NERF Ultra Select & NERF Elite Flip-32

Test der neuen Fun-Blaster von Hasbro

Als ich das erste Mal eine NERF in der Hand hatte, waren die neuesten Modelle noch kleine Pistolen mit nur einem Schuss und Federdruck. Das war vor neun Jahren. Seitdem hat sich einiges getan. Bestes Beispiel dafür sind die beiden neuesten Blaster, die wir euch heute vorstellen: die NERF Ultra Select und die NERF Elite Flipshot Flip 32.

 

Die NERF Ultra Select im Test

Bei der NERF Ultra Select ist der Name Programm. Ihr könnt nämlich zwischen zwei Magazinen wählen, die ihr dann vollautomatisch abfeuern könnt. Aber gehen wir das Ganze von vorne an.

Der Lieferumfang der NERF Ultra Select

Und beginnen mit dem Inhalt der Box. Neben dem Blaster bekommt ihr zwei Magazine für jeweils zehn Ultra Darts sowie jeweils zehn Ultra Präzisions-Darts und Ultra Distanz-Darts. Nicht enthalten sind die sechs C 1,5 Volt Batterien, die ihr für den Blaster braucht. Direkt aus der Box könnt ihr den Blaster also nicht benutzen. Sobald ihr die Batterien habt, könnt ihr loslegen. An die Schrauben für das Batteriefach zu kommen ist aber leichter gesagt als getan, ihr müsst also ein bisschen Geschicklichkeit mitbringen. Jetzt wo das gute Stück einsatzbereit ist, gucken wir es uns doch mal genauer an.

Und so sieht das schöne Stück aus.

 

Optik und Haptik der NERF Ultra Select

Als erstes fällt einem direkt das Design ins Auge. Anders als viele andere Blaster erinnert die Ultra Select durchaus an eine echte Waffe. So habt ihr die Magazine zwischen Griff und Mündung an der Unterseite, einen Pistolengriff und eine Schiene an der Oberseite, wie sie beim Militär weit verbreitet ist. Da hören die Parallelen aber auch schon auf, denn echte Waffen sind nicht in coolem schwarz-weiß-orange eingefärbt. Und nein, Asimov aus Counter-Strike zählt nicht. Der obere Teil des Blasters ist ganz in weiß, der untere ganz in schwarz gehalten, wobei die Bedienelemente in orange deutlich erkennbar sind. Dazu gehören die Magazinschächte, die beiden Abzüge und der Vordergriff. Außerdem habt ihr über den Magazinen eine kleine Klappe, durch die ihr verkeilte Darts oder andere Fehler leichter beheben könnt. Der Blaster ist – bis auf den Motor und die Batterien natürlich – komplett aus stabilem Kunststoff gefertigt, einzig der Vordergriff ist etwas locker.

Und wie funktioniert die NERF Ultra Select?

Aber kommen wir zum wichtigsten Teil: Wie funktioniert das alles? Eigentlich ganz einfach. Ihr habt zwei Magazinschächte nebeneinander angebracht. Durch Vor- und Zurückziehen des Vordergriffs könnt ihr zwischen den Magazinen wechseln. Allerdings ist dieser sehr kurz und zumindest für Erwachsene nicht so angenehm zu halten. Da ist es einfacher, einfach direkt an den Magazinen zu halten und diese manuell hin und her zu schieben, das ist kein Problem. Zum Feuern habt ihr zwei Abzüge. Der untere muss gedrückt und gehalten werden, damit der Motor anläuft, der obere ist zum Schießen. Dieser lässt sich nur betätigen, wenn der untere gedrückt gehalten wird und ein Magazin korrekt ausgerichtet ist, unabsichtliche Schüsse sind also schwer möglich.

Der Motor braucht eine knappe Sekunde, bis ihr schussbereit seid, dann könnt ihr ein 10-Schuss-Magazin in vier Sekunden leeren. Die Magazine könnt ihr auch bei laufendem Motor wechseln, dafür müsst ihr aber den oberen Abzug loslassen. Um die Magazine herauszunehmen gibt es einen kleinen Hebel hinter den Magazinen, der ist nicht zu übersehen und ermöglicht problemloses Wechseln. Alternativ könnt ihr die Magazine, wenn sie gerade nicht ausgewählt sind, auch von oben neu beladen, ohne sie herauszunehmen. Dafür ist die Anbringung nach oben extra offen, was schnelleres Nachladen mitten im Gefecht ermöglicht. Großer Pluspunkt!

Durch die Einkerbung könnt ihr die Magazine auch leicht von oben laden. Durch die orangene Klappe könnt ihr leicht Ladehemmungen beheben.

 

  • NERF Ultra Select & NERF Elite Flip-32 – Test der neuen Fun-Blaster von Hasbro
    Fazit zu NERF Ultra Select

    Mit der NERF Ultra Select bekommt ihr einen ziemlich guten Blaster. Er ist gut zu halten, leicht zu bedienen, und ermöglicht euch das Benutzen von zwei verschiedenen Darts. Ein genauer Test der Reichweite der Darts war leider nicht möglich, aber 20 Meter solltet ihr ohne größere Probleme schaffen. Auch der Motor funktioniert, wie er soll und hat beim Test keine Probleme bereitet. Allerdings ist er auch nicht gerade leise, und ihr braucht zusätzlich Batterien. Auch wird euch der Blaster je nach Händler rund 50 bis 60 Euro kosten, das ist nicht gerade wenig. Wenn es euch das Geld allerdings wert ist, sollten eure Gegner euch besser nicht unterschätzen.

