Paladins – Test zum kostenlosen First-Person Shooter

Paladins im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Releasedatum: 12. Juni 2018

Genre: First-Person Shooter 

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Hi-Rez Studios

Plattformen: PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch 

First-Person Shooter erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Der auf allen Konsolen und dem PC verfügbare Multiplayer-Hit Paladins aus dem Hause Hi-Rez ist einer davon. Und was macht einen Fantasy Hero-Shooter mit fast 50 spielbaren Charakteren für die Spieler noch interessanter? Richtig, kostenlose Spielbarkeit! Wir haben uns gefragt, wer dazu schon nein sagen kann und haben Paladins, passend zum aktuell laufenden Avatar Wettbewerb, an dem noch bis zum 9. Juli 2021 teilgenommen werden kann, für euch gründlich unter die Lupe genommen. In unserem Test erfahrt ihr, ob Paladins einen Versuch verdient hat oder sang und klanglos im Schatten der großen Konkurrenz untergeht.

 

Darum geht es in Paladins

Das Spielprinzip von Paladins ist schnell erklärt und doch komplexer als erwartet. Ganz im Sinne altbekannter Hero-Shooter tretet ihr gemeinsam mit eurem Team in unterschiedlichen Spielmodi online gegen ein anderes Team an. Für die 5-gegen-5 Matches wählt jeder Spieler seinen Champion und versucht, dem gegnerischen Team in den Spielmodi Teamdeathmatch, Offensive oder Belagerung den Gar aus zu machen. Eurem Helden, der einer der vier verfügbaren Klassen Tank, Unterstützung, Schaden oder Flanke angehört, stehen im Kampf vier Fähigkeiten zur Verfügung, die die Lebensenergie der Gegner rasch auf Null bringen sollen.

Zusätzlich zu den regulären Fähigkeiten verfügt jeder Champion auch über eine ultimative Fähigkeit, die bei voll aufgeladener Anzeige eingesetzt werden kann. Die Wahl eures Helden vor jedem Match spielt in Paladins übrigens eine besonders große Rolle. Denn anders als bei artverwandten Spielen wie Overwatch könnt ihr bei Paladins den Charakter während eines Matches nicht mehr wechseln. Wer also eine gute Teamkonstellation zusammenstellen möchte, sollte sich vorher genau überlegen, welche Klasse noch benötigt wird und welche Champions gut zusammen agieren können.

Die Charakterwahl sollte gut überlegt sein.

 

Die Spielmodi sind simpel, aber unterhaltsam

Jeder Fan von Online-Heldenshooter dürfte mit den Spielmodi in Paladins vertraut sein. Zur Auswahl stehen das klassische Team-Deathmatch, die Offensive und der Belagerungsmodus. Im Team-Deathmatch gewinnt das Team, welches es zuerst schafft, 40 Abschüsse zu sammeln. Im Belagerungsmodus bringen im Unterschied zum Team-Deathmatch nicht nur Abschüsse Punkte, sondern auch die Einnahme eines zentralen Zielgebiets. Das Team, welches es als erstes schafft durch das Halten des Zielgebiets und durch das Ausschalten der Gegner 400 Punkte zu erlangen, kann das Match für sich entscheiden.

Auch die Offensive sollte Kennern des Genres bekannt vorkommen. Das Team, welches es als erstes schafft, das vorgegebene Zielgebiet einzunehmen, muss anschließend eine Fracht eskortieren. Gelingt beides, erhält das erfolgreiche Team zwei Punkte. Kann das verteidigende Team die Fracht aufhalten, steht es nach der ersten Runde eins zu eins. Das Team, welches als erstes vier Punkte erlangt, gewinnt. Zeitweise stehen auch extravagante Sondermodi zur Verfügung, wie zum Beispiel „Luftakrobatik“, wo es die Spieler im Team-Deathmatch mit geringer Schwerkraft zu tun bekommen.

In Paladins stehen die klassischen Spielmodi zur Auswahl.

 

Die Kleinigkeiten machen den Unterschied

Neben den grundliegenden Rahmenbedingungen sind es in Paladins besonders die Kleinigkeiten, die das Spiel besonders und interessant machen. Zunächst einmal wäre da das Kartensystem, welches den Charakteren je nach Anordnung unterschiedliche Fähigkeiten verleiht. Dazu können die Spieler vor jedem Match entweder zwischen einem bereits vorgefertigtem oder einem individuell erstelltem Deck wählen. Je nach Spielstil kann die Zusammenstellung des Decks über Sieg und Niederlage entscheiden und verleiht dem Spiel eine interessante taktische Komponente.

