DAEMON X MACHINA – Test zum Switch-Mech-Shooter

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DAEMON X MACHINA Standard Edition [Nintendo Switch]
  • Plattform: Nintendo Switch
  • Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Genre: Aktion
  • Version: Standard
  • Herausgeber: Nintendo

Releasedatum: 13. September 2019

Genre: Action Shooter

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Nintendo

Plattformen: Nintendo Switch

Mech-Games sind nicht unbedingt ein viel bedientes Genre außerhalb Japans, was für Fans wie mich wirklich schade ist. Umso mehr habe ich mich auf DAEMON X MACHINA gefreut. Die Beteiligung von Armored Core Veteran Kenichiro Tsukuda war zudem sehr vielversprechend. Nun hatten wir die Zeit, den Titel zu testen und ob der Mech-Shooter die Erwartungen erfüllen konnte, erfahrt ihr jetzt.

 

Was zur Hölle ist hier denn los?

Man nehme alle Mech basierten Animes der 80er und 90er Jahre, filtere jedes Klischee heraus und mixt diese zusammen. Heraus kommt die Story von DAEMON X MACHINA. Nachdem der Mond auf die Erde gestürzt ist, hat eine außerirdische Strahlung die Kontrolle über verschiedene KIs übernommen und bekämpft mit ihnen die Menschen. Die Strahlung gibt allerdings auch manchen Menschen spezielle Eigenschaften. Und diese finden dann ihren Weg in die Cockpits der Arsenals, genannten Mechs. Konzerne heuern euch an, um verschieden Aufträge zu erledigen und die feindlichen KIs zu bekämpfen. Dazu kommen immer mehr Intrigen, die euch immer wieder an den Beweggründen und Zielen der einzelnen Konzerne zweifeln lassen. Ab etwa der Mitte der Story war ich ehrlich gesagt mehr verwirrt als alles andere. Zudem wird die Story auch meist sehr langweilig präsentiert, wobei euer Charakter umringt von anderen herumsteht und jeder seinen Text aufsagt. Im Bezug auf die Story solltet ihr also nicht allzu viel erwarten. Die Story war für mich eher wie Hintergrundrauschen, dass ich in Kauf nehmen musste, um zur eigentlichen Action zu kommen.

DAEMON X MACHINA

Wie euer Charakter aussieht, lässt sich sehr vielfältig anpassen.

 

Technisch solider Gundam Breaker Klon

Gleich im Voraus, die Beteiligung von Kenichiro Tsukuda hat nur in einem Bereich Spuren hinterlassen, und das sind die Anpassungsmöglichkeiten. Egal ob euer Charakter oder euer Arsenal, beide verfügen über unzählige Anpassungsoptionen. Im Verlauf des Spiels schaltet ihr mehr Decals, Waffen und Teile für euren Arsenal frei und könnt ihn so nach euren Wünschen anpassen. In Armored Core Spielen hatte die Wahl eurer Waffen starken Einfluss auf euren Erfolg in Missionen, was hier leider nicht der Fall ist. Egal ob in Story oder Nebenmissionen, Koop oder Online, alles ist mehr oder weniger Kanonenfutter. Nach einer langweiligen Cutscene startet ihr eine Mission, schießt alles über den Haufen, das sich bewegt und passt mit neuen Teilen euren Arsenal an. Danach wiederholt sich das Ganze bis zum Ende ohne wirkliche Abwechslung. Was allerdings nicht wirklich schlecht ist, denn die Action, obwohl sehr simpel, weiß wirklich gut zu unterhalten. Das liegt nicht zuletzt an der wirklich guten Steuerung, die schon nach kurzen Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Sollte euer Arsenal mal außer Gefecht sein, könnt ihr sogar das Cockpit verlassen und zu Fuß weitermachen, bis euer Mech repariert ist. Empfehlen würde ich das allerdings nicht, da ihr meistens das Zeitliche segnet. Hin und wieder erwarten euch Kämpfe gegen andere Arsenalpiloten, die keinesfalls schwer sind, aber dafür nervig. Andere Piloten flitzen nämlich ständig über den Bildschirm und ihr versucht ein paar Treffer ins Ziel zu bringen, während ihr verzweifelt versucht am Ball zu bleiben. Spektakulär sind dagegen die Kämpfe gegen übergroße Bosse, die wirklich Spaß machen, aber eben auch keine echte Herausforderung bieten. Was am Ende bleibt, ist ein wirklich solider Mech-Shooter mit umfangreichen Customization Optionen, aber ohne wirkliche Herausforderung oder echte Bedeutung eures gewählten Loadouts.

 

Stylisch und effektvoll

Als die erste Demo erschien, war ich etwas skeptisch, was die Performance anging. Das Spiel stockt immer wieder und Animationen im Kampf sahen nicht sehr flüssig aus. Das Team hat die Zeit seitdem aber offensichtlich gut genutzt und DAEMON X MACHINA läuft fast die gesamte Zeit über flüssig. In sehr seltenen Momenten gibt es einen kleinen Ruckler, mehr aber nicht. Der Artstyle des Spiels ist zudem wirklich passend gewählt und weiß zu gefallen. Die Sprecher machen zudem einen recht guten Job, auch wenn die Story dadurch nicht wirklich besser wird. Der Metal- und Rock-lastige Soundtrack sorgt zusätzlich für die passende Unterstützung aus dem Hintergrund.

DAEMON X MACHINA Standard Edition [Nintendo Switch]
  • Plattform: Nintendo Switch
  • Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Genre: Aktion
  • Version: Standard
  • Herausgeber: Nintendo

 

Positiv:

Mech Combat ist flüssig und leicht zu kontrollieren
Viele Anpassungsmöglichkeiten für euren Mech und Charakter
Design und Soundtrack passen super zum Gameplay

Negativ:

Die Story ist extrem verwirrend und auch nicht besonders interessant
Schon nach weniger als einer Stunde gibt es keine Abwechslung mehr bei den Missionszielen
  • DAEMON X MACHINA
    “DAEMON X MACHINA ist ein solider Mech-Action-Shooter geworden, der allerdings den einen oder anderen Wunsch offen lässt. Die Anpassungsmöglichkeiten für euren Mech sind zahlreich, ebenso wie die für euren Piloten. Darüber hinaus geht die Steuerung überraschend leicht von der Hand und die Action bleibt durchweg flüssig. Auf der Negativseite muss man mit einer verwirrenden Story leben, die eine Kollektion an Klischees ist. Und bereits nach weniger als einer Stunde hat man alles an Missionsvielfalt gesehen, die das Spiel zu bieten hat. Wer mit Armored Core Super Light oder Nintendos Version eines Gundam Breaker etwas anfangen kann, wird aber dennoch Spaß an DAEMON X MACHINA haben. “
    Marco Schmandt, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer die Gundam Breaker Spiele mochte und auf der Suche nach einem soliden Mech-Game ist, kann hier zugreifen.

Marco Schmandt
Geschrieben von
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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