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Test: Fata Deum (Early Access)

Die Göttersimulation ist sowas von zurück!

Fata Deum im Überblick

Online Multiplayer

Couch-Koop / Splitscreen

Mikrotransaktionen

Lootboxen

Onlinezwang

Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

Releasedatum: 15. September 2025

Genre: Simulation

USK: ab 6 Jahren freigegeben

Publisher: Aerosoft

Plattformen: PC/Steam

Fata Deum ist die neue Hoffnung am Gottersimulationshimmel aus Deutschland, welche alle ehemaligen Fans von Black and White begeistern dürfte. Seit dem Start der Entwicklung vor fundfünf Jahren hat sich Vieles getan. Mit Aerosoft als Publisher ist Fata Deum nun in den Early Access gestartet, den wir vorab schon intensiv anschauen konnten. Warum Fata Deum für uns definitiv eine göttliche Zukunft haben kann, erfahrt ihr hier in unserem Test.

 

Gut oder Böse? Hauptsache angebetet!

Falls jemand Black and White nicht kennen sollte, hier einmal das grundlegende Spielprinzip: Ihr seid ein neugeborener Gott und werdet von den drei Schicksaalsgöttinnen angeleitet. Um ein mächtiger Gott zu werden müssen Sterbliche an euch glauben. Beim Start einer Welt gibt es schon Siedlungen, in denen ihr Anhänger finden könnt. Durch alles was ihr tut, gute und böse taten, werden mehr Sterbliche an euch glauben. Je nach Einstellungen müsst ihr dabei mit anderen Göttern um Anhänger konkurrieren. Während der Gott der Freuden noch ganz angenehm ist versucht die Göttin der Gewalt hingegen euch auszustechen, indem sie eure Gläubigen mit Blitzschlägen und Überfällen tötet.

Bei Tag könnt ihr die Welt erkunden, Wunder wirken und alles etwas direkter manipulieren. Mit eurer göttlichen Hand lassen sich auch Ressourcen vom Land pflücken und den Sterblichen schenken. Ihr könnt ihnen außerdem den Bau verschiedener Gebäude auftragen. Durch eure mithilfe geht das alles natürlich schneller, ansonsten machen sich die Sterblichen aber auch von alleine daran, eure Aufträge auszuführen. Wollt ihr eure Siedlung kriegsfester machen gebt den Bau von Wachtürmen und Kasernen in Auftrag. Braucht ihr mehr Mana für das Wirken von Wundern, könnte ein Tempel hilfreich sein.

Die Wunder die ihr wirken könnt teilen sich hier klassisch in Gut und Böse auf. Mit Kometen und Blitzen Gebäude und Menschen töten? Okay das ist wohl böse. Menschen heilen oder Essen und Bäume beschwören? Wohl eine gute Tat. Je nachdem ob ihr gut oder böse seid verändert sich auch die Landschaft der Dörfer und Städte, in denen ihr der Hauptgott seid.

 

Subtile Manipulation bei Nacht

Ist der Tag vorrüber, so beginnt die Nacht. Hier könnt ihr nicht mehr direkten Einfluss ausüben, sondern subtiler die Sterblichen anleiten. Lasst sie davon träumen eine große Stadt zu gründen und am nächsten Tag werden sie sich dazu auf den Weg machen. Ihr könnt Leute auch umziehen lassen oder zwischen Dörfern Ressourcen austauschen lassen. Wie das bei Religionen nunmal so ist, wollen eure Anhänger auch ständig was von euch. Gebete kommen auch tagsüber vor, viele findet ihr aber vor allem in der Nacht. Die Menschen verlangen von euch verschiedenes, mal soll ein unliebsamer Nachbar umziehen oder gar getötet werden, mal wünschen sie sich ein bestimmtest Wunder oder ihr sollt das Arbeitspensum der ganzen Siedlung verringern.

Diese ganzen Manipulationen und auch Wunder stehen euch aber natürlich nicht sofort zur Verfügung. Indem ihr mehr Gläubige bekommt levelt ihr auf und könnt euch bei jedem Stufenaufstieg in verschiedenen Bereichen verbessern. Dadurch schaltet ihr neue Wunder und Manipulationen frei, oder verringert die dazu erforderlichen Manakosten.

