Anker Astro3 2nd Gen 12000mAh – Review zum leistungsstarken externen Akku

Viele Leute kennen das Problem, das Smartphone hat einen zu kleinen oder zu schwachen Akku, um das Handy lange am Leben zu halten. Besonders auf längeren Reisen oder auf Festivals könnte dies zum Problem werden. Zudem haben viele Smartphones mittlerweile keine Möglichkeit mehr, den Akku zu tauschen, da dieser fest im Gerät verbaut ist. Alternativ gibt es nur noch die Möglichkeit sich einen externen Akku zu kaufen und diesen vollständig aufgeladen, mit auf die Reise zu nehmen. Doch welche Größe sollte man sich zulegen? Wir haben uns zwei Varianten der externen Akkus etwas genauer angeschaut und sagen euch, welche Vorteile und welche Nachteile es bei den externen Akkus gibt.

 

Wichtige Information zu dieser Review: Wir haben von Anker freundlicherweise zwei unterschiedliche externe Akkus zur Verfügung gestellt bekommen. Da diese beim Testverfahren grundsätzlich gleichzeitig getestet und dabei verglichen wurden, haben wir uns auch für einen Vergleichtstest entschieden, indem wir besonders auf die unterschiedlichen Leistungen der zwei Akkus eingehen.

Hier geht es zu der Review zum Vergleichprodukt Anker Astro Mini 3000mAh (Hier geht es zur Review)

– NAT-Games Chefredaktion

 

Der Lieferumfang und die Verarbeitung

Auch bei der großen Variante erfolgt der Versand und die Lieferung durch Amazon. Anker selbst ist lediglich der Händler und Hersteller. An der einfachen Verpackung hat sich soweit nichts geändert. Im Lieferumfang mit enthalten ist ein kleines Micro-USB-Kabel, welches die Möglichkeit bietet, ein Gerät an den Akku anzuschließen. Anders als bei dem Astro Mini bietet der Astro3 2nd Gen die Möglichkeit,  insgesamt drei verschiedene Geräte gleichzeitig laden zu können. Aus diesem Grund hätten wir uns auch über drei Kabel natürlich mehr gefreut. Zusätzlich zu dem Kabel wird ein Beutel für den Transport des Akkus mitgeliefert. In diesen passt nicht nur der kleine Akku, sondern auch das kleine USB-Kabel. Besonders lobenswert ist, dass man hierfür nicht noch extra Geld ausgeben muss. Wie auch bei dem Astro Mini müsste man für den passenden Steckdosenadapter noch einmal extra in die Tasche greifen. Bei fast allen Herstellern der Endgeräte, wird das Aufladekabel aber direkt mit dem Netzstecker geliefert, sodass man diesen nicht noch extra erwerben muss. Aus diesem Grund sehen wir den nicht vorhandenen Netzstecker nicht unbedingt als Negativpunkt. Der Astro3 2nd Gen ist natürlich auch mit im Lieferumfang enthalten. Der externe Akku bietet etwas mehr Leistung und man kann, wie bereits erwähnt, bis zu drei Endgeräte anschließen. Dieser ist sehr hochwertig verarbeitet und bietet eine matte Oberfläche. Leider lassen sich dadurch Fingerabdrücke und andere Flecke nicht verhindern, weshalb der Akku bereits nach mehrmaligen Benutzen schon ziemlich benutzt aussieht. Des Weiteren ist der Akku leider nicht so stabil, wie der Astro Mini. Nach einem kleinen Sturz vom Tisch, auch innerhalb des mitgelieferten Beutel, entstanden leider kleine Beulen an den Ecken. Zudem ist die matte Oberfläche stark angegriffen worden. Hier kann der kleine Akku etwas mehr punkten. Wirklich handlich ist der Astro3 auch nicht. Mal eben in die Hosentasche stecken und mitnehmen funktioniert also nicht so einfach. Wer einen Rucksack oder eine Tragetasche mit dabei hat, kann den mobilen Akku gut unterwegs dabei haben. Zudem ist das Gewicht noch um einiges Höher (300 Gramm). Die eigentlichen Maße liegen bei 11,1cm Länge, 8,3cm Breite und 2,6cm Durchmesser. Ein zusätzlicher Nachteil für den Astro3.

Der komplette Lieferumfang des Astro3 2nd Gen 12000mAh.

Der komplette Lieferumfang des Astro3 2nd Gen 12000mAh.

 

Die Funktionen und Leistungen des externen Akkus

Grundsätzlich kann man jedes Gerät an den Akku anschließen, welches mit einem USB-Kabel aufgeladen werden kann. Ein Laptop fällt somit aus der Geräteliste. Ansonsten funktionieren alle Geräte sofort auf Anhieb und werden durch die Verbindung des Datenkabels mit dem Astro direkt aufgeladen. Der Ladestand eures iPhones kann mindestens sechs Mal verlängert werden. Ein Samsung S4 kann bis zu vier Mal erneut aufgeladen werden. Die Aufladezeit des externen Akkus liegt bei knapp 12-14 Stunden im annehmbaren Bereich, wenn man bedenkt, dass dieser 12000mAh aufnehmen kann. Zudem dauert die Übertragung auf das angeschlossene Endgerät nicht mal eine Stunde. Der mobile Akku leistet für nur 35€ eine unglaubliche Leistung, die sogar bei mehreren Geräten gleichzeitig funktioniert. Denn bis zu drei Geräte können dank des 4A Outputs mit voller Geschwindigkeit geladen werden. Im Härtetest waren ein iPad Mini, ein Amazon Kindle und ein Samsung Galaxy S2 im Einsatz. Alle drei Geräte wurden gleichzeitig mit dem Astro3 aufgeladen. Innerhalb von knapp zwei Stunden waren alle drei Geräte vollständig aufgeladen. Allerdings war der Astro3 danach auch fast komplett leer. Dies erkennt man an dem LED-Kreis auf der Oberfläche des Akkus. Die zehn LED-Lampen zeigen den aktuellen Aufladestatus an. Wird ein neues Gerät angeschlossen kann dieses durch ein leichtes Schütteln des Akkus aktiviert werden. Durch das Schütteln erleuchtet der kleine LED-Ring auf der Oberseite und zeigt an, dass das Endgerät nun aufgeladen wird. Dies funktionierte bei unserem Test wunderbar. Im Gegensatz zum Astro Mini ist dies ein riesen Vorteil, da man immer genau sieht, wie voll der mobile Akku wirklich ist. Ansonsten gibt es weder bei den Funktionen, noch bei der Leistung einen Minuspunkt zu vermerken.

Der Astro3 im Härtetest mit bis zu drei Geräten.

Der Astro3 im Härtetest mit bis zu drei Geräten.

 

 

 

 

Fazit:

Wer einen externen Akku für unterwegs sucht, an dem man nicht nur ein Gerät aufladen kann, der ist mit dem Astro3 2nd Gen bestens bedient. Durch die extrem hohe Leistung und der schnellen Akkuübertragung ist das Gerät optimiert für alle Einsätze. Einziger großer Nachteil ist der Komfort. Durch die höhere Leistung ist der mobile Akku wesentlich schwerer, als andere Modelle. Auch die matte Oberfläche kann nicht überzeugen. Trotz dieser kleinen Schwachpunkte, kann man bei diesem Gerät nichts falsch machen.

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Geschrieben von Tobias Liesenhoff
Chefredakteur für Games, Movies, Hardware seit Juni 2013.

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