Paw Patrol: Im Einsatz – Test zum Konsolendebüt der Fellfreunde

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PAW Patrol: Im Einsatz - [PlayStation 4]
  • Bandai Namco Entertainment
  • Videospiel

Releasedatum:26. Oktober 2018

Genre: Jump ‘n’ Run

USK: ab 0 Jahren freigegeben

Publisher: Bandai Namco Entertainment

Plattformen: Nintendo Switch, PlayStation 4

Die Abenteuer der sechs beziehungsweise acht Fellfreunde sind aktuell aus den Vorschul-Kinderzimmern nicht mehr weg zu denken. Irgendwo logisch, dass die Abenteuer von Ryder und seinen Rettungswelpen den Weg auf die aktuellen Konsolen gefunden haben. Ob das Spiel dem Hype der Serie gerecht wird, erfahrt ihr hier.

 

Einsatz auf vier Pfoten

In Paw Patrol: Im Einsatz schlüpfen wir nach und nach in die Rolle aller Helden. Den Anfang machen der Polizeihund Chase und sein Dalmatiner-Freund Marshall. Auf Yumi’s Farm sind Entenküken in einem austrocknenden Teich und kommen ohne fremde Hilfe nicht mehr raus. Die erste Hälfte des Levels spielt ihr mit Chase. Er muss mit seiner Supernase einen Weg durch das Heuballen-Labyrinth finden. Ist dies geschafft, übernimmt Marshall den zweiten Teil der Mission. Erreicht er das Ziel, füllt er den Teich mit seinem Löschwasserrucksack wieder auf und die Küken sind frei. Auf dem Weg zum Ziel gilt es aber auch, bis zu 200 Leckerlis und fünf goldene Pfotenabdrücke zu finden. Hat man diese dann gefunden, bekommt man eine Belohnung in Form eines Abzeichens dafür. Dies ist mit bekannten Errungenschaften und Achievements von anderen Spielen zu vergleichen. Sie können im Hauptmenü eingesehen werden und geben Aufschluss darauf, was man schon erreicht hat.

Die acht Fellfreunde sind immer bereit. Von Links nach Rechts: Tracker, Everest, Marshall, Zuma, Rubble, Chase, Rocky und Skye.

 

Gemeinsam sind wir stark

An einigen Stellen kann und muss man auch Unterstützung anfordern. Zum Beispiel wenn Felsbrocken den Weg versperren. Dann eilt Rubble zu Hilfe und macht den Weg mit seiner Raupe Ruck Zuck wieder frei. Oder Rocky kommt und baut eine improvisierte Leiter. Genau wie die Serie vermittelt das Spiel ebenfalls, dass man mit Teamwork alles erreichen kann und es wichtig ist, gute Freunde zu haben. In den meisten Levels steuern wir zwei Fellfreunde nacheinander und zwei weitere helfen uns bei bestimmten Situationen. Das Team wird, wie ebenfalls in der Serie, vor jeder Mission von Ryder zusammengestellt. Da die Mitglieder der Paw Patrol alle die unterschiedlichsten Fähigkeiten haben, werden im Laufe des Spiels auch alle Fertigkeiten an den jeweiligen Stellen benutzt. Somit werden die Ziele immer mit Teamwork erreicht und zum Schluss gibt es noch einen Schnappschuss mit allen Rettern und Geretteten.

Die Minispiele sind recht abwechslungsreich. Hier müssen wir als Rocky eine Brücke reparieren.

 

Abenteuer in der Abenteuerbucht

Das Leveldesign ist schön und Abwechslungsreich und passt sich der Serie gut an. Je weiter man im Spiel voran kommt, werden die Levels auch immer etwas schwerer. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass sie nie wirklich schwer sind, da sich das Spiel schon an die kleinen Fans der Fellfreunde wendet. Mama, Papa und die großen Geschwister werden allerdings schnell gelangweilt sein. Die Level können nach Beenden jederzeit wieder betreten werden, um vergessene Leckerlis oder goldene Pfotenabdrücke zu suchen. Der Aufbau ist immer recht ähnlich. Die Level werden in klassischer 2,5D-Jump ’n‘ Run-Manier bestritten, wobei immer mal wieder verschiedene Fähigkeiten der Welpen auf die Probe gestellt werden. Dies geschieht in Form von Mini-Spielen. Einmal muss man mit Rocky eine Brücke reparieren oder sich mit Chase einen Weg durch ein Labyrinth bahnen. Hier wird ganz klar Teamwork groß geschrieben.

An bestimmten Stellen brauchen wir bestimmte Fähigkeiten unseres Fellfreundes.

 

Nicht alles ist immer gut

So stark der Teamgedanke auch gefördert wird, doch so richtig will er nicht fruchten. Das liegt leider größtenteils an der Synchronisation. Der einzige Charakter, der redet, ist Ryder. Hier und da mal ein kleines Kommentar der Hunde würde wahre Wunder bewirken. Die Fellfreunde bleiben durchweg still, was sie blass und austauschbar erscheinen lässt. Denn so werden ihre Charakterzüge nicht klar erkennbar. Was das Thema Teamwork noch bekräftigen könnte, wäre ein Koop-Modus. Denn die Abenteuer der Fellfreunde werden ausschließlich im Singleplayer-Modus absolviert. Kommt man an Stellen, die eine bestimmte Fähigkeit benötigen, meldet sich Ryder stets mit einem Tipp zum entsprechenden Vorgehen. Dann hat man drei Fähigkeiten zur Auswahl. Doch aufgrund der Mechanik ist es nicht möglich, herum zu experimentieren. Versucht man eine andere Fähigkeit auszuwählen, klappt das nicht. Hier wäre noch ein wenig Experimentierfreiraum schön gewesen. Auch für die Kleinen.

PAW Patrol: Im Einsatz - [PlayStation 4]
  • Bandai Namco Entertainment
  • Videospiel

 

Positiv:

Schöne Grafik
Für kleinere Kinder geeignet
Charakterbezogene Minispiele
Alle bekannten Fellfreunde sind spielbar…

Negativ:

…jedoch nicht frei wählbar, sondern Level gebunden
Der Spielablauf der Level ist fast immer derselbe
Die Fähigkeiten der Fellfreunde können nicht frei genutzt werden
Fellfreunde bleiben stumm, dadurch wirken sie blass und austauschbar
  • Paw Patrol: Im Einsatz  – Test zum Konsolendebüt der Fellfreunde
    “Gelungene Grafik und schöne Umgebungen präsentieren die Abenteuerbucht in einem schönen Licht. Doch leider bleiben die Mitglieder der Paw Patrol stumm. Das drückt den Gesamteindruck ungemein. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich von Level zu Level, wobei das Spiel nie wirklich schwer wird. Dennoch ist das für Nachwuchs-Gamer ideal. Mit 16 Level in acht verschiedenen Umgebungen ist der Umfang zwar etwas schmal, aber noch in Ordnung. Im Großen und Ganzen ist Paw Patrol: Im Einsatz ein spaßiger Zeitvertreib für kleine Fans der Fellfreunde. Für ältere Spieler ist der ewig gleiche Ablauf des Spiels auf Dauer wohl zu eintönig.”
    Tobias Panten, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Für kleine Fans der Paw Patrol ist es was Besonderes, wenn man die Abenteuer seiner Helden nachspielen darf. Die mangelhafte Sprachausgabe trübt das Abenteuer etwas. Doch den kleinen Gamern dürfte das nicht allzu viel ausmachen.

Tobias Panten
Geschrieben von
ist gespannt, was der Herbst noch so alles bringt.

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