Top of the Decks – Die besten Hearthstone Decks und Schlachtfeld Strategien für den März 2021

Herzlich Willkommen zur 18. Ausgabe “Top of the Decks – Die besten Hearthstone Decks”! In diesem umfangreichen Format möchten wir von NAT-Games die Hearthstone Puristen unter euch ansprechen und mit aktuellen Informationen rund um die Meta von Blizzards Sammelkartenspiel versorgen. Generell erwartet euch im Folgenden ein monatliches Update zur Meta-Landschaft im Standard Format, gefolgt von jeweils zwei kompetitiven Decklisten für jede der neun Klassen. Wir versuchen dabei jeden Monat einen guten Mix aus den besten und unterhaltsamsten Decks für euch herauszusuchen. Dafür machen wir uns zum einen die Daten von HSReplay zunutze, zum anderen durchforsten wir die Hearthstone Community auf der Suche nach Geheimtipps. Seit der Februarausgabe findet ihr in unserem Format auch eine kleine Rubrik zum Schlachtfeld-Modus.

Auf dem Weg in eine neue Zeitrechnung

Dies ist unsere letzte Top of the Decks-Ausgabe im aktuellen Jahr des Hearthstone-Kalenders. Das Jahr des Phönix neigt sich dem Ende entgegen und das Jahr des Greifen steht vor der Tür. Ein Jahr, in dem sich das Hearthstone wie wir es kennen, drastisch verändern wird – und zwar auf eine verdammt gute Art und Weise. Sowohl die Basis- als auch die Klassik-Karten werden rigoros ausgemustert und mit einem flexiblen Kernset ausgetauscht, vollgestopft mit Karten jeglicher Epochen. Endlich! Wie lange haben wir als Hearthstone-Community auf einen solchen Schritt gewartet. Aber bevor wir gedanklich ins Jahr des Greifen abschweifen, gilt es sich ein letztes Mal um die Phönix-Meta zu kümmern. Diese wurde kurz vor der BlizzCon 2021 mit einem Express-Patch versorgt, der einzig und allein dem Fair-Paladin das Handwerk legen sollte. Zwar gelang den Entwicklern dieses Vorhaben, allerdings sehen wir uns wieder einmal mit einer neuen schier übermächtigen Herausforderung geplagt. Die Schurken-Klasse hat sich erneut das Zepter der Macht geschnappt und zeigt auf die letzten Meter, warum der Wechsel zu einem rotierenden Kernset dringend nötig geworden ist. Wieso, weshalb, warum, erfahrt ihr von uns im Folgenden. Wie gewohnt findet ihr neben diesen Zeilen unsere hauseigene Tier-Liste, die euch alle erwähnten Decks in hierarchischer Reihenfolge präsentiert – unterteilt in drei Hauptkategorien. Unter der Kategorie der Best Decks findet ihr die Crème de la Crème der aktuellen Meta, während ihr in der Kategorie Great Decks ihre heißesten Verfolger einsehen könnt. Den Schluss bilden die Off-Meta Decks, die den ein oder anderen Sieg versprechen und meist exotischer Natur sind, aber insgesamt unter dem Durchschnitt liegen – aus aktuellem Anlass haben wir dieser Kategorie den Namen Schamanen-Decks verpasst. Seit letztem Monat gastiert Maarten in unserem Hearthstone Format und versorgt euch mit seiner Expertise zum überaus erfolgreichen Schlachtfeld-Modus. Und damit ihr euch nicht die Augen wund lesen müsst, haben wir dafür die Unter dem Radar-Kategorie kurzerhand gestrichen.

 

Hearthstone Year of the Phoenix

 

Die Spitze der Evolution

Valeera hat das Standard-Format von Hearthstone erneut für sich beansprucht und dominiert aktuell jegliche Stufe der Ladder. Während es sich der Aggro-Schurke zur Aufgabe gemacht hat, die unteren Ränge aufzumischen, deklassiert der Miracle-Schurke im Reich der Legenden sämtliche Konkurrenz. Beide Archetypen stechen in Sachen Erfolg und Beliebtheit alle anderen Widersacher aus und dienen so als perfektes Beispiel für die Notwendigkeit eines rotierenden Kernsets. Denn auch wenn Karten wie Nitroboostergift oder Wirbeltrittmeisterin die entsprechenden Spielideen der Deck-Listen auf ein neues Level heben, so sind es die unzeitgemäßen Basis- und Klassik-Karten die solche Ideen erst Wirklichkeit werden lassen. Schattenschritt, Meucheln, Vorbereitung, Ausweiden, Edwin all diese Karten finden sich seit sieben Jahren in fast jedem erfolgreichen Schurken-Deck wieder und sorgen mehr als jede neue Erweiterung für die kontinuierliche Dominanz der Klasse. Gut, drei dieser Karten werden uns auch in das Kernset und damit ins Jahr des Greifen begleiten, trotzdem keimt in uns die Hoffnung auf, dass sich die Schurken-Klasse als solche einem neuen Weg zuwenden kann. Denn der alte Weg ist mit der aktuellen Version des Miracle-Schurken auserzählt. Wenn man so will, hat Valeera mit ihrem uralten Archetypen im Rahmen der aktuellen Erweiterung das perfekte Deck zusammengestellt. Kaum ein Deck schafft es mit dem Miracle-Deck mitzuhalten und die wenigen “Konter-Decks”, die sich halten konnten, verlieren in der direkten Begegnung einen Prozentpunkt nach dem anderen.

