No Place Like Home

Test zur postapokalyptischen Farmingsimulation

No Place Like Home im Test

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Steam Link by Valve
  • Neu, nicht geöffnet.

*Werbung: Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Releasedatum: 10. März 2022

Genre: Simulation, Abenteuer, Indie, RPG, Gelegenheitsspiel

USK: Keine Freigabe

Publisher: Realms Distribution

Plattformen: Microsoft Windows

No Playe Like Home ist ein Abenteuer-Indie-Spiel, welches vom Entwicklerteam Chicken Launcher und dem polnischen Publischer Realms Distribution am 10. März 2022 sein Release feiert. Es wird auf Steam für 16,79€ erhältlich sein und lässt dich in deine eigene kleine Welt eintauchen. Wir haben uns den Farmingspaß einmal zu Gemüte geführt und wie sich das Ganze macht, erfahrt ihr natürlich hier.

 

Worum geht es?

No Place Like Home wirkt auf den ersten Blick nicht, wie ein klassisches Farmingsimulations-Spiel, denn auf dich wartet zuerst einmal Eines: Sehr viel Müll! Ja, du hast richtig gelesen. Die Menschheit hat den Planeten verwüstet und vermüllt zurückgelassen und nur Wenige sind geblieben, um sich der Sache anzunehmen. Ein paar wenige Seelen sind geblieben, um die Welt zu retten und mit ihnen auch die Tiere und Pflanzen. In der Rolle einer jungen Frau namens Ellen wirst du mit deinem Müll-Staubsauger einen Neuanfang wagen. Außerdem fragt Ellen direkt zu Anfang in einem Gespräch mit einem Huhn, das eine Mütze trägt, wo ihr Großvater sei. Ihr rettet also nicht nur die Welt vor ihrem sicheren Untergang, sondern sucht auch nach eurem verschollenen Großvater, der auf mysteröse Art und Weise verschwunden scheint.

 

Das Tutorial

Bevor wir auf unserer Farm anfangen, starten wir auf einem vorgeschriebenen Weg. Dieser enthält ein kurzes und kompaktes Tutorial, allerdings nur für Spieler mit Maus und Tastatur. Dieses Tutorial befasst sich mit dem Aufsaugen von Müll mit Ellens Rucksack, dem Abbau von Mülltürmen und dem Handwerk. Dir wird aber auch die Landwirtschaft erklärt und die Herstellung von Konserven. Konserven sind hier so etwas wie die Hauptwährung nach dem Geld.
Es ist ein praktisches und leicht verständliches Tutorial, dass die Spieler dazu zwingt, die Mechanik ohne lange Texte und unnötigen Erklärungen zu lernen.

 

Aller Anfang ist Müll

Nach dem Tutorial kann es nun losgehen. Ihr startet neben einem kleinen Baumhaus und überblickt euer Anwesen. Und ihr habt richtig geraten. Ihr könnt euer Anwesen nicht einmal richtig betreten, denn es ist vollkommen zugemüllt. Also beginnt ihr damit euren Hof, auf der Suche nach eurem Opa, zu entmüllen und entdeckt kleine Schätze, Hühner, die ihr aus ihren Käfigen befreien könnt und füttert Lamas in Steampunkoptik mit Batterien.
Habt ihr Platz auf eurem Hof geschaffen, so könnt ihr einen Hühnerstall aus dem recycelten Material bauen und Felder anlegen, um Kartoffeln, Tomaten oder Getreide anzubauen. Wenn ihr das Gelände um den Hof herum entmüllt habt, werdet ihr auch einen Shop finden, der euch weitere Möglichkeiten bieten wird, euren Hof zu erweitern. Doch Vorsicht. Auf dem Weg dorthin könnten euch feindliche Roboter in Insektenoptik angreifen, doch wie ihr diese bezwingen könnt, habt ihr ja, zum Glück, bereits im Tutorial gelernt.

Du kannst einen Hund, eine Katze und einen Waschbären als Haustier halten und sogar Hühner, Enten, Schweine und eine entzückende Art winziger Roboter namens Cubebots domestizieren. Jeder dieser Kreaturen ist ein hilfreicher Freund mit Persönlichkeit und einem starken Verlangen danach, von einem Menschen gestreichelt zu werden.

Jeder NPC, den ihr trefft oder durch den Müll hinweg suchen müsst, hat einen kleinen Laden und kann euch mit Bauplänen, Upgrates für Werkzeuge und Handwerksstationen aushelfen. Sogar höhere Verteidigung und Leben können dort freigeschaltet werden. Sie werden dir Aufgaben im Gegenzug aufdrücken, wie zum Beispiel Sachen von A nach B transportieren oder erbitten eine Säuberung von Gebieten für die wilden Tiere. Das Questsystem ist insgesamt leicht verständlich und wird auch für die Nicht-Englisch-Profis so kein Problem darstellen.

