The Infiltrator – Test zu Bryan Cranston Geschichte als DEA-Undercover Agent

Normalerweise kennen wir Bryan Cranston in seiner Rolle als Walter White, der nicht auf der Seite des Gesetzes steht. In dem neuen Film The Infiltrator schlüpft er allerdings in die Rolle von Robert Mazur und spielt einen Undercover-Agenten. Kann der neue actiongeladene Thriller von Brad Furman überzeugen oder sollte Cranston lieber wieder auf die Seite der Gesetzesbrecher wechseln? Wir haben uns den Streifen digital angeschaut.

 

Die Story

Seit einigen Jahren arbeitet Robert Mazur (gespielt von Bryan Cranston) als Undercoveragent Bob Musella bei der US-Drogenvollzugsbehörde DEA. Sein Job ist mehr als gefährlich, denn er muss sich immer wieder in die Kartelle und Drogenbanden einschleusen lassen und die Kriminellen anlügen. Mazur  dringt dafür bis in die innersten Kreise ein und stellt sich selbst den Anführern. Mit an seiner Seite ist seine Schein-Verlobte Kathy Ertz (gespielt von Diane Kruger) und sein Agentenkollege Emir Ebreu (gespielt von John Leguizamo). Gemeinsam sind sie dafür zuständig, die Banden auffliegen zu lassen und die Geschäftsleute hinter Gittern zu bringen. Eigentlich möchte Robert endlich zur Ruhe kommen und mit seiner Frau ein bescheidenes Leben genießen, doch dann fordern die Obersten des Landes, dass die Gruppe den größten Drogenring der Welt endlich zur Strecke bringt: das Medellín-Kartell um Pablo Escobar und Roberto Alcaino (gespielt von Benjamin Bratt). Blöde nur, wenn man sich gerade erst mit Roberto anfreundet und man sich so auch seine Familie aufs Spiel setzt. Alles spielt nach einer wahren Begebenheit.

 

Meine Meinung zum Film

Bryan Cranston ist spätestens seit Breaking Bad ein Profil in Sachen Unterweltgangster und Familienvater in derselben Person. Deshalb passt die Hauptrolle in The Infiltrator auch perfekt zu ihm. Er beweist wieder einmal, dass ihm genau solche Rollen liegen. Spätestens, wenn auch hier beide “, merkt man die Souveränität Cranstons und die überzeugende Art den Charakter glaubhaft handeln zu lassen. Auch Diane Kruger spielt ihre Rolle als unerfahrene Schein-Verlobte sehr gut und gibt neben Bryan eine gute Figur ab. John Leguizamo lebt seine Rolle als Undercoverexperte, was dem gesamten Team innerhalb der Geschichte sehr zugutekommt. Generell sind alle Schauspieler sehr passend gewählt und überzeugen durch ihre schauspielerische Art und Weise. Durch die vielen Verfilmungen rund um Pablo Escobar kommt einem sicherlich der Gedanke von Übersättigung auf. The Infiltrator hingegen punktet vor allem durch seine Ruhe. Hier wird nicht groß rumgeballert, sondern eher durch charakteristische Erzählungen und Handlungen gepunktet. Man darf also keinen Film mit vielen Schimpfwörtern und wilden Verfolgungsjagden erwarten, sondern eher den ruhigen und spannenden Thriller rund um einen Mann, der tiefer in der Klemme steckt, als ihm womöglich lieb ist, denn schließlich hätte er längst im Ruhestand sein können.

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Robert Mazur steckt in seiner Undercover-Rolle auch gerne in Schwierigkeiten.

 

Positiv:

Ein Film über eine wahre Geschichte des Robert Mazur
Bryan Cranston ist mit seiner Rolle wieder voll in seinem Element
Spannend bis zum Schluss
Tolle Charaktere, die glaubwürdig agieren

Negativ:

Ein einigen Momenten etwas langatmig
Mittlerweile gibt es zu viele Filme und Serien über Pablo Escobar
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    “Was passt besser zusammen als ein krimineller Charakter mit einem Doppelleben und Schauspieler Bryan Cranston? Deshalb passt die Rolle des Robert Mazur perfekt. Dies merkt man auch den gesamten Film über. Die sich aufbauende Spannung und das ruhige Agieren machen den Film zwar nicht zur Actiongranate, dafür punktet er genau in diesen Szenen dank der guten Geschichte und der tollen Charaktere. Dazu kommt die extrem gute schauspielerische Leistung von allen Schauspielern. Ein Film, den man sich gerne für einen ruhigen Abend digital ausleihen oder kaufen möchte.”
    Tobias Liesenhoff, Chefredakteur

Ab in die Sammlung?

Wer Fan von Breaking Bad ist, der MUSS sich The Infiltrator einfach anschauen. Wer einen dicken Actionkracher mit wilden Ballereien erwartet, wird enttäuscht. Weitere Informationen zur digitalen Version von Star Trek Beyond gibt es direkt bei Paramount.de.

Tobias Liesenhoff
Geschrieben von
ist bereit für neue Herausforderungen in 2019.

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