Minecraft Story Mode: Episode 3 (Am allerletzten Ort) – Test zur Halbzeit der Story

Hilfe, Ivor hat uns verlangsamt! Mit dieser spannenden Szene endete unser letztes Abenteuer von Minecraft: Story Mode. In der dritten Episode soll nun Aufklärung über Soren gebracht werden: Schaffen unsere Helden es überhaupt, diesen zu finden? Und wo ist seine allesvernichtende Formidibombe, mit der dem Withersturm Einhalt geboten werden soll? Und was ich für diese Episode schwer hoffe: Wird Ellengard ihre deutschen Sprachkenntnisse wieder erlangen? Erfahrt alles, was ihr über die dritte Episode zu Minecraft: Story Mode wissen müsst, in diesem Test! Ihr solltet allerdings beachten, dass sich hier einige Spoiler zur Episode befinden können, die den Spielspaß mindern können.

 

Flucht aus dem Raum

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja – Ivor hat unsere Truppe mit einem Verlangsamungstrank gestoppt und die Flucht ergriffen. Nach einigen Sekunden verliert der Trank auch prompt seine Wirkung und wir befinden uns in gewohnter Geschwindigkeit in einem verschlossenen Raum. Gabriel geht es durch die Witherkrankheit zunehmends schlechter, also gilt es, Soren so schnell wie möglich ausfindig zu machen! Gabriel will die Tatsache jedoch für sich behalten, teilweise fehlen bei diesem Dialog die Untertitel, dies ist aber auch die einzige Panne, die mir in dieser Episode auffiel. Also kann ich es verraten: JA, Ellengard behält ihre Sprachkenntnisse und JA, es gibt in dieser Episode keine Übersetzungsfehler! Da haben die Übersetzer dieses Mal aufgepasst. Während Lukas seinem Unmut Luft macht, leuchtet plötzlich der Teil des Amuletts auf, der Soren symbolisiert. Wir schauen uns im Raum um und beginnen an der Stelle zu graben, an der das Amulett am hellsten leuchtet. Unsere Figur Jesse springt wagemutig in das Loch, doch plötzlich fliegen ihr Fledermäuse entgegen. Alle aus der Gruppe beginnen zu schreien und alle Gesichter werden in Großansicht rangezoomt, wobei Axel fragt „Wieso schreien wir?“. Ich denke, diese Situationskomik muss man selbst erlebt haben, um sie zu erkennen, deswegen solltet ihr – falls Interesse am Spiel besteht – es unbedingt selbst spielen. Nicht nur diese Szene hat mich zum Lachen gebracht, generell gab es in dieser Episode viel zu lachen und ich musste des Öfteren schmunzeln. Bisher definitiv meine Lieblingsepisode (so viel kann ich euch schon mal verraten)!

Ihm nach!

 

Die riesige Monsterfalle

Nach dem Fledermaussturm folgen mir meine Freunde ins Innere der Festung. Wir folgen dem Gang und erblicken ein riesiges unterirdisches System, was als Falle für Monster dienen soll. Olivia rät uns, abzuhauen und wir sehen Monster in die Tiefe stürzen. Diese erwartet am Boden eine riesige Presse und wir sehen die Monster nur noch so zerstört werden. Hierbei wird die Szene von einer gruseligen Musik begleitet, im Allgemeinen finde ich die Musik in dieser Episode eher düster, aber immer zur Situation passend. Warum, erfahrt ihr später! Natürlich werden wir von Creepern in die Enge gedrängt und das Amulett fällt einige Stockwerke nach unten. Nun beginnt das für jede Episode typische Intro, während wir uns einen Weg nach unten durchschlagen. Hier müssen wir auch unsere erste Entscheidung fällen: Helfen wir Reuben und Axel, die von Monstern bedrängt werden, oder retten wir das Amulett, das von Wasser wegzuspülen droht? Ich entscheide mich natürlich für meine Freunde, da Lukas das Amulett sowieso rettet. Plötzlich befindet sich die Gruppe im Steilflug gen Presse, die durch einen Creeper aufgesprengt wurde. Untern angekommen landen wir im Wasser und werden durch verschiedene Löcher gesogen, die uns alle tiefer in Sorens Festung führen.

Wir faaaaaaaalllllleeeeennnnn!

 

Das Ende. Nein nicht DAS Ende. Das ENDE.

