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Test: The Tribe Must Survive

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Gaming - Du bist nicht du wenn du OFFLINE bist T-Shirt
  • Lustige Gamer Design für jeden der Videospiele mag. Wenn auch du gerne mal eine Runde im Multiplayer zockst, oder einfach nur ein Single Player Game anspielst, dann ist diese Gaming Grafik genau das Richtige für dich.
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Releasedatum: 23. Mai 2024

Genre: Survival-Strategiespiel

USK: ab 12 Jahren freigegeben

Publisher: Starbreeze Publishing

Plattformen: PC

Im Survival-Strategiespiel The Tribe Must Survive des Entwicklerstudios Walking Tree Games ist der Name Programm: Euer Stamm muss überleben. Doch das ist gar nicht so einfach…

Vor den Grauen der Dunkelheit geflohen, sind nur noch ein paar Mitglieder eures Stammes übrig. Ihr fangt bei Null an und müsst schnell anfangen, die wichtigsten Ressourcen zu sammeln. Besonders wichtig ist dabei das Holz. Dieses benötigt ihr, um euer Lagerfeuer brennen zu lassen, da dieses das Einzige ist, was euch in der Nacht vor den Schatten schützt. Sollten seine Flamme in der Nacht erlischen, sind eure Stammesmitglieder verloren. Versucht euren Stamm so weit zu entwickeln, wie ihr könnt, bis der letzte von der Dunkelheit verschlungen oder er sich von innen heraus zerstört.

Doch ihr seid in der trostlosen Welt im düsteren Comic-Stil nicht alleine. Denn immer wieder begegnen euch andere Lebewesen wie deformierte Tiere oder mysteriöse Humanoide, die euch einen Handel anbieten. Dabei solltet ihr eure Möglichkeiten genau abwägen, denn jede Entscheidung hat Konsequenzen. Was für welche, hängt manchmal von eurem Glück ab.

 

Zunächst die Basics

The Tribe Must Survive ist ein Survival-Strategiespiel, das eine wohlbekannte UI nutzt: Am oberen Rand des Bildschirms findet ihr Icons mit Informationen zu der Anzahl verfügbarer Ressourcen. Darunter die zwei zunächst wichtigsten Ressourcen: Holz und Nahrung. Holz braucht ihr, um euer Lagerfeuer brennen zu lassen. Dieses schützt euch in der Nacht vor den tödlichen Schatten der Nacht. Wofür die Nahrung wichtig ist, wisst ihr. Wenn ihr zudem über die Icons fahrt, seht ihr, wie das Verhältnis zwischen Produktion und Verbrauch in der letzten Stunde ist. Daran könnt ihr ablesen, ob ihr z.B. genug Holz produziert, um euer Feuer brennen zu lassen. Neben den Ressourcen seht ihr auch, wie viel Einfluss und wie viele Forschungspunkte ihr habt. Forschungspunkte braucht ihr, um neue Verbesserungen freizuschalten. Einfluss benötigt ihr, um in speziellen Situationen eure Stammesmitglieder zu beruhigen oder um Entscheidungen zu fällen.

Im unteren Bereich findet ihr Informationen zum Stamm und den einzelnen Mitgliedern. Hier könnt ihr eure Verbesserungen einsehen und Gebäude bauen. Außerdem seht ihr eine Uhr, die euch den Tag im Auge behalten lässt sowie einen Zeitstrahl. Der Zeitstrahl bewegt sich mit jedem vergangenen Tag und lässt euch absehen, wann das nächste große Ereignis bevorsteht. Unter einem solchen Ereignis kann man sich eine Herausforderung vorstellen, wie zum Beispiel eine mehrere Tage lang anhaltende Sonnenfinsternis oder eine kleine Sintflut, auf die man sich vorbereiten muss. Mit jedem großen Ereignis wird ein Akt beendet und der nächste beginnt. Was einen genau am Ende eines jeden Aktes erwartet, weiß man erst wenige Tage vor dem ersten Erreichen dieses. Daher kann es gut sein, dass man zunächst scheitert und dann wieder von neuem beginnt.