 

Müllfrei ein absoluter Hingucker

Die Umgebung ist wunderschön gestaltet und in das Aussehen des Spiels wurde unheimlich viel Liebe gesteckt. Es wurde mit sehr viel Sorgfalt gearbeitet und jeder Charakter zeigt seine eigene stylvolle Persönlichkeit. Atemberaubend ist vor allem der Unterschied von der dreckigen Müllwelt, die innerhalb von Minuten zu einem idyllischen Naturerlebnis wird, wo man sich einfach niederlassen möchte. Der Kontrast ist absolut gelungen.
Das Spiel bietet auch viele Möglichkeiten, Ellens neues Zuhause individuell zu gestalten. So könnt ihr Möbel und Tapeten für euer süßes Baumhaus aussuchen oder aber Statuen, Springbrunnen und andere auffällige Dekorationen für euren Garten wählen und herstellen. Dem Spiel mangelt es nicht an Stil, Leben und Schönheit. Auch an der Performance gibt es nichts zu meckern.

Neben kuriosen Schweinen mit Piratenhut, findet ihr auch nützliche Koffer mit Items.

 

Weise Einteilung der Materialien und Kampsystem

Worin sich das Spiel ein wenig von anderen Farmingsimulations-Spielen abhebt, ist, dass du Achtsam und mit großer Aufmerksamkeit deine Ressourcen einteilst. Du benötigst eine bestimmte Menge an sehr begrenztem Material, um Quests abzuschließen und um deinen Bohrer verbessern zu können. Wenn du diese begrenten Materialien nicht an der richtigen Stelle ausgibst, könnten sie daran gehindert werden weiter zu kommen und die Geschichte fortzusetzen.

Das Kampfsystem ist, mit den wenigen Waffen, die dir zur Auswahl stehen und mit den wenig spannenden Robotern, gegen die du kämpfen musst, relativ eintönig und glanzlos. Du zerlegst die Roboter nicht, weil es großen Spaß macht, sondern um Batterien zu farmen, um deine Cubebots zu füttern.

Kämpfe gegen Insekten die dich entweder anspringen oder aus der Entfernung angreifen.


 

Die Idee dahinter

Faszinierend an diesem Spiel ist, wie schnell man weiterdenkt, denn es geht hier schließlich um eine Welt, die im Müll untergegangen ist und dann verlassen wurde. Natürlich ist dies ein Extremfall der Fantasie, aber wer sagt denn, dass es nicht auch irgendwann in der realen Welt so sein könnte. Wahrscheinlich wollten die Entwickler bezwecken, dass den Spielern bewusst wird, was passieren könnte und dass wir vor allem achtsamer und nachhaltiger mit der Erde umgehen sollten. Vielleicht möchten sie die Menschheit auch wachrütteln. Denn jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann seinen Teil dazu beitragen.

Steam Link by Valve
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  • No Place Like Home – Test zur postapokalyptischen Farmingsimulation
    Fazit zu No Place Like Home

    Zugegeben, mich hat es stark beeindruckt mit welchem Hintergedanken, der sehr schnell eindeutig wird, an diesem Spiel gearbeitet wurde und worauf es dementsprechend aufbaut. Trotzdem wird es leider sehr schnell eintönig, denn der Müll in dieser Welt ist allgegenwärtig und begleitet dich, wo auch immer du hingehen möchtest.

    Vivien Jochum, Redakteurin

Positiv:

Tiefgründiger Gedanker hinter dem Spiel
Super leichte Verständlichkeit und Handling
Verspielte Musik motiviert dich zur Müllarbeit
NPCs haben eine gute Auswahl an Fragen, die dich weiterbringen können

Negativ:

Leider eintönige Müllabarbeitung, die sich in die Länge zieht
Keine aufregenden Kämpfe
Die Gegner sind fast taktlos und einfach auszuschalten

Ab in die Sammlung?

Wenn du ein Held sein möchtest, der die Welt vom Müll befreien will und auch den Pflanzen und Tieren wieder Lebensraum bieten möchtest, dann ist dieses Spiel was für dich.

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Deine Meinung?
10
Geschrieben von Vivien Jochum
.. folgt liebend gern weißen Kanninchen und sitzt beim verrückten Hutmacher zum Tee trinken.

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