Redout – Test zum WipEout Konkurrenten

Futuristische Racer haben viele Gesichter und unterschiedliche Plattformen haben ihre Vertreter. Neben F-Zero oder WipEout haben sich aber in letzter Zeit auch andere Titel wieder in diesem Genre auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem auch der Titel Redout, der weniger auf Waffengewalt dafür aber mehr auf Style setzt. Wir haben uns die PS4 Version des Racers angeschaut. Ob euch hier würdige Konkurrenz für die WipEout Collection erwartet, erfahrt ihr jetzt im Test.

 

Mehr Fahren, weniger Schießen

Dass man bei Redout nicht um einen Vergleich mit dem großen Veteranen WipEout herumkommt, versteht sich von selbst. Wie im großen Vorbild aus Sonys Schmiede wählt ihr zu Beginn einen Startgleiter von einem der verfügbaren Teams. Jedes Team hat dabei unterschiedliche Stärken und Schwächen in Bereichen wie Geschwindigkeit, Energie, Panzerung etc.. Habt ihr einen Gleiter ausgewählt, geht es auch direkt in das Renngeschehen über. Die sieben Umgebungen mit den 35 Strecken bieten euch dabei während eurer Karriere unterschiedliche Renntypen, wie zum Beispiel Zeitrennen oder die klassischen Rennen gegen die KI. In den Rennen selbst liegt der Fokus einzig auf dem Fahren selbst. Es gibt keine Waffen Pickups auf der Strecke wie bei WipEout, sodass ihr hauptsächlich mit eurem fahrerischen Können überzeugen müsst. Was Redout bei der Steuerung abhebt, ist die Strafefunktion. Anstatt von Luftbremsen müsst ihr hier mit dem rechten Stick den Gleiter in die Kurve schubsen. Dieses Manöver ist extrem wichtig, ebenso wie das Heben und Senken der Nase des Gleiters. Neigt ihr beispielsweise nicht die Nase während ihr in einer Negativ G-Kurve seid, könnt ihr den Redout erleiden. Dabei wird der Bildschirm rot und ihr seht nicht mehr, wohin ihr fahrt. Je nachdem wie ihr in den Rennen abschneidet, erhaltet ihr Geld, das ihr in unterschiedlichen Bereichen investieren könnt. Entweder ihr kauft euch einen der anderen Gleiter oder ihr aktiviert Upgrades für euren Gleiter. Upgrades teilen sich dabei in aktive und passive auf und Waffen gibt es eigentlich nur bedingt. Aktive Upgrades sind zum Beispiel eine EMP Bombe, die gegnerische Gleiter kurzzeitig außer Gefecht setzt, während passive Upgrades euch eher Boosts für Geschwindigkeit oder Energie geben. Während ihr bei WipEout Waffen per Tastendruck abfeuert, wird die EMP Bombe zum Beispiel hier automatisch gezündet, sobald Gegner in Reichweite sind. Pro Kategorie könnt ihr aber immer nur eines aktivieren. Jedes der Upgrades kann zudem in vier Stufen aufgewertet werden, um den jeweiligen Effekt zu verstärken. Je weiter ihr euch in eurer Karriere vorarbeitet, schaltet ihr zudem Gleiter in höheren Klassen frei bis hoch zur vierten Klasse. Auch wenn es euch die KI wahrlich nicht leicht macht, kommt jedoch recht konstant Geld rein, um neue Sachen zu kaufen. Sollte euch das aber nicht genug sein, könnt ihr Verträge annehmen, die noch bessere Belohnungen versprechen.

 

Online gegen die ganze Welt

Wenn ihr euch im Karriere-Modus genug ausgetobt und die Steuerung verinnerlicht habt, könnt ihr euch mit anderen Spielern messen. Dafür stehen euch zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Im normalen Online Modus könnt ihr Rennen gegen Spieler in der ganzen Welt starten und euch beweisen. Wenn euch eher danach ist euer Freunde auf der heimischen Couch Staub schlucken zu lassen, startet ihr den Zwei-Spieler-Splitscreen. Der Splitscreen-Modus läuft dabei absolut flüssig und ohne Probleme, sodass ihr das Rennen voll und ganz genießen könnt. Damit eignet sich Redout hervorragend für einen unterhaltsamen Gamertag mit Freunden.

 

Visuell eigenständig und sehr stylish

Gerade bei Racern bemüht man sich häufig um möglichst starken Realismus. Selbst WipEout sieht im Rahmen des Genres sehr realistisch aus. Redout hingegen setzt auf lebendige Farben und eine generell kantige Optik. Alles ist aus kantigen Polygonflächen zusammengesetzt und so bekommt man einen sehr stilisierten Grafikstil geboten. Dieser ist aber sehr stylish und passt zusammen mit den satten Farben und den Effekten extrem gut zusammen. Sowohl Online als auch Offline läuft das Spiel zudem absolut flüssig, selbst in den höheren Klassen, in denen ihr superschnell über die Strecken rast. In Sachen Performance gibt sich Redout also keine Blöße. Auch der Soundtrack sorgt mit treibenden Beats für die stimmige Begleitung.

 

Positiv:

Redout legt sehr starken Fokus auf euer Können als Fahrer
Tolles Streckendesign und generell starke Optik die flüssig läuft
Umfangreiche Auswahl an Gleitern, Strecken und optischen Anpassungen
Multiplayer sowohl Online als auch im Splitscreen möglich

Negativ:

Wichtigkeit von bestimmten Manövern wird nur unzureichend erklärt
Gegner KI ist stellenweise fast unbesiegbar, selbst man man fehlerfrei fährt
[testimonial_slider][testimonial image_url=”58912″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Marco Schmandt, Redakteur”]

“Redout kommt in einer Phase auf die PS4, in der es in direkte Konkurrenz zum großen Klassiker WipEout steht. Trotz des unausweichlichen Vergleichs kann sich Redout als überaus kompetenter Arcade-Racer behaupten. Stylische Strecken, tolle Gleiter und ein treibender Soundtrack sorgen für ein großartiges Spielerlebnis. Die 35 Strecken bieten reichlich Abwechslung und sowohl WipEout-Veteranen als auch Neulinge können hier viel Spaß haben. Wer die Karriere bewältigt und alle Gleiter freigespielt hat, kann sich dann auch noch mit Freunden messen. Die Tatsache, dass euch hierfür auch ein Zwei-Spieler-Koop-Splitscreen-Modus zur Verfügung steht, ist einen Pluspunkt wert. Fans von futuristischen Racern sollten definitiv reinschauen, denn hier wartet echter Spielspaß.”

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Ab in die Sammlung?

Redout sollte in keiner Future Racer Sammlung fehlen. Der Titel wird trotz seiner eigenständigen Ausrichtung auch altgediente WipEout Fans begeistern können.

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Geschrieben von Marco Schmandt
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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