Neben dem Kartendeck stehen dem Spieler vor jedem Match auch eines von drei Talenten zur Verfügung, die dem Charakter zum Beispiel mehr Schaden oder Lebenspunkte verleihen. Auch hier kommt es ganz auf den persönlichen Spielstil an und gibt jedem Champion die Möglichkeit unterschiedlich gespielt zu werden. Zu guter Letzt bringt der Fähigkeiten-Shop, der während eines Matches aktiv ist, ein wenig Würze ins Spiel. Dort können Spieler nämliche Credits für Fähigkeiten ausgeben, die den Champion im Laufe eines Matches stärker werden lassen. Die benötigten Credits erhält man zum Beispiel für Abschüsse oder für die Einnahme von Zielgebieten. Insgesamt können in einem Match bis zu vier Fähigkeiten gekauft werden, die am Ende des Matches wieder zurückgesetzt werden.

Die Möglichkeiten beim Kartendeck sind erstaunlich.


 

Pros und Kontras

Neben der immer größer werdenden Anzahl an Charakteren, der kostenlosen Spielbarkeit und den taktischen Feinheiten zählt auch das Gameplay zu den Pro-Argumenten für Paladins. Das Spiel läuft mit 60 FPS flüssig und fühlt sich auch im Handheld Modus der Nintendo Switch gut an. Zudem wird plattformübergreifend Crossplay angeboten und die Wartezeiten für die Matchsuche halten sich für Spiele im Quickplay in Grenzen. Während bereits einige Pro-Argumente für Paladins sprechen, gibt es allerdings auch ein, zwei Aspekte, in denen Paladins nicht überzeugen konnte.

Da wäre zum einen die Grafik. Grafisch gesehen, fällt Paladins im Vergleich zum vielleicht größten Konkurrenten Overwatch eher negativ auf. Weder die Maps, noch die Charaktere sehen beim genaueren Hinsehen ansprechend aus. Außerdem sind mir in der Nintendo-Switch Version extrem lange Wartezeiten für Ranglisten-Spiele aufgefallen. Den bereits oben erwähnten Aspekt, dass man Charaktere im laufenden Match nicht wechseln kann, muss ich leider ebenfalls bemängeln. Diese Entscheidung beraubt Paladins einer gewissen Flexibilität, die mir bei der Konkurrenz positiv aufgefallen ist.

Positiv:

Das Spiel ist kostenlos spielbar
Alle Charaktere sind durch In-Game Währung freischaltbar
Der Shooter läuft in 60 FPS und verfügt über Crossplay
Es erscheinen regelmäßig neue Updates und Inhalte

Negativ:

Die Grafik lässt hier und da zu wünschen übrig
Fehlende Möglichkeit den Charakter im Match zu wechseln
Es herrschen lange Wartezeiten für die Matchsuche im Ranglistenmodus
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“Paladins ist für Fans von Helden-Shootern eine echte Alternative. Das Spiel wird regelmäßig durch neue Updates erweitert und durch neue Inhalten ergänzt. Obwohl einem neuen Spieler von Beginn an nur eine Auswahl von Charakteren zur Verfügung steht, kann jeder Charakter durch In-Game Währung freigeschaltet werden. So ist man nicht dazu genötigt, bares Geld in die Hand zu nehmen und bekommt für umsonst jede Menge Content geboten. Wer möchte kann natürlich trotzdem einiges an Geld für Charaktere, Lootboxen, Reittiere und Season Passes ausgeben. Vom Spielgefühl her muss sich Paladins nicht vor den Großen des Genres verstecken. Auch auf der Nintendo Switch läuft der Hero-Shooter mit flüssigen 60 FPS und schlägt Overwatch in diesem Aspekt auf der Hybrid Konsole. Die vorgestellten Mechaniken verleihen dem Spiel eine interessante taktische Komponente und helfen einem dabei, über grafische Mängel hinweg zu sehen.”
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Ab in die Sammlung?

Fans von Hero-Shootern können mit Paladins nichts falsch machen.

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Geschrieben von Lukas Runde
Redakteur im Bereich: Games, Movies

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