Moonscars

Test zur frustrierenden Pixel Action

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Releasedatum: 28. September 2022

Genre: Action, Indie

USK: ab 16 Jahren freigegeben

Publisher: Humble Games

Plattformen: PC, XBox, Nintendo Switch

Wer pixelige 2D Spiele mag, der wird bei Moonscars hellhörig werden. Im Spiel von den Entwicklern von Black Mermaid, kämpft ihr euch durch eine nicht lineare Welt und seid auf der Suche nach dem Sinn eurer Existenz. Wie viel Spaß diese Suche und das zugehörige Kampfsystem machen, erfahrt ihr hier in unserem Test.

 

Moonscars Story ist spartanisch und verwirrend

Zu Anfang des Spiels präsentiert euch Moonscars eine kleine Sequenz, bei der ein “Schöpfer” sich mit einer Katze unterhält. Die gezeichneten Bilder sind ganz hübsch und ebenfalls nicht ganz scharf, so wie eben auch das ganze Spiel. Das kann seinen Charme haben oder man findet es schwer anzuschauen. Der Schöpfer wartet jedenfalls auf seine Makellosen, die wohl aus einer Schlacht schon lange wieder bei ihm hätten ankommen sollen. Daraufhin sieht man wie der Spielcharakter, Irma, die Graue, stirbt aber doch wiederbelebt wird.

Und das ist dann auch schon die ganze Einführung des Spiels. Wer genau der Schöpfer ist, was die Makellosen sind und was sie genau getan haben, bleibt im Dunkeln. Nun hofft man als Spieler natürlich, dass das Ganze noch irgendwie aufgeklärt wird. Vor allem was jetzt diese komischen Lehmgeschöpfe sind, die man die ganze Zeit bekämpft. Auch inwiefern Irma nun ein Lehmgeschöpf ist und was für einen Unterschied das zu ihrer vorherigen Existenz als Makellose macht, wird nicht wirklich aufgeklärt.

Das Worldbuilding an sich erscheint mir aber gar nicht schlecht. Schreitet man etwas im Spiel voran, gibt es auch immer wieder Dialoge zwischen Irma und NPCs, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Man hätte die Dialoge aber etwas aussagekräftiger gestalten können. Dass alles geheimnisumwoben ist, mag am Anfang noch Lust auf mehr machen. Nach ein paar Spielstunden hat man jedoch keine Lust mehr auf die nächsten Zeilen voll vager Andeutungen.

Auf eine Vertonung der Gespräche könnt ihr euch leider nicht freuen. Lediglich die Sequenzen haben eine englische Sprachausgabe. Die Benutzeroberfläche ist jedoch komplett auf Deutsch verfügbar. Die hat zwar ein paar kleine Fehler, aber ihr werdet alles ohne Probleme verstehen.

 

Ein Soulslike in 2D

Damit Irma, die Graue ihre Reise unbeschadet übersteht, liegt es an euch, sie sicher durch ihre Welt zu führen. Damit Irmas neuer Lehmkörper also nicht direkt wieder kaputt gekloppt wird, solltet ihr euch mit ihrem Zweihänder vertraut machen. Das ist eure Waffe für das ganze Spiel. Mit ihm könnt ihr ein paar Angriffskombinationen ausführen. Besonders viel Schaden verursacht ihr jedoch, wenn ihr einen Erfolgreichen Konter ausführt. Das wirft Gegner außerdem zurück. Am besten schleudert ihr sie so in Stachelwände, die ihr auf der Karte findet. Aber Vorsicht! Auch ihr könnt dort hineingeschubst werden, was ziemlich weh tut.

Neben ihrem Schwert kann Irma außerdem noch verschiedene Spezialwaffen einsetzen. Dabei habt ihr immer die Wahl zwischen drei Waffen, zum Beispiel einem Hammer oder einem Speer. Die Spezialangriffe könnt ihr immer ausführen und ihr solltet außerdem auf ihre Boni achten. Mit manchen vergiftet ihr die Gegner, mit anderen macht ihr sie anfällig für Hexereien. Mit Irma könnt ihr nämlich auch Hexereien, also Zauber, einsetzen. Davon gibt es nicht ganz so viele, aber sie können aufgewertet werden. So erschafft ihr etwa einen Doppelgänger oder schleudert Steine und verursacht Schockwellen. Ihr könnt stets nur zwei Hexereien ausgerüstet haben.

Die Kämpfe in Moonscars sind fordernd und die Gegner hauen ziemlich rein. Um euch zu heilen, verbraucht ihr die selbe Ressource wie für eure Hexereien, also werdet ihr davon nicht viel im Überfluss haben. Gerade bei Bossen oder Zwischengegnern gilt es, sich deren Bewegungen genau einzuprägen und mit Sprint, Konter und den richtigen Attacken zu arbeiten. Mich hat das ganze schon an ein Soulslike erinnert, da ihr auch keinen Schwierigkeitsgrad einstellen könnt. Und wenn ihr ein Gebiet verlasst und neu betretet, erscheint außerdem noch ein Abbild von Irma selbst, was ordentlich Schaden verursacht. Wer also keine große Frustrationstoleranz hat oder schwierige Kämpfe nicht mag, wird an Moonscars keine Freude haben.

 

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  • Moonscars – Test zur frustrierenden Pixel Action
    Fazit zu Moonscars

    Auch wenn für einige der Pixelstil von Moonscars eher anstrengend sein dürfte, hat er mir ziemlich gut gefallen. Das Menü hätte für meinen Geschmack dann aber trotzdem eine ordentliche Auflösung bekommen können, denn so sind die Texte nicht gut zu lesen. Schlussendlich liegt es aber nicht an der Grafik oder den 2D, dass mich das Spiel nicht überzeugt hat. Das Worldbuilding und die Story sind nicht gut umgesetzt und lassen den Spieler eher ratlos zurück. Die Kämpfe sind schwer und es gibt keinen Schwierigkeitsgrad. Damit haben Spieler, die sich nicht gerne auf solche Kampfsysteme einlassen, keine große Freude daran. Der Soulslike Faktor von Moonscars sollte daher meiner Meinung nach auch deutlicher in der Spielbeschreibung kommuniziert werden. Wer allerdings an fordernden Kämpfen Spaß hat und keinen großen Wert auf eine schlüssige Story legt, der wird hiermit seine Freude haben.

    Tobias Mehrwald, Redakteur und Lektor

Positiv:

Fordernde Kämpfe, die für manche Videospielveteranen genau das Richtige sind
Schöne Musik

Negativ:

Kein einstellbarer Schwierigkeitsgrad
Story und Worldbuilding werden schlecht und verwirrend präsentiert

Ab in die Sammlung?

Wem der Grafikstil zusagt und wer gerne gefordert wird, kann unbesorgt zugreifen. Wer auf schwierige Kämpfe keine Lust hat oder 2D nicht mag, sollte um Moonscars einen Bogen machen.

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Geschrieben von Tobias Mehrwald
entkommt in unter fünf Minuten aus der Unterwelt.

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