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Preview: Tides of Annihilation könnte ein echter Action-Hit werden! | gamescom 2026

Tides of Annihilation sorgte bereits mit seiner Ankündigung auf der State of Play 2025 für Vorfreude. Zuletzt wurde im Juli bekannt, dass die Synchronsprecherin Jennifer English wohl aus gesundheitlichen Gründen ausstieg. Das soll dem Spiel aber nicht zum Nachteil werden. Auf der gamescom 2026 konnte ich eine ganze Stunde eine vorläufige Version des Spiels spielen und bin mir fast sicher, dass wir hier einen Kandidat für ein Game of the Year vor uns haben.

 

Eine sehr lose Artussage in London

So ganz genau wissen wir noch nicht, wo die Geschichte von Tides of Annihilation genau hinwill. Wir scheinen uns aber in einem zerstörten London zu befinden, in dem die Protagonistin Gwendolyn heimisch ist. Dies scheint aber wohl von wesen aus einer anderen Dimension verwüstet worden zu sein und ein mysteriöser Nebel macht unserer Welt zu schaffen.

Inspiriert ist alles von verschiedenen Mythologien, wobei die Artussage im Vorgedrung zu stehen scheint. Unterschiede konnte ich aber bereits erkennen, zum Beispiel ist Mordred in Tides of Annihilation eine Frau und scheint im Konflikt mit Gwendolyn zu sein, in der Sage ist Mordred hingegen ein Mann und Wiedersacher von Artus, oft auch sein Sohn. Wenn man den Purismus aber beiseite lässt, scheint mir die Geschichte bislang sehr gut dargestellt. Natürlich kann ich nach Trailern und einer Stunde Spielziet kein umfassendes Fazit ziehen. Das was ich gesehen habe gefällt mir aber sehr gut. Außerdem konnte ich gegen einen ägyptischen Gott kämpfen, es wird sich also wohl aus verschiedensten Mythologien bedient.

Insbesondere gelungen fand ich die Darstellung der Mischung der neuen und alten Welt. In dem spielbaren Abschnitt war ich mit Gwendolyn in dem Gebäude eines alten Museums in London unterwegs, wo es eine ägyptische Ausstellung zur Pharoinin Nofretete gab. Dort konnte man sich die verschiedene Ausstellungstücke nahtlos nach Kämpfen ansehen und auch einiges lesen. Die Plakate und Schilder der Umgebung ließen sich mit der realistischen Grafik des Spiels auch sinnvoll lesen.

 

Fließende (schwierige) und bunte Action

Für viele noch wichtiger als die Story ist einem Action Spiel selbstverständlich die Action. Gleich vorweg, als jemand der wenig Probleme in Elden Ring hat war es auf dem normalen Schwierigkeitsgrad zwar machbar, aber auch kein Zuckerschlecken. Tides of Annihilation verlangt von euch Kombos und gutes Ausweichen, bzw. Kontern. Wenn man das aber hinbekommt, dann kann man die Gegner, gerade die normalen, in einer Flut aus bunten magischen Schwertangriffen geradezu ertränken.

Gwendolyn ist Schwertkämpferin, hat aber auch die Ritter der Tafelrunde an ihrer Seite. Die unterstützen sie immer jeweils zu zweit. Ihr könnt zwei sets einstellen, jeweils mit einem Hauptritter und einem der unterstützt. Dadurch tun sich zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten auf, mit denen ihr euren Gegnern zusetzen könnt. Bis zu einem gewissen Punkt hilft auch kontrolliertes Button-Smashing, was ich rein wissenschaftlich getestet habe.

Wie in einem klassichen Rollenspiel kann man Gwendolyn außerdem verschiedene Waffen und Outfits geben um ihre Stats anzupassen. Dabei beschränkt sich das nicht einfach nur auf bessere Werte. Ich konnte zb. auch ein Schwert wählen, wodurch Gwendolyn zwar im Kampf stetig an Gesundheit verliert, dafür aber mit jedem Schlag geheilt wird. Durch die Ritter und auch durch die unterschiedliche Ausrüstung sollte das Kämpfen sehr abwechslungsreich bleiben. Außerdem habe ich bereits in dieser einen Stunde verschiedene Gegner gesehen, die alle eine andere Herangehensweise erforderten.

Es mag etwas verfrüht sein, aber so wie es momentan aussieht konnte Tides of Annihilation meiner Meinung nach ein Kandidat für das Game of the Year werden, auch wenn wir noch nicht wissen wann genau es erscheinen soll.

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