Bridge Constructor – Review zur Xbox One-Version

Das Brückenbauen ist von den Smartphones nicht mehr wegzudenken. Auch auf dem PC konnten wir schon etliche Level erleben. Nun feiert der Bridge Constructor auch Einzug auf die Konsolen. Mehr als 35 Millionen Mobile-Downloads haben ClockStone Software und Headup Games dazu gebracht, das Brückenbauen auf die Xbox One zu bringen. Wir haben uns die Portierung einmal genauer angesehen.

 

Brücken bauen ist nicht schwer… oder doch?!

Die Aufgabe besteht darin eine Brücke von A nach B, zu bauen. Denn auf dieser Brücke müssen mindestens zwei normale Pkws drüberfahren können. Danach gilt es, die Brücke auch noch für zwei Lkws stabil zu bauen. Der Höhepunkt ist dann allerdings die dritte Phase, denn wenn auch noch der Tanklaster drüberfahren möchte, könnte es schon mal schnell brenzlich werden. Die Brücke dann auch noch stabil genug zu bauen, dass eben alle drei unterschiedlichen Vehikel von der linken auf die rechte Seite kommen, ist nicht immer ganz so einfach. So muss man schon einige Zeit in die Bauphase stecken und immer wieder herumexperimentieren, bis am Ende alle Fahrzeuge ans Ziel kommen. Am Anfang steht uns nur Holz als Rohstoff zur Verfügung. Nachdem wir die ersten Level erfolgreich absolviert haben, kommen aber auch noch Eisenträger, Betonpfeiler und Stahlseile in unser Inventar hinzu. Damit das Spiel uns beim Bauen aber nicht komplett alleine lässt, gibt es eine bestimmte Anzahl an Befestigungspunkten, welche gleichzeitig als Ausgangspunkte für die Brücken dienen. Anhand dieser Punkte müssen wir unserer Brücke entstehen lassen. Wie wir den restlichen Teil gestalten, bleibt allerdings uns überlassen – und genau das kann einen schon mal zur Weißglut treiben.

Brücken bauen ist unser Ziel des Spieles.

Brücken bauen ist unser Ziel des Spieles.

 

Der richtige Weg führt uns zum Ziel

Das Spielprinzip ändert sich in den 64 Leveln nicht. Immerhin gibt es neben den sonst nur 40 Basismissionen noch 24 zusätzlich verrückte Level (das Add-on SlopeMania ist inklusive), die uns noch einiges mehr an Geduld abfragen. Die farbliche Darstellung der einzelnen Brückenteile gibt an, wie hoch die Gefahr ist, dass die Brücke an den besagten Stellen zusammenbricht. Ist die Brücke grün, wird es zu keinen Komplikationen kommen. Kommt allerdings die rote Farbe ins Spiel, wird sie leider auseinanderfallen. Neben der Hinsicht, dass unsere Brücke das Gewicht der Fahrzeuge aushalten muss, gibt es pro Level ein eigenes Budget, welches uns zur Verfügung steht. So haben wir nur eine bestimmte Menge an Geld für den Bau zur Verfügung. Also müssen wir noch mehr darauf achten, wie unsere Brücke aufgestellt wird. Neben der Aufgabe, die Fahrzeuge auf die andere Seite zu bringen gilt es auch, den eigenen Highscore zu brechen und im Onlinevergleich mit seinen Freunden im Rang aufzusteigen.

Schräge Ideen, bringen einen auch ans Ziel.

Schräge Ideen, bringen einen auch ans Ziel.

 

Die Technik auf der Xbox One

Angepriesen wurde eine High-Definition-Grafik. Das letztendliche Produkt weißt davon leider nichts auf. Die Grafik ist bei diesem Titel aber auch nicht sonderlich wichtig. Schließlich geht es “nur” darum, eine ordentliche Brücke zu bauen. Es werden keine großartigen Storyinhalte mit guter Inszenierung erwartet. Dennoch hätten ordentliche und scharfe Texturen zum heutigen Standard gehört. Und wenn man schon eine Portierung von einem Mobilspiel auf die neuste Konsolengeneration macht, hätten wir eine richtige HD-Grafik erwartet. Die Hintergrundmusik geht schon nach nur wenigen Minuten auf den Sack, was man aber im Menü dankenswert ausschalten kann. Die Steuerung ist auf dem Controller sehr gut umgesetzt worden, manchmal hatten wir sogar das Gefühl, sie würde sich noch etwas präziser steuern, als auf dem Smartphone.

Da ist wohl etwas ganz doll schief gelaufen.

Da ist wohl etwas ganz doll schief gelaufen.

 

Fazit:

Bridge Constructor kostet nicht viel Geld, amüsiert uns einige Stunden und lässt sich auch auf der Xbox One sehr gut spielen. Es ist eben vom Ursprung her ein Titel für das Handy und somit darf man keine großen Erwartungen haben, dass das Brückenbauen lange unterhält. Dafür muss man leider immer wieder dasselbe erledigen. Wer mal nichts zum Zocken hat oder das Spiel noch gar nicht kennt, der kann gerne zuschlagen – vielleicht findet sich so ja auch eine neue Fähigkeit und somit neue berufliche Perspektiven.

Good
  • Online Highscore-Rangliste
  • Drei Schwierigkeitsstufen
  • Add-on mit 24 weiteren Level inklusive
  • Steuerung für die Konsole sehr gut umgesetzt
Bad
  • Grafisch nicht High-Definition
  • Relativ wenig Umfang
  • Keine Geschichte rund ums Brückenbauen
72
Geschrieben von
freut sich sehnsüchtig auf das Finale in diesem Jahr.

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