Truck Racer – Review zu den Brummis

BigBen Interactive schickt uns auf die Rennstrecke mit Lastkraftwagen. Mit dabei sind Blechschäden am laufenden Band und jede Menge Brummis. Ob es das Arcade-Racing Spiel auf das Treppchen schafft oder ob es auf den letzten Platz fährt, könnt ihr nun hier in unserem Test lesen.

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Keine Rennboliden

Anstatt auf heiße Rennwagen und flotte Schlitten setzt BigBen wie der Name schon sagt auf Renntrucks. Diese aufgemotzten Lkws schaffen gerade so die 100 KM/h, dafür geht es aber im Spiel weniger um die Geschwindigkeit, sondern mehr um das Duell Maschine gegen Maschine. Gerade durch die geringe Endgeschwindigkeit der Brummis fallen die Strecken extrem kurvenlastig aus, wodurch die geringe Geschwindigkeit ausgeglichen wird. Hierbei müssen wir auf unsere Kontrahenten achten, denn diese versuchen uns mit geschickten Fahrmanövern von der Strecke, zu fegen. Dadurch wirkt das Spiel des Öfteren wie ein Destruction Derby als ein echtes Rennspiel.

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(K)Ein Fall für den Schrottplatz

Unsere Gegner drängeln, tuschieren und drücken uns in die Leitplanken, bis die Fetzen fliegen. Dies sieht oft beeindruckend aus, wenn dann die Absperrungen wild durch die Gegend fliegen. Die Lkws selber sind mit einem Nitrotank ausgestattet, der sich dank rüpelhafter Fahrweise auflädt.Dieser Tank gibt euch dann auf geraden Streckenabschnitten einen kleinen Vorteil gegenüber den Kontrahenten. Die Strecken selber sind extrem abwechslungsreich. So fahren wir einmal durch einen Hafen oder quer durch die Wüste. So schön die Strecken auch gestaltet sind, so grob sind diese auch. Das ganze Flair, das der Hintergrund aufbaut, geht auf den Strecken verloren. So sehen die insgesamt 48 Strecken immer ähnlich aus und wirken oft trist und einfallslos. Auch der Sound ist alles andere als eine Offenbarung. Außer den gut gestalteten Motorengeräuschen gibt es so gut wie nichts zu hören. Hier hätte eine gute Hintergrundmusik dem Spiel gut getan.

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Eng ist knapp bemessen

Die Strecken sind leider teilweise zu eng geraten. Sodass kaum zwei Trucks nebeneinander passen und es dadurch keine Überholungsmöglichkeit gibt. Auch die träge Steuerung tut hier ihr Übriges. Klar es ist ein Lkw der braucht seine Zeit, aber oft hatte ich das Gefühl da muss mehr gehen. Immer wieder konnte ich einige Kurven nur dank der Leitplanke problemlos durchfahren. Das Nervigste allerdings sind dann die Gegner. Macht es am Anfang echt Spaß diese zu rammen und aus der Strecke zu befördern, wird dies auf dauer langweilig. Möchte man eine Kurve mit Präzision fahren, kommt von irgendwo her ein aggressiver Gegner und schiebt uns auf die Leitplanke. Gegen dieses Problem hilft meist nur der perfekte Start. Denn fährt man als Erster voraus, rammen sich die Gegner gegenseitig von der Bahn. Auch störend ist das Arcade-Racer typische ausbremsen, wenn man mit nur einem Reifen die Strecke verlässt. Hinzu kam das sich viele der Renntrucks erst richtig gut steuern ließen, als diese schon halb kaputt gefahren waren.

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Fazit

Trotz vieler Spielmodi und spaßiger Destruction Derby kann Truck Racer nicht voll und ganz überzeugen. Die arcadelastige Steuerung und der schwache Sound setzen dem Spiel zu. Wer allerdings auf Renn-Trucks und Arcade Racer steht, kann hier nichts falsch machen.

 

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

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