Gears 5 – Das Alien-Massaker im Test

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Gears 5 - Standard Edition - [Xbox One]
  • Entdecken Sie die größte Gears Welt aller Zeiten und erleben Sie Sera in seiner ganzen Pracht
  • Überqueren Sie Gletscher, segeln Sie durch Wüsten und stürzen Sie sich in versunkene Ruinen in der größten und vielfältigsten Gears Welt, die je geschaffen wurde
  • Kämpfen Sie niemals allein
  • Spielen Sie allein oder mit Freunden, entweder im lokalen Splitscreen oder online. Kämpfen Sie außerdem per Cross Play gemeinsam mit Mitstreitern auf Xbox One und Windows 10
  • Spielen Sie jeden Modus in atemberaubender 4K Ultra HD Auflösung mit HDR bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde

Releasedatum: 06. September 2019

Genre: Third-Person-Shooter

USK: ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Xbox Game Studios

Plattformen: Xbox One, PC

Gears of War steht für krasse Action und harte Kerle, der neuste Ableger der Reihe streicht ein paar Wörter aus dem Namen und kommt als Gears 5 zurück auf die Xbox One. Wie uns der neuste Teil gefällt, erfahrt ihr im Test. 

 

Keine Zeit zum Luft holen? 

Gears 5 setzt storytechnisch da an, wo der vierte Teil aufhört und erzählt die Geschichte von JD, Kait, Marcus und Del weiter. Im Fokus steht hauptsächlich Kait, die von Visionen geplagt wird und eine komische Verbindung zum Schwarm aufbaut. Wie auch in den anderen Teilen ist es eure Aufgabe, den Schwarm und die Locust aufzuhalten, bevor sie die Welt überrennen. Die Geschichte nimmt sich dabei mehr Zeit zum Erzählen und jagt euch nicht nur von Deckung zu Deckung. Ihr könnt Dörfer erkunden und den Bewohnern bei Gesprächen zuhören, wodurch ihr besser versteht, wie die Beziehungen in den verschiedenen Stämmen sind. In einer anderen Szene werdet ihr durch ein Hotel mit deaktivieren Robotern geschickt, die wie Zombies in der Gegend herumstehen, wodurch ein beklemmendes Gefühl erweckt wird. Die Welt ist immer wieder anders und wirkt nicht eintönig. Mal befindet man sich in von Gras überwucherten Ruinen oder fährt mit einem Skischlitten durch die eisigen Berge von Tyrus. Hier findet sich auch direkt eine neue Komponente im Spiel wieder, denn es bietet im Ansatz ein Open-World-Feeling. Mit dem Gleiter bewegt ihr euch von Punkt zu Punkt und erfüllt Aufgaben oder entdeckt Geheimnisse. Ist zwar ganz nett, hätte man aber auch weglassen können. Im Gegensatz zu den verschiedenen Möglichkeiten, wie man mit der Welt interagiert, denn die Welt ist nicht nur Deko. Zum Beispiel könnt ihr Fässer in die Luft sprengen, die wiederum eine Maschine oder ein Gebäude einstürzen lassen, um eure Gegner zu zerquetschen. Oder ihr schießt auf das Eis unter euren Gegnern, wodurch das Eis einbricht und eure Opfer ins Wasser fallen. Durch solche Kleinigkeiten hat man ein offeneres Auge auf die Welt. 

 

Jack ist dein Freund! 

An der grundlegenden Formel von Gears hat sich aber nicht so viel verändert. Wie immer kämpft ihr euch durch Horden von Gegnern, wobei ihr euch meistens in der Deckung befindet. Begleitet werdet ihr hierbei von Jack, eurem Roboter-Freund, der euch im Kampf gute Dienste erweisen kann. Jack kann die Gegner unter anderem stunnen oder blenden, um sie aus der Deckung zu locken. Zudem bringt er euch Gegenstände, an die ihr schwer herankommt oder heilt euch oder eure Verbündeten. Apropos Verbündete, ihr müsst nicht alleine in den Krieg mit dem Schwarm ziehen. Die Kampagne könnt ihr zusammen mit 1-2 Freunden erleben, wodurch sich der Spaß verdoppelt. Aber bleiben wir noch kurz bei Jack, denn nicht nur im Kampf ist er euch eine Hilfe. Ihr könnt Jack dazu benutzen, um verschlossene Türen zu öffnen und in dunklen Tunneln dient er euch als Taschenlampe. Um Jack Upgrades zu verpassen, müsst ihr Komponenten finden, welche als Fähigkeitspunkte dienen. Die Kosten für Upgrades steigen mit der Zeit, also ist es wichtig, genügend Komponenten zu finden. Die Fähigkeiten können on-thefly gewechselt werden, je nachdem, was gerade benötigt wird. Mit einem Schild könnt ihr Flammen durchqueren oder ihr könnt Fallen setzen, die durch Gegner ausgelöst werden. 

 

Welche Waffe darf es sein? 

