Call of Duty: Vanguard

Test zum erneuten Ausflug in den Zweiten Weltkrieg

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Call of Duty: Vanguard (exklusiv bei Amazon.de) [PlayStation 5]
  • In Call of Duty: Vanguard kehrt der Spieler zurück, in packende Kämpfe bislang unbekannten globalen Ausmaßes des 2. Weltkriegs
  • In einer fesselnde Einzelspielerkampagne erhebt sich eine Gruppe Soldaten aus verschiedenen Ländern gegen die größte Bedrohung der Welt
  • Hinterlasst im unverwechselbaren Mehrspieler-Erlebnis und einer von Treyarch entwickelten, aufregenden, neuen Zombies-Erfahrung eure Spuren
  • BONUS - Enthält das "Geschenk der Ehre"-Bundle

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Releasedatum: 05. November 2021

Genre: Multiplayer-Shooter

USK: ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Activision

Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S

Auch in diesem Jahr beglückt uns Activision mit einem neuen Teil von Call of Duty. Wie bereits in unserem Special angeteast, geht es zum wiederholten Mal in den Schauplatz des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt gibt es drei Modi: Kampagne, Mehrspieler-Modus und Zombie-Modus, die wir euch näher vorstellen werden. Als Entwicklerstudio hatte dieses Mal Sledgehammer Games seine Finger im Spiel. Und wie genau die sich in Vanguard einbringen konnten, verraten wir euch im folgenden Test.

 

Kampagne mit Herz

Auch Vanguard kommt mit einer Singeplayer-Erfahrung daher, wo andere Konkurrenten wie Battlefield 2042 gänzlich auf dieses Feature streichen. Doch die Story beweist abermals, wieso es wichtig ist, auch Liebhabenden von guten Geschichten einen Modus zu bieten. Ihr schlüpft in die Rolle eines multikulturellen Teams, das auf dem Weg nach Hamburg ist, welches unter der Kontrolle von Nazi-Deutschland steht. Es gilt, mehr über das Projekt Phönix herauszufinden, um die Pläne der Nationalsozialisten zu durchkreuzen. Allerdings spielen diese Ereignisse auf einer alternativen Zeitlinie, wobei sich das Entwicklerteam aber so gut wie möglich an der Historie gehalten hat. Nur die Ausgänge sind hier und da etwas anders.

In der Kampagne, die rund acht Stunden Spielzeit ausmacht, lernen wir die einzelnen Charaktere der bunten Truppe in Rückblenden näher kennen. So erfahren wir beispielsweise, in welchen Familienverhältnissen die Russin Polina Petrova aufgewachsen ist und wieso sie zu der kaltblütigen Soldatin geworden ist, die sie heute ist. Durch die Rückblenden wachsen einem die Charaktere, die im Multiplayer-Modus die einzelnen Operatoren bilden, sehr ans Herz. Auch die damaligen Ansichten wurden gut dargestellt – so wird Operator Arthur Kingsley beispielsweise oft aufgrund seiner dunklen Hautfarbe unterschätzt, obwohl er ein kluges Köpfchen ist.

Nicht zuletzt durch die unglaublich inszenierten Zwischensequenzen, die spannende Story (mit kleiner Wendung) und die annähernd perfekte Synchronisation ist die Kampagne von Call of Duty Vanguard spielenswerter denn je. Vor allem letztgenannte trägt dazu bei, den Figuren Leben einzuhauchen. Hinzu kommt, dass die Szenarien, denen wir uns stellen müssen, unterschiedlichste Spielelemente aufweisen. Von Luftkämpfen über brisante Schleichpassagen bis hin zum Dächer-Parcours bietet die Kampagne alles, was das Spielerherz begehrt.

Besonders Scharfschützin Polina hat es mir angetan – dabei sniper ich nicht gerne.

 

Dynamisch wie eh und je

Was Call of Duty von anderen Serienablegern abhebt, ist das schnelle Spielgefüge. Ins Spiel eintreten, sterben, Respawn – und das in Dauerschleife. Hier gehen Tode so schnell vom Band, dass es nach einer dreiminütigen Runde gut und gerne vorkommen kann, dass man über 60 Spielertode auf der Karte zu verzeichnen hat. Deshalb ist es besonders wichtig, die Karten in- und auswendig zu kennen, um nicht in die Mündung versteckter Gegner zu laufen, die sich in der Ecke verschanzt haben.

Auf den Karten gibt es überall zerstörbare Hindernisse wie Holzbalken oder Fenster, die ihr zerschießen könnt, um noch bessere Sicht auf eure Gegner zu haben. Seid euch also nicht zu sicher, falls ihr euch hinter einer zerstörbaren Deckung begebt. Erwartet allerdings keine komplett zerbombbaren Häuser oder Ähnliches, ihr könnt lediglich kleinere, vorgegebene Hindernisse aus dem Weg räumen.

