Jurassic World: Evolution 2

Test zur Dinosaurier-Utopie

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Jurassic World Evolution 2 - [PlayStation 4]
  • Eine völlig neue Handlung im Jurassic-Universum
  • Erweckt atemberaubende, authentisch wirkende neue Saurier zum Leben!
  • Arbeite mit bekannten Charakteren aus den Filmen zusammen
  • Mit umfangreicheren Management-Werkzeugen können Sie den Park ihrer Träume aufbauen

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Releasedatum: 9. November 2021

Genre: Aufbausimulation

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Frontier Developments

Plattformen: Microsoft Windows, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S

Sie sind zurück: sowohl die Dinos als auch Jurassic World Evolution. Der zweite Teil der Aufbausimulation rund um die Saurier ist seit dem 9. November 2021 erhältlich. Entwickler Frontier Developments bewies 2018 schon, dass das Jurassic Park-Franchise für das Genre wie gemacht ist. Wer möchte denn nicht einen eigenen Zoo voller menschenfressender Echsen aufziehen? Aber was hat sich zum Vorgänger getan und lohnt sich Jurassic World: Evolution 2?

 

Willkommen im Jurassic Park!

Das Leben findet einen Weg – heißt es so schön im Film von 1994. Und tatsächlich haben die Dinosaurier dieses Mal ihren Weg in die Freiheit gefunden. Story-technisch spielt Jurassic World: Evolution 2 nämlich nach den Ereignissen vom letzten Kinofilm Jurassic World: Das gefallene Königreich. Die Dinos sind ausgebüxt und haben es sich in den USA gemütlich gemacht. Unser Ziel also: einfangen und zurück in ein Gehege bringen – alles zum Wohle der Tiere natürlich. Aber ehrlich gesagt, die Kampagne von Evolution 2 ist nicht der Rede wert. Nach knapp sechs Stunden habt ihr die fünf Missionen durch. Ab und an kauen euch der Raptorentrainer, Owen Grady, und die Leiterin von Jurassic World, Claire Dearing, ein Ohr ab, aber sonst passiert hier nicht viel inszenatorisch Wertvolles. Immerhin sind in der deutschen Sprachausgabe die originalen Synchronsprecher vorhanden.

Viel interessanter ist da schon der Modus Chaostheorie. In diesen Was-wäre-wenn-Szenarien baut ihr die Parks aus den fünf Filmen nach – nur ohne es zu verhunzen (wenn’s gut läuft). Jede einzelne der fünf Missionen dauert in etwa so lange wie die Story-Kampagne des Spiels. Da ist also genug Futter dabei. Dieser Modus ist auch um einiges komplexer und fordernder. Noch eine Schippe drauf legt allerdings der Modus Herausforderung. Hier spielt ihr gegen die Zeit und versucht eine bestimmte Sterne-Bewertung für euren Park zu erhalten. Zu stressig? Natürlich ist auch ein Sandkasten-Modus im Spiel enthalten – bauen und gestalten wie man lustig ist.

Jurassic World: Evolution 2

Im Modus Chaostheorie habt ihr die Möglichkeit, die Parks aus den Filmen nachzubauen.

 

Dino-Hotel

Damit euer Park auch gut läuft, muss es den Dinosauriern gut gehen. Fühlen diese sich nämlich unwohl, kann es schnell passieren, dass sie die Zäune ihrer Gehege durchbrechen und die Parkbesucher massakrieren – also genau wie in den Filmen. Ich verstehe allerdings, warum es in den Hollywood-Streifen immer schief ging: Die Dinosaurier sind verdammt anspruchsvoll. Futter, Wasser, eine bestimmte Flora: Hier muss alles stimmen. Sollte das Gehege zu klein ausfallen, wird es schon schwer, die ganzen Bedürfnisse zu erfüllen. Insbesondere, wenn ihr mehr als eine Sorte Dino in ein Gehege packt. Während der eine nämlich auf gemahlene Blätter steht, braucht der andere gemahlene Nüsse zum Frühstück. Ja, sogar der Untergrund muss stimmen. Die einen bevorzugen Grasland, die anderen wiederum Sand.

