Core Keeper

Test zum Bergbau-Abenteuer in den Tiefen

Core Keeper - Test zum Bergbau-Abenteuer in den Tiefen

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Kostenpflichtiger Seasonpass für DLCs

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  • Neu, nicht geöffnet.

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Releasedatum: 8. März 2022

Genre: Simulation, Abenteuer, Indie, RPG, Early Access

USK: Keine Freigabe

Publisher: Fireshine Games, Sold-Out Software

Plattformen: Microsoft Windows, Linux

Ihr habt Lust auf ein süßes Pixart-Abenteuer, in der ihr in die Rolle eines Charakters schlüpft, der tief unter die Erde gerät und dort überleben muss? Dann seid ihr hier absolut richtig. Core Keeper ist ein Bergbau-Sandbox-Abenteuer für bis zu 8 Spieler, das in einer unterirdischen Höhlenwelt spielt. Seit dem 8. März 2022 könnt ihr das Early Access – Spiel Core Keeper für 12,99€ bei Steam erwerben. Sag deinen Freunden Bescheid und los geht´s.

 

Die Anfänge: Charakterklasse wählen

Zu Beginn eures Spielstandes könnt ihr eine von insgesamt 7 Charakterklassen auswählen, mit der ihr eure Basis aufbauen möchtet. Damit ihr nicht viel ausprobieren müsst und direkt starten könnt, haben wir euch hier die Klassen einmal zusammmengetragen. Zur Auswahl stehen euch folgende:

Der Abenteurer (Explorer)
Der Abenteurer startet mit drei Essensrationen und einer Laterne in der Tasche, sowie mit +3 für die Fertigkeit Rennen. Die Lampe ist ein sehr nützliches Werkzeug, denn wenn man diese ausgerüstet hat, umgibt einen ein kleiner leuchtender Schein, der einem die Umgebung beim Minen zumindest etwas erhellt. Ohne diese Lampe gräbt man nämlich schnell im Dunkeln, sollte man nicht rechtzeitig eine Fackel gecraftet und aufgestellt haben. Dies sollte man unbedingt machen, denn wenn man ohne Licht Wände einreißt, lauern hinter diesen gerne mal Gegner, die die Dunkelheit für einen Angriff ausnutzen.

Der Minenarbeiter (Miner)
Der Minenarbeiter startet ebenfalls mit drei Essensrationen in das Abenteuer, allerdings ohne Laterne, sondern mit einem für ihn ebenfalls sehr nützlichem Tool: einer Spitzhacke aus Kupfer. Außerdem beginnt er sein Leben im Untergrund mit +3 auf die Miner-Fertigkeit. Die Kupferspitzhacke ist um einiges stabiler als die Normale Spitzhacke aus Holz und reißt die Wände schneller nieder und baut somit auch das Erz schneller ab. Ein nützliches Tool für den Anfang, denn jedes Erz ist goldwert.

Der Kämpfer (Fighter)
Der Kämpfer startet wie die beiden Charakterklassen oben, ebenfalls mit drei Essensrationen. Zudem besitzt er +3 auf die Nahkampf-Fertigkeit und hat von Anfang an, ihr habts eraten, ein Kupferschwert in der Tasche. Mit diesem kann man den unliebsamen Feinden, auf die man beim friedlichen daherminen trifft, schnell den Gar aus machen.

Der Koch (Chef)
Als Koch beginnt ihr euer Leben im Untergrund mit +3 auf die Koch-Fertigkeit und habt natürlich das im Gepäck, was jeder Koch immer dabei hat: einen Kochtopf. Außerdem gibt sich der Feinschmecker nicht mit einfachen Essensrationen im Astronauten-Futter-Stil zufrieden, sondern hat lieber frische Zutaten dabei: nämlich Pilze. Daraus kann man dann gleich zu Beginn ein leckeres Gericht zaubern, das nicht nur den Magen, sondern auch die Lebenspuntke wieder auffüllt.

Der Gärtner (Gardener)
Der Gärtner hat gleich zu Beginn +3 auf die Grätnern-Fertigkeit und hat seine Kupferhacke und einer Gießkanne im Gepäck, damit er direkt den Boden bearbeiten kann, um Nahrung anzubauen. Das wird auch nötig sein, denn im Gegensatz zu den anderen bisher vorgestellten Klassen, hat dieser Charakter kein Essen in seiner Anfangsausrüstung. Dafür aber ja die nötige Ausrüstung für den Nahrungsanbau.