    Lennart Hoffmann, Redakteur

 

Positiv:

Vollautomatischer Motor
Zwei Magazine mit jeweils 10 Schuss, schnelles Nachladen möglich
Ermöglicht die Nutzung verschiedener Munistionsarten
Intuitiv und leicht zu bedienen

Negativ:

Benötigt zusätzliche Batterien
Batteriefach teilweise schwer zu öffnen
Lauter Motor, also vergesst Heimlichkeit
Wenn man die Batterien mit einrechnet alles andere als billig

Ab in die Sammlung?

Jain. Der Blaster ist gut und macht wirklich Spaß. Dafür müsst ihr auch 60 Euro oder mehr in die Hand nehmen. Wenn ihr Fans der Vollautomatik seid ist das gut investiertes Geld, wer das nicht braucht kann das Geld auch gut anders investieren.

 

Meine Eltern waren früher der festen Überzeugung, dass NERF-Guns nur die Gewaltbereitschaft fördern und sowieso eigentlich eine sehr unsinnige Sache sind. Der Teil von mir, der mental nie älter als fünf geworden ist, hat sich also unheimlich gefreut, als ich in diesem Test das erste Mal so richtig einen NERF-Blaster bedienen durfte. Aber kommen wir zum Eingemachten!

 

Die NERF Elite Flip-32 im Test

Kommen wir nun zur Elite Flip-32, dem zweiten Blaster im Test. Dieser steht der Ultra Select in nichts nach und war mein persönlicher Favorit.

Der Lieferumfang der NERF Elite Flip-32

In der Verpackung enthalten ist natürlich zunächst einmal der Blaster. Allerdings ist er noch nicht vollständig und einsatzbereit, denn die beiden Seitenteile sind separat enthalten und müssen erst einmal angesteckt werden. Das ist ziemlich leicht und innerhalb weniger Sekunden geschehen. Dann kann direkt losgelegt werden und die 32 Darts, die ebenfalls mit enthalten sind, können zum Einsatz kommen

Optik und Haptik der NERF Elite Flip-32

Die Elite Flip-32 ist ein echter Blickfang. Sie besteht aus einem blauen und orangenen Hauptteil sowie einem grünen Nachladehebel. Insgesamt erinnert sie aber trotz ihrer farbenfrohen Aufmachung optisch schon sehr an eine echt Waffe, wozu vor allem die Schulterstütze und die Detailarbeiten an ihren Seiten beitragen. Sie liegt gut in der Hand und durch die Stütze ist sie auch angenehm zu bedienen, sobald man den Dreh einmal raushat und weiß, mit welcher Seite man am besten welche Handgriffe durchführt.

Und wie funktioniert die NERF Elite Flip-32?

Die beiden bereits erwähnten Seitenteile des Blasters sind die Magazine. Diese sind doppelseitig und können mit dem Nachladehebel umgedreht werden. Pro Magazin sind je Seite acht Darts enthalten, also 16 Darts insgesamt, bevor nachgeladen werden muss. Das Nachladen funktioniert problemlos (Wie das aussieht, zeigt euch Lennart im unten eingefügten Video). Die Darts können einzeln oder jeweils im Doppel verschossen werden, je nachdem, wie weit der Abzug betätigt wird, was zusätzlich für mehr Varietät beim Schießen führt.

  • NERF Ultra Select & NERF Elite Flip-32 – Test der neuen Fun-Blaster von Hasbro
    Fazit zu NERF Elite Flip-32

    Unterm Strich handelt es sich bei der NERF Elite Flip-32 um einen wirklich guten Blaster. Er ist ausgewogen, echt gut zu bedienen und macht wirklich Spaß. Und auch, wenn hin und wieder der ein oder andere Dart im Lauf hängen bleibt, beeinträchtigt das das Spielerlebnis keineswegs. Einzig und allein ein kleiner Rechtsdrall ist anfangs störend, aber wenn man das weiß, kann man schnell herausfinden, wie man sein Zielen nachjustieren muss. Und dann steht eurem Kampf nichts mehr im Wege!

    Julia Dohm, Redakteurin

 

Positiv:

Intuitives Handling
Echt großes Magazin; die Darts gehen einem nicht so schnell aus
Einfach zu bedienender Nachlade-Mechanismus
Und hübsch aussehen tut sie auch noch

Negativ:

Manchmal verhaken sich Darts und bleiben im Lauf stecken
Anfangs irritierender Rechtsdrall, mit dem nicht jeder zwingend gut umgehen kann
Mit 60€ alles andere als ein Schnäppchen
Wird auf Dauer schwer, langes Hochhalten ist also eher unangenehm

Ab in die Sammlung?

Für casual Nutzer*innen eher nicht; das Gewicht des Blasters und der Preis sind da vor allem ausschlaggebend. Für echte Nerf-Fans? Absolut, ihr werdet viel Spaß mit dem Teil haben!

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Lennart
Geschrieben von Lennart Hoffmann
diskutiert mit Tarantino über Trinkgeld.

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