Neu dabei sind diesmal Meeressaurier. Für die sind, wie schon für die Flugsaurier, besondere Gehege vonnöten. Flugsaurier kommen also in ein Aviarium und die Meeresbewohner in ein Lagunenbecken. Ach ja, und wehleidig sind die kleinen Racker auch noch. Immer mal wieder brechen verschiedene Krankheiten unter den Sauriern aus oder sie verletzen sich bei Kämpfen um die Rangordnung. Hier müsst ihr also auch ein Auge drauf haben und sie gegebenenfalls behandeln. Zur Behandlung sind Wissenschaftler nötig, die ihr anstellen könnt. Die haben unterschiedliche Fähigkeiten und Stärken, die es zu beachten gilt. Ihr braucht sie nicht nur zur Behandlung der Echsen, sondern auch zum Beispiel, um die Saurier zu züchten oder sie in der Wildnis einzufangen. Bei den Gästen im Park gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Einige sind bereits zufrieden, wenn im Park viele verschiedene Dinosaurier zu finden sind und andere achten besonders auf das Wohl der Tiere. Darüber hinaus sind Trink- und Essensgeschäfte obligatorisch. Der zweite Teil ist also um einiges komplexer geworden.

 

Detailreichtum

Besonders hervorgehoben werden muss die Grafik des Spiels. Jurassic World: Evolution 2 sieht einfach klasse aus! Die Dinosaurier sind detailreich gestaltet und wirken lebendiger denn je (ja, ich weiß, dass sie seit etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben sind). Im Game sind über 80 verschiedene Saurier vorhanden. Zu jedem Einzelnen sind Informationen in einer Datenbank hinterlegt, was mein Dinosaurier-Nerd-Herz höher schlagen lässt. Jedoch müssen die meisten erst einmal in den verschiedenen Modi freigeschaltet werden, damit ihr sie im Sandkasten-Modus nutzen könnt. Die Umgebung ist ebenfalls wunderschön. Selbst, wenn ihr die Kontrolle eines der Rangerfahrzeuge übernehmt und hautnah durch den Park fahrt, ist der Detailgrad sehr hoch. Allerdings sah der Vorgänger bereits fantastisch aus – inwiefern da jetzt eine Verbesserung zu sehen ist, lässt sich schwer beurteilen.

Technische Probleme oder Bugs habe ich im Test kaum entdecken können. Nur manchmal hatte ich das Gefühl, die Rangerteams haben eigentlich keinen Führerschein. Ist die Wegführung mal etwas schwieriger, fahren sie gegen Zäune, Bäume und sogar gegen die armen Dinosaurier! Im Übrigen können die Echsen genetisch manipuliert werden, damit sie bestimmte Eigenschaften erhalten, die sie eigentlich nicht hätten. So kann zum Beispiel ihre Lebenserwartung erhöht oder ihre Farbe verändert werden. In den Filmen gingen solche Modifikationen eher nach Hinten los – also Vorsicht!

Jurassic World Evolution 2 - [PlayStation 4]
  • Eine völlig neue Handlung im Jurassic-Universum
  • Erweckt atemberaubende, authentisch wirkende neue Saurier zum Leben!
  • Arbeite mit bekannten Charakteren aus den Filmen zusammen
  • Mit umfangreicheren Management-Werkzeugen können Sie den Park ihrer Träume aufbauen

*Die Amazon-Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt die Redaktion von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

  • Jurassic World: Evolution 2 – Test zur Dinosaurier-Utopie
    Fazit zu Jurassic World: Evolution 2

    Jurassic World: Evolution 2 ist ein gelungenes Aufbauspiel und insbesondere für Fans der ausgestorbenen Echsen ein Highlight. Die Story-Kampagne wirkt zwar eher wie ein liebloses Tutorial, aber das machen die Modi Chaostheorie und Herausforderung wieder wett. Besonders die Grafik des Spiels ist hervorzuheben.

    Fabian Konschu, Redakteur

Positiv:

Große Auswahl an Dinosaurier – darunter auch Flug- und Meeressaurier
Die Modi Chaostheorie und Herausforderung bieten viel Spielspaß
Komplexeres Wirtschaftssystem als noch im Vorgänger
Sehr detaillierte und hübsche Grafik
Viele Informationen zu den einzelnen Dinosauriern

Negativ:

Die Story-Kampagne ist zu kurz und uninteressant
Viele Dinosaurier müssen für den Sandkasten-Modus erst freigeschaltet werden

Ab in die Sammlung?

Wer auf Aufbausimulationen steht, kann hier sorglos zugreifen. Wer zudem auf Dinosaurier abfährt, für den ist Jurassic World: Evolution 2 Pflicht.

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Geschrieben von Fabian Konschu
Redakteur im Bereich: Games Hört am liebsten Radio Los Santos

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