Golfie

Test zum Minigolf mit Deckbuilding

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Releasedatum: 26. April 2022

Genre: Roguelike, Sport, Indie

USK: keine Freigabe

Publisher: Yogscast Games

Plattformen: PC

In Golfie können Spieler*innen nicht nur Minigolf spielen. Um 18 Löcher zu gewinnen, können und müssen Karten aus verschiedenen Decks eingesetzt werden. Dabei vermischt sich ein entspanntes Golfspiel mit einem verrückten Roguelike. Die Entwickler sind Triheart Studio, veröffentlicht wurde das Spiel von Yogscast Games. Momentan befindet sich Golfie noch im Early Access, was den Spielspaß ein wenig mildert.

 

Aufbau und Ziel von Golfie

In Golfie sind bislang vier verschiedene Modi möglich: Freies Spiel, Neuer Durchgang, Tägliche Herausforderungen und ein Multiplayer-Modus, der aber noch nicht zugänglich ist. In den drei bisher spielbaren Modi geht es immer darum, 18 Löcher zu gewinnen. Das wird möglich, indem der Ball mit einer gewissen, vorgegebenen Anzahl an Schlägen ins Loch gebracht werden muss. Schafft ein Spieler oder eine Spielerin dies nicht, verliert er oder sie eins von sieben Leben. Sobald alle diese Leben aufgebraucht sind, ist das Spiel vorbei. Nach jedem gewonnen Loch kann ein nächstes auf einer Karte mit verschiedenen Wegen ausgewählt werden. Es ist egal, welchen Weg man wählt, es sind immer 18 Löcher, die gespielt werden müssen, um zu gewinnen.

Die Modi unterscheiden sich bisher kaum voneinander, was sehr schade ist. Im Freies Spiel gibt es keinen Lebensbalken und keine Anzahl an Schlägen, die eingehalten werden müssen, und in den täglichen Herausforderungen können zusätzliche Missionen erledigt werden, aber die Umgebung, die Spielweise und die Anzahl an Löchern bleiben. Neben den Modi gibt es vor dem Spiel noch die Möglichkeit, den Golfball optisch unter Anpassen zu verändern. Hier wird das Aussehen des Balls, seine Kopfbedeckung, das Gesicht, die Spur, die bei einem Schlag hinterlassen wird, und die Kollisionspartikel, die sich bei Zusammenstößen ergeben, ausgewählt.

In Golfie können Spieler*innen verschiedene Wege einschlagen, um zum nächsten Loch zu gelangen.

 

Welten, Währung und Wuchtschläge

Insgesamt gibt es vier verschiedene Welten bzw. unterschiedliche Areale, die bei jedem der Modi bespielt werden können. Bei der Wahl, welches Loch als nächstes gespielt wird, sind die vier Welten an den Icons zu erkennen. Es gibt eine Burg, einen Zengarten mit Kirschbäumen, einen Strandbereich und eine grüne Wiese. Neben den unterschiedlichen Icons sind zudem manchmal auftauchende Automaten zu sehen. Das bedeutet, dass sich auf dem Minigolfplatz ein Automat befindet, bei dem Spieler*innen ihre gewonnen Münzen gegen Karten oder Vorteile eintauschen können. Münzen sind auf dem Platz verteilt, werden aber auch vergeben, wenn unter der vorgegebenen Schlaganzahl eingelocht wurde. Neben dem Tausch durch Münzen können Vorteile auch zu Beginn einer Runde erhalten werden, indem ein bestimmter Glitch ausgewählt wird. Golfie bietet nämlich am Anfang eines neuen Durchgangs die Wahl aus drei solcher Glitches. Hier wählen Spieler*innen z.B. aus, dass ein Vorteil wie ein stärkerer Schlag zu Beginn jedes Lochs gilt. Vorteile können aber auch durch Kristalle, die sich ebenfalls auf dem Golfplatz befinden, erworben werden.

Am wichtigsten sind jedoch die durchaus verrückten Karten. Vor jedem Schlag kann aus drei verschiedenen gewählt werden. Sind zu Beginn nur Karten wie der Wuchtschlag oder der Heber verfügbar, können durch Münztausch, Glitches, Kristalle oder auch Levelaufstieg im Spiel weitere Karten erhalten werden. Damit können Spieler*innen sich eine Art Deck zusammenbasteln, mit dem sie ihren Schlag stärker, höher oder auch klebriger machen können. Dabei konstituiert sich jeder Flug des Balls immer wieder neu. Denn es können auch drei Wuchtschläge auf einen Golfball angewendet werden, sodass dieser extrem weit rollt. Die Flugbahn und Reichweite des Balls wird mittels eines Pfeils angezeigt, der ziemlich präzise den Landeort angibt. Manchmal ruckelt der Pfeil aber und wenn man sich nur einen Millimeter weit nach links mit der Maus bewegt, ruiniert das den gesamten Schlag. Besonders nervig ist aber die Tatsache, dass sich das Spiel nach einigen Löchern immer wieder aufgehängt hat. Da sich Golfie noch im Early Access befindet, ist zu erwarten, dass sich das noch ändert.

Der wunderschöne Zen-Garten ist einer von vier Golfplätzen.


 

Was ist nach der Early Access-Phase zu erwarten?

Bereits im Spiel zu sehen ist der Multiplayer-Bereich. Dieser wird nach der ersten Early Access-Phase freigeschaltet. Damit wird Spielspaß auch mit Freunden ermöglicht, allerdings nur online. Weiterhin sollen neue Accessoires für den Golfball und auch weitere Karten verfügbar sein. Hinzu kommt zudem die Welt “Hazards” und die Möglichkeit, eigene Regeln für ein Spiel einzustellen. Andererseits soll Golfie aber auch teurer werden. Insgesamt soll der Prozess bis zur endgültigen Version des Spiels noch circa neun Monate dauern.

 

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  • Golfie – Test zum Minigolf mit Deckbuilding
    Fazit zu Golfie

    Ich liebe Minigolf, weshalb mir die Wahl zu Golfie nicht schwer fiel. Die Settings, Outfits und Karten sind angenehm gestaltet und machen das Spiel abwechslungsreich. Die Schläge auf dem Platz sorgen für einzigartige Herausforderungen. Leider kam ich nie zum 18. Loch, da das Spiel zuvor immer abgestürzt ist. Gerade deshalb freue ich mich auf die fertige Version von Golfie und wenn es dann möglich sein wird, mit Freunden einzulochen.

    Ann-Kathrin Günther, Redakteurin

Positiv:

Vier schön gestaltete Welten, die immer wieder neu generiert werden
Abwechslungsreiche Kartendecks, die den Schlägen mehr Wucht verleihen
Lustige und süße Accessoires für den kleinen Golfball
Kommender Multiplayermodus

Negativ:

Das Spiel bleibt leider noch zu oft hängen oder ruckelt, was aber am Early Access liegt
Die Modi sind nicht allzu abwechslungsreich

Ab in die Sammlung?

Golfie bietet viel Potential, ein lustiges und unterhaltsames Minigolfspiel zu werden, das man auch gut mit Freunden spielen kann. Jedoch befindet sich der Titel noch im Early Access, deshalb empfehlen wir abzuwarten, wie sich Golfie weiterentwickelt.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.

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