Die Sims 4: An die Uni – Test zum Sims-Leben auf dem Campus

Die Sims 4: An die Uni im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Releasedatum: 15. Novembver 2019

Genre: Lebenssimulation

USK: Ab 6 Jahren freigegeben

Publisher: Electronic Arts

Plattformen: PC, Xbox One, PlayStation 4

Dass man mit einem guten Studium oder einer soliden Ausbildung seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm verbessert ist kein Geheimnis. Das Leben an der Uni ist ein Abenteuer, bei dem junge Menschen ihre Persönlichkeit erkunden und sich ausleben können. Studentenverbindungen, Partys, neue Freunde und eine besondere Zeit der Freiheit gehören ebenso dazu wie Hausaufgaben, büffeln und Prüfungsstress. All dies haben die Macher von die Sims 4 als Potenzial für ein spannendes Spielerlebnis erkannt und mit Die Sims 4: Ab an die Uni eine umfangreiche Erweiterung für die beliebteste Lebenssimulation auf den Markt gebracht. Wie sich die jüngste Erweiterung wirklich schlägt, erfahrt ihr in diesem Test.

 

Wie mein Sim Akademiker wird

Zuerst führt die Erweiterung den Spieler in eine neue Stadt Namens Britechester. Dort befinden sich die beiden Colleges, an denen die Sims studieren können. Die Universität von Britechester, die traditionell in einem historischen Stil gehalten ist, und das Foxbury Institut, eine modere Einrichtung. Hat man sich für eines der beiden entschieden, durchläuft man die Semestereinstellungen. Zunächst wählt man sein Studienfach und bestimmt die Anzahl der Kurse, die man pro Semester belegen möchte. Danach wählt der Spieler aus, ob sein Sim nun seinen Wohnort außerhalb der Uni beibehält oder in eine Wohneinheit auf dem Campus zieht. Abschließend wird das Finanzielle geregelt. Zahlt man Kursgebühren und Wohnkosten gleich oder schließt einen Studienkredit ab. Die Kosten des Studiums können hier enorm reduziert werden, wenn man vor Eintritt an die Uni ein Stipendium beantragt. Hier richtet sich die Höhe auch nach den vorhandenen Fähigkeiten. Drei neue Bereiche offerieren den Spielern neue Karrieren: Bildungswesen, Ingenieurwesen und Recht. Durch einen guten Abschluss oder noch besser Spezial-Abschluss, zu diesem wird man zugelassen, wenn man schon entsprechende Fähigkeiten hat, ermöglicht man seinem Sim den höheren Einstieg in die Wunschkarriere.

Die Fachauswahl ist groß. Die Kurswahl ist entscheidend für die Länge und den Schwierigkeitsgrad des Studiums.

 

Ein realitätsnahes Studium für die Spieler

Ein Problem, das sich beim Spielen allerdings gezeigt hat, ist der große Umfang des Studiums. Um einen Studienabschluss zu erlangen, muss man 12 Kurse erfolgreich abschließen, die Semester haben immer eine Dauer von sieben Tagen und pro Semester kann man zwischen einer Kursanzahl von eins bis vier wählen. So sind also mindestens drei Semester zu belegen und ein Studium hat eine Mindestdauer von 21 Tagen, was in einem Sim-Leben eine sehr lange Zeit sein kann. Mit diesem vollgepackten Stundenplan ist das Spiel sehr anspruchsvoll und es bleibt neben Hausaufgaben, Vorlesungen und Prüfungsstress kaum noch Zeit für andere Aktivitäten. Natürlich ist es auch möglich, das Studium in die Länge zu ziehen und dafür entspannter zu gestalten. Hier haben die Spielemacher es geschafft ein realistisches Studium zu gestalten, das sehr viel Platz im kurzen Zeitraum eines Sim-Lebens einnehmen kann. Die beste Möglichkeit ist die Lebensdauer der Sims in den Spieloptionen anzupassen.

Hausaufgaben und Arbeiten schreiben sind wenig spektakulär, sie ähneln den Hausaufgaben der Schulzeit. Die neuen Präsentationen bieten Abwechslung.

