Fire Emblem Warriors: Three Hopes

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Fire Emblem Warriors: Three Hopes - [Nintendo Switch]
  • Enthülle das Schicksal dreier Länder!
  • Fire Emblem Warriors: Three Hopes spielt in Fódlan, einem Land, das von drei Mächten regiert wird. Mit der Welt und den Figuren aus Fire Emblem: Three Houses wird eine neue Geschichte erzählt.
  • Freu dich auf Kämpfe, in denen Action und Strategie vereint sind.
  • Außerhalb der Schlachten kannst du mit charmanten Charakteren aus Fire Emblem: Three Houses interagieren.

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Releasedatum: 24. Juni 2022

Genre: Abenteuer, Hack and Slay

USK: Ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Nintendo

Plattformen: Nintendo Switch

Adler, Löwen oder Hirsche? In Fire Emblem Warriors: Three Hopes werden wir erneut vor die Wahl gestellt und erleben ein individuelles Abenteuer aufgrund unserer Entscheidung. Nach dem durchaus erfolgreichen Switch-Ableger Fire Emblem: Three Houses erschien am 24. Juni 2022 ein Hack and Slay Abenteuer der Marke Dynasty Warriors im Fire Emblem Universum, welches uns erneut auf die Charaktere aus Three Houses treffen lässt. Ob die Kombination aus dem unendlichen Verprügeln wilder Gegnerhorden und der komplexen Geschichte rund um Shez, Byleth, Claude, Edelgard und Dimitri stimmig wirkt oder ob man diesen Ableger lieber links liegen lassen sollte, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Drei Häuser – drei Geschichten

Gleich zu Beginn des Spiels bekommen wir einen Einblick in die durchaus düstere Welt von Fire Emblem. Das Land Fódlan befindet sich im Krieg und unser Protagonist Shez kämpft als tapferer Söldner um sein Leben. Dieses wird er jedoch beinahe im Kampf gegen den Bleichen Dämon Byleth verlieren, denn Shez ist dem vorerst übermächtigen Gegner nicht gewachsen. Gerettet wird unser Held zum einen durch eine mysteriöse Macht, die ihm in dieser brenzligen Lage ungeahnte Kraft verleiht und zum anderen von seinem Seelengefährten Arval, einem geheimnisvolles Wesen, welches mit Shez verbunden zu sein scheint.

Nach der Niederlage gegen Byleth schwört Shez stärker zu werden, um sich zu rächen und den Bleichen Dämon eines Tages zu besiegen. Eine unverhoffte Chance ergibt sich für unseren Helden, als er auf die drei Studenten Claude, Edelgard und Dimitri trifft, welche ihn dazu einladen, sie im Kampf zu unterstützen. Die drei sind die Anführer der Studentenhäuser der Militärakademie im Garreg Mach Kloster. Zugleich haben alle den Anspruch, eines Tages die Führung über eines der drei Reiche Fódlans zu übernehmen. Nachdem Shez sich im Kampf beweisen konnte, wird er ebenfalls in die Militärakademie eingeladen und soll sich dort entweder Claude und den Goldenen Hirschen, Edelgard und den schwarzen Adlern oder Dimitri und den Blauen Löwen anschließen. Von da an teilt sich die Geschichte in drei Pfade.

Ich persönlich habe mich Edelgard angeschlossen, da die weiteren Mitglieder der schwarzen Adler durchaus vielseitig erscheinen und Edelgard eine starke Anführerin ist. Schnell bekommt man auf diesem Pfad jedoch das Gefühl, auf der Seite der „Bösen“ zu kämpfen, da Edelgard nach einiger Zeit beschließt, das Kloster anzugreifen und aus durchaus fragwürdigen Gründen einen Krieg mit dem gesamten Königreich anzettelt. Als Kommandant der Kriegsgarde zieht Shez für Edelgard in den Kampf, versucht mehr über sein eigenes Schicksal zu erfahren und hofft stets darauf, dem Bleichen Dämon Byleth erneut auf dem Schlachtfeld zu begegnen.

Macht euch bereit für die Schlacht.