Der Fischer (Fisherman)
Der Fischer startet mit +3 auf die Angel-Fertigkeit und drei Essensartionen. Als besonderes Werkzeug besitzt er eine Angelrute aus Holz. Aus Holz, und nicht aus Kupfer? Ganz genau. Denn die Angel ist das einzige Werkzeug, das man sich erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt selber craften kann. Die anderen Kupferwerkzeuge kann man sehr viel früher herstellen. Daher ist die Angelrute wohl “lediglich” aus Holz.

Der Nomade (Nomad)
Der Nomade hat das mitgebracht, was man beim Abtragen von Erz ohne Laterne und Fackeln sieht: nämlich nichts. Wenn ihr diese Charakterklasse wählt, dann startet ihr ohne zusätzliches Werkzeug und ohne zusätzliche Essensrationen oder besondere Skills.

In der Charakterauswahl hast du viel zu sehen und kannst aus verschiedenen Hintergrundstorys wählen.


 

 

Welche Charakterklasse sollte man zu Beginn also wählen?

Man kann über die Wahl des Charakters nun lange Zeit nachdenken ­- muss man aber nicht. Zwar unterscheiden sich die Charaktere aufgrund ihres mitgebrachten Werkzeugs, des Essens oder der + im Fertigkeiten-Baum, allerdings macht das relativ wenig aus. Das erste was man tut, ist sowieso das Graben und Suchen nach Erz und anderen Ressourcen, wie Holz oder Pflanzen. Dabei wird man schnell fündig und kann bereits nach kurzer Zeit anfangen wichtige Werkzeuge oder ähnliches zu craften. Wenn man einmal Kupfer gefunden hat, kann man sich schon fast alles herstellen, womit andere Charakterklassen gestartet sind.

Die einzige Besonderheit ist hier die Angelrute des Fischers. Diese kann man nämlich erst mir der zweiten Werkbank herstellen, für die man genug Zink braucht. Dies kann zu Beginn schonmal etwas länger dauern, weswegen man die Angel erst etwas später hat, wenn man nicht den Fischer als Charakterklasse wählt. Auch mit dem Nomaden ist es am Anfang etwas schwieriger, da man so schnell wie möglich nicht nur die Ressourcen zum craften finden sollte, sondern auch Nahrung, da der Charakter relativ schnell Hunger bekommt und man nicht die drei Essensrationen wie die anderen zur Verfügung hat oder sich mal eben einen Garten umgraben kann.
Wer mit seiner Charakterwahl dann doch nicht zufrieden ist, muss nicht gleich einen neuen Spielstand anfangen und seine bereits hart erarbeitete Base aufgeben. Jeder Spielstand verfügt über mehrere Charakter-Slots. Ihr könnt euch also einfach einen neuen Charakter mit der gewünschten Klasse erstellen und dann an eurer Base einfach weiter arbeiten.

Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn ihr eure Base mit mehreren Charakteren aufbauen wollt. So sind die Inventare der Charaktere voneinander getrennt. Ein neuer Charakter startet also mit nichts weiter, als mit den Sachen, mit denen er auch ein neues Spiel starten würde. Daher solltet ihr zuvor eine Kiste aufstellen, in die ihr wichtige Gegenstände legt, die euer neuer Charakter dann direkt nutzen kann. Zu empfehlen sind hire besonders Werkzeug und etwas Essen. Erze und andere Ressourcen habt ihr vermutlich eh in einer anderen Kiste verwart.

Außerdem sieht der neue Charakter die von den anderen bereits erkundeten Gebiete auf der Karte nicht. Um sich also ein vollständiges Bild von der Umgebung machen zu können, muss man mit jeden Charakter separat die bereits erkundeten oder neu erkundeten Wege ablaufen. EIn weiteres zu erwähnendes Detail ist, dass die Charaktere sich kein Bett teilen können. Ihr braucht für jeden Charakter ein Bett in eurer Base, wenn ihr von dessen Vorzügen gebraucht machen wollt.

 

Die Minenwelt mit ihrem eigenen Charme

Für den Anfang lässt sich Core Keeper eindeutig von Spielen wie Stardew Valley inspirieren. Wenn Stardew Valley vollständig in den Minen angesiedelt wäre, wäre es Core Keeper. Das ist nicht schlecht, da Stardew Valley seinen Charme und seine aufregenden Systeme hat, die Spieler seit Jahren immer wieder zu solchen Spielen führen. Während man sich manchmal schon echt einsam fühlen kann, sollte man das Spiel mal alleine spielen, so schafft es dennoch ein atmosphärisches Wohlbefinden.