Neben den klassischen Modi wie Herrschaft und Team Deathmatch gibt es zwei neue Modi: Champions Hill und Patrouille. Bei Champions Hill trifft man turnierartig auf andere Gegner, muss jedoch darauf achten, seine Team-Leben nicht allzu schnell zu verlieren. Das letzte Team, das übrig bleibt, gewinnt das Spiel. Wesentlich besser gefiel mit der neue Modus „Patrouille“. Ähnlich wie im Modus Herrschaft müsst ihr die Kontrolle über ein Gebiet erlangen, indem sich mindestens eine Person innerhalb der Begrenzung befindet. Der Kniff hierbei ist, dass die Zone sich über die Map bewegt – mal ins Gegnergebiet, mal im eigenen. Dadurch, dass die Zone dynamisch über die Map wandert, ergibt das noch einmal ganz neue Spielmöglichkeiten.

Ein großer Pluspunkt ist zudem, dass es erneut Crossplay zwischen den unterschiedlichen Plattformen gibt. So ist es egal, ob eure Freunde lieber auf PlayStation, Xbox oder PC spielen – ihr könnt gemeinsam mit allen in die Schlacht ziehen. Allerdings gibt es in diesem Jahr einen Nachteil für PC-Zocker: Die automatische Zielerfassung für Controller ist in diesem Jahr übermächtig geraten. Doch zum Glück gibt es auch auf dem PC die Möglichkeit, einfach zur Controllersteuerung zu wechseln.

Die Maps sind so verwinkelt, dass hinter jeder Ecke ein Gegner lauern könnte.

 

Zombies, die keine Panik bereiten

Als dritten Modus bietet Call of Duty Vanguard den Zombie-Modus. Und hier kommt leider die größte Schwäche von Vanguard zum Vorschein. Im Zombie-Modus tretet ihr als 4er-Team gegen – naja, das sagt schon der Name – ganze Zombie-Horden an. Dabei gilt es, in Portale zu treten und die dortigen Missionen zu erfüllen. So müssen beispielsweise Zombies getötet und Runensteine gesammelt werden, um diese dann abzuliefern. In anderen Toren müsst ihr nur eine bestimmte Zeit überleben und euch gegen die heranschleichenden Zombies wehren. Der letzte „Modus“ besteht darin, eine Ätherkugel auf ihrem Weg zu begleiten und euch dabei nicht von den Zombies übertölpeln zu lassen.

Leider ist das auch schon alles. Die Auswahl der unterschiedlichen Modi hinter den Toren ist sehr karg. Es gibt unterschiedliche Zombietypen, die noch etwas Abwechslung in die Kiste bringen: Einige explodieren, wenn ihr sie abschießt, während andere selbst bewaffnet sind und euch einem Dauerfeuer vom Allerfeinsten aussetzen. In der Hubwelt könnt ihr dafür dann eure Ausrüstung stärken, um den immer stärker werdenden Zombie-Massen die Stirn bieten zu können.

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  • Call of Duty Vanguard Wallpaper
    Fazit zu Call of Duty: Vanguard

    Doch das Positive ist: Jeder kann den Modus wählen, den er mag. Abgesehen von der Kampagne sammelt ihr in jedem Modus Erfahrungspunkte für eure Charaktere, Waffen und den Battle Pass. Damit geht Call of Duty: Vanguard auf jede Art von Spielendem und deren Präferenzen ein. Mir hat es vor allem der Mehrspieler-Modus angetan, da ich auf das schnelle Spielgefüge von Call of Duty stehe. Das Gunplay fühlt sich unglaublich wuchtig an und die Maps sind nicht nur optisch eine Wucht, sondern überraschen mit einigen Verstecken und zerstörbaren Hindernissen. Wer dem Schauplatz des Zweiten Weltkrieges nicht überdrüssig ist, sollte unbedingt auch in diesem Jahr in Call of Duty: Vanguard einen Blick werfen.

    Jasmin Beverungen, Leiterin Organisation & Lektorat

 

Positiv:

Emotionale Kampagne mit historischen Freiheiten
Operatoren mit Charaktertiefe
Wuchtiges Gunplay und eine gütige Auswahl an Waffen
Neuer Modus Patrouille bringt Abwechslung
Kaum Verbindungsabbrüche durch Serverüberlastung
Crossplay zwischen verschiedenen Plattformen möglich

Negativ:

Zombie-Modus ist zu repetitiv
Auto-Aim der Controller-Steuerung wirkt zu mächtig

Ab in die Sammlung?

Sowohl Call of Duty-Veteranen als auch Neulinge können beherzt zu Vanguard greifen. Allerdings spreche ich eine kleine Warnung für den Zombie-Modus aus, dieser könnte alteingesessene Zombie-Fans enttäuscht zurücklassen.

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Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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