Gabriel hält uns eine Standpauke, wie unvernünftig es doch ist, Freunde vor der Mission vorzuziehen. Egal, weiter geht’s. Um uns befindet sich ein riesiges Loot-Sortiersystem, dass die größten Sammler Mine Crafts erblassen lässt! Wie kann es auch hier anders sein – Monster landen vor uns und wir beginnen durch Button-Mashing die Flucht zu ergreifen. Am Ende des Gangs angekommen fliehen wir durch ein Endportal ins – nun ja, ins Ende. Und hier beginnt auch wieder, die düstere Musik einzusetzen – wir finden uns in einer dunklen, gruseligen Welt wieder, die einem einen Schauer über den Rücken jagt. Axel landet zum wiederholten Mal auf Lukas (Running Gag), was mir Gott sei Dank ein kleines Schmunzeln entlockt. Doch Spaß vorbei – wir entdecken rund um uns gruselige Endermen. Diese Wesen bevölkern das Ende und sind einige Köpfe größer als unsere Helden. Schaust du den Endermen in die Augen, teleportieren sie sich zu dir und bekämpfen dich so lange, bis einer von euch beiden stirbt. Mit diesen Kerlen ist also, nicht gut Kirschen essen! Hinzu kommt, dass unser Amulett hier keine Wirkung hat. Doch, was soll‘s, wir erblicken in der Ferne Soren, der eine lange Treppe emporsteigt. Wir wollen ihm natürlich nach und ich entscheide mich, Lukas uns durch die Endermen zu navigieren. Wir erreichen unbeschadet die riesige Treppe und klimmen diese empor, was Gabriel aufgrund seiner Krankheit sichtlich schwerfällt. Wir versichern uns kurz, dass alles gut ist, und steigen als Erste die Leiter hoch in eine neue… Welt.

Das düstere Ende bringt eine packende Atmosphäre mit sich

 

Es ist soooo flauschig!

Die Leiter kaum erklommen, erblicken wir so etwas wie das Paradies – eine riesige, naturbelassene Welt, die komplett aus Wolle besteht. Doch natürlich muss Lukas wieder rumzicken, sodass wir diesen erst einmal beruhigen müssen. Dieser dankt uns das und wir begeben uns auf die Suche nach drei Hebeln, durch die ein Schalter aktiviert wird. Zwischenzeitlich geben wir Reuben ein High-Five, was aber keinerlei Wirkung auf den weiteren Spieleverlauf hat (Warum auch immer diese Entscheidung am Ende angezeigt wird…). Wir gehen zum Schalter an der Wand, hören eine Musik, die aus der Wand zu kommen scheint und drücken den Knopf. Endlich haben wir es geschafft, wir befinden uns in Sorens Anwesen! Wir folgen der Musik und entdecken… einen Rekorder. Na klasse. Wir hören uns einige andere CDs an und hören dabei Sorens Aufzeichnungen, wie er schwafelt, dass er Endermen beibringen will, Dinge zu erbauen und sich dafür unter eben jene mischen will. Hört sich komisch an, doch kaum umgedreht, entdecken wir hinter Sicherheitsglas unsere besten Freunde… Endermen!!!

Und das soll alles aus Wolle sein?

 

Baue wie ein Enderman. Sei der Enderman!

Wir entdecken zwei Halterungen, wobei auf einer ein Enderman-Kostüm hängt. Schnell schlussfolgern wir, dass sich Soren jetzt gerade unter den Endermen draußen befinden muss. Wagemutig zieh ich mir den Anzug an und mische mich unter die Endermen. Diese Stelle der Episode fand ich persönlich mega gruselig und mir ist das eine oder andere Mal das Herz in die Hose gerutscht, als die Endermen mich neugierig gemustert haben. Fast in die Hose gemacht habe ich mir, als ich einem Enderman den Block aus den Händen gerissen habe und dieser plötzlich begonnen hat zu fauchen. Hier hat Telltale Games es geschafft, Spannung aufzubauen und für den einen oder anderen gruseligen Moment zu sorgen. Ein großes Lob! Um auf mich aufmerksam zu machen, dass Soren mich entdeckt, beginne ich, eine simple Konstruktion zu bauen. Doch halt – plötzlich kommen alle Endermen auf mich zu und ich fühle mich ein wenig unwohl. Kein Problem, Soren rettet mich aus dieser misslichen Lage und erklärt mir zurück im Gebäude, dass er in seinem Leben oft enttäuscht wurde und sich deswegen in diese Welt zurückgezogen hat. Ich beweise Soren im Dialog, dass ich es ernst mit ihm meine und plötzlich erscheint auch der Rest der Truppe in Sorens Raum. Doch der nächste Horror-Schock lässt nicht lange auf sich warten – im Hintergrund sehe ich plötzlich einen Enderman, der es in den Raum geschafft hat. Ähm, wie kam dieser durch das Sicherheitsglas? Vor allem, es soll natürlich nicht bei diesem Einen bleiben! Plötzlich wird das ganze Haus über und über mit Endermen gefüllt, die mir und meinen Freunden an die Wäsche wollen. Wer bleibt da, die Truppe zu retten? Na klar – ich, denn ich habe ja noch diesen tollen Enderman-Anzug an…. Also mache ich mich auf zu den Brunnen, diese zu zerstören. Denn wie jedes Kind (in Minecraft) weiß: Endermen hassen Wasser wie die Pest! Also wird in einem herzklopfenden Gang das ganze Haus von Soren überflutet und die Helden können aus dem Haus fliehen.

