Gigantosaurus: Das Spiel – Test zum gigantischen Dino-Couch-Coop

Gigantosaurus: Das Spiel im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Releasedatum: 27. März 2020

Genre: Action, Adventure

USK: ab 0 Jahren freigegeben

Publisher: Bandai Namco Entertainment

Plattformen: Nintendo Switch, PC, Playstation 4, Xbox One

Basierend auf der gleichnamigen Serie “Gigantosaurus” zaubern Publisher Bandai Namco und Entwicklerteam WildSphere nun ein Kinder- und Familienabenteuer auf unsere Bildschirme. Im Couch-Coop ist es möglich, mit bis zu vier Spielern in das Zeitalter der Dinosaurier zu reisen und die vier Freunde Tiny, Rocky, Mazu und Bill auf ihrer Reise zu begleiten. Der folgende Test nimmt unter die Lupe, wie sich das Ganze macht und wie familien- und kindertauglich das bunte Dinoabenteuer wirklich ist.

 

Hilfe! Die Eier sind verschwunden!

Tiny, Rocky, Mazu und Bill machen eine furchtbare Entdeckung: Alle Eier sind auch ihren Nestern gerollt! Damit ist die Sache klar: Die werden gerettet! Doch damit nicht genug, werden sie auch noch von den beiden fiesen Raptoren Cror und Totor geärgert und ihnen damit die erfolgreiche Rettung der Eier erschwert. Zu allem Überfluss fällt auch noch ein Meteor direkt in die Öffnung des Vulkans auf ihrer Insel. Wie ihr seht, gibt es allerhand zu tun für unsere kleinen Helden. Gut also, dass in besonders brenzligen Situationen ihr großer, grüner Freund Giganto zur Stelle ist und ihnen aus der Patsche hilft. Auf ihrem Weg begegnen ihnen viele Freunde, die Fans der Serie bekannt vorkommen könnten. Natürlich haben auch die so ihre Wünsche und Probleme, bei denen wir ihnen nur zu gerne helfen.

 

Mit Vollgas ins Coop-Abenteuer

Ihr übernehmt je nach Spieleranzahl die Rollen der vier Freunde. Jeder von ihnen kommt mit einer einzigartigen Fähigkeit daher, sodass es nötig ist auch mal zu wechseln oder gut zu kombinieren. Tiny kann beispielsweise Bäume umhauen, Rocky kann Ranken entlangklettern, Bill kann sich gut verstecken und Mazu ist ein Ass im Reparieren von Dingen. Während des Spiels wird jede Fähigkeit regelmäßig gebraucht, sodass kein Charakter unwichtiger ist als der andere. Um die Eier zu retten, müsst ihr sie natürlich erst einmal finden. Doch keine Bange, Mazu hat eine Karte dabei, auf der ihr alle Orte eingezeichnet habt, wo ihr sie finden könnt. Jetzt gilt es sie zu erreichen und zurück zu bringen. Dazu müsst ihr nicht nur das ein oder andere Rätsel lösen, sondern auch eure Geschicklichkeit ist in rasanten Hüpfmanövern gefragt. Dazu gibt es hier und dort lustige Hilfsmittel wie Sprungfedern, mit denen ihr höher springen könnt oder eine Art “Fallschirm-Blume”, die euch durch die Luft gleiten und langsamer fallen lässt. Auf eurer Karte findet ihr aber nicht nur die verschwundenen Eier, sondern auch Orte, an denen ihr eure gesammelten lila Samen zu Bäumen pflanzen könnt und die Plätze, wo ihr Walnüsse für Giganto sammeln könnt. Die mag er anscheinend besonders gern. Ein supercooles Feature sind die Autorennen, die ihr fahren müsst, um in andere Level-Gebiete zu kommen. Dabei hat jeder Dino seinen eigenen fahrbaren Untersatz, den ihr euch bei weniger als vier Spielern dann natürlich aussuchen könnt. Neben Cror und Totor, vor denen ihr euch ab und zu verstecken müsst, lauern natürlich an jeder Ecke auch noch andere Gefahren. Doch keine Sorge: Gehen euch einmal die Lebenspunkte aus, schlaft ihr ein und wacht an anderer Stelle wieder auf. Die Speicherpunkte sind nett gesetzt, sodass wenig Frustration aufkommt, sollte es mal nicht so laufen wie geplant. Überlebt ihr aber eine Gefahr knapp, könnt ihr eure Lebenspunkte wieder auffüllen, indem ihr rot leuchtende Pflanzen mit einem gezielten Schwanzschlag kaputt haut. Für die kleinsten Spieler unter uns gibt es auch einen “einfachen Modus” in den Optionen, der die Steuerung vereinfacht und einem den Weg zum nächsten Ei in Form einer lila Linie zeigt. Der Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Manöver steigt mit jedem besuchten Gebiet leicht an und ist daher sowohl für Kinder als auch den Rest der Familie gut geeignet.