Während sich Valeera mit Finesse und Köpfchen den Weg zur Spitze ebnen konnte, stürzte Uther mit einem der stumpfsinnigsten Archetypen der Hearthstone-Geschichte ab. Nach dem Nerf an Alura erscheint der absurde Spielplan des Fair-Paladin in der Praxis ebenso absurd wie in der Theorie und kann entscheidend später umgesetzt werden. Folglich verschwand die Deck-Liste zeitnah aus dem Reich der Legenden. Dieser Trend scheint sich auf den unteren Rängen fortzuführen, auch wenn der Fair-Paladin gerade auf diesen Rängen weiterhin verlässliche Gewinnraten einzufahren vermag. Insgesamt ist Team 5 mit diesem Nerf also der Spagat zwischen absoluter Vernichtung und keinerlei Effekt sehenswert gelungen. Doch Uther ist abseits seines Fair-Paladins wahrlich kein Kind von Traurigkeit. Sowohl der reine Buchband- als auch der Libroom-Paladin brillieren auf ihren angestammten Rängen. Somit blickt die Paladin-Klasse dem Jahreswechsel aus einer komfortablen Position entgegen.

 

Konter-Kuribohs

Wenn ihr den vielen Aggro-Schurken den Tag vermiesen wollt, führt aktuell kein Weg am Gibberling-Druiden vorbei. Die kleinen fusseligen Haarknäuel vernichten den aggressiven Schurken-Archetypen sehenswert und sichern sich allein schon dadurch einen festen Platz in der Meta von Hearthstone. Aber auch abseits dieses dankbar polarisierten Match-Ups fühlt sich der Gibberling-Druide auf allen Rängen der Standard-Ladder wohl und verhilft Malfurion zu einer stabilen Meta-Präsenz. Denn auf alte Stärken können sich Druiden momentan leider nicht verlassen. Langsamere Strategien in Form von Guardian- oder Highlander-Druiden schneiden insgesamt zu unverlässlich ab, um sich als wettkampffähige Alternativen zu emanzipieren, Kombo-Varianten wie der Malygos-Druide scheinen ausgestorben zu sein. Gerade von Kombo-Druiden müssen wir uns wahrscheinlich auf unabsehbare Zeit verabschieden, immerhin wird Mondfeuer im Jahr des Greifen nicht länger zu den Standard-Karten zählen – von dem neuen Malygos ganz zu schweigen. Ist der Gibberling-Druide also die Marschrichtung für zukünftige Malfurion-Archetypen?

Garrosh scheint sich in den letzten Wochen des scheidenden Jahres kaum zu verändern. Mit dem Wutanfall-Krieger stellt die Klasse den wohl besten Valeera-Konter, massig Spielerfahrung und Grips vorausgesetzt. Die wenigen Kontroll-Krieger rund um den Gott des Metalls sichern sich ihre Existenz mit guten Aggro-Begegnungen und der Bomben-Krieger findet dank dieser Aggro-Begegnungen keinen stabilen Platz auf der Ladder von Hearthstone – alles beim Alten also. Wir persönlich werden die letzten Wochen noch einmal richtig zu den Gitarrenriffs von E.T.C. abrocken, bevor die Blutschwursöldnerin ihre Sachen packt und eine der spaßigsten Kombos von Hearthstone in den Wild-Ruhestand schickt.

 

Goodbye, my Lover

Bald ist es so weit. In nur wenigen Wochen wird sich Anduin von Zephrys trennen müssen und damit verbunden auch von seinem verlässlichsten Archetypen, dem Highlander-Priester. Erweiterungen, Nerfs und Buffs, disfunktionale Karten, die Priester-Klasse konnte und musste sich in den vergangenen Monaten nur allzu oft auf ihren Highlander-Archetypen verlassen, eine Option die der Klasse schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die momentane Lage der Klasse ist dabei das beste Beispiel für dieses Dilemma. Abseits des geradeso kompetitiven Auferstehungs-Priesters hätte Anduin rein gar nichts zu bieten. Zugegeben der zeitgenössische Highlander-Priester ist weit von seiner einstigen Strahlkraft entfernt, aber nichtsdestotrotz eine mehr oder weniger verlässliche Alternative. Wir sind sehr gespannt, wie es mit Anduin und seinen Priestern im Jahr des Greifen weitergehen wird, so ganz ohne Warcraft-Taschenmesser Zephrys.