Bloß nicht auffallen!

 

Achja, da war doch was… Formidibombe?

Unsere Helden gelangen außerhalb des Hauses und erblicken… noch mehr Endermen! Die gesamte Endermenschaft scheint sich vor Sorens Haus eingefunden zu haben und beäugt neugierig unsere Truppe. Im Entenmarsch mit Blick nach unten geht es also durch die Endermen. Ein Exemplar kommt Jesse immer näher und beobachtet sie. Als der Enderman und Jesse quasi Gesicht an Gesicht stehen, beginnt der Enderman plötzlich zu schreien – und mein Controller fast, aus der Hand zu fliegen! Man hab ich mir hier erschrocken! Alle Endermen sind plötzlich gegen uns und wir retten uns in den neben uns befindlichen Fluss. Wir entdecken einen Hebel, der die gesamte Welt flutet und fliehen mit dem letzten Herz und Atemzug durch eine Falltür in unsere gewohnte Welt, um genauer zu sein Sorens anderer Teil seiner Residenz. Auch hier greifen uns natürlich Monster an, die aber schnell durch Sorens Golems geplättet werden. Übrigens haben wir nicht die ganze Zeit was vergessen? Achja, die Formidibombe! Wir besorgen uns 8 Schießpulver und ein Super TNT, denn um eine Formidibombe zu bauen, müssen wir auf einem Crafttisch das Super TNT in der Mitte platzieren und außen rum unser Schießpulver ablegen. Dazu soll es aber nicht kommen – kaum eine Minute ohne Monster, fliehen plötzlich alle Endermen in die normale Welt, da ihre ja gerade komplett geflutet wird! Es beginnt eine erneute Flucht in einer Lore.

Hier wäre mir fast ein kleiner Klops entwichen

 

Jesse VS Withersturm

Am Ende der Lorenfahrt entdecken wir Magnus und Ellengard, die gegen Monster zu kämpfen scheinen. Der Schein soll uns aber trügen, denn die Monster scheinen vor etwas wegzurennen – dem riesigen Wither! Ich melde mich natürlich freiwillig, die Formidibombe zu bauen und in die Nähe des Withers zu befördern. Hierbei steht die nächste, wichtige Entscheidung der Episode an – lege ich die Rüstung von Magnus oder Ellengard an? Ich entscheide mich fälschlicherweise für Magnus Rüstung (wieso, lest ihr gleich…) und stelle mich dem Wither. Die anderen versuchen, ihn durch Gebäudebauen abzulenken, in der Zwischenzeit ercrafte ich mir die Formidibombe. Bei dem Versuch werde ich vom Wither eingesogen, doch mir gelingt es schlussendlich, die Formidibombe fertigzustellen und gegen den Wither zu verwenden. Der Rest der Truppe hält mich fest, sodass ich nicht in den Wither eingesogen werde, während die Bombe vor seinem Antlitz explodiert. Es scheint geschafft, der Wither ist tot! Doch neben der Freude über den Sieg entdecke ich plötzlich Magnus, der in den Händen von Soren wegstirbt. Nach kurzer Recherche im Internet lese ich, dass derjenige, für dessen Rüstung ich mich entscheide, am Ende stirbt. Kein Wunder, dass der Großteil der Spieler Ellengards Rüstung genommen hat… Es konnte ihr wohl kaum einer ihren Sprachstil aus Episode 2 verzeihen. Nebenher bemerken wir Menschen, die aus dem Wither zu kommen scheinen. Nach der Trauer über Magnus Tod versuchen wir, den Menschen aus den Trümmern des Withers zu helfen. Dabei sehen wir, dass der Befehlsblock nicht zerstört ist! Wie kann das sein? Kurz darauf beginnt der Wither wieder zum Leben zu erwachen. Wir drohen, vom Block eingesaugt zu werden, doch es kommt eine alte Bekannte zu Hilfe – Petra! Doch irgendwie wirkt sie anders als sonst. Nach wenigen Augenblicken wissen wir auch, wieso – Sie fragt uns allen Ernstes, wer Petra ist. Na das kann ja heiter werden!

Diesmal hab ich doch oft anders als der Großteil entschieden

 

Fazit:

Und so endet auch eine weitere Episode von Minecraft: Story Mode. Mit dieser Episode hat Telltale Games noch mal eine Schippe oben draufgelegt: Es gibt keine sichtlich bemerkbaren Übersetzungsfehler, sie scheinen wohl diesmal die Finger vom Alkohol gelassen zu haben. Die Episode ist zudem länger (was man an der Länge des Textes erkennen kann), düsterer und meines Erachtens spannender als die vorherige. Es gibt zu jeder Situation die passende Musik und viele lustige Dialoge, die mich das eine oder andere Mal zum Lachen gebracht haben. Das ist eine Entschädigung zu Ellengards Aussetzern aus der vorherigen Episode und ich freue mich jetzt schon, über die Feiertage Episode 4 spielen zu dürfen!

79

 

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Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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