Nach längeren Spekulationen und Analystenprognosen hat Nintendo heute offiziell bestätigt: Die Preise für die Nintendo Switch 2 steigen. Die Anpassung folgt dem Beispiel von Sony und Microsoft, die bereits zuvor die Preise für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erhöht hatten.
Preiserhöhung mit Übergangsfrist
Im Gegensatz zu den direkten Anpassungen der Konkurrenz gewährt Nintendo den Spielern eine Übergangsfrist. Während die neuen Preise in Japan bereits ab dem 25. Mai 2026 gelten, treten sie in Europa, den USA und Kanada erst am 1. September 2026 in Kraft. So haben Interessenten noch die Möglichkeit, die Konsole zum alten Preis zu erwerben.
Die neuen Preise im Überblick
| Region | Aktueller Preis | Neuer Preis | Erhöhung |
|---|---|---|---|
| Europa | 469,99 € | 499,99 € | +30 € |
| USA | 449,99 $ | 499,99 $ | +50 $ |
| Kanada | 629,99 CA$ | 679,99 CA$ | +50 CA$ |
Auch die ursprüngliche Nintendo Switch wird teurer. In Japan steigen die Preise je nach Modell um 8.000 bis 11.000 Yen. Die genauen neuen Preise für den westlichen Markt sollen in Kürze von den jeweiligen Nintendo-Niederlassungen bekannt gegeben werden.
Anpassungen bei Nintendo Switch Online
Zusätzlich werden die Preise für die Mitgliedschaften des Abo-Dienstes Nintendo Switch Online in Japan angehoben. Die Erhöhung tritt dort am 1. Juli 2026 in Kraft und soll die Preise an die anderen Regionen angleichen.
Nintendo begründet die Preisanpassungen mit den veränderten Marktbedingungen und steigenden Produktionskosten, die global agierende Unternehmen vor wirtschaftliche Herausforderungen stellen. Diese Argumentation entspricht der jüngsten Begründung von Sony für dessen Preiserhöhungen.
Offizielle Stellungnahme von Nintendo
In einer Pressemitteilung heißt es:
„In Anbetracht der veränderten Marktbedingungen und nach Prüfung der globalen Geschäftsaussichten wird Nintendo die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für das Nintendo Switch 2-System sowie die Nintendo Switch-Systeme anpassen. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Auswirkungen, die diese Preisanpassungen auf unsere Kunden und andere Aktionäre haben könnten, und danken Ihnen vielmals für Ihr Verständnis.“