Natürlich seid ihr auch mit einer großen Auswahl an Waffen ausgestattet, wobei das Lancer-Sturmgewehr immer noch mein Favorit ist. Die Gegner im Nahkampf mit der Kettensäge zu zerteilen macht einfach Spaß. Neben dem Lancer stehen euch noch andere Waffen wie Sniper, Schrotflinten, Granaten und Raketenwerfer zur Verfügung. Waffen werden wie gewohnt mit dem richtigen Timing nachgeladen und verzögern sich, wenn man mal den Einsatz verpasst. Neu bei den Waffen ist die Keule, welche beim Angriff eine mächtige Schockwelle ausstrahlt und eine große Menge Schaden austeilt. Falls die Gegner euch noch nicht entdeckt haben, könnt ihr einen lautlosen Kill durchführen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn es mal hart auf hart kommt, besteht die Möglichkeit Drohnen zu rufen, die entweder als Schild dienen oder auf Gegner schießen. Durch einen Marker könnt ihr euer Feuer direkt auf einzelne Gegner konzentrieren. Weiterhin ist es möglich, Gegenstände von der Decke zu schießen oder Regale umzuwerfen, damit ihr mehr Deckungsmöglichkeiten habt. Etwas merkwürdig ist, dass ihr nicht direkt über ein Hindernis springen könnt, sondern erst einmal dahinter in Deckung geht. Direkt wild in die Menge stürmen sollte man sowieso nicht, aber jedes Mal vorher in die Deckung zu gehen, bevor man drüber springen kann, ist auch nicht wirklich rund.  

 

Genug gelabert! 

Nachdem ihr die Story abgeschlossen habt, ist das Spiel noch lange nicht vorbei. Der Multiplayer wartet nur darauf, von euch gespielt zu werden. Neben dem Horde-Modus gibt es noch Versus und nun ganz neu den Modus Flucht. Der Horde-Modus lässt euch gemeinsam mit Freunden einen Fabrikator beschützen. Mit jeder Runde wird es schwieriger gegen die Wellen anzukommen, aber Gott sei Dank gibt es am Ende jeder Runde neue Energie. Diese könnt ihr dann in neue Waffen, Barrikaden oder Geschütze investieren. Am Ende jedes Matches werden euch Erfahrungspunkte gut geschrieben, die in Skins und Perks investiert werden können. Mehrere Klassen stehen euch zur Auswahl, wie Tank oder Ingenieur, wobei jeder seine eigenen Spezialfähigkeiten hat. Auch Jack steht als spielbarer Charakter bereit und ist definitiv nicht nutzlos. Ihr könnt mit Jack Gegenstände zu euren Teamkameraden bringen oder mit eurer ultimativen Fähigkeit jeglichen Gegner für kurze Zeit übernehmen. Kommen wir nun zum Versus-Modus, der eigentlich sehr klassisch ist. Ihr spielt in 5-vs-5-Matches gegeneinander und habt dabei verschiedene Modi zur Auswahl. TDM und King of the Hill gehören hierbei zum Standard. Der neue Modi Dodgeball erlaubt es euch, Gegner wiederzubeleben, sobald ihr einen Gegner ausschaltet. 

 

Lauft um euer Leben! 

Wie schon erwähnt, ist der Flucht-Modus ganz neu in Gears 5 eingezogen. Wie der Titel schon verrät, müsst ihr so schnell wie möglich aus einem Schwarmbau entkommen, indem ihr zuvor eine Bombe gelegt habt. Ganze 60 Sekunden habt ihr für das ganze Zeit und das setzt euch mächtig unter Druck. Sobald die Bombe hochgeht, strömt Gas durch die Korridore, welches euch dauerhaft im Nacken sitzt. In Versorgungsräumen könnt ihr eure Munition aufstocken, wobei ihr dort nicht zu viel Zeit verbringen solltet. Auf der Minimap könnt ihr sehen, wo sich das Gas schon überall ausgebreitet hat. Am besten spielt ihr den Modus zusammen mit einem Freund, der euch aufhilft, falls ihr mal zu Boden geht. Alleine ist man oftmals wirklich allein gelassen, denn oft kämpft jeder nur für sich selbst. Der Modus hat mir aber mit Abstand am meisten Spaß gemacht, da er sehr erfrischend und abwechslungsreich ist. Das ist mal eine willkommene Erneuerung, anstatt immer nur in PvP-Schlachten zu hängen 

Gears 5 - Standard Edition - [Xbox One]
  • Entdecken Sie die größte Gears Welt aller Zeiten und erleben Sie Sera in seiner ganzen Pracht
  • Überqueren Sie Gletscher, segeln Sie durch Wüsten und stürzen Sie sich in versunkene Ruinen in der größten und vielfältigsten Gears Welt, die je geschaffen wurde
  • Kämpfen Sie niemals allein
  • Spielen Sie allein oder mit Freunden, entweder im lokalen Splitscreen oder online. Kämpfen Sie außerdem per Cross Play gemeinsam mit Mitstreitern auf Xbox One und Windows 10
  • Spielen Sie jeden Modus in atemberaubender 4K Ultra HD Auflösung mit HDR bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde

Positiv:

Gut ausgearbeitete Story, die sich Zeit nimmt
Features wurden klug in die Welt eingebunden
Die Grafik kann sich sehen lassen
Grandioser Multiplayer mit viel Content
Zu zweit macht's noch mehr Spaß
Flucht-Modus sehr erfrischend und spaßig

Negativ:

Kein direktes Springen über Hindernisse möglich
Pseudo Open-World ist überflüssig
  • Gears 5
    Gears 5 begeistert auf ganzer Linie und ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Die Story ist schön umgesetzt und experimentiert mit neuen Elementen. Auch der Multiplayer kann überzeugen und hat durch den Flucht-Modus noch mehr an Gewicht gewonnen. Ohne Zweifel ein würdiger Nachfolger!
    Tim Makowski, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Der perfekte Mix aus Story und Multiplayer macht Gears 5 zu einem Must Have und gehört definitiv in jede Sammlung! 

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