Layrinth of Refrain Coven of Dusk – Test zum Puppen DRPG

Layrinth of Refrain Coven of Dusk im Überblick

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLC´s

Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk
  • Innovatives Kampfsystem, das Rollenspiel-, Strategie- und Management-Elemente kombiniert
  • Spannende Geschichte voller Intrigen
  • Hervorragender Genre-Mix aus Japan für westliches Publikum
  • Geben Sie Ihrer Armee Befehle und vernichten Sie sie mit besonderen Fähigkeiten!
  • Herausgeber: NIS America

Releasedatum: 21. September 2018

Genre: Dungeon RPG

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: NIS America

Plattformen: Playstation 4, Nintendo Switch

Ich habe schon viele der Dungeon Crawler gespielt, die NIS America herausgebracht hat. Viele davon gehören definitiv zu den besten Titeln ihres Genres. Labyrinth of Refrain Coven of Dusk soll sich nun in die Reihe dieser Vorbilder einordnen. Wie sich der neue Dungeon Crawler von Nippon Ichi im Test geschlagen hat, erfahrt ihr jetzt.

Eine Story die keine ist

Zu behaupten Labyrinth of Refrain habe eine echte Story wäre gewagt in meinen Augen. Außer eines kurzen Setups zu Beginn und winzigen, uninteressanten Schnipseln hier und da, kann man hier nicht von einer Story sprechen. Der Plot dreht sich um die Hexe Dronya, die in die Stadt Refrain reist, um dort ein mysteriöses Labyrinth zu erforschen. Da allerdings niemand lang im Labyrinth überleben kann, braucht Dronya Hilfe. Hier kommt ihr ins Spiel. Ihr verkörpert das magische Buch Tractatus de Monstrum oder kurz Tractie. Ihr werdet von Dronya kurzerhand in das unterirdische Labyrinth geworfen und sollt nun für sie die endlosen Gänge erkunden. Ein Buch kann natürlich nicht selbst umher rennen, aber ihr könnt mit eurer Magie Puppen erschaffen, die diese Aufgabe für euch übernehmen und sich durch die vielen Monster kämpfen, die euch erwarten. Wer erwartet, viel mehr an Story zu erleben, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, denn nachdem ihr bestimmte Ziele erreicht habt und zu Dronya zurückkehrt, gibt es nur kurze Interaktionen die wenig zur Erweiterung der Story beitragen.

Labyrinth of Refrain Coven of Dusk

Es gibt einige Optionen bei der Erstellung der Puppen, aber nicht viele mit echter Bedeutung.

 

Spielen mit verbundenen Augen

Wie die meisten Dungeon Crawler seid ihr hier auch auf rasterbasierten Maps unterwegs. Jeder Schritt deckt dabei ein weiteres Element der Karte auf und gibt euch so mehr Informationen über eure Umgebung. Hier und da muss dann ein Schalter umgelegt werden oder ein Geheimweg wartet darauf entdeckt zu werden. Jeder Schritt birgt, allerdings auch die Gefahr von Monstern überrascht zu werden oder in diesem Fall der Mangel an Gefahr. Eure Puppen haben im Grunde immer leichtes Spiel mit den Monstern, wobei es euch überlassen bleibt, diese mit normalen Attacken oder Magie beseitigt. Aber egal zu welcher Zeit, ihr bügelt so alles nieder, was sich euren Puppen in den Weg stellt. Einzig wenn das Spiel euch klar machen will, dass ihr hier noch nicht sein sollt, macht euch ein Gegner platt. Die Puppen die für euch kämpfen müsst ihr dabei selber aus Einzelteilen und Seelen basteln. Danach wählt ihr aus ein paar Designs aus und vergebt Namen, Geschlecht und weitere Attribute. Jede Puppe kann dabei eine von sechs Klassen annehmen, mit dabei die typischen Verdächtigen wie Healer, Tanks etc.. Mithilfe der Pacts weist ihr die Puppen dann einem Coven zu, einer Art Kampftruppe. Zu Beginn kann jeder Coven nur eine Puppe aufnehmen, was sich später durch andere Pacts ändert. Somit ist es euch dann möglich, mehr Puppenkrieger in die Schlacht zu führen. Das Spiel folgt einem generellen Fluss. Ihr erkundet das Labyrinth, erreicht ein bestimmtes Ziel und kehrt zurück zu Dronya um die “Story” voranzutreiben und geht dann wieder zurück. Im Verlauf könnt ihr mit gesammelten Mana Punkten spezielle Skills erwerben, die euch das Erkunden erleichtern. Mud Exit zum Beispiel erschafft einen temporären Ausgang, der euch direkt zurück zu Dronya bringt und dann wieder zurück an diesen Punkt, ohne das ihr den gesamten Weg erneut gehen müsst. Insgesamt kann ich meine Erfahrung mit dem Gameplay, nur als extrem langweilig beschreiben. Die Gegner bieten keine echte Abwechslung, eure Puppen könnt ihr zudem automatisch angreifen lassen, indem ihr Dreieck drückt. Wenn ihr nicht kämpft, stapft ihr durch die tristen Gänge und wartet auf den nächsten Schalter, Gegner oder sonstigen Ereignis Trigger.

