How to Survive – Review zur Zombie Apokalypse

Seid ihr bereit in die Welt der Monster einzutauchen und um euer Leben zu kämpfen? Meint ihr, ihr schafft es die Zombie Apokalypse zu überleben? Dann solltet ihr unseren Test zu How to Survive nun hier lesen.

 

Wo sind wir?

Nach einer langen Bootsfahrt auf dem Meer, kommt urplötzlich ein Sturm auf und das Boot kentert. Gerade noch so könnt ihr euch auf eine Insel retten, auf der überall Monster und Kreaturen lauern, die sich an eurem Körper laben wollen. Ihr habt nichts außer eurer Kleidung, die ihr am Leib tragt. Auf der Insel lebt ein Mann namens Kovac der euch beibringt, in brenzligen Situationen das zu tun was zu tun ist: überleben!

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Hier ist man wohl auch nicht sicher.

 

Dein Körper ist dein Freund

Auf dem Weg in die Schlacht gegen die Monster, erhalten wir Notizen mit Anleitungen für mögliche Baupläne verschiedener Gegenstände und Waffen. Gleichzeitig findet man auch Bücher mit Videos, die einem die Grundlagen des Überlebens lustig erklären. All diese Tipps werden vom Überlebenskünstler Kovac, auf der gesamten Insel verteilt. Des weiteren gibt es in How to Survive einen Tag-Nacht Rhythmus und man muss regelmäßig essen, trinken und schlafen. Wenn man diese drei Dinge nicht beachtet, hat das große Nachteile auf euren Körper und es erschwert das Gameplay. Man wird langsamer und schlussendlich führt es dann auch zum Tod. Viele verschiedene Kreaturen begegnen euch im Spiel. Am häufigsten sind dies allerdings Zombies. Sie treten in mehreren Arten auf. Einmal gibt es die normal gekleideten und es gibt die Zombies, die mit Kampfhelmen und Schutzwesten ausgerüstet sind. Außergewöhnliche Zombies begegnen euch auch, so sind diese ungewöhnlich groß und man könnte denken, man hätte sie in die Länge gezogen. Des weiteren erscheinen kleine Flinke Monster, diese kriechen nur aus ihren Löchern raus wenn es dunkel ist und erinnern stark an Gollum aus Herr der Ringe. Gut zu vergleichen mit dem Boomer aus Left 4 Dead. Ein großes breites Monster, das sehr stark an Tank aus Left 4 Dead erinnert. Nicht vergessen zu erwähnen sind die Tiere. Nicht alle sind euch freundlich gesinnt und zum Essen da. Der Ablauf des Spiels wird nach einer Weile sehr eintönig, doch die große Waffenauswahl gleicht das wieder aus. Die Zusammensetzung der verschiedenen Gegenstände machen das Spiel aber wiederum interessant.

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Überall gibt es Baupläne für Gegenstände und Waffen zu finden.

 

Was kommt denn da?

Man hat die Möglichkeit sich einen von drei Charakteren auszuwählen, welche verschiedene Attribute besitzen. Außerdem habt ihr die Wahl, ob ihr das Spiel per Controller oder Maus und Tastatur spielen wollt. Mit beiden ist die Steuerung sehr einfach und flüssig gehalten. Keine komplizierten Kombos oder Griffe sind anzuwenden. So toll wie es mit dem Gameplay abläuft, hapert es mit der Grafik ein wenig. Sie ist leider nicht auf dem neuesten Stand und gut zu vergleichen mit Age of Empires 3. Oft erkennt man was da steht oder liegt, aber manchmal muss man zweimal hinschauen. Dies liegt daran das die schwammigen Texturen des öfteren unscharf waren. Hinzu kommt die Unausgeglichenheit gegenüber den Monstern. Die Monster sind entweder zu schwach oder ihr seit zu stark. Schlagt ihr zum Beispiel mit einem Stock auf einen Zombie ein, zerspringt dieser sofort in tausend Teile. Da macht es auch keinen Unterschied ob man einen Stock oder eine Schusswaffe benutzt, jedes mal zerplatzen die Gegner wie ein Luftballon.

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Zombies scheinen nicht sehr widerstandsfähig zu sein.

 

Habe ich da was gehört?

Im Intro von How to Survive wird man von stimmiger Rock Musik empfangen. Im Spiel selbst, tritt diese nur während der Kämpfe auf. Außerhalb der Auseinandersetzungen mit den Monstern, wird man von düsterer Musik begleitet. Leider ist die düstere Musik sehr eintönig und bietet wenig Abwechslung. Im gesamten Spielverlauf erklingen immer wieder die selben Stücke und es ertönt nichts neues. Trotzdem ist die Geräuschkulisse sehr detailliert. Wenn man jetzt das Meer rauschen hört oder eine Flasche aufsammelt, hört sich das sehr realistisch an. Auch die Monster machen verschiedene Geräusche, aber leider bieten auch diese nur wenig Abwechslung und dadurch klingen die Monster alle gleich. Im Großen und Ganzen ist die gesamte Geräuschkulisse gut vertont, jedoch die Hintergrundmusik könnte besser sein.

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Klassisch: auch Pfeil und Bogen dürfen in einem Survival-Spiel nicht fehlen.

Fazit:

Wer auf Grafik nicht zu viel Wert legt, gerne Monster abschlachtet und auch gerne mit Gegenständen experimentiert, wird an diesem Spiel gefallen finden. Ein schönes Spiel für zwischendurch, bei dem man aber nicht zu viel von erwarten darf.

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

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