Im Zuge einer großen Umstrukturierung schließt Ubisoft heute die Niederlassungen in Winnipeg und Belgrad. Zudem stehen in Barcelona weitere Stellen zur Disposition. Insgesamt sind 380 Arbeitsplätze betroffen. Während Insider Gaming als erstes über die Schließung berichtete, erhielten andere Medien ihre Informationen direkt von Ubisoft und das mit einer ungewöhnlichen Sperrfrist (Embargo) bis 19 Uhr. Ein absolutes Novum.
Empörung über Embargo
Entwickler und Pressevertreter werfen den beteiligten Redaktionen vor, durch die Annahme des Embargos Ubisofts Arbeit zu erledigen. Die Unternehmen könnten so die Kontrolle über negative Schlagzeilen behalten.
Ubisoft rechtfertigte das Embargo damit, dass Mitarbeiter in Belgrad zum Zeitpunkt der Presseansprache noch nicht informiert waren. Zudem erreichte der Publisher die Medien erst kurz vor Ablauf der Frist und somit war kaum Zeit für eigene Recherche. Einige Journalisten erklärten, Ubisoft habe die Art des Embargos vorher nicht offengelegt (nur „bevorstehende Ankündigung“). Sie hätten sonst möglicherweise nicht zugestimmt.
Zusätzlich zu den bestätigten Entlassungen stehen weitere Stellen in der spanischen Barcelona-Filiale auf dem Spiel. Insgesamt sind, vorbehaltlich der noch anstehenden Konsultationen, 380 Arbeitsplätze betroffen.
Quelle: Aftermath
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