Core Keeper ist eines dieser Spiele, bei denen man um 18 Uhr beginnt und plötzlich panisch feststellt, dass es bereits 3 Uhr morgens ist. Warum ist das so? Für die benötigten Vorräte macht man nur eine “kleine Reise” zu dem bestimmten Biomen, um sie dort abzubauen. Für ein Indie-Spiel ist es eine ziemliche Leistung, Aufmerksamkeit zu erregen und Spieler dazu zu bringen, sich in Ihrem Spiel zu verlieren.

Wie viele in diesem Genre zuvor, ist das Spiel großartig, um es mit Freunden zu spielen. Während es ein guter Zeitvertreib sein kann, alleine die Höhle zu untersuchen , ist das Spielen mit einem Freund eine andere Erfahrung, die nahezu Alles auf die nächste Stufe bringen kann. Aufgaben können sich aufgeteilt werden, vieles kann gleichzeitig passieren und vor allem seit ihr nun auch so manchem Boss gewachsen, um ihn in seine Schranken zu weisen.

Solltet ihr euch verlaufen, so nehmt euch die Karte zu Hilfe.

 

Da geht doch noch was!

Du wirst in einem dunklen Loch mit deinem Charakter allein gelassen und musst selbst herausfinden, was wie und womit funktioniert, denn ein Tutorial sucht man hier vergebens. Du musst durch die Umgebung wandern und herausfinden, wie du selbst leveln kannst, um bessere Ressourcen zu erhalten. Für den einen Spieler kann es absolut das sein, was er sucht, eine Herausforderung. Aber für einen anderen Spieler ist das schon fragwürdig, denn er hat kein klares Ziel vor Augen.

Anders als in Stardew Valley suchen wir hier auch, ohne Erfolg, NPCs, die eventuell kleine Aufgaben für dich bereithalten, dir Informationen liefern können oder mit denen du dich in der einsamen Dunkelheit einfach unterhalten kannst, um dich mit ihnen anzufreunden. Core Keeper hat einige Details fürs Auge und fürs Ohr zu bieten. So wurde viel Liebe in die Pixel-Grafik gesteckt und auch die Effekte der Sounds sind gut gelungen. Die Musik, wenn ihr zum ersten Mal in der Nähe eines Bosses seid, wird euch schnell das Adrenalien durch den Körper pumpen, denn es hört sich nicht nur gefährlich an. Gänsehaut-Feeling ist vorprogrammiert.

Das Spiel ist sowohl mit Maus und Tastatur, als auch mit dem Controller gut spielbar. Auch überzeugend ist das Leveln, denn in der Dunkelheit gibt es immer etwas Glizerndes zu entdecken. Das können Pflanzen, Erze, aber auch Gegner sein. Immer wieder aufs Neue wird deine Neugierde herausgefordert, was motiviert und dich immer weiter ans Spiel fesselt. Es gibt immer etwas zu erkunden, zu craften oder zu suchen.

In euren Betten heilt ihr schnell verlorene KP wieder auf.

Teamorganisation ist alles

Damit man nicht ganz im Untergrund vereinsamt, kann man Core Keeper ja zum Glück auch mit seinen Freunden spielen. Mit bis zu 8 Spielern könnt ihr euch in dem Multiplayer-Modus so richtig austoben. Zunächst stellt sich da einem die Frage, mit welchen Charakteren man in den Multiplayer startet. Da, wie bereits zu den Charakteren gesagt, sich die Rollen jetzt aber nicht zu sehr voneinander unterscheiden, kann man da ruhig auswählen, wen man möchte. Man wird die Vorteile auf jeden Fall genießen können. Wenn es dann los geht merken die Mitspieler dann ziemlich schnell: Das Essen wird knapp. Zu Beginn sollte man sich also zügig auf Nahrungssuche gehen und Samen einpacken und anbauen. Denn nun muss man mehrere Mäuler stopfen, es spawnen allerdings nicht mehr Pflanzen. Also sollte man sich recht schnell eine Hacke und eine Gießkanne zulegen (oder ein Spieler startet direkt als Gärtner), dann klappt es aber auch rechr schnell mit der Versorgung.