Auch Jaina wird sich schon bald von ihrem Highlander-Archetypen verabschieden müssen. Zwar wird die Magierin wahrscheinlich ihren Reno deutlich mehr vermissen als nur Zephrys, dennoch geht mit dieser Rotation auch bei Jaina eine insgesamt erfolgreiche Highlander-Ära dem Ende entgegen. Allerdings lag die Aufmerksamkeit der Community in den letzten Wochen keinesfalls beim Highlander-Archetypen der Klasse. Der Tempo-Magier schien die Meta von Hearthstone für kurze Zeit wie im Sturm zu erobern und galt als einer heißesten Kandidaten für das beste Deck des Formats. Die anfängliche Euphorie ist allerdings mittlerweile nüchterner Objektivität gewichen und es hat sich gezeigt, dass dieser Archetyp zwar beeindruckend gute Begegnungen gegen Aggro-Schurken und Gibberling-Druiden aufweisen kann, von Uther und Garrosh jedoch in den Boden gestampft wird. Somit ist der Tempo-Magier keine Offenbarung, sondern “nur” eine gute Alternative für die Ladder. Aber keine Sorge, auch der Highlander-Magier darf seine letzten Wochen genießen und erhält von uns die Auszeichnung “spielbar”.

 

In Ungnade verfallen

Illidan und seine Dämonenjäger feiern in einem Monat ihren ersten Geburtstag in Hearthstone. Und pünktlich zu diesem Anlass muss die jüngste Klasse von Blizzards Kartenspiel aktuell auf die harte Weise lernen, wie es auf der dunklen Seite der Meta aussieht. In dem insgesamt extrem dominanten Debütjahr versauert Illidan momentan erstmals in der echten Belanglosigkeit von Hearthstone. Seelen- und Aggro-Dämonenjäger sind trotz annehmbarer Gewinnraten vom Radar vieler Spieler verschwunden und der einst so gefeierte Lebensraub-Archetyp wurde endlich mit seiner ungenügenden Realität konfrontiert. Die alteingesessenen Klassen dürften sich bei diesem Anblick schadenfroh die Hände reiben. Endlich muss auch Illidan einmal aussetzen und lernen, was es bedeutet über Jahre Teil von Hearthstone zu sein. Dass sich dieser Trend im Jahr des Greifen fortsetzen wird, wagen wir allerdings stark zu bezweifeln. Das neue Kernset der Dämonenjäger macht einen bärenstarken Eindruck, eine Tatsache, der sich nicht viele der mittlerweile erstarkten Konkurrenten rühmen dürfen. Pünktlich zum Geburtstag könnte Illidan also wieder von weit oben auf die altersschwachen Klassen herabblicken.

Die Schadenfreude von Gul’dan dürfte sich derweil in Grenzen halten, immerhin versauern seine Hexenmeister gemeinsam mit den Dämonenjägern am unteren Ende der Nahrungskette. Zwar beweist der Zoo-Hexenmeister wie gewohnt, dass Unkraut nicht vergeht, alle anderen Ansätze der Hexenmeister gehen jedoch geschlossen baden. Kein einziger der langsamen Archetypen kann auch nur ansatzweise gegen die Flut von Aggro-Schurken bestehen. Somit dürfte Gul’dan hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Sehen wir im Jahr des Greifen endlich wieder kontrollierende Hexenmeister-Decks? Oder schlicht und ergreifend endlich etwas anderes als Zoo-Hexenmeister? Leider scheint das Hexenmeister-Kernset mit aller Kraft Zoo zu schreien, aber vielleicht, nur vielleicht, kann uns Lord Jaraxxus aus dieser Monotonie heraus führen.

 

Von allen vergessen

Achtung es folgt ein absoluter Hearthstone-Geheimtipp aus unserer Redaktion: Spielt Highlander-Jäger, das ist ein verdammt gutes Deck! Wahnsinn oder, aber sagt es bitte keinem weiter. Das wirklich lustige an diesem stümperhaften Witz ist allerdings, dass der Highlander-Jäger tatsächlich zu einer Art Geheimtipp verkommen ist. Trotz einer überraschend guten Begegnung mit Aggro-Schurken und der sonst üblichen Verlässlichkeit, spricht niemand über den staubbedeckten Archetypen von Rexxar. Aus redaktioneller Sicht können wir dieses Dilemma absolut nachvollziehen. Nach fast zwei Jahren fällt es einem langsam schwer sich irgendetwas Neues zu dieser Deck-Liste aus den Fingern zu saugen. Highlander-Jäger ist gut und wird bis zur letzten Minute seiner Existenz gut bleiben. Punkt. Gleiches gilt für den Face-Jäger, obwohl uns dieser Archetyp sicherlich auch im Jahr des Greifen erfreuen wird. Hoffen wir mal, dass sich die Jäger-Klasse abseits dieses Archetypen irgendetwas Neues einfallen lassen wird.

Ähnlich wenig Aufmerksamkeit wird derzeit der Schamanen-Klasse zuteil. Aber hey, Thrall hatte erst vor wenigen Monaten seinen Monat der Schreckensherrschaft, also wollen wir uns an dieser Stelle nicht darüber beschweren. Mit dem Totem-Schamanen stellt die Klasse eine faire und verlässliche Ladder-Option für die Schamanen-Fans unter euch, abseits dessen gibt es allerdings nur wenig zu berichten – wenn es nach Thrall geht, kann das Jahr des Greifen kommen. Besonders die Schamanen-Klasse freut sich auf das Konzept eines Kernsets, immerhin galt das Basis- und Klassik-Set der Schamanen als eines der Schwächsten überhaupt. Sicherlich hätte sich die Klasse über eine Reform der Überladungsmechanik gefreut, aber vielleicht helfen auch die kleineren Änderung bereits und verschaffen Thrall eine solide Basis für die kommenden Meta-Landschaften.