 

Ein Kampfsystem mit Licht- und Schattenseiten

Kommen wir nun zum Kampfsystem in Fire Emblem Warriors: Three Hopes, welches durchaus einen Großteil des Spielerlebnis ausmacht. Zu Beginn könnt ihr auf der Kampfkarte auswählen, in welche der verfügbaren Schlachten ihr ziehen möchtet. Denn neben den Hauptschlachten, die eure Geschichte vorantreiben, gibt es auch Kämpfe auf Nebenschauplätzen. Hier warten zahlreiche Ressourcen, Waffen und nützliche Gegenstände als Belohnung auf euch.

Habt ihr euch für eine Schlacht entschieden, könnt ihr eure Truppen auf dem Schlachtfeld platzieren. An den verschiedenen Startpositionen könnt ihr euch unter denjenigen Kämpferinnen und Kämpfern entscheiden, die euch aktuell zur Verfügung stehen. Die Auswahl variiert je nachdem für welches Haus ihr euch entschieden habt und wo ihr euch gerade in der Story befindet. Sind eure Truppen bereit, kann das wilde Gemetzel auch schon losgehen.

Innerhalb des abgegrenzten Kampffeldes könnt ihr euch mit eurem Charakter frei bewegen und trefft dabei auf unzählige Gegner, die ihr mit verschiedenen Kampftechniken ausser Gefecht setzen könnt. Während jedoch der Großteil der gegnerischen Einheiten nur daneben steht, während ihr euch munter durch ihre Reihen prügelt, liefern lediglich die wenigen „Hauptgegner“ ein wenig Gegenwehr. Diese könnt ihr euch wie die Anführer oder Kommandanten der gegnerischen Einheiten vorstellen. Oftmals kämpft man also Eins-gegen-Eins obwohl hunderte Gegner durch die Luft fliegen.

Während die Angriffe eurer Charaktere, zwischen denen ihr während der Schlacht munter hin- und herwechseln könnt, durchaus spektakulär aussehen, ist ihre Ausführung weniger anspruchsvoll. Die meiste Zeit über drückt man in einer willkürlichen Abfolge die beiden Angriffsknöpfe, um Kombos auszuführen. Hier und da noch eine kleine Ausweichrolle und die meisten Gegner haben keine Chance mehr. Und obwohl eigentlich zahlreiche Charakterklassen zur Verfügung stehen, spielen sich alle leider sehr ähnlich, weshalb das Kampfsystem schnell eintönig wird.

Eine Schlacht ist gewonnen, wenn ihr die Hauptmission erfüllt habt. Diese reichen von Rettungsmissionen, über das Verteidigen eigener Areale, bis hin zu dem Besiegen bestimmter Gegner. Scheitern könnt ihr, wenn euer Charakter im Kampf besiegt wird oder eine Bedingung für eine Niederlage eintritt. Für ein wenig Spannung sorgt hierbei der klassische Modus. Solltet ihr den im Menü ausgewählt haben, sind im Kampf gestorbene Charaktere aus dem Spiel und nicht länger verfügbar. Am Ende jeder erfolgreichen Schlacht steigen eure Charaktere im Level auf und ihr erhaltet erbeutete Ressourcen.

Verschafft euch einen Überblick vom Schlachtfeld.


 

Das Beste passiert außerhalb des Schlachtfeldes

Auch wenn sich das Hauptgeschehen bei Fire Emblem Warriors: Three Hopes auf dem Schlachtfeld abspielt, machen die Aktivitäten außerhalb davon das Spiel erst so richtig unterhaltsam. In eurem Kampflager könnt ihr euch mit zahlreichen anderen Charakteren unterhalten und anfreunden. Ihr findet heraus, was euren Kameraden gefällt und könnt ihnen passende Geschenke überreichen. Dadurch freundet ihr euch mit den anderen Charakteren an, schaltet wirklich schöne Dialoge frei und lernt so immer mehr über eure Kompanen auf dem Schlachtfeld.

Wer schon mal ein Fire Emblem-Spiel gespielt hat weiß, wie vielseitig und spannend die Charaktere sind. Jeder hat eine eigene Hintergrundgeschichte und verfolgt persönliche Ziele. Mir hat es viel mehr Spaß gemacht, mehr über die unterschiedlichen Figuren zu erfahren, als mich wieder und wieder in die Schlacht zu stürzen.