Wie erwartet, geht der Abbau von Ressourcen natürlich um einiges schneller, je mehr Mitspieler im Spiel sind und man kann recht schnell große Teile der Karte erkunden und sich gemeinsam vor dem ein oder anderem neuen (Riesen-) Monster erschrecken. Man kann natürlich nicht nur gemeinsam gärtnern, kochen oder erkunden, sondern auch gemeinsam kämpfen. Mit mehreren Spielern ist man auch gleich einer größeren Horde Gegenern gewachsen. Allerdings sollte man seine Mitspieler vorwarnen bevor man einfach mal auf einen Gegner draufkloppt. Denn die anderen haben vielleicht kaum mehr HP, bauen gerade in einer Ecke das dringend benötigte Zinn ab oder möchten gerade einfach nicht kämpfen und rennen dann einfach panisch weg, bevor die wütende Meute sie zerfleischt.

Wer gemeinsam kämpfen kann, kann aber auch gemeinsam sterben. Und das wird schonmal öfters passieren, denn mit mehreren Spielern kommt man, wie gesagt, auch schneller in neue Gegenden. Dort sind die Monster allerdings auch stärker und es wird wahrscheinlicher, dass man noch nicht genügend geskilled ist, um diese zu bezwingen. Der Tod warten dann zumeist auf einen, sollte man nicht schnell genug weglaufen. Und da heißt es dann: Jeder für sich selbst.

 

Dein persönlicher Friedhof

Wenn man stirbt, hinterlässt man an der Stelle einen Grabstein, der alle Gegenstände beherbergt, die man im unteren Teil des Inventars hatte. Man kann sich also erneut auf den Weg machen, um seine wertvollen Gegenstände wiederzuholen und hoffen, dass man bei dem Versuch nicht wieder stirbt. Sollte man es aber tatsächlich schaffen seinen Grabstein wiederzubekommen, kann man direkt vor seinem Haus ein Friedhof anlegen, um sich und seine Freunde daran zu erinnern, dass es nicht immer klug ist, sich blindlinks in den Kampf zu stürzen, selbst in einer Pixelwelt lauern starke Monster.

Ein kleiner Nachteil ist leider, dass man Gegenstände nicht direkt miteinander tauschen kann, sondern man eine Kiste braucht, in die man wichtige Gegenstände erst reinlegen muss, damit der Mitspieler es nehmen kann. In der Basis ist das kein Problem, unterwegs könnte das allerdings schonmal etwas nerven. Und wer möchte schon immer eine Kiste mit sich herumschleppen und so einen wertvollen Platz im Inventar verlieren?
Insgesamt macht der Multiplayer viel Spaß und man kommt sehr viel schneller im Spiel voran als alleine. Es ist zudem sehr viel schöner, gemeinsam mit seine Freunden neue Ruinen zu entdecken oder einem neuen Boss in die Arme zu laufen.

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  • Core Keeper – Test zum Bergbau-Abenteuer in den Tiefen
    Fazit zu Core Keeper

    Core Keeper besitzt aus meiner Sicht alle Eigenschaften um zu einem echten Schmuckstück des Genres zu werden. Fans von Sandbox-Spielen kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten und werden Stunden in der unterirdischen Welt verbringen können. Meine Empfehlung ist, die Entwicklung des Spiels auf jeden Fall im Blick zu behalten.

    Vanessa Jochum, Redakteurin
  • Core Keeper – Test zum Bergbau-Abenteuer in den Tiefen
    Fazit zu Core Keeper

    Core Keeper hat für mich absolut Potenzial weiter zu wachsen und ich freue mich jetzt schon auf das, was noch kommt. Für Liebhaber des Genres ist es ein absoluten MUSS. Denn auch hier könnt ihr eure Freunde dazu animieren mitzumachen. Das macht doch gleich viel mehr Spaß!

    Vivien Jochum, Redakteurin

Positiv:

Schöne Lichteffekte
Herausfordernde Kämpfe
Je mehr mitspielen, desto besser!
Ihr müsst nicht tief in die Tasche greifen, um es Spielen zu können.

Negativ:

Fehlendes Tutorial
Anfangs sucht man den Sinn hinter der Story
Suche nach gesprächigen NPCs sind vergebens.

Ab in die Sammlung?

Wer nach seinem Farmer-Leben eine Weiterbildung zum Minen-Arbeiter machen möchte, kann seine Ausbildung bei Core Keeper machen.

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Geschrieben von Vivien Jochum
.. folgt liebend gern weißen Kanninchen und sitzt beim verrückten Hutmacher zum Tee trinken.

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