reparatur ausbleiben, kann dieses Fahrzeug nicht mehr für den Einsatz genutzt werden. Grade zu Beginn einer Runde kommt es dadurch immer mal wieder zu Schwierigkeiten, da das Personal vorhanden ist, jedoch kein Einsatzfahrzeug, um die Kräfte dorthin zu bringen. Entweder ist lasst den Auftrag verfallen oder ihr beauftragt eine Nachbargemeinde dazu, den Auftrag zu übernehmen. Erfolgreich ist der Einsatz dadurch schon, aber ihr müsst dafür einen festgelegten Wert an Ansehen ausgeben. Das eben genannte Personal ist ebenfalls eine wichtige Ressource, denn ihr müsst entscheiden wer zu einem Einsatz rausfährt. Das verbleibende Personal muss sich um die Fahrzeuge und das Equipment kümmern, dazu gehört aber auch neues Personal zu rekrutieren oder bei der Polizei Schreibtischarbeit zu verrichten. Denn nur so können die bösen Jungs dingfest gemacht werden. Sobald ihr eine Gefängniszelle oder eine Intensivstation errichtet habt, bekommt ihr die Möglichkeit Patienten zu versorgen oder Gefangene zu verhören. Dies kostet wieder wichtiges Personal, generiert euch aber auch zusätzliche Einnahmen. Regelmäßig erscheint am unteren linken Bildschirmrand eine Zahl. Diese zeigt euch an, wie viele potenzielle Rekruten ihr einstellen könnt. Wichtig ist es darauf zu achten, dass es einen Tag- und Nachtschicht-Rhythmus gibt. Das Personal will dafür gut aufgeteilt werden. Personal kann aber nicht ohne Grenzen eingestellt werden, denn jeder braucht einen Einsatzschrank, in dem die Kleidung untergebracht wird. Somit ist die limitierende Anzahl an Personal an die Anzahl der Schränke gebunden.

Ein Einsatz im Überblick!

 

Grafik ist nicht immer alles!

Das Hauptquartier erweitern, Personal einstellen und Einsätzen zu ordnen, neues Equipment erforschen und neue Fahrzeuge anschaffen. Für wen das nach einer Menge Spaß klingt, der ist bei Rescue HQ – The Tycoon genau richtig. Das Spiel weiß durch seine Abläufe zu überzeugen und weniger durch seine Grafik. Grafisch ist das Spiel der stillalive studios eher im unteren Segment anzusiedeln. Die Figuren-Models wirken ein wenig wie aus dem alten PlayStation Klassiker Final Fantasy 7. Gesichter haben eure Bediensteten leider nicht erhalten, lediglich verschiedene Haarfarben und -formen wurden den Einsatzkräften geschenkt. Auch die Fahrzeuge und die Ausstattung der Räume sind recht minimalistisch gehalten. Unserer Meinung nach tut dies dem Spiel jedoch einen Abbruch. Denn selten zoomt man soweit in das Spiel hinein, dass einem der fehlende Detailgrad auffällt. Meistens wuselt das Personal durch die Räume und wir scrollen durch das Bau-Menü und schauen wovon wir noch mehr brauchen, oder was wir noch erforschen wollen. Untermalt wird das Spiel dabei durch einen Jazz-Sound, der auch nach einiger Zeit nicht anstrengend wird. Rescue HQ – The Tycoon kam während des Tests ohne Ruckler und Aussetzer aus. Es lief jederzeit flüssig und zeigte auch keine größeren Bugs.

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  • Mit einer starren Struktur zur Übertragung fractured und schwer verletzt Patienten.
  • Es gibt Kupplung Geräte an beiden Enden die Trage in zwei Teile zu trennen.
  • Bahre Länge auf der Person Länge entsprechend angepasst werden können.

 

Positiv:

Stimmiges Spielgefühl
Passender Soundtrack
Angepasster Grafikstil

Negativ:

Kein richtiges Tutorial
Fahrzeuge verschwinden beim Verlassen der Garage
Verschieben von Räumen nicht möglich, umständliches Neubauen erforderlich
  • Rescue HQ: The Tycoon – Test zur Alle-Unter-Einem-Dach-Simulation
    “Rescue HQ – The Tycoon ist eine solide Simulation. Grafisch nicht der Hit, mit einem Soundtrack, der sich hören lassen kann und einem simplen aber funktionierendem Gameplay bietet es den Fans von Simulatoren eine Freude. Das Aufbauen der eigenen Basis ist motivierend und man will die immer schwierigeren Einsätze ebenfalls mit Bravour abschließen. Hier zieht Rescue HQ – The Tycoon seinen Spielspaß her. Ein Titel, der uns noch viele Stunden unterhalten wird.”
    Kevin Beverungen, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei unter einem Dach verwalten will, ist hier genau richtig. Auch für heranwachsende Generation der Aufbausimulationsliebhaber ist Rescue HQ – The Tycoon ein Blick wert.

Kevin Beverungen
Geschrieben von
hat immer Hunger!

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