 

Top of the Decks: Die Klassen

 

Dämonenjäger

Der viel besungene Lebensraub-Dämonenjäger scheint endlich auf dem Boden seiner unterirdischen Tatsachen angekommen zu sein. Als einer der schwierigsten Archetypen der aktuellen Meta liefert er schlicht und ergreifend nicht die nötigen Erfolge um den hohen Aufwand zu rechtfertigen. Selbst in den hochkompetitiven Sphären des Legendenrangs sind gestandene Hearthstone Profis mit dieser Deck-Liste nicht dazu in der Lage kontinuierlich vielversprechende Ergebnisse abzuliefern. Schuld daran sind nicht zuletzt die bescheidenen Begegnungen mit den besten Decks des Standard-Formats. Ein Archetyp der sowohl gegen Schurken als auch gegen Krieger, Druiden und Paladine den Kürzeren zieht, kann momentan keinen Blumentopf gewinnen. Spart euch also die Mühe, den Lebensraub-Dämonenjäger zu studieren.

Lebensraub-Dämonenjäger

Doch was bleibt ohne den Hype des Kombo-Decks? Nun, Illidan kann sich weiterhin auf seine gestandenen Seelen- und Aggro-Archetypen verlassen, obwohl verlassen an dieser Stelle das falsche Wort sein dürfte. Zwar sind beide dieser Archetypen weit von echter Unspielbarkeit entfernt, von ihrer alten Strahlkraft ist allerdings nur ein schwaches Licht übrig geblieben. Beide Deck-Listen haben allenfalls das Prädikat “solide” verdient. Schön, dass Illidan in seinem ersten Jahr Hearthstone auch endlich einmal die Kehrseite der Medaille kennenlernt. Aber keine Sorge, wir gehen fest davon aus, dass eine erneute Ära der Vergeltung unausweichlich sein wird. Vengeance is mine!

Aggro-Dämonenjäger

 

Schamane

Thrall scheint bereits mitten in den Vorbereitungen für den Jahreswechsel zu stecken. Für die letzten Wochen schickt die Schamanen-Klasse altbekannte Gesichter ins Feld, die zwar auf einem soliden Level abliefern, aber nur für wenig Begeisterung sorgen. Neben wenigen Überresten des einst stolzen Evolutions-Schamanen dominiert vor allem der Totem-Schamane die Klasse und macht Jagd auf die eher passiven Kontrahenten der Ladder. Aber überraschenderweise geht auch die Begegnung mit den zahlreichen Aggro-Schurken recht knapp aus. Wenn ihr also noch einmal alles aus der bald rotierenden Karte Kampfrausch herausholen wollt, dann lasst euch von uns nicht aufhalten. Ganz zu schweigen vom guten alten Zaubertotem welches uns ebenfalls schon bald verlassen wird.

Totem-Schamane

 

Paladin

Team 5 hat es geschafft und den Käse des Fair-Paladins zum schmelzen gebracht. Dank dem Nerf an Alura und der damit verbundenen Verspätung des übermächtigen Murlocmeute-Zugs wurde dem einseitigen Archetypen etwas Wind aus den Segelns genommen. Aktuell präsentiert sich das ehemalige Problem-Deck als zufriedenstellende Alternative für die Paladin-Klasse, die sich in den unteren Rängen des Formats wohlfühlt, letztlich aber spätestens ab dem Diamanten-Rang an seine Grenzen stößt – ein großartiges Beispiel für einen ausbalancierten Nerf. An der Spielweise hat sich dabei nichts geändert. Ihr versucht weiterhin Nozdormu so früh wie möglich aufs Spielfeld zu werfen, um im Anschluss eine überteuerte Kreatur nach der anderen heraufzubeschwören. Und ja, Murlocmeute fühlt sich selbst einen Zug später nicht gerade fair an.

Fair-Paladin

Derweil hat sich wieder einmal der Libroom-Paladin als stärkstes Paladin-Deck etablieren können. Die beiden Neuzugänge Krabbenreiter und Buchband des Urteils liefern beachtliche Ergebnisse ab und zählen mittlerweile undiskutabel zum Kern jeder Deck-Liste. Dabei erfüllen beide Karten einen ähnlichen Zweck, da sie zwei unterschiedliche Antworten auf die eher schwierige Aggro-Schurken-Begegnung liefern. Während ihr Krabbenreiter in frühen Zügen nutzen könnt, um euer Spielfeld zu stabilisieren und Bedrohungen zeitnah auszuschalten, versorgt euch Buchband des Urteils mit überlebenswichtigen Lebenspunkten in den späteren Zügen einer Partie. Wenn der Miracle-Schurke die Spitze der Schurken-Evolution darstellt, ist der Libroom-Paladin der Alpha-Predator der Paladine. Ein gleichermaßen spannendes wie unterhaltsames Deck, welches erst in findigen Händen sein volles Potenzial entfalten kann. Spielt den Libroom-Paladin, wenn es eure Sammlung zulässt!

