Dragon Ball Fusions – Test zum Fusionieren des DB-Universums

Nicht lange ist es her, da nahm das Dragon Ball Abenteuer mit Xenoverse 2 seinen Lauf. Doch nun beschäftigt sich Bandai Namcos neuer Streich mit den Fusionen innerhalb des Dragon Ball Universums. In Dragon Ball Fusions ist es euch nämlich möglich, verschiedenste Charakterkombinationen miteinander zu fusionieren und einen stärkeren Charakter zu erhalten. Ob der Fusionsspaß ein Dauerzeitvertreib ist, erfahrt ihr in folgendem Test.

 

Auf ins Abenteuer

Im Abenteuermodus dürft ihr zuerst euren Charakter erstellen. Dabei stellt sich euch die wichtige Frage: Wollt ihr lieber eine männliche oder eine weibliche Hauptfigur spielen? Beides ist hier möglich und auch eure Rasse dürft ihr euch aussuchen. Ähnlich wie in dem von uns getesteten Dragon Ball Xenoverse 2 könnt ihr euch auch hier für eine der verschiedenen Rassen aus dem DB-Universum entscheiden, samt den dazugehörigen Stärken und Schwächen. Habt ihr euch für die richtige Rasse entschieden, könnt ihr euren Kämpfer noch optisch ein wenig anpassen. In acht Kategorien dürft ihr euch austoben, wobei austoben dabei leider etwas zu hoch gegriffen ist. Es gibt jeweils nur wenige Frisuren und verschiedene vorgegebene Gesichtsformen zur Auswahl. Es ist jedoch für jeden Geschmack etwas dabei. Ist der Charakter endlich erstellt und noch mit einem passenden Namen versehen, kann es auch schon losgehen!

Einige Fusionen sehen episch aus

 

Der Drache Shenlong

Zusammen mit eurem Freund Pinich findet ihr den letzten Dragon Ball und beschwört Shenlong. Bei ihm wünscht ihr euch, dass das größte Kampfturnier mit den stärksten Kämpfern des Universums abgehalten wird. Da Wünsche bekanntermaßen verschieden ausgelegt werden können, stimmt der Drache euch zu und ihr werdet in eine andere Dimension gezogen. Dort angekommen trefft ihr auf Bulma, die euch erklärt, was eigentlich passiert ist. Denn Shenlong hat das Raumzeit-Tunier erschaffen, in dem ihr euch in 5er Teams auf die Reise macht, und versucht den stärksten Kämpfer auszumachen. Zeitnah trefft ihr noch auf andere alte Bekannte aus der DB-Welt. Trunks und Son Goten schließen sich als erstes eurem Team an. Nicht Pinich? Nein, denn ihr wollt wissen, wer von euch beiden der stärkere ist und so macht sich Pinich auf, sein eigenes Team zu suchen. Mit euren neuen Begleitern im Schlepptau kann es nun endlich losgehen. Der erste Kampf lässt auch nicht lange auf sich warten und ihr dürft und euch wieder für eine Spezialisierung entscheiden. Hier trefft ihr auf Radditz und Nappa. Letzterer wird euer erster Gegner und fragt euch, was für ein Typ ihr seid. Denn in Dragon Ball Fusions besitzt jeder Kämpfer einen Typ. Kraft, Tempo oder Technik steht hier zu Auswahl. Der Unterschied der Klasse besteht zu einem darin, dass die später lernbaren Spezialangriffe anders sind und eure KI-Explosionen entweder auf einen Gegner beschränkt sind oder mehrere Gegner treffen können. Zum anderen besitzt ihr natürlich Stärken und Schwächen, die ihr einer anderen Klasse gegenüber habt. So ist der Kampf-Typ dem Technik-Typ überlegen, bekommt aber mehr Schaden vom Tempo-Typ. Daraus entwickelt sich dann ein aus vielen anderen bekannten Spielen Typenmehreck. Bevor ihr euch für einen Typ entscheidet, dürft ihr diesen kurz an Nappa ausprobieren und lernt auch sofort den Kampfmodus des Spiels kennen. Denn anders als in vielen anderen Dragon Ball spielen laufen hier die Kämpfe und Aktionen nacheinander ab. Am unteren Rand des Bildschirms seht ihr einen Zeitstrahl mit den Gesichtern der Kämpfer, die sich nach rechts bewegen. Wer als Erstes das Ende des Zeitstrahls erreicht, darf angreifen. Dafür stehen euch verschiedene Aktionen zur Verfügung. Beim Nahkampfangriff könnt ihr euch in einem achteckigen Kreis eine Angriffsposition auswählen, dagegen darf der Gegner versuchen, euren Angriff zu blocken. Dieser hat dafür jedoch 3 Felder zum Blocken zur Verfügung. Wurde der Angriff geblockt, erleidet der Gegner nur wenig Schaden. Dabei wird euer Kontrahent immer zurückgeschleudert, sollte der Angriff durchgegangen sein sogar noch etwas weiter als sonst. Bei KI-Explosionen müsst ihr euch um Blocken keine Sorgen machen, denn diese sind nicht blockbar und treffen immer. Spezialangriffe können Nahkampf oder KI-Explosionen sein. Hierfür braucht ihr jedoch KI-Kugeln, die an eurer Lebensleiste angezeigt werden. Natürlich ist es hier wie in jedem anderen Spiel auch, je stärker die Attacke desto höher sind die Kosten.