 

Bunte, große, weite Welt mit kleinen Fehlern

Die 3D-Welt der vier Freunde ist farbenfroh und mit Liebe zum Detail gestaltet. Die verschiedenen Gebiete sind sehr unterschiedlich und bieten ein abwechslungsreiches Gameplay. In der Wüste stellen Skorpione und Kakteen eine Gefahr für unsere kleinen Dinos dar, auf den Gletschern rutscht man gut und gerne einmal aus und in der Lava sollte man natürlich lieber nicht versuchen zu schwimmen. Jedes Gebiet bringt auch noch einmal unterschiedliche Mechaniken mit sich, sodass auch bei längerem Spielen keine Langeweile aufkommt. Hier und da bekommt man jedoch einmal Schaden, obwohl man einen Kaktus großflächig umlaufen hat oder fällt in glühend heiße Lava, obwohl man die Plattform eigentlich getroffen hat. Das nervt natürlich auf Dauer ein bisschen, hält sich aber durchaus in Grenzen. Ebenso stimmt der Untertitel oft nicht, was aber geachtet dessen, dass das Spiel vor allem auf ein Kinderpublikum ausgelegt ist, nicht stören sollte. Was eher stört ist, dass die Synchronisation schon auf ein eher sehr junges Publikum abgestimmt ist. So kommt man sich als etwas älterer Spieler ein wenig zu sehr betüddelt vor. Spiel man es jedoch mit jüngeren Verwandten, kann man darüber gut hinweg sehen, weil denen macht es offensichtlich sehr viel Spaß. Leider macht die deutsche Übersetzung an manchen Stellen keinen Sinn, sodass man sich ab und zu fragt, was einem der ein oder andere Satz eigentlich sagen soll.  Ansonsten halten sich die Fehler und Bugs aber sehr gut in Grenzen, wodurch das Familienabenteuer durchweg flüssig und gut zu spielen ist. Auf der Nintendo Switch werden übrigens alle Controller-Arten unterstützt, sodass sich auch jeder einfach mit einem Joy-Con bewaffnen und loslegen kann.

 

Positiv:

Vielseitige und sehr unterschiedliche Level-Gebiete
Aufsteigender Schwierigkeitsgrad macht das Ganze familienfreundlich
Gute Kombination der verschiedenen Dinos und ihrer Fähigkeiten
Abwechslungsreiches Gameplay lässt keine Langeweile aufkommen

Negativ:

Für ältere Kinder und Erwachsene eher nervige Synchronisation
Teils Fehler im Untertitel und in der Synchronisation
Für kleine Kinder selbst im "Einfachen Modus" später nicht mehr wirklich einfach
  • Gigantosaurus: Das Spiel
    “Ich muss sagen, dass ich, trotz, dass das Spiel auf Kinderpublikum ausgelegt ist, viel Spaß damit hatte. Das Gameplay ist ein guter Mix aus verschiedenen Mechaniken und die Autorennen zwischendurch lockern das Ganze auch noch einmal gut auf. Durch die vielen Collectibles erhält das Spiel auch eine durchaus angemessene Länge. Kurzum: Hat Spaß gemacht und wird meiner kleinen Nichte sicherlich auch gefallen.”
    Alex Schürlein, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Gigantosaurus: Das Spiel ist für Fans kindgerechter Action-Adventures bedenkenlos zu empfehlen und bringt eine Menge Spielspaß mit sich. Im Couch-Coop ein lustiges Erlebnis!

Alex Schürlein
Geschrieben von
kämpft als Krieger des Lichts gegen die Primae.

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