Libroom-Paladin

 

Priester

Anduins letzte Tage im Jahres des Phönix erscheinen eher leidgeplagt zu sein. Mit dem Highlander-Priester schafft es aktuell selbst sein verlässlichster Archetyp nicht mehr mitzuhalten. Grund dafür ist vor allem der Miracle-Schurke, der sowohl in Sachen Tempo, als auch in Sachen Ressourcengenerierung in einer anderen Liga spielt und dem behäbigen Highlander-Deck keine Luft zum Atmen lässt. Und da auch die Begegnung mit Aggro-Schurken ähnlich hoffnungslos erscheint, geht dem kontrollierenden Archetypen zusehens seine Daseinsberechtigung flöten. Oftmals scheint Apotheose die einzige Karte zu sein, die eine Partie drehen kann – eine einzelne Karte in einem Highlander-Deck.

Highlander-Priester

Nicht nur wir hatten große Hoffnungen in die Neuauflage des Auferstehungs-Priesters gesteckt. Eine gut harmonierende Kombination aus günstigen Kontroll-Werkzeugen und mächtigen immer wieder kehrenden Kreaturen in späteren Spielphasen, was soll da schon schiefgehen? Leider so einiges. Hauptsächlich ist das hoffnungsvolle Priester-Deck zum Opfer der Meta-Entwicklungen geworden. Der erneute Aufschwung schneller Tempo-Decks war zu viel für die günstigen Kontroll-Werkzeuge und selbst eine überraschend gute Begegnung mit Miracle-Schurken kann diesen Malus nicht ausgleichen. Gibberling-Druide, Totem-Schamane, Aggro-Schurke, die Liste der schlechten Begegnungen ist lang. Solltet ihr also nicht gerade auf höchstem Legenden-Niveau spielen, können wir euch den Auferstehungs-Priester leider nicht wirklich empfehlen. 

Auferstehungs-Priester

 

Schurke

Kommen wir zur unangefochtenen Königin von Hearthstone. Valeera hat sich diesen Titel wieder einmal sichern können und führt das Feld an zwei Fronten an. Im hohen Reich der Legenden regiert die Schurken-Königin mithilfe ihres Miracle-Archetypen, in den unteren Rängen fußt ihre Macht auf den Erfolgen ihres Aggro-Decks. Insgesamt halten wir jedoch den Miracle-Schurken für das klar bessere Deck. Ehrlich gesagt glauben wir, dass diese Version der uralten Deck-Idee eines der besten Hearthstone-Decks sein könnte, die das digitale Kartenspiel je gesehen hat. Und das nicht im Sinne alter Dämonen, wie dem Razakus-Priester oder Cube-Hexenmeister. Der Miracle-Schurke ist einfach nur eines: Ausbalanciert. Frühe Spielkontrolle, beachtliche Ressourcengeneration und das alles noch bei beständigem Tempo. Keine andere Klasse scheint eine verlässliche Antwort auf diese Strategie zu finden, was aber nicht letztlich daran liegen dürfte, dass der Miracle-Schurke keine Strategie verfolgt. Der Archetyp ist einfach in jeder Hearthstone-Disziplin gut, wie soll man das schon auskontern? Einzig der Wutanfall-Krieger kann auf dem höchsten Spiel-Niveau mit Valeera mithalten, von einem klaren Konter kann aber auch bei diesem Deck nicht die Rede sein. Zum Glück erfordert der Miracle-Schurke einen erfahrenen Hearthstone-Spieler um sein volles Potenzial entfalten zu können –  wenn ihr ein Plug and Play-Deck im Stile eines Fair-Paladins erwartet, werdet ihr enttäuscht werden. Wenn ihr aber Lust auf eine Herausforderung habt, die euch im besten Fall absolute Kontrolle über das Spiel und jegliche Partie einbringen kann, dann schwingt euch auf die Schulbank und versucht alles aus diesem beeindruckenden Archetypen herauszuholen.

