Die Schlümpfe: Mission Blattpest

Test zum schlumpftastischen Abenteuer

Die Schlümpfe: Mission Blattpest im Überblick

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Die Schlümpfe: Mission Blattpest - Schlumpftastische Ausgabe - [Switch] - Limited Edition
  • Ein großartiges Plattform-Abenteuer! Spieler:innen können jede Ecke der 5 Welten erforschen und müssen einen Weg durch die Levels finden, um alle Zutaten zu sammeln und das Gegenmittel herzustellen, das der Wald dringend braucht!
  • Spielende dürfen sich auf eine brandneue Reise mit einzigartigem und leicht verständlichem Gameplay begeben. Die Schlümpfe - Mission Blattpest ist für alle Spieltypen geeignet, wie zum Beispiel Fans von niedlichen Charakteren oder 3D-Plattform-Liebhaber:innen, egal ob erfahren oder nicht.
  • Ein einzigartiges Spielprinzip! Gesteuert werden können 4 der kultigsten Schlümpfe in ganz Schlumpfhausen: Schlumpfine, Muskel-Schlumpf, Schlaubi-Schlumpf und Koch-Schlumpf.

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Releasedatum: 05. November 2021

Genre: Plattformer 

USK: Ab 6 Jahren freigegeben 

Publisher: Microids

Plattformen: PlayStation4, Xbox One, Nintendo Switch, Aufwärtskompatibilität auf PlayStation5 und Xbox Series S/X

Die Helden meiner Kindheit sind zurückgekehrt. In „Die Schlümpfe: Mission Blattpest“ gelangen wir erneut nach Schlumpfhausen und treffen auf Papa Schlumpf, Schlumpfine und Co. Der Plattformer der OSome Studios ist seit dem 05. November 2021 für Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich und wir haben ihn für euch genauer unter die Lupe genommen. Egal ob im Schloss Kochtopf oder auf Gargamels Dachboden: Wir haben jeden Gegner besiegt, sind auf jede Plattform gehüpft und haben jedes Geschenk eingesammelt und berichten euch, ob sich die Schlümpfe in der großen Welt der Plattformer behaupten können, oder man doch lieber bei den Comics bleiben sollte.

 

Darum geht’s in Die Schlümpfe: Mission Blattpest

Die Schlümpfe bekommen es wieder einmal mit dem fiesen Zauberer Gargamel zu tun. Dieser hat mit Hilfe einer neuen Zauberformel eine Pflanze namens Blattpest erschaffen und will so die Schlümpfe ein für alle mal einfangen. Denn die giftige Pflanze sorgt für Pestfallen überall in der Welt der Schlümpfe. Diese locken die Schlümpfe magisch an und machen sie zu leichten Zielen für den bösen Zauberer.

Zum Glück gibt es ein Gegenmittel gegen die Blattpest und nun liegt es an Hefty, Schlumpfine, Schlaubi-Schlumpf und Koch-Schlumpf die nötigen Zutaten dafür zu sammeln und die Wälder von der Blattpest zu befreien. Handy, der Bastler unter den Schlümpfen, greift den Vieren dabei mit dem Schlumpfisator unter die Arme. Damit können die Schlümpfe Heilnebel versprühen, Gegner einsaugen, durch die Lüfte schweben oder den Turbo zünden.

Die Geschichte wird euch in einzelnen Kapiteln erzählt.

 

Pustet was das Zeug hält

Die Mission ist klar: Rettet den Wald vor der Verseuchung und stoppt den fiesen Gargamel. Doch wie setzen die Schlümpfe das Gameplay-technisch um? In den verschiedenen Arealen von Schlumpfhausen, den Wäldern oder Schloss Kochtopf lauert es von verseuchten Gräsern oder Gegnern, wie den Pestbällen, die es auf uns abgesehen habe. Also versprühen wir mit dem Schlumpfisator überall unser Heilspray, um die Gräser zu heilen und die Gegner zu besiegen. Die Steuerung ist dabei sehr intuitiv. Jedem, der schon mal einen 3D-Plattfomer gespielt hat, werden die verschiedenen Elemente, wie schweben, sprinten oder springen, bekannt vorkommen. Doch auch jeder Plattformer-Neuling wird sich bei den Schlümpfen schnell zurechtfinden.

Dabei wurde ich vom Gameplay her immer wieder an Luigis Mansion 3 erinnert. Der Schlumpfisator erinnert schon stark an den Schreckweg F-LU des Klempners, was aber nicht mal negativ gemeint ist. Denn es macht durchaus Spaß, die Gräser zu heilen, Gegner damit durch die Gegend zu schießen, oder Ranken einzusaugen. Zudem kommt der Schlumpfisator noch mit jeder Menge Verbesserungen um die Ecke, die man im Laufe des Spiels mit den passenden Materialien freischalten kann. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass bei den Schlümpfen wirklich jedes Sammlerherz höher schlagen wird.

