Battle Planet: Judgement Day – Test zum planetaren Arcade-Shooter

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Releasedatum: 17. Oktober 2019

Genre: Action, Indie

USK: noch nicht geprüft

Publisher: Wild River Games

Plattformen: PC, PlayStation 4, Nintendo Switch (als Download)

Videospiele haben sich über die Jahre hinweg stark verändert. Doch eine Sache ist irgendwie gleich geblieben. Im Grunde geht es bei vielen Spielen darum, sich mit anderen zu messen. Heute wird das in großen, epischen Multiplayerschlachten ausgefochten. Früher versuchte man, den Highscore zu knacken und damit der Platzhirsch auf dem Schulhof zu sein. Doch so richtig war die Highscore-Liste nicht verschwunden. Sie rückte zwar über die Jahre immer weiter in den Hintergrund, jedoch war sie nie ganz weg. In Battle Planet: Judgement Day hat sie wieder eine etwas größere Rolle. Doch ob der schnelle Arcade Shooter auch fesselnd genug ist, um Ansporn auf den Highscore zu geben, erfahrt ihr in diesem Test.

 

Wie alles begann

Die Story ist ziemlich schnell erzählt und nicht wirklich bewundernswert. In einem recht kurzen Intro befindet sich ein interstellarer Gefangenentransport mitten im All und wird plötzlich angegriffen. Daraufhin muss er notlanden und knallt mit voller Wucht auf der Oberfläche eines kleinen Planeten auf. Also eines ziemlich kleinen Planeten. Wer das Buch „Der kleine Prinz“ (oder die Zeichentrickserie) kennt, der weiß, wie klein so ein Planet sein kann. Denn genau in der Größenordnung sind die verschiedenen Planeten in Battle Planet: Judgement Day anzutreffen. Naja, wie dem auch sei. Kaum sind wir gestrandet, geht es auch schon los. In einem kurzen, aber informativen Intro bekommst du die Steuerung erklärt, und was du überhaupt machen musst. Da es sich um einen sogenannten Twin-Stick-Shooter handelt, ist die Steuerung natürlich für klassische Controller mit zwei Analog-Sticks ausgelegt. Jedoch funktioniert sie auch mit Maus und Tastatur recht gut. Dennoch ist sie etwas gewöhnungsbedürftig, wenn du zuvor noch nie einen Twin-Stick-Shooter gespielt hast.

 

Arcade-Action vom feinsten

Was dem Spiel an Story fehlt, macht es mit Action wieder wett. Denn davon bietet es reichlich. Kaum geht es los, versuchen die Feinde dich einzukesseln und dir den Garaus zu machen. Doch mit deiner Knarre kannst du dich schon gut zur Wehr setzen. Wichtig dabei ist nur, dass du stets in Bewegung bleibst. Denn Stillstand bedeutet Tod! Ich hoffe du bist ein wenig frustresistent, denn dein digitales Ableben bekommst du häufiger zu Gesicht wie die Bud Spencer und Terrence Hill-Klassiker im Fernsehen. Doch keine Panik, denn das gehört zur Spielmechanik. Nach jedem Pixel-Tod bekommst du, je nachdem wie gut und wie weit du gekommen bist, Credits gut geschrieben, die du wiederum in die Charakterentwicklung stecken kannst. Du fängst auch nicht immer ganz bei Null an. Jede Welt besteht aus vier Levels, in denen du entweder Bomben entschärfst, eine bestimmte Zeit überleben oder alle Feinde eliminieren musst. Der vierte Abschnitt ist immer ein Bosskampf. Hast du ihn besiegt, winken dir reichlich Credits als Belohnung und die nächste Welt.

 

Neue Charaktere und deren Entwicklung

Anfangs spielst du nur mit dem Räuber. Dieser ist mit einem Blaster, einem klassischen Jetpack und einer Bombe ausgestattet, welche in einem 360° Radius um ihn herum alles vaporisiert. Sowohl Jetpack als auch die Bombe haben eine Abklingzeit, sind aber unbegrenzt nutzbar. Mit der Zeit kannst du noch zwei weitere Charaktere freischalten, welche über andere Waffen und Fähigkeiten verfügen. Sie unterscheiden sich neben der Ausrüstung auch in den drei Werten Schaden, Lebenspunkte und Geschwindigkeit. Mit den vorhin erwähnten Credits lassen sich unter anderem die Lebensenergie, der Jetpack Treibstoff sowie der Schaden der Waffen erhöhen. Auf der anderen Seite lassen sich bestimmte Abklingzeiten so auch reduzieren. Einige Fähigkeiten sind charakterübergreifend und andere wiederum nur charakterbezogen. Dadurch entsteht ein ewiger Loot-Kreislauf. Du spielst, du stirbst, du sammelst Credits, spielst weiter, stirbst, und so weiter. Das klingt zwar ein wenig deprimierend, jedoch hab ich mich häufig dabei erwischt, noch eine Runde zu starten, obwohl ich schon aufhören wollte. Dieser Loot-Kreislauf in Verbindung mit den erfrischend kurzen Levels kann schon motivieren.

 

Zusammen sind wir stärker

Doch auf einen längeren Zeitraum gesehen wird das Spiel wirklich ziemlich stumpf, da du immer nur das gleiche machst. Ballern, Bomben entschärfen und ballern. Die Levels bieten trotz zufällig generiertem Aufbau kaum Abwechslung. Lediglich die Bosskämpfe bringen ein wenig Abwechslung ins Spiel. Das ist aber genau das, was Battle Planet: Judgement Day will. Das Spiel kommt ohne große Story daher und bietet simples, doch spaßiges Gameplay. Es ist ein waschechter Arcade-Hit. Du spielst so weit wie du kommst, und versuchst so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Und als Bonus gibt es noch einen Split-Screen Koop-Modus. Es ist einfach herrlich, abends auf der Couch bei einem Bier mit seinem Kumpel über die kleinen Planeten zu rennen und haufenweise Gegner platt zu machen. Zwar sind im Zwei-Spieler Modus mehr Feinde unterwegs, jedoch kannst du deinen Kollegen jederzeit wiederbeleben. Oder er dich. Je nachdem, wer zuerst ins Gras gebissen hat. So vergeht die Zeit tatsächlich wie im Flug und ihr hattet jede Menge Spaß.

 

Positiv:

Einfache Steuerung
Split-Screen Modus
Kurze Ladezeiten
Kurze Level

Negativ:

Bietet kaum Abwechslung
Wenig Langzeitmotivation
Eintöniges Leveldesign
  • Battle Planet - Judgement Day
    “Battle Planet: Judgement Day ist ein spaßiger und klassischer Arcade-Shooter der alten Schule. Die Steuerung ist recht präzise, jedoch auch gewöhnungsbedürftig. Dem ein oder anderen könnte bei längerem spielen übel werden. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Levelaufbau ist echt spaßig, weil die Feinde von allen Seiten kommen, könnte jedoch auch etwas Abwechslung vertragen. Im Großen und Ganzen ist Battle Planet: Judgement Day ein spaßiges Spiel für zwischendurch.”
    Tobias Panten, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer was sucht, um zwischendurch mal Dampf ab zu lassen oder gerne mal mit seinen Freunden um den Highscore kämpft, kann hier nicht viel falsch machen. Story-Enthusiasten sollten besser die Finger davon lassen.

Tobias Panten
Geschrieben von
Ist aktuell am liebsten als Kammer-Jäger in Borderlands 3 unterwegs.

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