Miracle-Schurke

Für alle anderen hat Valeera noch ihr Aggro-Deck parat. Aber auch hier liegt ihr falsch, wenn ihr annehmt, dass es sich um einen simplen Aggro-Archetypen handelt. Neueste Experimente haben nämlich eine Liste hervorgebracht, die sich auf die Dienste von Federschnipser verlässt. Der daraus entstandene Archetyp hat nur noch wenig mit anderen Aggro-Vertretern zu tun und ist am ehesten mit dem Face-Jäger vergleichbar. Anstelle der sonst üblichen frühen Kreaturen, hält sich der Aggro-Schurke verhältnismäßig zurück und versucht stattdessen vom ersten Zug an das folgende mathematische Rätsel zu lösen: Wie schaffe ich es die Lebenspunkte meines Gegenübers auf null zu bringen? Nur allzu oft ist es die richtige Entscheidung die Züge eures Gegenübers rigoros zu ignorieren und jeglichen Schadenspunkt Richtung Heldenporträt zu richten. Das kann die Partie für euren Kontrahenten zu einer Qual werden lassen und verschafft dem Aggro-Schurken trotz insgesamt schlechterer Begegnungen einen bedrohlicheren Ruf als seinem Miracle-Verwandten. Immerhin lässt sich diese Strategie deutlich leichter auskontern. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist Druck in einem solchen Maße aufzubauen, dass es der Schurke nicht einfach ignorieren kann. Besonders den Gibberling-Druiden gelingt diese Aufgabe mühelos. Wenn ihr allerdings auf der Speisekarte des Aggro-Schurken steht und keine Möglichkeit habt ihm in frühen Spielphasen gefährlich zu werden, habt ihr nur wenig zu lachen.

Aggro-Schurke

 

Druiden

Wenn Valeera die aktuelle Königin von Hearthstone ist, dann ist Malfurion die Hand der Königin. Mit dem Gibberling-Druiden stellt die Klasse eines der besten Decks für die Ladder, sofern man die Legenden-Performance des Archetypen ignoriert. Wie es sich für eine intrigante Hand der Königin gehört, profitiert Malfurion dabei vor allem von einer überragenden Begegnung mit Aggro-Schurken. Abgerundet wird das Ganze noch von guten Gewinnraten gegen Uther. Was will man mehr? Am Spielplan hat sich dafür seit dem Patch nichts geändert: Gibberling +zahllose günstige Zaubersprüche + Glückspilze + Aufbäumen + Wildes Brüllen = Gut gespielt.

Gibberling-Druide

Aber die Druiden haben noch mehr auf Lager. Überraschenderweise hat Malfurion ausgerechnet seinen Guardian-Druiden ausgegraben und kurzerhand in eine Art Meta-Deck verwandelt. Anstelle des Jahrmarktclowns wurde dem Archetypen ein Drachen-Paket rund um die Karte Traumatem transplantiert. Und diese Veränderung scheint dem Guardian-Druiden zu unerwarteter Wettkampffähigkeit verholfen zu haben. Zugegeben den größten Wirbel macht die Deck-Liste aktuell ab dem Rang Legende, da sie sich als einer der besten Konter gegen Wutanfall-Krieger etablieren konnte, aber auch abseits der elitären Kreise weiß sie zu überzeugen. Wer also mal wieder Lust auf einen Oldschool-Ramp-Druiden hat, darf gern zugreifen. Wer weiß, ob das im Jahr des Greifen noch in dieser Form möglich sein wird.

Guardian-Druide

 

Jäger

Wie oben bereits erwähnt, hatte der Highlander-Jäger nur wenig unter den Nerfs zu leiden. Wie sich herausgestellt hat, ist Brann auch noch im achten Zug eine bärenstarke Karte und auch die restlichen Opfer des Balance-Updates wissen grundlegend zu überzeugen. Nichtsdestotrotz ist das Interesse an dem ewigen Archetypen der Jäger-Klasse weiter gesunken. Für die Zukunft kommt erschwerend hinzu, dass es Highlander-Decks im Allgemeinen schwer haben, wenn Bomben-Krieger zahlreich vertreten sind. Brann ist vielleicht immer noch gut, wenn er im achten Zug ausgespielt wird, ohne den eigentlichen Effekt ist die Karte jedoch nutzlos.

Highlander-Jäger

Etwas interessanter erscheinen im Verhältnis die Entwicklungen und Aussichten des Face-Jägers. Zunächst versuchte sich der Archetyp weiter auf die generften Karten zu verlassen und scheiterte mit diesem Ansatz kläglich. Mittlerweile tüftelt die Community an einem neuen Ansatz, der auf alte Stärken zu setzten scheint. Toxische VerstärkungLepragnomWolfsreiterKoboldsandkrieger und Messerverkäuferin verleihen dem Archetypen neuen Aufschwung. Diese schadensintensive Neuausrichtung scheint bislang besonders gegen Miracle-Schurken Wunder zu wirken. Eine einfache Toxische Verstärkung im ersten Zug, kann oft schon ausreichen, um Valeera ins Straucheln zu bringen. Die Frage aller Fragen wird sein, wie gut dieser Ansatz gegen den voraussichtlichen Thronfolger der Schamanen aufgehen wird. So oder so, Rexxar bleibt vorerst vor der Belanglosigkeit geschützt.

Na, ist euch etwas aufgefallen? Diese Textauszüge stammen aus der Januarausgabe von Top of the Decks, haben jedoch kaum an Aussagekraft verloren. Tauscht man einige der erwähnten Karten mit älteren Optionen aus vergangenen Erweiterungen aus, hätten wir sogar noch weiter in die Vergangenheit reisen können. Das zeigt wie extrem verlässlich und vor allem beständig der Highlander-Jäger war und was für eine riesige Lücke er innerhalb der Jäger-Klasse zurücklassen wird, wenn er in wenigen Wochen ausgemustert wird. Sayonara, Highlander- und Face-Jäger, wir werden euch in dieser Form vermissen.