Moment…. Trunks fusioniert mit Trunks?

 

Die ULTRA-Fusion!

Der Gegner ist besiegt und wir machen weiter im Text, nachdem die erhaltenen Erfahrungspunkte aufgeteilt wurden und alle Gruppenmitglieder stärker geworden sind. Hierbei sieht man eine kleine Schwachstelle im Spiel. Denn oft sind die Kämpfe nicht sehr fordernd und das eigene Level steigt schnell an. Somit ist man schnell einige Level über dem des empfohlenen Questlevels und kann locker durch die Kämpfe marschieren. Ebenfalls erleichtern euch die später freigeschalteten Angriffsmöglichkeiten das Leben. Zum einen gibt es den Zenkai-Angriff, der es euch ermöglicht einen eurer Spezialangriffe zu verstärken. Zum anderen gibt es noch die 5er bzw. Ultra-Fusion, in der ihr euch mit all euren Gruppenmitgliedern fusioniert und alles zu Brei schlagt. Dies hält jedoch nur für einen Angriff. Für lange Zeit im Spiel war es das dann leider mit den Fusionen. Denn außer Trunks und Son Goten, die sich mit einer Spezialfähigkeit fusionieren können, gibt es bis zu einem späteren Spielabschnitt keine Fusionen mehr. Die eben genannten Zenkai-Angriffe dienen auch zum Rekrutieren neuer Gruppenmitglieder. Ich mein: Wer will schon in eure Gruppe, wenn ihr ihm nicht vorher eindrucksvoll auf die Fresse gehauen habt?

Altbekannte Charaktere erwarten uns

 

Noch eine Fusion?

Habt ihr einige Mitstreiter gefunden und seid in der Story vorangekommen, schaltet ihr eine weitere Fusionsart frei: Die EX-Fusion. Diese wurde von Bulma entwickelt und ist eine Weiterentwicklung der Fusion mit den Potara-Ohrringen. Hier nutzt ihr den Metamo-Ring, um euch dauerhaft zu verbinden. Anders als die Vereinigung mit den Ohrringen ist diese nicht für ewig, die Dauer ist selbst bestimmbar. Beim Ablegen des Rings sind beide Kämpfer in ihrer ursprünglichen Form wieder verfügbar. Durch die EX-Fusion erhaltet ihr somit dauerhaft neue Kämpfer, die die Fähigkeiten der alten Kämpfer übernehmen. Kombinationen mit dem Hauptcharakter behalten den Namen eurer Figur. Bei allen andern Charakternamen sind es Zusammenstellungen wie bei den altbekannten Fusionsformen (Beispiel: Son Goten + Trunks = Gotenks). Lustigerweise muss auch hier der Fusionstanz aufgeführt werden, da ansonsten die Fusion nicht klappt. Leider kann das wilde Kombinieren und Entdecken damit noch nicht ganz beginnen, denn es sind bestimmte Voraussetzungen wie ein Mindestcharakterlevel zu erfüllen. Manche der so erhaltenen Fusionen sehen oft ziemlich gruselig aus, wohingegen andere eurer Herz höherschlagen lassen oder euch zum Lachen bringen. Über die so erstellten Charaktere und ihre optischen Makel, lässt sich aufgrund der erhaltenen Stärke hinwegsehen. Neben verbesserten Statuswerten erhaltet ihr eine neue Fähigkeit, die den Titeln EX-Fähigkeiten tragen und euch zusätzliche Boni geben.