 

Die Vorteile von Studentenverbindungen

Es besteht auch die Möglichkeit, Organisationen an der Universität beizutreten. Hierzu kann man zum einen unter dem Feld „Job suchen“ am Computer dem Fußball-Klub oder dem E-Sport beitreten oder man wendet sich an ein Mitglied einer Organisation. Besonders spannend wird das Spiel, wenn man Mitglied der Geheimgesellschaft wird, viel Tricks und Kniffe können hier angewendet werden, um das Studium für die Sims zu erleichtern. In engem Zusammenhang zu den Organisationen stehen auch die neuen Fähigkeiten, die Sims erlernen können. Die Fähigkeit „Forschen und Debattieren“ beispielsweise verhilft den Studierenden ihre Hausarbeiten von anderen Sims schreiben zu lassen. Die Fähigkeit „Robotik“ bringt vielleicht die größten Neuerungen mit sich. Mit ihr kann man seine Familie nicht mehr nur durch Heirat und Geburt erweitern, sondern sich ein neues Familienmitglied zusammenschrauben. Als Teil der Familie können die Roboter ihren Fokus auf die Kinderbetreuung oder andere Bereiche legen. Auch sie können bestimmte Fähigkeiten weiterentwickeln.

Ist ein Roboter aktiviert, wird er Teil der Familie und hat vier Bedürfnisse, die der Spieler im Auge behalten sollte. Er kann auch Fähigkeiten entwickeln und Interaktionen vollführen wie ein normaler Sim.

 

Noch einen kurzen Blick auf den Baumodus

In der neuen Stadt gibt es bebaubare Grundstücke für die Spieler. Zudem kann man im Baumodus auch die Wohneinheiten für die Studenten verändern. Im Gegensatz zu den festen Wohnungen in San Myshuno, die keine Veränderung der Außenwände und der Außenfenster zuließen, kann man die Etage auf dem Campus vollständig löschen und nach seinen Vorstellungen gestalten. Hier können sich kreative Spieler richtig austoben. Eine Einschränkung für den Baumodus gibt es aber doch. Man kann die Gegebenheiten auf dem Campus selbst nur im allgemeinen Baumodus unter „Welten verwalten“ ändern. Spielt man einen oder mehrere Sims, die gerade ihr Zimmer in der Wohneinrichtung bezogen haben, kann weder an den Wänden noch an den Möbeln etwas verändert werden. Die Grundeinrichtung im Wohnheim bleibt also innerhalb des Spiels unantastbar. Zusätzliche kleine Möbel, wie Kühlschrank, Mikrowelle, Fahrrad oder Studienbedarf kann im Kiosk des Campus erworben werden.

Es gibt keinen Baumodus auf dem Campus, braucht dein Sims etwas muss er sich am Kiosk eindecken.

 

Neues für den Haushalt: Kleidung, Möbel, Menschen

Eine zusätzliche Neuerung, die nicht unerwähnt bleiben soll, ist die neue Funktion Mitbewohner einziehen zu lassen. Hat man einen Raum mit Bett über, kann man über eine Annonce Untermieter einziehen lassen. Diese werden nicht Teil der Familie, werten aber die Haushaltskasse monatlich auf. Die Gründung einer WG ist dabei nicht nur in Britechester, sondern in allen Nachbarschaften und Städten möglich. Ebenfalls neu ist es, dass unsere Sims jetzt auch überall mit dem Rad hinfahren können. Die üblichen Neuerungen im Bereich der Möbel und Kleidung sind auch in dieser Erweiterung wieder üppig ausgefallen und bieten vielfältige neue Möglichkeiten für die Spieler, die großen Spaß an der Gestaltung von Innenräumen und dem Umstyling von Sims haben.

 

Positiv:

Akademische Ausbildung erspart das lästige „Hocharbeiten“ am Anfang
Viele neue Spielmöglichkeiten durch Mitbewohner
Man kann einen Roboter bauen

Negativ:

Spielzeit ist teilweise sehr in die Länge gezogen
Materialherstellung für Roboter zieht sich ewig
30 Euro sind ein stolzer Preis
  • Die Sims 4: An die Uni
    “Die neueste Erweiterung der Lebens-Simulation bietet umfangreiche Neuerungen, die das Spiel deutlich aufwerten. Roboter bauen, Geheimbünde und neue Karrieren bieten den Spielern Abwechslung und bringen frischen Wind in die Sache. Die Möglichkeit, Fahrrad zu fahren und Mitbewohner zu haben, sowie die neuen Aktivitäten und Gegenstände werten das Spiel auch außerhalb eines möglichen Studiums auf. “
    Tobias Panten, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Für eingefleischte Sims-Fans und Langzeitspieler sind Die Sims 4: An die Uni ein Muss. Spieler, die nur ab zu mal spielen und hauptsächlich Spaß am Gestalten im Baumodus haben ist die Erweiterung lediglich ein nettes Kann, da die spannenden Teile wie das Roboter bauen oder die ausgedehnte Studium in all seinen Facetten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Tobias Panten
Geschrieben von
Ist jetzt leider erstmal Offline...

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