Abgesehen davon könnt ihr im Lager verschiedene Einrichtungen wie den Schmied, den Verkäufer oder den Ausbilder besuchen. Wie so oft können eigene Waffen geschmiedet werden, Geschenke gekauft und Charaktere aufgelevelt werden. Außerdem könnt ihr gemeinsam mit anderen Charakteren auf Expeditionen gehen, Aufgaben wie Dokumente sortieren erledigen und kochen. Im Lager können eure Charaktere auch weiterführende Klassen erlernen, um noch stärker zu werden.

Wie ihr seht gibt es wirklich jede Menge abseits des Schlachtfeldes zu erledigen. Viele der Aktivitäten üben sich positiv auf die Stärke eurer Charaktere aus oder steigern das Wohlbefinden eurer Kameraden. Wirklich gemerkt habe ich davon auf dem Schlachtfeld allerdings nichts, weil die Kämpfe bis auf wenige Ausnahmen eher wenig anspruchsvoll waren.

Erkundet das Kampflager.


 

Die spannende Geschichte ist es wert

Auch wenn mich das Kampfsystem nicht überzeugen konnte, hat mich Fire Emblem Warriors: Three Hopes dennoch nicht enttäuscht. Das liegt vor allem an der spannenden Geschichte, die genialerweise aus drei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann. Demnach lohnt sich auch ein zweites oder drittes Mal durchspielen, um alle Facetten kennen zu lernen. Auch die Dialoge und Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Charakteren sind fesselnd geschrieben und sorgen für Langzeitmotivation. Es empfiehlt sich jedoch unbedingt, Fire Emblem Warriors mindestens auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad und im klassischen Modus zu spielen, um ein wenig Herausforderung und Spannung im Kampfsystem zu haben.

  • Fire Emblem Warriors: Three Hopes – Test zum Haudrauf-Abenteuer
    Fazit zu Fire Emblem Warriors: Three Hopes

    Fire Emblem Warriors: Three Hopes hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Es gibt so viele Charakterklassen, Statuswerte, Unterstützungsfunktionen und Attribute, dass man meinen könnte, dass das Kampfsystem richtig komplex und vielseitig sein muss. In der Realität ist das leider nicht der Fall, denn ob ich jetzt einen Magier, Kavalier oder Schwertkämpfer gespielt habe, hat vom Spielgefühl her kaum einen Unterschied gemacht. Auch die ausgerüsteten Waffen und Gegenstände bringen für meinen Geschmack nicht genügend Abwechslung ins Spiel. Dennoch hat mich die Geschichte rund um die drei Häuser von Beginn an gefesselt. Die Dialoge sind spannend und unterhaltsam und die Interaktionsmöglichkeiten mit den Charakteren sorgen dafür, dass man schnell eine Bindung zu ihnen aufbaut. Dadurch achtet man nochmal mehr darauf, dass sein Lieblingscharakter die Schlacht auch wirklich überlebt. Der Kniff, dass man die Story wie schon in Three Houses aus drei verschiedenen Perspektiven erleben kann, funktioniert auch hier wunderbar und wird auch mich dazu bewegen, Fire Emblem Warriors: Three Hopes mehr als einmal durchzuspielen.

    Lukas Runde, Redakteur

Positiv:

Die Story ist durchweg spannend
Die Interaktionsmöglichkeiten mit den zahlreichen Charakteren sorgen für Abwechslung
Besonders die Spezialangriffe sehen spektakulär aus

Negativ:

Trotz unzähliger Mechaniken bietet das Kampfsystem wenig Abwechslung
Auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad bleibt die Herausforderung überschaubar

Ab in die Sammlung?

Wer erneut ins Fire Emblem-Universum eintauchen möchte, sollte Fire Emblem Warriors: Three Hopes definitiv eine Chance geben.

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Redaktionsteam-Lukas-Runde-Foto-2021
Geschrieben von Lukas Runde
Egal ob Mario oder Donkey Kong - Hauptsache Hyrule!

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