Ziel des Spiels ist es also, zu überleben. Doch auch das Scheitern ist gewollt. Denn nach jedem fehlgeschlagenen Versuch bekommt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr Stufen aufsteigen könnt, die euch beim nächsten Durchlauf Vorteile bringen. Diese sollen euch natürlich helfen, im nächsten Durchlauf weiterzukommen usw. Allerdings muss man so lange erstmal durchhalten…

Natürlich ist man es gewohnt, dass man bei Survival-Strategiespielen oft die Zeit verstreichen lassen muss, während Ressourcen gesammelt oder Gebäude gebaut werden. In The Tribe Must Survive ist das auch nicht anders. Dafür gibt es die wohlbekannte Vorspul-Funktion. Hier kann man locker die zweite Stufe wählen, ohne dass man wirklich etwas verpasst. Zwar werden die Tage manchmal von Ereignissen unterbrochen, in denen man die verschiedensten Entscheidungen treffen muss, die den Spielverlauf beeinflussen können, allerdings besteht der Großteil des Spiels tatsächlich nur aus Warten. Die Ereignisse zwischendurch haben mir persönlich zwar gut gefallen, auch dass es immer unterschiedliche Ereignisse sind, aber das hat nicht gereicht, um mir die teilweise aufkommende Langeweile zu nehmen. Vor allem im ersten Akt braucht ihr viel Sitzfleisch, denn da müssen größtenteils nur Ressourcen gesammelt werden. Und das machen die Stammesmitglieder natürlich auch ohne eue Hilfe, wenn sie erstmal genug Holzfäller- und Jagdhütten haben. Besonders schlimm war die Warterei allerdings zu Ende eines jeden Durchlaufs und ihr werdet auch gleich erfahren, wieso. Zuvor müsst ihr aber wissen, wie der Stamm funktioniert.

 

Einmal außer Kontrolle…

The Tribe Must Survive beinhaltet vieles, was auf den ersten Blick wirklich gut aussieht. Es gibt verschiedene Glaubensausrichtungen, verschiedene Philosophien, die die Mitglieder miteinander verbinden oder gegeneinander aufbringen können. Jeder Charakter hat individuelle Charakterzüge wie Extraversion oder Gewissenhaftigkeit (die fünf Charaktereigenschaften sind übrigens an dem OCEAN-Modell der Persönlichkeitspsychologie angelehnt). Zudem gibt es vereinzelt spezielle Charaktereigenschaften wie z.B. “Einsiedler”, was dazu führt, dass das Stammesmitglied weniger soziale Kontakte braucht. Außerdem können die Mitglieder auch untereinander besondere Beziehungen zueinander haben. Besonders wichtig für euch sind jedoch die Eigenschaften “Angst” und “Unzufriedenheit”. Diese entscheiden nämlich darüber, wie stabil euer Stamm ist und ob ein Aufstand droht.

Der Aufstand war mein persönlicher Endgegner im Spiel. Einmal ausgebrochen, ist dieser erstens nicht mehr aufzuhalten und zweitens eigentlich nur der Anfang vom Ende. Ein Aufstand ist genau das, was ihr euch vorstellt: Die Stammesmitglieder sind so unzufrieden, dass sie rebellieren und den gesamten Stamm in Ausnahmezustand versetzt. Alle rennen nur noch durch die Gegend anstatt Ressourcen zu sammeln, zerstören Gebäude und führen sich anscheinend so unmöglich auf, dass einige danach traumatisiert  sind und unter Schock stehen. Diese Angst bleibt auch nach Abklingen des Aufstands bestehen, was bedeutet, dass die betroffenen Mitglieder verängstigt am Lagerfeuer sitzen und nicht mehr arbeiten. Die Folge daraus ist, dass für einige Zeit weniger Ressourcen wie Holz oder Nahrung gesammelt werden. Besonders das Holz ist extrem wichtig, um die Dunkelheit und die daraus resultierenden Folgen fernzuhalten. Durch die knappen Ressourcen steigt dann wieder die Unzufriedenheit, was dann wiederum zu einem erneuten Aufstand führt usw.