Face-Jäger

 

Krieger

Garrosh wird wieder einmal die Rolle der Opposition zuteil. Mit dem Wutanfall-Krieger stellt die Klasse das wohl einzige Deck, welches als Konter für sowohl Miracle- als auch Aggro-Schurken verstanden werden kann. Das macht den Archetypen und damit verbunden auch die Klasse der Krieger zu einer festen Instanz in der Meta, auch wenn der Wutanfall-Krieger lange nicht so ausbalanciert daher kommt wie die von ihm gekonterten Decks. Klare Schwächen gegen Paladine und Druiden machen Garrosh das Leben schwer. Hinzu kommt erschwerend, dass sich der Wutanfall-Krieger seit seiner Einführung in der Ruinen der Scherbenwelt-Erweiterung kaum verändert hat und somit weiterhin bockschwer zu spielen ist. So richtig attraktiv wirkt der Abgesang der ikonischen Kombination aus Wagemutige Kapitänin und Rüstungsschmiedin also eher nicht. Aber hey, wenn euch Valeera den Tag zu vermiesen droht und ihr im Verlauf des letzten Jahres Erfahrungen mit dem Wutanfall-Krieger gesammelt habt, dann greift bedenkenlos zu.

Wutanfall-Krieger

Den Abgesang der ikonischen Kombination aus E.T.C. und Blutschwursöldnerin werden wir persönlich aber nicht verpassen. Auch wenn der Kontroll-Krieger aktuell nicht ganz an einstige Erfolge anknüpfen kann, so liefert er allerdings weiter solide Ergebnisse ab. Gerade die aggressiveren Deck-Listen stehen nach wie vor auf der Speisekarte von Garrosh. Gibberling-Druide, Face-Jäger und Co. freuen sich nur seltenst über die Ankunft des einzig wahren Metal Gottes. Leider ist mit dem Libroom-Paladin mittlerweile der alte Nemesis des Kontroll-Kriegers vollends zurückgekehrt. Und auch die Begegnung mit den berüchtigten Miracle-Schurken geht oftmals verloren. Insgesamt reicht es jedoch zu für eine komfortable Gewinnrate, sodass ihr bei Bedarf bedenkenlos abrocken könnt.

Kontroll-Krieger

 

Magier

Mit dem Tempo-Magier durfte Jaina eine kurze Zeit in der Sonne des Hypes verbringen. Nachdem der Archetyp im vergangenen Monat verfeinert wurde, schien er zunächst zu brillieren und zog so eine Menge Aufmerksamkeit auf sich. Leider konnte der Tempo-Magier dieses Momentum nicht aufrechterhalten und hat nach dem Patch einige schlechte Begegnungen beschert bekommen, die den Archetyp insgesamt heruntergezogen haben. Trotz der weiterhin überzeugenden Leistungen gegen Aggro-Schurken und Gibberling-Druiden ist es hauptsächlich der Libroom-Paladin, der die Deck-Liste aus der Kategorie Best-Decks gestoßen hat. Und auch, wenn niemand mehr über Rexxar sprechen möchte, beide Archetypen der Jäger-Klasse wischen mit dem Tempo-Magier den Boden auf. Für den ganz großen Wirbel reicht es also nicht länger aus. Innerhalb der Klasse stellt das Tempo-Deck jedoch weiterhin die beste Wahl dar.

Tempo-Magier

Abseits dessen hat die Magier-Klasse nur noch solide Alternativen parat. Sowohl Geheimnis- als auch Highlander-Magier liefern akzeptable Ergebnisse ab und da uns das Highlander-Deck schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird, haben wir uns im folgenden für den Reno-Archetypen entschieden. Zwar verliert der Highlander-Magier oftmals gegen jegliche Form des ungebremsten Gesicht-Schadens – Jäger und Schurken wir sprechen von euch –  dafür schlägt er sich aber wacker gegen die beliebten Libroom-Paladine und die weniger beliebten Hexenmeister-Archetypen der Ladder. Wenn ihr in den letzten Wochen noch einmal mit Zephrys und Reno spielen wollt, dürftet ihr demnach sogar noch etwas auf der Leiter der Standard-Meta von Hearthstone klettern.

Highlander-Magier

 

Hexenmeister

Gul’dan kann sich wie so oft nur auf dem Rücken seines Zoo-Archetypen in der Meta-Landschaft durchsetzen. Dabei liefert euch das Evergreen-Deck eine fantastische Option fürs Laddern, zumindest bis ihr den freudigen Sprung auf den Legenden-Rang geschafft habt. Denn gegen Miracle-Schurken und Wuntanfall-Krieger sieht der uralte Hexenmeister-Archetyp derzeit schwarz. Bis dahin muss sich der Zoo-Hexenmeister lediglich vor Aggro-Schurken in Acht nehmen. Immerhin wollen diese eure ohnehin schon belasteten Lebenspunkte gezielt auf null bringen.

Zoo-Hexenmeister

Langsame_Hexenmeister_Decks.exe not found.

