Doom Eternal – Test zum Shooter aus der Hölle

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DOOM Eternal - Deluxe Edition [PC]
  • Das nächste Level in Sachen knallharter First Person Action
  • Year One Pass Zugriff auf zwei Einzelspieler-Kampagnen-Add-ons innerhalb des ersten Jahres nach Veröffentlichung
  • Dämonischer Doom Slayer Skin
  • Klassische Doom Waffengeräusche

Releasedatum: 20. März 2020

Genre: First-Person-Shooter

USK: ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Bethesda Softworks

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC, Nintendo Switch

Doom Eternal ist der Nachfolger des erfolgreichen Doom Reboots von 2016. Schafft der zweite Teil am Erfolg des ersten anzuknüpfen oder erwartet uns eine herbe Enttäuschung? Mehr erfahrt ihr hier im Test.

 

Die altbekannte Doom-Formel!

Wer Doom kennt, der weiß, was ihn erwartet, für alle anderen gibt es eine kleine Einführung. Ballern, Springen, Dashen, Ballern, Spratzen, das sollte doch eigentlich als Zusammenfassung genügen. Okay Spaß bei Seite, jetzt mal etwas genauer. Doom Eternal ist ein Ego-Shooter, welcher von id Software entwickelt und von Bethesda gepublisht wird. Ihr ballert euch, mit hoher Geschwindigkeit, durch die verschiedenen Leveln und metzelt euch durch Gegner-Horden. Hinterlegt wird das Ganze mit einem treibenden Metal-Soundtrack, der euch noch zusätzlich motiviert. Das Spiel setzt Story technisch etwas später hinter dem ersten Teil an. Die Dämonen aus der Hölle sind nun auf die Erde gekommen und versuchen alles zu vernichten. Eure Aufgabe als Doom-Slayer ist es dies zu verhindern. Die Story wird dabei durch Zwischensequenzen, holografischen Logs und Pergament-Seiten unterstützt, die überall zu finden sind. Doch wer interessiert sich schon für die Story hinter dem Geballer? Viel wichtiger ist doch das Gameplay!

 

Mit Flow durch die Dämonen-Armee!

Wer bisher noch keine Berührungspunkte mit der Doom-Serie hatte, wird sich wohl etwas erschlagen fühlen, denn im Gegensatz zu einem CoD, ist Doom Eternal deutlich schneller. Ihr fliegt quasi über die Map und schnetzelt eine Vielzahl Gegner nieder. Mit dem Doppelsprung, der Enterhaken-Shotgun und Stangen zum Schwingen, kommt sogar noch mehr Geschwindigkeit in das Ganze. Vor allem wenn man am Leben bleibt und sich ohne Unterbrechung durch die Gegner-Massen ballert, fühlt sich das richtig gut an. Zwischen dem Geballer sammelt ihr Check-Karten ein und erkundet die Map. Außerdem kommen einige Plattform-Abschnitte dazu, die jedoch nicht wirklich positiv zum Spiel beitragen. Diese fügen sich nicht smooth in das Gameplay ein und können auch frustrieren, wenn man das zehnte Mal an derselben Stelle abkratzt. Zum Glück sind diese Abschnitte nicht allzu lang und sind auch eher rar gesät. Insgesamt fühlt sich das Gameplay super an und erweitert den Vorgänger mit sinnvollen Gadgets und Fähigkeiten.

 

Waffen über Waffen!

Euer Arsenal erweitert sich relativ schnell im Laufe des Spiels. Anfänglich seid ihr nur mit einer Schrotflinte bewaffnet und später stehen euch Plasmagewehre, Panzerfäuste und Maschinengewehre zur Verfügung. Die BFG darf natürlich auch nicht fehlen und ist immer wieder eine Freude sie abzufeuern. Durch die Waffenmods erhalten die Waffen weitere Effekte, die noch mehr Tiefe in die Waffenauswahl bringen. Durch Tastendruck oder das Waffenrad wechselt ihr schnell von der einen zur anderen Waffe. Das ist auch notwendig, denn unterschiedliche Gegner haben unterschiedliche Schwachstellen. Der Revenant lässt sich zum Beispiel relativ einfach mit dem Sniper-Waffenmod ausschalten und der Cacodemon ist schwach gegen die Haftgranaten der Schrotflinte. Durch Glory-Kills stellt ihr dieses Mal nur Leben wieder her, um Munition zu bekommen, müsst ihr Gegner mit der Kettensäge zerteilen. Vorausgesetzt ihr habt genügend Benzin für die Kettensäge, dieses findet ihr aber überall auf der Map.

 

Welches Upgrade darf es sein?