Die drei Schicksaalsgöttinnen geben euch im Verlauf des Spiels außerdem verschiedene Aufgaben. Diese Aufgaben stellen Meilensteine dar und ihr werdet meist auch mit einem „One-Shot-Wunder“ belohnt sowie mit einer Verbesserung. „One-Shot-Wunder“ könnt ihr wie der Name sagte einmal wirken, aber komplett ohne Manakosten. Die Langzeitverbesserung hängt davon ab, welcher Aufgabe ihr von welcher Göttin absolviert hat. Geburt, Leben und Tod haben nämlich unterschiedliche Vorstellungen vom Gottsein. Tod belohnt euch mit Militärstärke, während Geburt für mehr Sterbliche und damit mehr potenzielle Anhänger sorgt.

 

Eine göttliche Zukunft

Fata Deum befindet sich noch im Early Access. Das heißt es kann noch viel im Spiel verändert werden, oder hinzukommen. Das Studio gibt selber an, in der weiteren Entwicklung sich stark von den Wünschen der Community beeinflussen lassen zu wollen. Das ist definitiv der richtige Weg um Fata Deum zu einem erfolgreichen Nachfolger von Black and White werden zu lassen, denn die Fußstapfen sind groß. Schon jetzt im Early Access funktioniert das Spielprinzip aber richtig gut und macht vor allem auch sehr viel Spaß. Man hat die richtige Mischung aus Manipulation aus dem Hintergrund und direkter Einwirkung in Form von Wundern. Oder indem man einen unliebsamen Sterblichen einfach mit der göttlichen Hand einen Berg hinunterwirft.

Auch wenn wir so gut wie nur positive Dinge über Fata Deum berichten können, sind uns kleine Fehlerchen aufgefallen. Das größe Manko waren Abstürze des Spiels ansich. Blöd hierbei: Man kann das Spiel nur speichern wenn man es beendet. Automatisch wird in jeder Nacht gespeichert. Wenn das Spiel aber kurz vor der Nacht abstürzt, ist der gesamte Tag davor verloren. Das passierte uns leider etwas häufiger, wird aber sicherlich sehr schnell kein Problem mehr darstellen. Etwas anstrengend anzuhören sind zudem die Stimmen der Sterblichen. Diese freuen sich sehr stark und sehr laut oder fürchten sich genauso stimmgewaltig. Stellt man die Laustärke für Stimmen herunter wird aber auch unser Imp, der uns stets begleitet und die vertonten Tutorials spricht leiser. Hier würden wir uns über neue Lines für die Stimmen der Sterblichen freuen, oder über die Möglichkeit diese gesondert etwas leiser zu machen.

Abgesehen davon können wir als Kritik eigentlich nur geben: Bitte mehr von allem! Wir sind gespannt wie sich Fata Deum im Early Access entwickeln wird und finden auch den Preis von fund 30 Euro völlig gerechtfertigt.

 

Fazit zu Fata Deum

Hach, Fata Deum. Wärst du mir nicht öfter abgestürzt könnte ich nur Loblieder auf dich singen. Abgesehen von den Abstürzen hatte ich aber ziemlich viel Spaß und will jetzt eigentlich nur noch mehr. Mehr Wunder, Mehr Karten und vielleicht auch ganz neue Gameplaymechaniken, die sich die Entwickler ausdenken. Hier fühlte ich mich wieder sehr in meine Kindheit mit Black and White zurückversetzt und kann daher nur jedem Fan von damals raten Fata Deum im Early Access zu unterstützen. Und auch sonst sollte eigentlich jeder, der mit Simulationen zumindest ein Wenig anfangen kann, unbedingt zugreifen..Tobias Mehrwald (Redakteur)

Positiv:

Jetzt schon gute Auswahl an Wundern und Manipulationen
Hübsche Optik und lustige Physik (Vor allem wenn Sterbliche fliegen)
Gute Vertonung der Schicksalsgötinnen und des Imps
Die Entwickler sind sehr nah an der Community

Negativ:

Etwas nervige Stimmen der Sterblichen, die nicht gesondert leise gemacht werden können
Kleine Bugs und Abstürze

Ab in die Sammlung?

Hier kann wirklich jeder zugreifen, der Simulationen nicht völlig abgeneigt ist!

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