Kontroll-Hexenmeister

 

Die Schlachtfeld-Analyse mit Maarten

Der Dunkelmond-Jahrmarkt verabschiedet sich vom Schlachtfeld und somit gibt es nun keine Preise mehr. Alle vier Züge einen hilfreichen Boost zu bekommen gehört also der Vergangenheit an, zumindest für die meisten Helden. Tickatus profitiert jedoch natürlich am meisten von dieser Veränderung des Modus, denn er bekommt weiterhin alle vier Züge einen Dunkelmond-Preis und kann sich so gegenüber seinen Kontrahenten einen erheblichen Vorteil verschaffen. Auch Silas Dunkelmond, seines Zeichens Veranstalter des Jahrmarkts, bleibt dem Schlachtfeld erhalten und hat sich in der Tierliste der Helden ein wenig nach oben gekämpft, seit mehr Diener seine Glückslose bei sich tragen. Was ebenfalls geblieben ist, ist der düstere Hauch der Gefahr, denn die alten Götter denken auch nach dem Ende des Dunkelmond-Jahrmarkts daran, zu verschwinden und so erobert C’Thun den Platz ganz oben in der Tierliste. Wenn ihr es clever anstellt, könnt ihr mit C’Thun eigentlich keine Runde verlieren. Dazu müsst ihr aber wirklich in jedem Zug seine Heldenfähigkeit aktivieren, denn sonst skaliert es natürlich nicht genug.

Die Zeit von Khadgar, von der wir euch in der letzten Ausgabe von Top of the Decks erzählt haben, neigt sich dem Ende zu. Zwar könnt ihr immer noch seine Mechaniken nutzen, um zum Beispiel die lustige Piratenkombo mit der Freibeuterin zu spielen, aber da die Mechanik geändert wurde, wie sich goldene Diener verhalten, ist das Ausnutzen der Kampfschreie von den Token-Dienern wie dem Hinterhofstreuner und dem Murlocgezeitenjäger nicht mehr so übermächtig.

Stattdessen versucht es mal mit der Mech-Komposition. Der Schrottbot ist nun ein 4-Sterne-Diener und so bekommt ihr ihn vielleicht früh genug, um ihn zu skalieren. Der Diener, den ihr aber auf keinen Fall unterschätzen solltet, ist der Herold der Qiraji. Wir haben ihn bereits vergangenen Monat erwähnt, als es um die Zusammenstellung mit Spott-Dienern ging, aber der Herold hat sich in der Zwischenzeit als besonders wertvoller Diener hervorgetan. Besonders Grauzweig mag ihn sehr, weshalb der Held auch in der Tierliste weit nach oben gestiegen ist. Dagegen ist Elise weit abgestürzt. Da nun ihre Karten wieder 3 Gold kosten, ist ihre Spielbarkeit deutlich gesunken und sie findet sich leider in den unteren Tiers wieder. Eine der meistgenutzen Dienerinnen, Elistra die Unsterbliche, hat das Schlachtfeld komplett verlassen. Selbst nach ihrem Nerf war sie anscheinend ein zu schwerwiegender Faktor in nahezu jeder Komposition und hat die Meta oft bestimmt.

Das alles ist wohl nur die Ruhe vor dem Sturm, denn es ist zu erwarten, dass mit dem Release der Erweiterung „Geschmiedet im Brachland“ auch einiges auf dem Schlachtfeld passieren wird. Auf der Blizzconline wurde bereits bestätigt, dass es neue Diener geben wird. Wir sind gespannt.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wir ihr vielleicht schon bemerkt habt, haben die letzten Wochen im Jahr des Phönix nur wenig Neues für das Standard-Format von Hearthstone zu bieten. Viele alte Gesichter bevölkern die Meta-Landschaft, ohne sich nennenswert an frischen Karten oder Strategien zu bedienen. Nutzen wir also die Zeit um Kraft und Energie für einen Jahreswechsel zu tanken, den wir so noch nie gesehen haben. Nicht nur, dass ein großer Teil des Karten-Pools in das Wilde-Format ausgemustert wird, auch die Basis einer jeden Klasse wird mit den neuen Kernsets auf den Kopf gestellt. Wie lange schon wünscht sich die Hearthstone-Community ein solches System! Also macht euch keine Sorgen, in der nächsten Ausgabe von Top of the Decks werden euch wieder die Augen bluten. Anfang April sollte die neueste Ausgabe an den Start gehen. Haltet eure Augen und Ohren in diesem Zeitraum offen – gern auch auf unseren Social-Media-Kanälen (TwitterFacebook und Instagram). Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß auf der Ladder von Hearthstone. Wie gewohnt freuen wir uns riesig über Fragen, Rückmeldungen, Kritik oder Diskussionen über die vorgestellten Decklisten!

 

Hearthstone: Die besten Gasthaus-Rezepte
  • Monroe-Cassel, Chelsea (Autor)

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Quellen: hsreplay.com, hearthstonetopdecks.com, reddit.com

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Geschrieben von Maximilian Apel
Unity. Precision. Perfection.

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