Hotshot Racing – Test zum neuen Arcade Rennspiel

Hotshot Racing im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Angebot

Releasedatum: 13. August 2020

Genre: Rennspiel, Arcade

USK: ab 6 Jahren freigegeben

Publisher: Curve Digital

Plattformen: Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC

In der aktuellen Generation waren klassische Arcade Rennspiele eine echte Rarität. Klassiker wie Burnout bekamen zwar eine Wiederveröffentlichung auf der Nintendo Switch spendiert, viel mehr gab es jedoch eher nicht. Umso erfreulicher, dass wir jetzt mal einen neuen Vertreter des Genres zu sehen bekommen. Hotshot Racing von Sumo Digital und Lucky Mountain Games nimmt sich einige der Klassiker als Vorbild und versucht seinen eigenen Stil einzubringen. Wir haben uns das Rennspiel angeschaut und verraten euch jetzt, ob es sich lohnt hinter dem Lenkrad platz zunehmen.

 

Ein gute Mischung an Modi

Insgesamt bietet Hotshot Racing fünf Möglichkeiten, das Spiel zu spielen. Zum Start wäre da der Grand Prix, bei dem ihr mit einem der acht Fahrer und Fahrerinnen eine Folge von Rennen gewinnen müsst. Im Einzelrennen Modus fahrt ihr zwar jeweils nur ein Rennen, jedoch habt ihr hier die Wahl zwischen drei Modi. Arcade fordert klassisch dazu heraus, unter Zeitvorgabe bestimmte Checkpoints zu erreichen. Räuber und Gendarme steckt euch entweder in die Rolle der Räuber oder der Polizei. Dabei müsst ihr euch die Geldbeute schnappen und entweder entkommen oder als Polizei die Gauner einholen. Die dritte Option ist Fahren oder Platzen, bei dem ihr im Stil des Films Speed die Geschwindigkeit hoch halten und Checkpoints erreichen müsst. Danach stehen euch noch Zeitfahren und der Online Modus zur Verfügung. Alle diese Modi können dabei mit bis zu vier Spielern gespielt werden und das auch an einer Konsole. Der lokale Wireless Modus erlaubt zudem auch Zwei-Spieler Rennen im Adhoc Verbund mit zwei Nintendo Switch Konsolen. Die Auswahl ist für einen Titel dieser Art recht umfangreich und bietet einiges an Abwechslung.

Hotshot Racing

Der Look des Spiels erinnert stark an eine buntere Version von Virtua Racing.

 

Simpel und inspiriert von Klassikern

Es dauert nicht lange und man spürt deutlich die DNA von Titeln wie Daytona, Virtua Racing oder Outrun in diesem Titel. Und das ist absolut positiv gemeint, denn hier bekommt man fast ausschließlich die besten Aspekte dieser Spiele geboten. Alle acht Fahrer haben dabei unterschiedliche Attribute und jeweils vier Rennwagen. Jeder Fahrer verfügt über ein Standardauto und jeweils eines, das auf Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Driften spezialisiert ist. In den Rennen steuert sich euer Wagen sehr spielerisch und arcadetypisch. Wie in Outrun ist gekonntes Driften sehr wichtig, denn so füllt ihr eure Boost Anzeige. Ein kurzes Betätigen der Bremse bringt euren Wagen ins schleudern und lässt euch dabei aber noch genug Kontrolle, um euch in der Bahn zu halten. Mein einziger Kritikpunkt ist der starke Gummibandeffekt im Spiel, denn es scheint egal, wie gut ihr seid, die anderen Fahrer sind euch immer direkt im Nacken. Abhängig vom Modus und eurer Platzierung erhalten ihr am Ende Geld. Mit dem Preisgeld könnt ihr dann unter anderem neue Anzüge für die Fahrer und optische Modifikationen für die Autos kaufen. Irgendwelche Mikrotransaktionen werdet ihr hier nicht finden. Der starke Fokus auf reines Gameplay, ohne Schnickschnack, ist sehr erfrischend und hat mich sehr gefreut. Zu oft sind Spiele heutzutage gespickt mit unnötigen Gimmicks. Wer mal wieder ein echtes, reines Arcade Rennspiel sucht, ist hier genau richtig.

Hotshot Racing

Ihr könnt aus vier unterschiedlichen Wagen pro Fahrer wählen.


 

Klarer Stil und tolle Performance

Ohne Zweifel sieht Hotshot Racing aus wie eine buntere und polygonreichere Version von Virtua Racing. Der Stil passt allerdings hervorragend und dient vor allem dazu, die Performance oben zu halten. Selbst auf der Switch im Handheld Modus bleibt die Bildrate konstant bei 60 Bildern pro Sekunde und das gilt für alle Modi. Der Stil und die Performance des Spiels können sich wirklich sehen lassen.

Angebot

Positiv:

Gute Auswahl an unterschiedlichen, klassischen und spezielleren Modi
Simples und spaßiges Fahrgefühl mit einfacher Drift Mechanik
Exzellente Performance mit konstanten 60 FPS

Negativ:

Gegner haben einen starken Gummibandeffekt und hängen euch immer im Nacken
  • Hotshot Racing
    “Mit Hotshot Racing bringen Sumo Digital und Entwickler Lucky Mountain Games das Gefühl der alten Sega Klassiker wie Outrun oder Virtua Racing zurück. Die Optik ist dabei genauso simpel, wie das Gameplay und so liegt der Fokus auf maximalem Rennspaß. Egal welche Plattform ihr wählt, die Rennen gehen mit flüssigen 60 FPS über den Bildschirm. Solltet ihr ein Fan von Old School Racern der goldenen Sega Ära sein, dann seid ihr hier an der richtigen Adresse. “
    Marco Schmandt, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Ein neuer Toptitel für das Genre der Arcade Rennspiele.

Marco Schmandt
Written by
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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