Labyrinth of Refrain Coven of Dusk

So langweilig wie hier zu Beginn, sehen die Dungeons später im Spiel auch aus.

 

Uninspiriert und langweilig

Dungeon Crawler bedienen sich häufig des Designkonzepts von speziellen Themen. Ein Bereich sieht dann zum Beispiel wie eine Burg aus, ein anderer wiederum wie ein Wald. So ist es auch hier. Was in einem Titel Mary Skelter Nightmares allerdings Sinn machte und zu Atmosphäre beitrug, ist hier nur ein weiterer Faktor der die Langeweile verstärkt. Das Gameplay an sich ist schlicht so anspruchslos, dass eine optische Abwechslung bei den Dungeons und bei den Monstern, viel hätte bewirken können. Unglücklicherweise bekommt ihr aber immer wieder gleiche oder zumindest sehr ähnliche Gegner zu sehen. Dieser Mangel an optische Variation erstreckt sich auch auf eure Puppen, die trotz einiger Anpassungen, sich kaum voneinander unterscheiden.

 

 

Positiv:

Eure eigene Puppenarmee zu erschaffen ist zu Beginn interessant

Negativ:

Das Gameplay kann leider weder bei der Erkundung noch den Kämpfen punkten
Die Monster sind in 99.99% der Fälle absolut keine Herausforderung
Das ständige Hin und Her zwischen Dronya und dem Dungeon nervt mit der Zeit
Das Design wirkt einfallslos und verstärkt die Langeweile nur noch mehr
  • Labyrinth of Refrain Coven of Dusk
    “Labyrinth of Refrain Coven of Dusk ist ein schwieriger Fall. Das Gameplay hat man in letzter Zeit von NIS sehr oft in dieser Form gesehen und meistens sogar deutlich besser. Die Kämpfe bieten so gut wie nie eine Herausforderung und das Erforschen der uninspirierten Dungeons, langweilt sehr schnell. Häufig kann dann eine gute Story das Ganze erträglich machen. Leider kann Labyrinth of Refrain auch hier nicht überzeugen. Dronya ist eine herrische Hexe ohne einen Hauch von Sympathie für andere. Die kleine Gehilfin Luca ist das Sinnbild für ein nerviges Anhängsel und ich konnte sie schon nach einer Stunde nicht mehr ertragen. Empfehlen kann man Labyrinth of Refrain leider kaum jemandem, den Fans finden in Titeln wie Demon Gaze oder Mary Skelter Nightmares deutlich bessere Vertreter des Genres.”
    Marco Schmandt, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer ein DRPG sucht, sollte lieber zu Demon Gaze oder Mary Skelter Nightmares greifen.

Marco Schmandt
Geschrieben von
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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