Spongebob: Planktons fiese Robo Rache – Schwammtastische Review

Unter dem Meer, unter dem Meer! Wo wär das Wasser besser und nasser als es hier wär? Bei uns sind die Fische glücklich, man tummelt sich und hat Spaß. An Land bist du gar nicht glücklich, du landest in einem Glas. Ob Spongebob und seinen Freunden ein ähnliches Schicksal erwartet oder ob es ein schwammtastisches Spiel ist, könnt ihr nun hier in unserem Test lesen.

 

Ravioli Ravioli, gib mir die Formulioli!

Es ist ein friedlicher Tag wie jeder andere in Bikini Bottom und Spongebob und seine Freunde essen gemütlich Krabbenburger in der Krossen Krabbe. Über Bikini Bottom fährt gerade ein Frachtschiff und ein Seemann sucht frische Batterien für den Kapitän. Als plötzlich eine Welle das Schiff erfasst und dabei fallen dem Maat die Batterien aus der Hand und diese versinken im Meer. Als diese den Grund des Meeres erreichen, entdeckt Plankton, der fiese Gegenspieler von Spongebob diese zuerst. Schon hat dieser einen fiesen Plan ausgeheckt um die Formel der Krabbenburger zu stehlen. Er will mit Hilfe der frisch gewonnenen Stromquelle eine Roboter Armee aufbauen und so die geheime Krabbenburger Formel aus dem ultrasicheren Safe zu stibitzen. Dies gelingt ihm natürlich sofort und der fiese Winzling macht sich von dannen. Doch Spongebob, Mr Krabs und Co. können das nicht auf sich sitzen lassen und machen sich auf, das Geheimrezept zurückzuholen.

Spongebob würde Plankton niemals ungeschoren davonkommen lassen!

 

Ich kann meine Stirn nicht sehen!

Spongebob: Planktons fiese Robo Rache spielt sich wie ein klassisches Jump´n Run und erfindet das Genre nicht neu. Ein Knopf zum springen bzw. für den Doppelsprung, eine Aktionstaste und so weiter. Jeder findet sich im Gameplay schnell zurecht und man hat sofort daran Spaß. Lediglich die Kamera trübt den Spielspaß. Diese ist starr und lässt sich nicht wie bei Genre Konkurrenten mit Hilfe des rechten Analog Sticks einstellen. Stattdessen schwenkt sie automatisch mit und daher lässt sich nicht immer alles erkennen. Gerade in den Momenten wenn die Kamera schwenkt ist es zum Teil fast unmöglich manche Gegner rechtzeitig zu erahnen und so bekommt man den ein oder anderen Hieb ab. Hier hätte ich mir eine schwenkbare Kamera gewünscht um mehr Übersicht zu haben. Die Gegner hauen wir entweder mit einem schnellen Karate Schlag nieder oder wir nutzen eine Fernwaffe zum Beispiel die Gurken Pistole um unsere Gegner aus den Weg zu räumen. Die Einbindung des Wii U Gamepads ist zu dem beschränkt auf das Off TV Gameplay und bietet im Gegensatz zu den anderen Fassungen keine wirklichen Besonderheiten. Jedoch ist es dank dem Gamepad auf der Wii U möglich, das Spiel auch mit fünf Spieler, anstatt vier wie auf den anderen Konsolen zu spielen. Was uns im Multiplayer richtig Spaß gemacht hat.

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Vor Planktons Stützpunkt.

 

Das ist bestimmt so eine Art fünfdimensionales Energiefeld

Die Grafik orientiert sich sehr stark an der Nickelodeon Serie aus dem Kinderprogramm. So ist jeder Hauptcharakter gut zu erkennen und man hat dadurch sofort den Flair der Serie. Auch die Level an sich wirken abwechslungsreich und sind sehr liebevoll gestaltet. So kann man hier und da im Hintergrund einige bewegliche Dinge wie fliegende Muscheln erkennen. Leider wirken die Roboter Gegner trist und einfallslos. So kämpft man immer wieder gegen die selben Blechkisten und auf dauer wird dies Langweilig. Hier hätten ein paar neue Charaktermodelle den Spielspaß und den Schwierigkeitsgrad erhöht.

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Leg dich nicht mit der Krabbenburger-Patrouille an!

 

Ich bin ein taubes Nüsschen, yeah!

Kommen wir nun zum Schwachpunkt des Spiels. Die deutsche Synchronisation hat total versagt. So ist nur der Sprecher von Spongebob, Santiago Ziesmer, bekannt. Alle anderen Charaktere haben nicht die Originalstimmen aus der Serie und somit auch keinen Wiedererkennungs Faktor. Schade, denn die Sprecher machen bei einem Zeichentrick viel aus, da hätte Activision mehr draus machen können. Außerdem haben unsere Charaktere immer wieder dieselben Sprüche auf den Lippen, so hört man ständig dasselbe, was schnell nerven kann. Die Hintergrundmusik ist zwar eintönig, ändert sich aber je nach Levelabschnitt und passt sich den Situationen im Spiel an. Auch die Geräuschkulisse ist gelungen, so klingt die Gurken Pistole so, als würde man tatsächlich unter Wasser eine Pistole abfeuern.

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Sandy ist sauer!

 

 

Fazit:

Spongebob: Planktons fiese Robo Rache ist ein typisches Jump’n Run, dass das Genre nicht neu erfindet. Jedoch werden gerade jüngere Spieler einen Riesenspaß mit dem Titel haben. Lediglich die fehlenden Synchronsprecher aus der Zeichentrickserie trüben den Spielspaß.

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

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