Wie auch schon im ersten Teil, könnt ihr eure Waffen und Ausrüstung verbessern. Durch Mods erweitert ihr eine Waffe mit einer Spezialfähigkeit und verbessert anschließend die Abklingzeiten oder den Schaden der Fähigkeit. Je nach Situation könnt ihr schnell, mit einem Tastendruck, zwischen den Mods hin und her wechseln. Für den Anzug gibt es auch eine Menge Upgrades, hier habt ihr die Qual der Wahl. Schnellerer Waffenwechsel, kein Schaden durch Fässer und längere Wirkungsdauer von Eisbomben sind nur einige Skills, für die ihr euch entscheiden könnt. Neben den Waffen und dem Anzug gibt es noch Runen, die weitere Effekte für euch freischalten. Maximal drei Runen können gleichzeitig ausgerüstet werden, also wählt weise. Besonders die Runen haben starke Effekte, die zum Beispiel die Benommenheit der Gegner verlängert oder euch vor dem Tod bewahren, um euch noch eine Chance zu geben. Vor allem der letzte Effekt wurde von mir reichlich und oft genutzt, um mir unnötigen Frust zu ersparen.

 

Schaut euch genau um!

Auch wenn es nicht den Anschein hat, gibt es auf den Maps viel zu entdecken. Denn Upgrades für euren Anzug, die Waffen usw. fallen nicht einfach vom Himmel. Da lohnt es sich doch, auf die Map zu schauen und jede Ecke zu erkunden. Neben Upgrades lassen sich Figuren, Slayer-Tore, Himmelsschlüssel und Schallplatten finden. Diese Items könnt ihr in eurer Basis wiederfinden und begutachten. Die Schallplatten hängen an den Wänden eurer Basis und können sogar abgespielt werden. Für Metal-Fans ist das ein schönes Extra. Auch die Figuren findet ihr in eurem “Büro” wieder. Mit Wächter-Batterien, die ihr durch Missionen erhaltet oder auf dem Weg findet, könnt ihr weitere Anzüge für den Doom-Guy oder Upgrades freischalten. Zudem sind auf der Map Slayer-Schlüssel und Tore versteckt, die euch in eine Arena schicken, um Dämonen zu vernichten. Am Ende wartet eine Belohnung auf euch. Zuletzt gibt es noch geheime Begegnungen, bei denen ihr Gegner in einer knackigen Zeit besiegen müsst, um weitere Upgrade-Marken zu erhalten. Also wie ihr sehen könnt, gibt es viel zu stöbern!

 

Was sagt die Performance und die Optik?

Auf dem PC konnte ich butterweich über die Map flitzen und hatte absolut keine Probleme. Die Ladezeiten sind verkraftbar und kaum bemerkbar. Der Motion-Blur-Effekt kann für den ein oder anderen störend wirken, ist aber über die Optionen einstellbar. Die Maps selbst unterscheiden sich kaum. Entweder ihr befindet euch in einem zerstörten Gebäude oder lauft durch Dämonen-Eingeweide herum. Garniert wird das Ganze mit einer Menge Blut und Lava. Hier hätte ich mir schon etwas mehr Abwechslung gewünscht, kann aber auch mit dem Ergebnis leben. Da jedoch vieles gleich aussieht, kann man sich schon verlaufen. Wer einen Blick auf die Map wirft, wird feststellen, dass diese sehr verschachtelt sind und die Optik dadurch keine Hilfe bei der Orientierung bietet. Das ist aber schon alles, was ich zu meckern habe. Bei den Gegnern wurde sich mehr Mühe gegeben, denn diese sind super aus modelliert. Im Kampf spratzen Hautfetzen ab, bis am Ende fast nur noch Knochen zu sehen sind. Hier kann man gar nicht oft genug hinschauen!

DOOM Eternal - Deluxe Edition [PC]
  • Das nächste Level in Sachen knallharter First Person Action
  • Year One Pass Zugriff auf zwei Einzelspieler-Kampagnen-Add-ons innerhalb des ersten Jahres nach Veröffentlichung
  • Dämonischer Doom Slayer Skin
  • Klassische Doom Waffengeräusche

Positiv:

Schnelles und butterweiches Gameplay
Schöner treibender Metal-Soundtrack
Es gibt viel auf der Map zu erkunden
Waffen machen Spaß und lassen sich sinnvoll erweitern
Viele Upgrade-Möglichkeiten für Waffen, Anzug usw.

Negativ:

Sehr monotones Leveldesign
Plattform-Abschnitte passen nicht in den Spielfluss hinein
  • Doom Eternal
    “Doom Eternal macht fast alles richtig und setzt noch einen drauf. Durch die neuen Bewegungsmechaniken kommt noch mehr Flow in das Spiel und fühlt sich noch besser an. Durch kleine Gimmicks, Geheimnisse und Überraschungen merkt man, dass eine Menge Liebe in dem Spiel steckt. Ohne die Plattform-Abschnitte und etwas schönerem Level-Desgin, wäre Doom Eternal das perfekte Spiel. Hier meckern wir jedoch schon auf sehr hohem Niveau! Insgesamt eine perfekte Mischung aus fetziger Metal Musik und Dämonen-Schlachten!”
    Tim Makowski, Redakteur

Doom Eternal erhält den NAT-Games Award

Ab in die Sammlung?

Definitiv perfekt für Leute die den Vorgänger lieben. Wer keine sinnlose Gewalt mag, lässt lieber die Finger davon.  

Tim Makowski
Written by
Glaubt an das Herz der Karten.

1 Kommentar

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