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Crashday: Redline Edition – Test zur Neuauflage des Klassikers

Normalerweise müsste unser Test zu Crashday fast schon in unserer Retro-Ecke angesiedelt werden. Die Entwickler der Moon Byte Studios dachten sich allerdings, eine einfache Steam-Veröffentlichung mit Anpassung an die aktuellen Betriebssysteme ist einfach zu wenig für die Fans. Aus diesem Grund kündigten sie kurzerhand die Redline Edition mit neuen Inhalten und Verbesserungen an. Doch was hat sich im Vergleich zu früher geändert? Wir haben uns die neue Version mal genauer angesehen und verraten es euch im Test.

 

Kleiner Preis für viele Änderungen

Bereits 2006 konnte Crashday durch seine tollen Spielmodi, dem überragenden Soundtrack und perfekten Schadensmodell sowohl spielerisch als auch optisch überzeugen. Doch dazu später noch ein paar Worte. Vielmehr interessiert, was sich in der Redline Edition geändert hat. Das Spiel erschien ausschließlich bei Steam für 11,99 €, was für eine komplett neue Version ein ziemlich guter Preis ist. Am eigentlichen Spielprinzip wurde nichts verändert. Noch immer rasen wir durch verschiedene Disziplinen, sammeln Geld für das Aufbessern unserer Fahrzeuge und die dort angebrachten Waffen oder bekämpfen uns mit unseren Freunden im Multiplayer-Modus. Da wären wir auch schon bei der ersten Neuheit. Die Multiplayer-Optionen wurden noch einmal deutlich erweitert und wieder reaktiviert. Denn wer noch immer die Urversion auf der Festplatte installiert hat, konnte nicht mehr so viel Schaden online anrichten. Eigene Matches können individuell eingestellt und öffentlich gemacht werden. Passend dazu steht nun auch der Steam Workshop fürs Modding zur Verfügung. Somit kann jeder das Spiel auf die eigene Art und Weise individualisieren und dies ebenfalls mit der Welt teilen. Größte spielerische Neuerung ist die Integration von Power-Ups, welche beispielsweise in den Wrecking Matches zu Trage kommen. Es wird zwar nicht so chaotisch wie bei Mario Kart, lockert die sonst recht rasante Mechanik aber sehr gut auf. So lässt sich das eigene Fahrzeug mit neuer Munition aufstocken oder heilen. Grafisch wurde auf den ersten Blick nicht viel getan, die Fahrzeugmodelle sind etwas schärfer und die Umgebungen wurden an die aktuelle Auflösung angepasst. Im Gesamten sieht es aber eher so aus, als hätte man lediglich bestehende Texturen hochauflösender gerendert. Gänzlich neu designt wurde nichts, bei dem Preis und Zeitaufwand aber auch kein Wunder. Unseren Ersteindruck haben wir für euch natürlich aufgenommen:

 

Actiongeladene Multiplayer-Rennen

Der bekannte rockige Soundtrack wurde vollständig übernommen und bringt auch heute noch immer die richtige Stimmung auf die Schlachtfelder. Auch die eingesprochenen Storytexte wurden unverändert übernommen und sind noch immer schön eingesprochen. Die insgesamt sieben unterschiedlichen Modi stehen einzeln und in der Karriere bereit. Mit Wrecking Match, Stunt Show, Hold the Flag, Rennen, Pass the Bomb, Bomb Run und Testfahrt bietet Crashday: Redline Edition auch heute noch jede Menge Spaß. Dabei wurde noch etwas am Schwierigkeitsgrad gefeilt. Wo es früher für Anfänger zu schwer und für Profis zu einfach war, wurde immerhin für die Anfänger die Schwierigkeit etwas reduziert. Profis werden weiterhin unterfordert bleiben. Die Minispiele sind eine nette Dreingabe, werden nach zwei bis drei Runden allerdings schnell eintönig. Dafür bietet der Streckeneditor eine schnelle und übersichtliche Bedienung, um schnell eigene Strecken zu erstellen.

 

Positiv:

Viele Spielmodi, die unterschiedlicher kaum sein könnten
Multiplayer-Modus wurde mit vielen Optimierungen auf den neusten Stand gebracht
Noch immer ein tolles Schadensmodell bei den Fahrzeugen
Streckeneditor und Steam-Workshop Unterstützung
Sprachausgabe und unglaublicher Soundtrack runden die Action perfekt ab

Negativ:

Grafisch kaum verändert (Texturen wurden lediglich auf die aktuelle Auflösung gerendert)
Kurze Karriere innerhalb weniger Zeit durchgespielt
Schwierigkeitsgrad für Profis weiterhin zu einfach
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    „Die Crashday: Redline Edition ist nicht nur eine einfache Wiederveröffentlichung eines Klassikers, sondern bietet zudem sinnvolle Neuerungen. Alleine aus diesem Grund sollten auch Leute das Spiel kaufen, die es noch nie gesehen oder gespielt haben. Vor allem für Fans von Flatout könnte Crashday nun die rettende Alternative werden. Der wieder funktionierende Multiplayer bietet jede Menge Action auf jeder LAN-Party oder gar digital im Netz. Die verschiedenen witzigen Spielmodi machen jeden noch so langweiligen Moment wieder interessant. Einzig die alte Optik, welche nur dezent auf die aktuellen Auflösungen angepasst wurde, der noch immer für Profis zu einfache Schwierigkeitsgrad und der etwas zu kurz geratene Singleplayer lassen noch immer Wünsche zur Verbesserung übrig. Aber wer weiß, vielleicht erscheint ja bei Erfolg der Redline Edition bald ein Crashday 2.“

    Tobias Liesenhoff, Chefredakteur

Ab in die Sammlung?

Wer für wenig Geld eine Menge actiongeladene Rennen und Events sucht, sollte sich Crashday in der Redline Edition unbedingt anschauen.

Tobias Liesenhoff
ist froh, dass die Switch langsam mit Spielen zugeschmissen wird.
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