Heilt das verseuchte Gras von der Blattpest.


 

Die Schlümpfe machen vieles richtig

Ich gebe zu, zu Beginn war ich skeptisch, was das neueste Schlumpf-Abenteuer angeht. Doch die kleinen, blauen Wesen konnten mich überzeugen. Da wären zum einen die drei auswählbaren Schwierigkeitsgrade, zwischen denen man zu jedem Zeitpunkt des Spiels hin und her wechseln kann. Ein simpler Punkt, der jedoch bei vielen Spielen außer Acht gelassen wird. Zum anderen wären da die gelungenen Sprung- und Flugpassagen. Wie es sich für einen waschechten Plattformer gehört, liefert Die Schlümpfe: Mission Blattpest zahlreiche davon. Obwohl für mich dadurch das Spiel erst so richtig unterhaltsam wurde, kann ich mir vorstellen, dass manche Stellen etwas jüngere Spielerinnen und Spieler schnell frustriert, da sie teilweise doch recht kniffelig sind.

Das gleiche gilt für manche Rätsel, um an die Geschenke in den einzelnen Level zu gelangen. Zwar findet man genügend, die leicht zu erreichen sind, aber wenn man wirklich alle sammeln möchte, muss man sich auf Arbeit einstellen. Kommen wir als nächstes zu den Gegnern. Die wirken zunächst recht bedrohlich, da sie häufig in Gruppen auftreten, aber wenn man den Bogen erst einmal raus hat, bekommt man sie schnell in den Griff. Einzig und allein das Design der Pestbälle hat mir so gar nicht gefallen. Obwohl das Spiel auf den ersten Blick recht hübsch aussieht, fallen einem hier und da doch ein paar Ungereimtheiten auf, vor allem wenn die an sich frei bewegbare Kamera ab und zu verrückt spielt.

Achso und eins wäre da noch: Die Dialoge. An sich finde ich es super, dass das Spiel in den Zwischensequenzen komplett synchronisiert wurde. Auch die Erzählweise der Geschichte in Reimform ist stimmig und man merkt, dass da viel Liebe zum Detail drin steckt. Allerdings musste ich mich am Anfang auch erst einmal wieder daran gewöhnen, dass die Schlümpfe gefühlt jedes Verb durch „schlumpfen“ ersetzen. Das ist zwar charakteristisch, aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig.

 

Meckern auf hohem Niveau

Die Kritikpunkte sollen euch Schlumpf-Fans aber nicht von eurem nächsten Abenteuer in Schlumpfhausen abhalten. Das Spiel hat mich mit einer geschätzten Spieldauer von zehn bis zwanzig Stunden gut unterhalten und bietet sowohl Plattform-, als auch Sammelfans eine gelungene Reise in die Welt der Schlümpfe. Die Schlümpfe: Mission Blattpest ist ab sofort erhältlich und verfügt sogar über eine Sammlerausgabe, die unter anderem Figuren und Artworks des Spiels enthält.

 

  • Die Schlümpfe: Mission Blattpest – Test zum schlumpftastischen Abenteuer
    Fazit zu Die Schlümpfe: Mission Blattpest

    Sammeln, hüpfen und entdecken: Die Schlümpfe: Mission Blattpest bringt alles mit, was zu einem guten Plattformer gehört. Die Steuerung ist intuitiv und die frei auswählbaren Schwierigkeitsgrade bieten einem breiten Publikum ein gelungenes Spielerlebnis. Es gibt jede Menge zu entdecken und besonders die sammel- und freischaltbaren Gegenstände sorgen dafür, dass man das Spiel auch nach der eigentlichen Hauptstory noch einmal anschmeißen kann. Auch wenn ich mir hier und da ein wenig mehr Kreativität beim Gegner- oder Leveldesign gewünscht hätte, bietet der Plattormer jede Menge Stunden Spielspaß und man merkt, dass die Entwickler viel Herzblut in ihr Projekt gesteckt haben.

    Lukas Runde, Redakteur

 

Positiv:

Gute Sprungpassagen, wie es sich für einen Plattformer gehört
Eine komplette Synchronisation in der Hauptstory.
Drei jederzeit auswählbare Schwierigkeitsgrade
Eine niedliche Geschichte für Jung und Alt.

Negativ:

Die Grafik lässt hier und da zu wünschen übrig
Das Gegnerdesign konnte nicht überzeugen und die Kämpfe sind repetitiv.
Manche Rätsel und Abschnitte könnten für jüngere Spieler zu schwierig werden

Ab in die Sammlung?

Fans von Plattformern können mit „Die Schlümpfe: Mission Blattpest“ nichts falsch machen.

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Geschrieben von Lukas Runde
Redakteur im Bereich: Games, Movies

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