Die Charaktere warten mit vielen Spezialattacken auf

 

Nebenquests zum Zeitvertreib

Außerhalb der Hauptstory erwarten euch einige Nebenquests, in denen ihr bestimmte Gegner besiegen oder eine Person finden müsst. Besonders abwechslungsreich sind die Missionen nicht, jedoch sind die dahinter steckenden Geschichten ganz witzig. So müsst ihr ein Unterwäsche klauendes Schwein finden oder lasst regelmäßig einen inszenierten Überfall auffliegen. Als Belohnung erhaltet ihr dann neue Fähigkeiten, Erfahrung und neue Kämpfer, die euer Team verstärken. Einmal pro Tag dürft ihr auch an einem Quiz teilnehmen, in dem ihr über bestimmte Themenbereiche wie der Freezer-Saga oder der Cyborg-Saga ausgefragt werdet. Je erfolgreicher ihr seid, desto größer wird die Belohnung am Ende. Bereits gespielte Quizze könnt ihr auch am nächsten Tag wiederholen. Ein Kinderspiel sind die Fragen jedenfalls nicht. Detailliertes Wissen über jede Kleinigkeit sollte vorhanden sein, wenn ihr ohne eine Suchmaschine erfolgreich sein wollt. Ebenfalls täglich dürft ihr eine Art Login-Bonus abholen. Dabei werden euch drei Karten mit Belohnungen gezeigt und anschließend verdeckt. Pro Tag dürft ihr euch jedoch nur für eine entscheiden. Wenn ihr euch mit Freunden messen wollt, um den stärksten Kämpfer unter euch zu küren, wird euch mit dem Multiplayer-Modus Abhilfe geschaffen. Dabei können die Teams, die ihr im Spiel zusammengestellt habt, gegen eure Gegner antreten. Hierbei müsst ihr allerdings nicht auf das Team aus der Hauptstory zurückgreifen, sondern könnt angepasst an euren Gegner ein Team aus einer großen Auswahl in den Kampf schicken.

Positiv:

Sehr viele Fusionsmöglichkeiten
Verschiedene Fusionsformen
Anspielungen auf alle Sagas des Dragon Ball Universums
Interessantes Kampfsystem
Einsteigerfreundliches Spielprinzip

Negativ:

Zu schnelles Leveln der Charaktere
Schwierigkeitsgrad der Kämpfe zu leicht
Grafisch kein Augenschmaus
10 Spielstunden vergehen bis zur Kernfunktion des Spiels
[testimonial_slider][testimonial image_url=”58908″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Jasmin Paskuda, Redakteurin”]

“Mit Dragon Ball Fusions hat Bandai Namco wieder ein gelungenes Spiel aus dem DB-Universum veröffentlicht. Es macht Spaß, die vielen Kombinationen der Charaktere auszuprobieren und das Geschöpf zu betrachten, welches sich aus der Fusion ergibt. Leider wird diese Funktion relativ spät im Spiel freigeschaltet (bei mir mussten ca. 10 Spielstunden vergehen, bis ich die Fusionsmöglichkeiten testen durfte). Die technischen Möglichkeiten des Nintendo 3DS werden leider nicht immer voll ausgeschöpft, dennoch ist das Spiel ansehnlich. Auf die 3D-Funktion wurde leider komplett verzichtet, was mich persönlich allerdings nicht stört, da ich die 3D-Funktion nur bei epischen Zwischensequenzen einschalte. Des Weiteren lädt das Interface im Spiel manchmal etwas lange, aber der Spielspaß wird dadurch zu keiner Zeit geschmälert. Der schnelle Levelanstieg ist zwar super, wenn ihr das Spiel so schnell wie möglich durchspielen wollt, allerdings fühlt man sich hier und da etwas unterfordert. Im Gegensatz dazu sind nur die Bosskämpfe spannend und fordernd zugleich.”

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Lohnt sich der Fusionsspaß?

Ein durchaus interessantes Exemplar für die Sammlung eines jeden Dragon Ball Fans. Für Neueinsteiger nicht uninteressant, allerdings werden dann viele Anspielungen im Spiel nicht verstanden.

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Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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