Dadurch fühlt sich so an, als würde man in einem Teufelskreis feststecken. Zwar soll man die einzelnen Bedürfnisse gezielt befriedigen können, allerdings ist mir das teilweise einfach nicht gelungen. Mal waren Mitglieder mit der Essenssituation unzufrieden, obwohl Nahrung vorhanden war, oder eine Zeremonie hat sich gar nicht auf das Bedürfnis nach Spiritualität ausgewirkt. Auch den Schockzustand konnte ich teilweise nicht beenden, weil durch die grauen Tage trotz Feuer nicht genug Licht vorhanden war. Sind die Stammesmitglieder also einmal unzufrieden genug, um einen Aufstand anzuzetteln, dann bin ich da nicht mehr herausgekommen. Dann musste ich etwas hilflos dabei zusehen, wie der Stamm immer weiter schrumpfte und habe frustriert darauf gewartet, dass endlich der Letzte stirbt, damit ich die EP einsammeln und eine neue Runde starten kann. Wenn ein Spieldurchlauf, in dem man eine Sonnenfinsternis überlebt, erfolgreich neue Gebiete erkundet und diverse Gefahren abgewendet hat, so endet, ist das frustrierend.

 

Ein richtiges Tutorial, bitte!

Vielleicht gibt es Mittel und Wege, damit das, was man tut, auch wirklich Auswirkungen auf die oben genannten Zustände hat. Ich habe sie leider nicht immer gefunden, bzw. die mir Bekannten haben nichts gebracht. Besonders die soziale Interkation hat meinen Stammesmitgliedern gefehlt, allerdings konnte ich diese nicht beeinflussen. Hier wäre ein vernünftiges Tutorial hilfreich gewesen. Leider gibt es das nicht. Zu Beginn gibt es zwar ein kurzes “Tutorial”. Aber hier werden wirklich nur die Basics der Basics erklärt bzw. einem gesagt, dass man Zelte, Jagdhütten und andere grundlegende Gebäude bauen soll. Zwar gibt es danach noch hier und da einen Hinweis mit einer Erklärungen, aber bei den meisten Aspekten des Spiels fehlen sie einfach. Durch die einzelnen Menüs muss man sich alleine durchklicken und herausfinden, was gemeint ist. Zwar ist das meistens kein Hexenwerk, da die Benutzeroberfläche aus anderen Spielen des genres bekannt sein sollte, aber Infos dazu, was genau bei der Abwendung des Problems mit dem Aufstand hilft, sucht man vergeblich. Zumal manche Maßnahmen anscheinend nicht den gewünschten Effekt erzielen.

Zusammengefasst verbringt man seine Zeit also entweder mit Warten oder damit, vergeblich die Bedürfnisse seiner Stammesmitglieder zu befriedigen. Was bei den fehlenden Informationen und Interaktionsmöglichkeiten mit den Mitgliedern kaum möglich zu sein scheint. Der komplexe Hintergedanke und die Strukturen des Stammes und seiner Mitglieder kommen daher leider gar nicht richtig zu tragen. Es fühlt sich so an, als würden einem manchmal das nötige Werkzeug fehlen, um wirklich Einfluss auf die Strukturen nehmen zu können, was ich sehr schade finde, denn die Grundidee ist sehr spannend. Auch der optische Stil des Spiels hat mir persönlich sehr gut gefallen. Leider kann man das alles nicht richtig genießen, wenn man nicht frustrationsresistent oder geduldig genug ist.

 

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Fazit zu The Tribe Must Survive

Wenn ihr The Tribe Must Survive interessant findet, dann bringt auf jeden Fall Zeit und Frustrationstoleranz mit. Beides werdet ihr brauchen. Das Spiel hat eine interessante Grundidee, aber leider wollte es etwas zu viel und ist letzten Endes auch einfach zu streng, um wirklich lange Spaß daran zu haben.Vanessa Jochum (Redakteurin)

Positiv:

Sehr schöner künstlerischer Stil
Jedes Scheitern bringt EP und somit neue Möglichkeiten
Zufällige Zwischenereignisse, die jedem Durchlauf einen individuellen Touch geben

Negativ:

Zu lange Wartezeiten, da man als Spieler zeitweise nichts zu tun hat
Aufstände führen in eine Abwärtsspirale, die scheinbar aussichtslos mit dem Niedergang des Stammes endet
Gegen manche Zustände der Stammesmitglieder ist man hilflos
Fehlende Informationen zu den einzelnen Spielmechaniken

Ab in die Sammlung?

So sehr ich die Grundidee des Spiels auch gut finde, holt es euch nur, wenn ihr Zeit und ein dickes Fell habt.

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